- Neues Gehege / Eigenbau Beitrag #1
Madame Mim
- Beiträge
- 45
- Punkte Reaktionen
- 0
So, nach langen überlegen und überreden meines Vaters, haben meine Schweine nun endlich ein neues Gehege, welches größer und schöner ist als das alte.
Für alle, die vielleicht selber überlegen, geb ich mal einige Details zum Bau des Geheges.
Also, das Gehege ist 2m x 0,8m groß und es wurde dann relativ plötzlich realisiert, als ich in einem Prospekt sah, dass ein Baumarkt hier in der Nähe Fichtenleimholz runter gesetzt hatte und auch noch in den praktischen Maßen 2m x 0,4m und 0,8m x 0,4m.
Dann folgt nun eine kurze Materialliste:
· - 4 Bretter a 2m x 0,4m
· - 2 Bretter a 0,8m x 0,4m
· - Holzlatte der Länge 2m
· - 6 Rollen
· - 2 mal Bastlerglas 50cm x 25 cm
· - Jede Menge Schrauben
· - Wachstischtuch 2,2m x 1,4m
An Werkzeug haben wir benötigt:
· - Kreissäge
· - Stichsäge
· - Akkuschrauber/ - bohrer
· - jede Menge doppelseitiges Klebeband
Zuerst haben wir alles zurecht gesägt und dann in meinem Zimmer angefangen den Boden zusammen zu bauen, indem wir mit der langen Holzlatte die beiden Bodenbretter verbunden haben. Im Anschluss wurden die Räder montiert. Es wurde an jeder Ecke ein Rad angebracht sowie in der Mitte zwei um zu verhindern, das dort der Boden später durchhängt. Dann wurden die beiden Seitenwände angeschraubt, hierbei haben wir die Bretter zuerst angebohrt um ein ausreißen des Holzes zu verhindern, beim späteren Schrauben. Im Anschluss haben wir dann die Seitenwände eingesetzt und festgeschraubt. Jetzt ging es daran, das ganze urindicht zu machen und somit auch zum nervigen Teil des ganzen*g*. Wir haben versucht das Wachstischtuch mit doppelseitigem Klebeband möglichst faltenfrei am Boden zu befestigen, was nach einiger Zeit auch geglückt ist und dann wurden die Ränder, an jedem Rand ca. 15cm festgeklebt und die Ecken eingeschlagen. Als das geglückt war und es war wirklich der kniffeligste Teil des ganzen Projekts, haben wir noch das Bastlerglas mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband von innen vor die Aussparungen geklebt. Fertig war das Gehege. Weder ich noch mein Vater, der auch nicht zu den handwerklich geschicktesten Menschen gehört waren erstaunt wie gut uns das ganze doch geglückt ist und wie unkompliziert und relativ schnell (ca. 2 Stunden) das Projekt verwirklicht werden konnte. Am nächsten Tag haben wir noch aus Restholz ein Häuschen mit Treppe zum hochklettern für die Schweine gebastelt.
Aufgeregt und glücklich wie ich über das neue Gehege war und ja auch meine Eltern, die mich ein wenig für bekloppt erklärt hatten auf Grund der Größe des neuen Geheges, saßen in meinen Zimmer und haben zu geschaut, wie ich die Einstreu einbrachte, das Gehege einrichtete und wie die Schweine dann das erste Mal ihr neues Reich betreten durften. Anfangs schüchtern das neue Häuschchen verschmähend und zusammengekauert in alt bekanntem Weidentunnel, fingen sie sehr bald an das neue Gehege zu erkunden und die neu gewonnene Fläche mit wilden Herumsausen zu würdigen. Und am nächsten Morgen musste ich erstaunt feststellen, dass die Schweine zum ersten Mal überhaupt zusammen in einem Häuschen schliefen und zwar in dem neuen Haus. Seit ein paar Tagen genießen sie ihre neue Lauffläche und flitzen und hoppeln hier lustig durch die Gegend auch ihre neue Heurraufe in Form eines alten Kissenbezugs, den ich mit Klett an die Käfigwand befestigt hab wird mit Freude durch die Gegend gestubst und es wurden schon mehrere ernsthafte Versuche unternommen diese runter zu reißen, mal sehen wie lang meine Nähkünste dieser Belastung standhalten.
Ich hoffe, der Bericht konnte einigen Leuten helfen, vielleicht selber den Mut zu finden trotz geringen handwerklichen Können ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen und ein paar Schweine zu glücklichen Rennschweinen zu machen. Für ganz genaue detaillierte Anleitung, kann gerne nachgefragt werden, werd mich dann bemühen alles ganz genau aufzuschreiben, mich an Schraubenlängen und Durchmesser zu erinnern usw.
