Übergriffe auf meinen Hund .

Diskutiere Übergriffe auf meinen Hund . im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich musste jetzt doch etwas schmunzeln... Doch, Hunde sind Rassisten, sogar gnadenlos. Guck´dir mal eine Gruppe an, die frei wählen kann mit...
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich musste jetzt doch etwas schmunzeln...

Doch, Hunde sind Rassisten, sogar gnadenlos.
Guck´dir mal eine Gruppe an, die frei wählen kann mit wem gespielt wird - da hast du ganz schnell (ähnliche) Rassen zusammen, die mit einander spielen und den Rest ganz furchtbar gemein ausgrenzen.

Und ja, auch Menschen gegenüber unterscheiden Hunde durchaus und Dinge, die sie nicht kennen können erstmal irritierend sein und manche Hunde gewöhnen sich nie an bestimmte Dinge.
Sei es Größe, Geschlecht, Lautstärke oder eben die Hautfarbe.

Es geht auch nicht darum jetzt Hunde zu alles liebenden Tieren zu machen, die alles prima finden und jedem Rollstuhlfahrer auf den Schoß springen oder jedem Menschen mit schwarzen Haaren freudejaulend um die Beine springen:

Es geht einzig und allein darum, dass der Halter verdammt nochmal dafür zu sorgen hat, dass sein Tier, sein Luxushobby, niemanden (!) stört und der Hund kontrollierbar ist. Ob das jetzt durch Gehorsam oder Leine und Maulkorb so ist- so what, ist mir persönlich vollkommen egal.
Auch mein Gegenüber soll mich dann entsprechend einfach in Ruhe lassen, aber diese Anspruchshaltung mancher Hundehalter nervt einfach wahnsinnig.
Niemand ist gezwungen Hundehalter zu sein und wenn das doch permanent so schrecklich und immer und immer und immer wieder endlose Tiraden erforderlich macht - vllt ist Hundehaltung dann einfach nicht das Richtige.
Da ist man IMMER in Konfrontation mit Mitmenschen, weil der Hund halt nach draußen muss.

Ich lebe hier übrigens innerstädtisch quasi in der Fußgängerzone und ich wurde bei keinem meiner "Spießrutenlaufe", die mehrmals täglich nun mal notwendig sind, so angegangen, weil - Obacht - mein Hund so geführt wird, dass niemand sich bedroht oder angegangen führt.
Unglaublich, aber machbar.

Und einfach, weil mich sowas fuchst:
Einen dunkelhäutigen Menschen im Dunkeln nicht zu sehen ist kein Rassismus, sondern der Begrenzung unserer Sehfähigkeit geschuldet.

Dann aber mit subtilem "unsere neuen Bürger"-Palaver um sich zu werfen, das, lieber Fritz, ist zumindest nahelegend, dass da eine durchaus rassistische Grundorientierung dahinter steht.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Boah Mido, hör mir auf.
Kurze off topic Anekdote.

Als meine alte Hündin und die Rottihündin meiner Schwester noch lebten, gute 10 Jahre her, waren wir im Winter abends mit den Hunden im Park.
Auf einmal glühten uns zwei weisse Augen und eine strahlend weisse Zahnreihe an.
Alter, was habe ich geschrien vor Schreck!!!
Der Mann war so schwarz, dass wir beide ihn nicht gesehen haben im dunkeln.

Und das ist ganz sichrr nicht rassistisch, da der Mann meiner Schwester selbst halb Schwarz ist und dunkler als das "schöne" Milchkafferbraun.
 
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Schweinemama

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Boah Mido, hör mir auf.
Kurze off topic Anekdote.

Als meine alte Hündin und die Rottihündin meiner Schwester noch lebten, gute 10 Jahre her, waren wir im Winter abends mit den Hunden im Park.
Auf einmal glühten uns zwei weisse Augen und eine strahlend weisse Zahnreihe an.
Alter, was habe ich geschrien vor Schreck!!!
Der Mann war so schwarz, dass wir beide ihn nicht gesehen haben im dunkeln.

Und das ist ganz sichrr nicht rassistisch, da der Mann meiner Schwester selbst halb Schwarz ist und dunkler als das "schöne" Milchkafferbraun.

