Stimme Demona da voll zu. EIN Wesentest zu verlangen wird das Tierheim anordnen können. Je nachdem warum. Es gibt auch Familien mit Kindern bei denen ein Wesenstest unabdingbar ist. Ein hund lässt sich gerne zum spielen verleiten, jedoch sollte dieses Spiel nicht in Szenarien enden wie letzte Woche in Österreich, der hund hatte 30 Minuten Zeit einen 12 jährigen im Wald zu zerfetzen. BUB hat überlebt, hund wird eingeschläfert (er ist dem Besitzer ausgekommen).
Tierschutz heißt nicht- die Verantwortung und die Gefährlichkeit der Rasse auszublenden oder schönzusprechen, nur weil das noch ein Welpe ist der niemanden Nix tut. Der hund wird gross, der hund wird schwer, da gehört eine Erziehung gemacht, gestern- morgen kann es schon zu spät sein - und auch ein wesenstest. Egal wieviel Baustellen ihr derzeit habt, ihr wolltet den hund- nun heißt es auch darum zu kümmern, es ist ein Tier und keine Blume.
Mit Boshaftigkeit der tierheimleitung hat das überhaupt nichts zu tun. Man sollte sich Gedanken machen, wenn man Kreuzungen übernimmt die in Deutschland schon jahrelang nicht mehr gezüchtet werden dürfen. Hoffen wir mal, das das Tierheim (nicht) mitliest, ein hund ist kein Spielzeug, so ein hund kann zu einer tödlichen Waffe werden.
Das habe ich weder geschrieben noch gedacht. Ich habe weder angenommen, dass der Hund gefährlich ist weil er dieser Rasse angehört noch befürworte ich einen generellen Wesenstest für Hunde nur weil sie iener bestimmten Rasse angehören. Jeder größere Hund kann zu einer tödlichen Waffe werden und auch Kleinhunde können - gerade bei Kindern - erheblichen Schaden anrichten.
WAs da in Österreich wieder passiert ist, ist schrecklich aber zeigt, dass strengere Regeln nichts bringen. Der Hund war als Agressiv bekannt und wurde dennoch vom Besitzern mit einer anderen Hündin allein im Garten gelassen UND sie haben es nicht mitbekommen, dass die zwei Hunde weg waren. Menschliches Versagen, einen agressiven Hund lasse ich nicht allein im Garten, Punkt, aus, fertig. Außer der Garten ist absolut ausbruchssicher, was ja hier nicht der Fall war.
Und der Bub wurde nicht zerfetzt - das würde bedeuten, dass er nicht überlebt hat. Er wurde schwer verletzt, was schlimm genug ist aber zerfetzt ist was Anderes. Dem Jungen und seiner Familie gilt mein höchstes Mitgefühl, auch für die kleine Schwester, die dabei war und geistesgegenwärtig nach Hause gerannt ist um Hilfe zu holen.
Zudem dieser Hund ordnungsgemäß angemeldet war, der Mann hatte die Sachkunde und auch den Wesenstest bestanden - dennoch ist etwas so SChreckliches geschehen. Das heißt aber nicht, dass jeder Hund dieser Rasse jetzt wieder gefährlich ist.
Ich habe lediglich angemerkt, dass der Hund - meiner Meinung nach - nicht nach Deutschland hätte eingeführt werden dürfen. Nicht, dass das irgendwann noch Ärger gibt und sich der TS dann wundert.
Zum Tierheim: Was genau steht in eurem Vertrag? Werdet ihr mit bestandenem Wesentest die Eigentümer des Hundes oder bleibt das Eigentum beim Tierheim? Solange der Hund im Eigentum des Tierheimes steht, habt ihr wenig Handhabe. So leid es mir tut. Da solltet ihr zusehen, dass er euer Eigentum wird.
Und das Tierheime Hunde mit falschen Versprechungen abgeben, ist nicht ungewöhnlich. Lieber, familienfreundlicher Hund klingt einfach besser als Hund hasst Männer und Katzen und ist agressiv. Das wird es immer geben.
Lg Demona