- Mäusebaby gestorben - Was falsch gemacht? Beitrag #1
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EmmaDale
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Hallo,
mir ist gerade ein Mäusebaby gestorben

und ich weiß, dass keiner genau sagen kann, warum und woran, aber trotzdem würde ich gerne wissen, ob ich eventuell was offensichtliches falsch gemacht habe, damit ich es demnächst vermeiden kann.
Die Kleine wurde gestern von meinem Kater erwischt und ich dachte erst, sie hätte keine Chance, sie war zwar unverletzt, aber voller Ungeziefer (was meiner Erfahrung nach nur bei Tieren passiert, die von ihrer Familie verstoßen worden sind) und lag wie tot auf meiner Hand. Ich habe ihm dann was zu trinken mit einer kleinen Spritze angeboten, was es auch genommen hat, und das Ungeziefer mit der Hand entfernt, und langsam wurde sie wieder munter. Allerdings schien sie erst nicht laufen zu können und hat die Hinterbeine nachgezogen. Das hörte aber auch ziemlich schnell auf. Sie muss ungefähr 10 bis 14 Tage alt gewesen sein, die Augen waren fast ganz offen, der Pelz komplett und gewogen hat sie 5g. Ich hab sie dann mit Katzenaufzuchtsmilch 1:2 alle zwei Stunden mit Hilfe eines Pinsels gefüttert, das Bäuchlein massiert und den Analbereich stimuliert. Die Verdauung ging nach ein Paar Fütterungen gut (da Anfangs nichts kam, vermute ich, dass sie schon länger nichts gefressen hatte). Ich hab sie um um 23 Uhr noch mal gefüttert, und dann wieder um 3, da war sie noch putzmunter, hat sogar eingeweichte Haferflocken in die Pfoten genommen und versucht, dran zu knabbern, was aber nicht so ganz zu klappen schien. Als ich dann um 7 Fütter wollte, lag sie schon komisch im Käfig (eine alte Katzentasche, die auf meinem Bett stand, mit Handtuch und mehreren zerknüllten Taschentüchern und Heu zum verstecken und handwarmer Wärmflasche unter einer Hälfte, damit sie sich die Wärme aussuchen konnte), Hinterbeine abgespreizt und irgendwie zerzaust, wie sterbende Tiere oft aussehen. Vom Pinsel hat sie dann auch nichts mehr genommen, aber wenn ich die Aufzuchtsmilch auf meine Hand getröpfelt habe, hat sie das aufgeleckt. Da habe ich noch gehofft, dass sie einfach müde von einer durchgewuselten Nacht ist. Aber sie wurde immer schwächer und dann setzte der übliche Sterbeprozess ein, auf der Seite liegen, Stoßatmung, dann das Strecken der Glieder und dann war es vorbei :'''( Der Bauch war nicht aufgebläht, das Gewicht war immer noch 5g.
Die Punkte, bei denen ich mich Frage, ob ich was falsch gemacht habt (und ihr müsst mich nicht schonen, ich möchte wirklich wissen, was es gewesen sein könnte, damit ich besser mache, falls mir sowas noch mal passiert!!!):
1. Ich habe keinen Fencheltee in die Aufzuchtsmilch getan. Ich hatte keinen im Haus, hätte ihn noch gekauft, aber dachte auch, sie ist schon relativ groß und die Verdauung läuft gut.
2. Ich war nicht beim Tierarzt. Ich hab darüber nachgedacht, aber da es ihr so gut ging und ich schon öfter erlebt habe, dass der Tierarztbesuch durch den Stress auch viel Schaden verursachen kann, habe ich das erstmal verschoben, bis sie akklimatisiert ist.
3. Ich habe nachts nicht alle zwei Stunden gefüttert. Die Fütterungsangaben im Internet waren ziemlich unterschiedlich, und ich dachte, nachts kann ich ein wenig strecken.
4. War die Temperatur nachts zu niedrig? So eine Wärmflasche kühlt ja relativ schnell ab. Im Zimmer waren ungefähr 20 Grad, der "Käfig" war eine Stoffkatzentasche und drinnen Handtuch, Heu, Taschentücher und sie war ja voll bepelzt... aber vielleicht hat das einfach nicht gereicht (was wirklich grauenvoll wäre).