Wobei ich das Thema recht interessant finde. Wir haben einige Freunde und Bekannte die nicht dem Mitteleuropäischen Standard entsprechen. Und ganz ehrlich, die nehmen es lockerer wie wir alle hier im Forum. Ein gut alt eingesessener Ghaner ( er ist wirklich sehr dunkel, einer der dunkelhäutigsten Menschen die ich kenne) hat mir letztens erklärt das er "Neger" wäre, umgangssprachlich auf Wienerisch "ich habe derzeit kein Geld oder - ich bin Pleite". Das er das mitten in der U-Bahn ziemlich lautstark von sich gab, hat einige unserer weisshäutigen Mitmenschen dazu gebracht beschämt wegzuschauen, einige haben sich sogar darüber empört - dass man "Neger" doch nicht sagen darf. Woraufhin der Ghaner erwiderte "ich darf das aber sagen, ich bin doch einer". Er ist ein Mensch - und bei uns spielt Hautfarbe kaum eine Rolle. Ich möchte es auch so belassen. Der Mensch ist nicht nur Hautfarbe alleine, sondern besteht aus seiner Seele, seinem Wesen und seinem Intellekt.

Aber alle dieser "Nicht mitteleuropäischen" Mitmenschen die ich kenne sind der Meinung, dass sie auf diese Wortspielereien locker verzichten können. Sie werden gemieden und nicht mehr angesprochen. Weil die Menschheit um sie herum nicht mehr wissen wie man sie "richtig" und "Korrekt" anspricht. Das führt zur Ausgrenzung in all diesem Dilemma, "Mohr" darf man nicht mehr "Neger" ist verpöhnt, "Afrikaner" ebenfalls, bei den meisten Mitmenschen steigt dann auch schon der Intellekt aus, alle 2-3 Jahren kommt etwas anderes "politisch korrektes" Heraus. Sie sind Menschen wie du und ich - aber teilweise eben anderswo geboren - was ja nicht ihre Schuld ist. Wir haben uns in unserem Umgang ausgemacht, egal welches "Schimpfwort" wir aussprechen es ist "egal". Viel schlimmer sind die immer wieder aufkehrenden Modewörter wie "Afroamerikaner " (worauf unser Ghanischer Freund allergisch ist, er war noch nie in Amerika und will dort auch gar nicht hin, er ist ein Mensch schwarzer Hautfarbe und er kann diese auch nicht wechseln um politisch korrekter zu wirken).

Unserem Ghaner tut es mehr weh, dass diverse politisch korrekte Menschen ihre Babys oder Kleinkinder wegreissen, obwohl sie ihn anstarren und teilweise sogar berühren möchten. Er ist das seitdem er hier in Mitteleuropa lebt gewohnt ein "Exot" zu sein. Er hat es als Kind nicht anders gemacht, als er mal einen "weisshäutigen Mitmenschen" gesehen hat, dort wo er herkommt meistens religiöse Menschen oder Lehrer aus Europa importiert. Aber auch hier, es würde ihm nichts ausmachen, von Kindern oder Babys berührt zu werden, angestarrt zu werden, aber dieses "politisch korrekte" du darfst diesen Menschen nicht anstarren - nur weil er schwarz ist - das tut ihm wirklich weh. Er mag Kinder, er liebt es wenn die Babys ihn antatschen und danach auf ihre Finger schauen - ob sie auch "schwarz" sind. Er ist Faszinierend und trotzdem wird er "Politisch gemieden":
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Es geht nicht darum sich Begriffe auszudenken, sondern Sklavenhaltervokabular nicht zu benutzen.

Punkt.

Einen Ghanaer (so heißt das übrigens korrekterweise) als Afroamerikaner zu bezeichnen ist schlicht falsch.

Afrikaner ist einfach unspezifisch.

Schwarz oder dunkelhäutig ist eine Tatsachenbeschreibung und fertig.

Ich weigere mich übrigens aus Prinzip das Wort Neger oder Mohr zu benutzen, genau so wie ich mich weigere Begriffe wie Jude oder Zigeuner als Schimpfwort zu akzeptieren.

Und ich habe mich auch durchaus schon mit schwarzen Menschen massiv darüber gestritten, ob es in Ordnung ist andere Menschen als Nigger zu betiteln.

Wenn dir dieses Bisschen an historisch begegründbarer angepasster Sprache zu viel ist, ist das verdammt traurig.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Auch wenn ich dir ohne Wenn und Aber in allen Punkten Recht gebe: Afrikaner ist genauso unspezifisch wie "Asiate", "Europäer", "Australier" oder "Amerikaner". Für mich gehören diese Worte zum Sprachschatz dazu, weil ich sie wertfrei verwende. Wer es ganz genau wissen will, darf es dann eben ganz genau ausdrücken.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich finde Afrikaner auch nicht weiter tragisch, ist halt ungenau und im Zweifelsfalle sagt das auch erstmal nichts aus :)
Wenn's dann eben doch ein Amerikaner ist kann das ja auch im Gespräch problemlos geklärt werden- macht man als Europäer ja auch.
 