Bis denn Madame Mim
Für alle, die vielleicht selber überlegen, geb ich mal einige Details zum Bau des Geheges.
Also, das Gehege ist 2m x 0,8m groß und es wurde dann relativ plötzlich realisiert, als ich in einem Prospekt sah, dass ein Baumarkt hier in der Nähe Fichtenleimholz runter gesetzt hatte und auch noch in den praktischen Maßen 2m x 0,4m und 0,8m x 0,4m.
Dann folgt nun eine kurze Materialliste:
· - 4 Bretter a 2m x 0,4m
· - 2 Bretter a 0,8m x 0,4m
· - Holzlatte der Länge 2m
· - 6 Rollen
· - 2 mal Bastlerglas 50cm x 25 cm
· - Jede Menge Schrauben
· - Wachstischtuch 2,2m x 1,4m
An Werkzeug haben wir benötigt:
· - Kreissäge
· - Stichsäge
· - Akkuschrauber/ - bohrer
· - jede Menge doppelseitiges Klebeband
Zuerst haben wir alles zurecht gesägt und dann in meinem Zimmer angefangen den Boden zusammen zu bauen, indem wir mit der langen Holzlatte die beiden Bodenbretter verbunden haben. Im Anschluss wurden die Räder montiert. Es wurde an jeder Ecke ein Rad angebracht sowie in der Mitte zwei um zu verhindern, das dort der Boden später durchhängt. Dann wurden die beiden Seitenwände angeschraubt, hierbei haben wir die Bretter zuerst angebohrt um ein ausreißen des Holzes zu verhindern, beim späteren Schrauben. Im Anschluss haben wir dann die Seitenwände eingesetzt und festgeschraubt. Jetzt ging es daran, das ganze urindicht zu machen und somit auch zum nervigen Teil des ganzen*g*. Wir haben versucht das Wachstischtuch mit doppelseitigem Klebeband möglichst faltenfrei am Boden zu befestigen, was nach einiger Zeit auch geglückt ist und dann wurden die Ränder, an jedem Rand ca. 15cm festgeklebt und die Ecken eingeschlagen. Als das geglückt war und es war wirklich der kniffeligste Teil des ganzen Projekts, haben wir noch das Bastlerglas mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband von innen vor die Aussparungen geklebt. Fertig war das Gehege. Weder ich noch mein Vater, der auch nicht zu den handwerklich geschicktesten Menschen gehört waren erstaunt wie gut uns das ganze doch geglückt ist und wie unkompliziert und relativ schnell (ca. 2 Stunden) das Projekt verwirklicht werden konnte. Am nächsten Tag haben wir noch aus Restholz ein Häuschen mit Treppe zum hochklettern für die Schweine gebastelt.
Aufgeregt und glücklich wie ich über das neue Gehege war und ja auch meine Eltern, die mich ein wenig für bekloppt erklärt hatten auf Grund der Größe des neuen Geheges, saßen in meinen Zimmer und haben zu geschaut, wie ich die Einstreu einbrachte, das Gehege einrichtete und wie die Schweine dann das erste Mal ihr neues Reich betreten durften. Anfangs schüchtern das neue Häuschchen verschmähend und zusammengekauert in alt bekanntem Weidentunnel, fingen sie sehr bald an das neue Gehege zu erkunden und die neu gewonnene Fläche mit wilden Herumsausen zu würdigen. Und am nächsten Morgen musste ich erstaunt feststellen, dass die Schweine zum ersten Mal überhaupt zusammen in einem Häuschen schliefen und zwar in dem neuen Haus. Seit ein paar Tagen genießen sie ihre neue Lauffläche und flitzen und hoppeln hier lustig durch die Gegend auch ihre neue Heurraufe in Form eines alten Kissenbezugs, den ich mit Klett an die Käfigwand befestigt hab wird mit Freude durch die Gegend gestubst und es wurden schon mehrere ernsthafte Versuche unternommen diese runter zu reißen, mal sehen wie lang meine Nähkünste dieser Belastung standhalten.
Ich hoffe, der Bericht konnte einigen Leuten helfen, vielleicht selber den Mut zu finden trotz geringen handwerklichen Können ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen und ein paar Schweine zu glücklichen Rennschweinen zu machen. Für ganz genaue detaillierte Anleitung, kann gerne nachgefragt werden, werd mich dann bemühen alles ganz genau aufzuschreiben, mich an Schraubenlängen und Durchmesser zu erinnern usw.
Bis denn Madame Mim