Was meint ihr, könnte es an einem der Gründe liegen oder fällt euch vielleicht auch noch was anderes ein?
Danke schon mal!
mir ist gerade ein Mäusebaby gestorben
Die Kleine wurde gestern von meinem Kater erwischt und ich dachte erst, sie hätte keine Chance, sie war zwar unverletzt, aber voller Ungeziefer (was meiner Erfahrung nach nur bei Tieren passiert, die von ihrer Familie verstoßen worden sind) und lag wie tot auf meiner Hand. Ich habe ihm dann was zu trinken mit einer kleinen Spritze angeboten, was es auch genommen hat, und das Ungeziefer mit der Hand entfernt, und langsam wurde sie wieder munter. Allerdings schien sie erst nicht laufen zu können und hat die Hinterbeine nachgezogen. Das hörte aber auch ziemlich schnell auf. Sie muss ungefähr 10 bis 14 Tage alt gewesen sein, die Augen waren fast ganz offen, der Pelz komplett und gewogen hat sie 5g. Ich hab sie dann mit Katzenaufzuchtsmilch 1:2 alle zwei Stunden mit Hilfe eines Pinsels gefüttert, das Bäuchlein massiert und den Analbereich stimuliert. Die Verdauung ging nach ein Paar Fütterungen gut (da Anfangs nichts kam, vermute ich, dass sie schon länger nichts gefressen hatte). Ich hab sie um um 23 Uhr noch mal gefüttert, und dann wieder um 3, da war sie noch putzmunter, hat sogar eingeweichte Haferflocken in die Pfoten genommen und versucht, dran zu knabbern, was aber nicht so ganz zu klappen schien. Als ich dann um 7 Fütter wollte, lag sie schon komisch im Käfig (eine alte Katzentasche, die auf meinem Bett stand, mit Handtuch und mehreren zerknüllten Taschentüchern und Heu zum verstecken und handwarmer Wärmflasche unter einer Hälfte, damit sie sich die Wärme aussuchen konnte), Hinterbeine abgespreizt und irgendwie zerzaust, wie sterbende Tiere oft aussehen. Vom Pinsel hat sie dann auch nichts mehr genommen, aber wenn ich die Aufzuchtsmilch auf meine Hand getröpfelt habe, hat sie das aufgeleckt. Da habe ich noch gehofft, dass sie einfach müde von einer durchgewuselten Nacht ist. Aber sie wurde immer schwächer und dann setzte der übliche Sterbeprozess ein, auf der Seite liegen, Stoßatmung, dann das Strecken der Glieder und dann war es vorbei :'''( Der Bauch war nicht aufgebläht, das Gewicht war immer noch 5g.
Die Punkte, bei denen ich mich Frage, ob ich was falsch gemacht habt (und ihr müsst mich nicht schonen, ich möchte wirklich wissen, was es gewesen sein könnte, damit ich besser mache, falls mir sowas noch mal passiert!!!):
1. Ich habe keinen Fencheltee in die Aufzuchtsmilch getan. Ich hatte keinen im Haus, hätte ihn noch gekauft, aber dachte auch, sie ist schon relativ groß und die Verdauung läuft gut.
2. Ich war nicht beim Tierarzt. Ich hab darüber nachgedacht, aber da es ihr so gut ging und ich schon öfter erlebt habe, dass der Tierarztbesuch durch den Stress auch viel Schaden verursachen kann, habe ich das erstmal verschoben, bis sie akklimatisiert ist.
3. Ich habe nachts nicht alle zwei Stunden gefüttert. Die Fütterungsangaben im Internet waren ziemlich unterschiedlich, und ich dachte, nachts kann ich ein wenig strecken.
4. War die Temperatur nachts zu niedrig? So eine Wärmflasche kühlt ja relativ schnell ab. Im Zimmer waren ungefähr 20 Grad, der "Käfig" war eine Stoffkatzentasche und drinnen Handtuch, Heu, Taschentücher und sie war ja voll bepelzt... aber vielleicht hat das einfach nicht gereicht (was wirklich grauenvoll wäre).
Was meint ihr, könnte es an einem der Gründe liegen oder fällt euch vielleicht auch noch was anderes ein?
Danke schon mal!