- Das ABC für Besitzer sensibler oder ängstlicher Katzen Beitrag #1
K
Kiwi
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A wie Artgenossen
Für das Leben jeder Katze ist es eine Bereicherung, Artgenossen zu haben, mit denen sie sich versteht und sozial interagieren kann. Bei scheuen oder sensiblen Katzen ist eine souveräne, menschenbezogene und gut sozialisiert Zweitkatze ein wahrer Segen.
Ein gutes Beispiel dafür ist mein Kater Sam. Er hat eine tolle Ausstrahlung und ist der Inbegriff eines souveränen und liebevollen Katers. Das gibt Sookie Grund, sich an ihm zu orientieren, seit sie sich im Tierheim kennengelernt haben. Sam gibt ihr enorm viel Sicherheit, wenn er sich traut zu schmusen und zu spielen, hat sie sich das schnell abgeschaut. Auch lockte er sie besonders in den ersten paar Wochen nach der Ankunft aus ihren Verstecken und beruhigte sie mit ausgiebigen Putzeinheiten.
B wie Beschäftigung
Ein ebenso wichtiger Faktor ist die richtige Art der Beschäftigung und dazu gehört vor Allem das interaktive Spiel. Katzen sind dazu geboren, zu jagen und zu töten. Wenn sie das in den eigenen vier Wänden ausleben können, gibt es ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen.
Wichtig ist dabei die Interaktivität. Katzen apportieren keine Bälle oder mögen Zieh- und Zerrspiele wie Hunde. (Anbei sei gesagt, dass auch das Spielen mit den Händen nicht sinnvoll ist, da sich so der Mensch selbst zur Beute macht. Das zieht oft ungewünschte Verhaltensweisen mit sich.)
Beim Spielen mit Katzen geht es darum, die Jagt zu simulieren. Am Besten funktioniert das mit Spielangeln, wie man sie in jedem Tierfachbedarf findet oder einfach selbst herstellen kann.
Dann muss man nur noch herausfinden, welche Beute seine Katze am liebsten hat. Sind es vielleicht echte Federn oder Fell? Oder bevorzugt sie Stoffmäuse, Spielzeuge mit Baldrian oder Katzenminze oder einfach nur das Ende eines Bindfadens?
Wer Katzen kennt, weiß um ihre Eigenarten bei der Auswahl ihrer Spielzeuge, also heißt es: "Kreativ werden!" um herauszufinden, welche Beute die Spielgeister seiner Katze weckt.
Bei scheuen Katzen eignen sich gerade Angeln mit langem Stiel, so muss sie nicht so nah an den großen, bedrohlichen Menschen heran. Ihr werdet beim regelmäßigen gemeinsamen Spiel beobachten, wie die schüchterne Miez immer mehr Selbstbewusstsein erlangt und sich immer näher an ihren Menschen herantraut um die Beute zu fangen.
C wie "Cool bleiben!"
Wenn eine scheue Katze bei euch eingezogen ist und ihr euch fragt, wie ihr sie "zähmen" könnt: Ihr braucht vor allem eines. Geduld!
Man darf sich in keinem Fall aufdrängen, denn damit würde man nur das Gegenteil erzeugen. Bietet Spiel und Körpernähe nur passiv an. Die Katze entscheidet, in welchem Tempo sie sich annähern möchte und ganz besonders bei Körperkontakt muss sie den ersten Schritt machen. Wenn sie sich aus ihrem Versteck traut, kann man versuchen, ihr die ausgestreckte Hand zum Schnuppern anzubieten. Verschwindet sie darauf sofort wieder, ist man zu schnell vorangegangen und sollte einen Schritt zurück gehen. Auf gar keinen Fall darf man der Katze nachgehen oder sie in ihrem Versteck bedrängen. Das Resultat davon wäre höchstens eine verängstigte Katze und eine zerkratzte Hand.
Für das Leben jeder Katze ist es eine Bereicherung, Artgenossen zu haben, mit denen sie sich versteht und sozial interagieren kann. Bei scheuen oder sensiblen Katzen ist eine souveräne, menschenbezogene und gut sozialisiert Zweitkatze ein wahrer Segen.
Ein gutes Beispiel dafür ist mein Kater Sam. Er hat eine tolle Ausstrahlung und ist der Inbegriff eines souveränen und liebevollen Katers. Das gibt Sookie Grund, sich an ihm zu orientieren, seit sie sich im Tierheim kennengelernt haben. Sam gibt ihr enorm viel Sicherheit, wenn er sich traut zu schmusen und zu spielen, hat sie sich das schnell abgeschaut. Auch lockte er sie besonders in den ersten paar Wochen nach der Ankunft aus ihren Verstecken und beruhigte sie mit ausgiebigen Putzeinheiten.
B wie Beschäftigung
Ein ebenso wichtiger Faktor ist die richtige Art der Beschäftigung und dazu gehört vor Allem das interaktive Spiel. Katzen sind dazu geboren, zu jagen und zu töten. Wenn sie das in den eigenen vier Wänden ausleben können, gibt es ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen.
Wichtig ist dabei die Interaktivität. Katzen apportieren keine Bälle oder mögen Zieh- und Zerrspiele wie Hunde. (Anbei sei gesagt, dass auch das Spielen mit den Händen nicht sinnvoll ist, da sich so der Mensch selbst zur Beute macht. Das zieht oft ungewünschte Verhaltensweisen mit sich.)
Beim Spielen mit Katzen geht es darum, die Jagt zu simulieren. Am Besten funktioniert das mit Spielangeln, wie man sie in jedem Tierfachbedarf findet oder einfach selbst herstellen kann.
Dann muss man nur noch herausfinden, welche Beute seine Katze am liebsten hat. Sind es vielleicht echte Federn oder Fell? Oder bevorzugt sie Stoffmäuse, Spielzeuge mit Baldrian oder Katzenminze oder einfach nur das Ende eines Bindfadens?
Wer Katzen kennt, weiß um ihre Eigenarten bei der Auswahl ihrer Spielzeuge, also heißt es: "Kreativ werden!" um herauszufinden, welche Beute die Spielgeister seiner Katze weckt.
Bei scheuen Katzen eignen sich gerade Angeln mit langem Stiel, so muss sie nicht so nah an den großen, bedrohlichen Menschen heran. Ihr werdet beim regelmäßigen gemeinsamen Spiel beobachten, wie die schüchterne Miez immer mehr Selbstbewusstsein erlangt und sich immer näher an ihren Menschen herantraut um die Beute zu fangen.
C wie "Cool bleiben!"
Wenn eine scheue Katze bei euch eingezogen ist und ihr euch fragt, wie ihr sie "zähmen" könnt: Ihr braucht vor allem eines. Geduld!
Man darf sich in keinem Fall aufdrängen, denn damit würde man nur das Gegenteil erzeugen. Bietet Spiel und Körpernähe nur passiv an. Die Katze entscheidet, in welchem Tempo sie sich annähern möchte und ganz besonders bei Körperkontakt muss sie den ersten Schritt machen. Wenn sie sich aus ihrem Versteck traut, kann man versuchen, ihr die ausgestreckte Hand zum Schnuppern anzubieten. Verschwindet sie darauf sofort wieder, ist man zu schnell vorangegangen und sollte einen Schritt zurück gehen. Auf gar keinen Fall darf man der Katze nachgehen oder sie in ihrem Versteck bedrängen. Das Resultat davon wäre höchstens eine verängstigte Katze und eine zerkratzte Hand.