- Amputation Hinterlauf Tumor Beitrag #1
S
Streunerlieb
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Hallo zusammen,
Ich bin ganz frisch hier und habe mir alles zum Thema Amputation durchgelesen, dass ich finden konnte.
Leider sind die Beiträge doch schön einige Jahre alt
...
Eine meiner Katzen wurde gestern das linke Hinterbein amputiert. Nachdem wir letztes Jahr die Diagnose Tumor bekamen, wurde sie an der Pfote operiert. Leider wuchs der Tumor zwischen die Zehen und Sehnen und könnte deshalb nicht vollständig entfernt werden.
Nach dem Befund vom Pathologen empfahl uns der TA erstmal abzuwarten, wie es sich entwickelt. Es war laut Bericht nur ein mäßig aggressiver Tumor, der erst spät zum Streuen neigt.
Da sich keine Besserungs abzeichnet sind wir mit der Kleinen in eine Tierklink, die sich u.a. auf Onkologie spezialisiert hat. Wir haben ein CT mache lassen, da nur so der gesamte Körper nach Metastasen untersucht werden konnte. Zwar gibt es keine 100%ige Sicherheit aber die Ärztin könnte keine Metastasen erkennen. Lediglich der der Lymphknoten direkt am Tumor war etwas auffällig.
Da man uns zu einer schnellen Entscheidung riet (damit es nicht zu Metastasen kommt), wurde unserer Maus nun das Bein inkl. Besagtem Lymphknoten amputiert.
Ich weiß, dass die Tierchen für gewöhnlich einige Tage beim TA bleiben aber bei uns ist es anders. Da die Katze sehe ängstlich und stark auf mich fixiert ist, durften wir sie unter einigen Auflagen schnell nach Hause holen.
Nun haben wir bereits eine schlimme Nacht und einen immerhin etwas besseren Tag hinter uns. Sie kreischt immer wenn sie sich bewegt. Es klingt so schmerzhaft, dass mir direkt die Tränen in die Augen schießen.
Die Maus frisst immerhin wieder aber möchte nichts trinken. Daher "strecken" wir ihr Futter mit Wasser. Auch war sie seit sie zuhause ist noch nicht auf dem Klo. Wir haben es ihr angeboten aber sie hat wieder so durchdringend geschrien, dass wir sie wieder ins "Nest" gepackt haben...
Obwohl ich mir wirklich viele Gedanken gemacht und versucht habe, alle Infos gut abzuwägen, zweifel ich nun an meiner Entscheidung... Ich mache mir große Vorwürfe, dass ich ihr das angetan habe. Die Kleine ist so lieb und freut sich auch jetzt über jede Streicheleinheit.
Ich hoffe so sehr, dass es ihr bald besser geht.
Ich mache mir viele Sorgen und leide so mit...
Gibt es jemanden, der schon mal so eine Situation hatte?
Ich bin für jede Antwort dankbar!!
Ich bin ganz frisch hier und habe mir alles zum Thema Amputation durchgelesen, dass ich finden konnte.
Leider sind die Beiträge doch schön einige Jahre alt
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Eine meiner Katzen wurde gestern das linke Hinterbein amputiert. Nachdem wir letztes Jahr die Diagnose Tumor bekamen, wurde sie an der Pfote operiert. Leider wuchs der Tumor zwischen die Zehen und Sehnen und könnte deshalb nicht vollständig entfernt werden.
Nach dem Befund vom Pathologen empfahl uns der TA erstmal abzuwarten, wie es sich entwickelt. Es war laut Bericht nur ein mäßig aggressiver Tumor, der erst spät zum Streuen neigt.
Da sich keine Besserungs abzeichnet sind wir mit der Kleinen in eine Tierklink, die sich u.a. auf Onkologie spezialisiert hat. Wir haben ein CT mache lassen, da nur so der gesamte Körper nach Metastasen untersucht werden konnte. Zwar gibt es keine 100%ige Sicherheit aber die Ärztin könnte keine Metastasen erkennen. Lediglich der der Lymphknoten direkt am Tumor war etwas auffällig.
Da man uns zu einer schnellen Entscheidung riet (damit es nicht zu Metastasen kommt), wurde unserer Maus nun das Bein inkl. Besagtem Lymphknoten amputiert.
Ich weiß, dass die Tierchen für gewöhnlich einige Tage beim TA bleiben aber bei uns ist es anders. Da die Katze sehe ängstlich und stark auf mich fixiert ist, durften wir sie unter einigen Auflagen schnell nach Hause holen.
Nun haben wir bereits eine schlimme Nacht und einen immerhin etwas besseren Tag hinter uns. Sie kreischt immer wenn sie sich bewegt. Es klingt so schmerzhaft, dass mir direkt die Tränen in die Augen schießen.
Die Maus frisst immerhin wieder aber möchte nichts trinken. Daher "strecken" wir ihr Futter mit Wasser. Auch war sie seit sie zuhause ist noch nicht auf dem Klo. Wir haben es ihr angeboten aber sie hat wieder so durchdringend geschrien, dass wir sie wieder ins "Nest" gepackt haben...
Obwohl ich mir wirklich viele Gedanken gemacht und versucht habe, alle Infos gut abzuwägen, zweifel ich nun an meiner Entscheidung... Ich mache mir große Vorwürfe, dass ich ihr das angetan habe. Die Kleine ist so lieb und freut sich auch jetzt über jede Streicheleinheit.
Ich hoffe so sehr, dass es ihr bald besser geht.
Ich mache mir viele Sorgen und leide so mit...
Gibt es jemanden, der schon mal so eine Situation hatte?
Ich bin für jede Antwort dankbar!!