- Der heutige Tag... 0.o Beitrag #1
Filimamo
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Morgens 04:55 : Ich wache auf. Steh kurz auf, geh was trinken und lege mich wieder hin. Will schlafen. Klappt nicht.
5:00 : Von weitem hört man im Dorf mehrmals einen lauten Knall. Richtig, heute Fasnachtsbeginn, urknall. Ausgerechnet an meinem Geburtstag...
5:05 : Ich wäre gerade wieder halbwegs eingeschlafen. Ein lautes Geräusch hinter dem Haus. Es klingt wie ein schreiendes Kaninchen*. Ich bin sofort hellwach, stehe auf, renne zum Fenster. Der Schrei ist bereits wieder verstummt. Ich sehe draussen auf dem Feld einen Schatten. Drehe mich um, meine Mutter kommt aus ihrem Zimmer. Ich renne die Treppe runter und mache die Aussenbeleuchtung des Kaninchengeheges an.
5:06 : Knapp drei Meter von mir entfernt, gleich bei der Tür des Kaninchengeheges, unterhalb der Terrassentreppe steht ein Fuchs. Er steht einfach da. Das Tier ist riesig. Für einen Fuchs hat er enorm lange Beine, und einen schlanken Körper. Er erinnert vom Körperbau her sehr an einen Wolf. Sein rotes enorm buschiges Winterfell lässt ihn viel grösser wirken als er eigentlich ist.
5:08 : Ich löse mich aus meiner Starre. Der Fuchs steht immernoch da. Erst als ich an die Fensterscheibe klopfe ergreift er die Flucht. Er rennt nicht, er schleicht eher. Ich versuche bei den Kaninchen was zu erkennen. Nichts zu sehen. Haben sich versteckt. So wie ich das beurteilen kann, sind aber alle da. Woher kam dann der Schrei?
Plötzlich sehe ich auf dem Dach des Geheges unseren Kater. Er springt runter, kommt rein.
5:10 : Ich bin wieder oben. Spreche mit meiner Mutter. Sie meint, der Fuchs hätte den Kater angefallen. Ich zweifle.
5:15 : Ich liege wieder im Bett. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Obwohl ich eigentlich weis, dass unser Kaninchengehege Wildtiersicher ist, und ein Fuchs von der grösse da sowiso nicht reinkommt, sehe ich vor meinem inneren Auge meine Kaninchen in Einzelteilen daliegen. Ich stehe wieder auf, gehe wieder zum Fenster. Der Fuchs ist noch da. Er geht gemächlich übers Feld.
5:20 : Ich beschliesse das meinen Kaninchen nichts mehr passieren wird. Lege mich wieder ins Bett. Von weitem hört man den Hund vom benachbarten Bauernhof bellen. Der Fuchs hat die Nachbarn erreicht.
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So, das war mein Morgen heute.
Mittlerweile weis ich dass den Kaninchen nichts passiert ist. Doch die Vermutung dass der Fuchs unseren Kater angefallen haben könnte wurde konkreter. Was spricht denn dagegen? Ein solch grosser Fuchs macht unseren Kater bestimmt locker platt wenns sein muss. Ich weis, dass es hier viele Füchse gibt, aber trotzdem ist es sehr selten, dass sie so nah an ein Haus rankommen.
Der Arme musste ja schrecklichen Hunger gehabt haben, dass er sich so nah herwagt. Wie dem auch sei, nichts passiert. Doch ein mulmiges Gefühl bleibt. Was wenn er nächste Nacht wiederkommt, und dann tatsächlich unseren Kater zwischen die Zähne kriegt?
5:00 : Von weitem hört man im Dorf mehrmals einen lauten Knall. Richtig, heute Fasnachtsbeginn, urknall. Ausgerechnet an meinem Geburtstag...
5:05 : Ich wäre gerade wieder halbwegs eingeschlafen. Ein lautes Geräusch hinter dem Haus. Es klingt wie ein schreiendes Kaninchen*. Ich bin sofort hellwach, stehe auf, renne zum Fenster. Der Schrei ist bereits wieder verstummt. Ich sehe draussen auf dem Feld einen Schatten. Drehe mich um, meine Mutter kommt aus ihrem Zimmer. Ich renne die Treppe runter und mache die Aussenbeleuchtung des Kaninchengeheges an.
5:06 : Knapp drei Meter von mir entfernt, gleich bei der Tür des Kaninchengeheges, unterhalb der Terrassentreppe steht ein Fuchs. Er steht einfach da. Das Tier ist riesig. Für einen Fuchs hat er enorm lange Beine, und einen schlanken Körper. Er erinnert vom Körperbau her sehr an einen Wolf. Sein rotes enorm buschiges Winterfell lässt ihn viel grösser wirken als er eigentlich ist.
5:08 : Ich löse mich aus meiner Starre. Der Fuchs steht immernoch da. Erst als ich an die Fensterscheibe klopfe ergreift er die Flucht. Er rennt nicht, er schleicht eher. Ich versuche bei den Kaninchen was zu erkennen. Nichts zu sehen. Haben sich versteckt. So wie ich das beurteilen kann, sind aber alle da. Woher kam dann der Schrei?
Plötzlich sehe ich auf dem Dach des Geheges unseren Kater. Er springt runter, kommt rein.
5:10 : Ich bin wieder oben. Spreche mit meiner Mutter. Sie meint, der Fuchs hätte den Kater angefallen. Ich zweifle.
5:15 : Ich liege wieder im Bett. An Schlaf ist nicht mehr zu denken. Obwohl ich eigentlich weis, dass unser Kaninchengehege Wildtiersicher ist, und ein Fuchs von der grösse da sowiso nicht reinkommt, sehe ich vor meinem inneren Auge meine Kaninchen in Einzelteilen daliegen. Ich stehe wieder auf, gehe wieder zum Fenster. Der Fuchs ist noch da. Er geht gemächlich übers Feld.
5:20 : Ich beschliesse das meinen Kaninchen nichts mehr passieren wird. Lege mich wieder ins Bett. Von weitem hört man den Hund vom benachbarten Bauernhof bellen. Der Fuchs hat die Nachbarn erreicht.
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So, das war mein Morgen heute.
Mittlerweile weis ich dass den Kaninchen nichts passiert ist. Doch die Vermutung dass der Fuchs unseren Kater angefallen haben könnte wurde konkreter. Was spricht denn dagegen? Ein solch grosser Fuchs macht unseren Kater bestimmt locker platt wenns sein muss. Ich weis, dass es hier viele Füchse gibt, aber trotzdem ist es sehr selten, dass sie so nah an ein Haus rankommen.
Der Arme musste ja schrecklichen Hunger gehabt haben, dass er sich so nah herwagt. Wie dem auch sei, nichts passiert. Doch ein mulmiges Gefühl bleibt. Was wenn er nächste Nacht wiederkommt, und dann tatsächlich unseren Kater zwischen die Zähne kriegt?