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A-Fritz

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Hallo,
natürlich gibt es überall , bei allen Völkern , immer gute ,wie auch schlecht handelnde Menschen .
Doch finde ich es ziemlich schlimm , wenn man unschöne Begebenheiten nicht benennen soll ,
wenn so etwas, bei Menschen bestimmter Minderheiten vorgekommen ist
und einem dann vorgeworfen wird , dass hier bestimmt eine rassistische Grundorientierung dahinter steht .

Ich denke, Religiöse , oder weltanschauliche Prinzipien, oder Dogmen ,können leicht problematisch sein ,
wenn solche lebensfeindlich sind und immer uneingeschränkte Gültigkeit haben müssen.
Es gibt leider immer Menschen , die auf Grund irgendwelcher Glaubenssätzen meinen, den Schlüssel
zur Wahrheit zu besitzen und dann anders Denkende daraufhin, richten und verurteilen .

Leider gibt es nicht nur Heilige , sondern auch Scheinheilige und solche, welche die Naivität , oder Gutgläubigkeit
der Allgemeinheit für ihre Vorteile benutzen . Immer schon wurde Religion , Moral und Ethik von den Mächtigen,
in ihrem Sinne missbraucht, dieses bleibt wohl auch heute immer noch so .

Fritz.
 
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Schweinemama

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Es ist ein schwieriges Thema, ich denke aber trotzdem weit weg zu deinem Problem Fritz. Nämlich dass Menschen auf Hunde reagieren so wie sie nicht reagieren sollten. Erinnere mich noch als ein Kind mit dem Stock auf meinen Cairnterrier los ist ... Aus heiterem Himmel, der Hund lag entspannt abgelegt zwischen meinen beinen. Finde ich speziell übergriffig, weil meine sich ja weder genähert hat - sonst noch irgendwen gestört hat - sie war einfach da. War ein Südeuropaer ( mir ist die Hautfarbe generell egal, wird aber dennoch in etwa ähnlich gewesen sein wie der Fall von Fritz).

Es ist generell problematisch eine Menschenrasse einem Kontinent zuzuordnen. Wir leben im 21 Jahrhundert, dh. auch ein Asiate kann in einem österreichischen oder Deutschen Krankenhaus geboren worden sein, und seine Eltern können auch österr. oder deutsche Staatsbürger sein.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Es wäre schön, wenn es langsam Back to topic geht ;)
 
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A-Fritz

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Hallo,
bei der Wertschätzung, spielt es für mich nur eine untergeordnete Rolle , wie ein Mensch aussieht ,
oder wo er geboren wurde , auf seine Taten kommt es hauptsächlich an .

Ich fühle mich als Hundehalter auch als Angehöriger einer diskriminieren Minderheit ,
welche ständig befürchten muss , mit anderen Menschen,
oder den Gesetzen und Verordnungen in Konflikte zu geraten.

Doch mit meinem Hund nur möglichst unauffällig und ohne irgendwelche Konflikte am Rande zubleiben ,
ist mir eigentlich etwas wenig .
Ich bemühe mich , meinen Hund so zu konditionieren , dass dieser möglichst frei von Ängsten bleibt
und auf alles und Jeden immer positiv und freundlich reagiert .
Wenn es hier Menschen gibt , welche ihre negative Einstellung gegenüber Hunden ,
auch noch auf ihre Kinder übertragen und solche dann meinen Hund quälen,
dann ist eine rote Linie überschritten , welche ich niemals akzeptieren werde .

Ich sehe es als sinnvoll an und versuche durchaus auch überall missionarisch tätig zu sein ,
um möglichst vielen Menschen einen gute und positive Meinung von Hunden zu vermitteln ,
und überall das Klima für eine konfliktfreie Hundehaltung zu verbessern .
Da bei genügt es aber nicht , möglichst unauffällig, einen Hund mit einem Maulkorb, immer an de kurzen Leine
zu führen und ständig Abstand zu halten .

Fritz.
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Letztens am Hauptbahnhof hier war, auch völlig OT, aber eine Frau mit ihrem mittelgroßen Mischling, beide total unauffällig saßen sie auf der Bahnhofsbank, war genug Platz.

Kommt eine andere Frau, zieht den Hund am Schwanz da weg Oo

Völlig unvermittelt.
SIE wollte sich dahin setzen, da dürfe der Hund nicht sein.
Und der Hund war auch noch verflucht freundlich, wah!

Also ich versteh schon was du meinst, ich bin schon gespannt, wie der Unterschied "schwarz,20kg" und "bunt,3kg" aussehen wird :D

Ich bin gewarnt ;)
 
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Schweinemama

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Letztens am Hauptbahnhof hier war, auch völlig OT, aber eine Frau mit ihrem mittelgroßen Mischling, beide total unauffällig saßen sie auf der Bahnhofsbank, war genug Platz.

Kommt eine andere Frau, zieht den Hund am Schwanz da weg Oo

Völlig unvermittelt.
SIE wollte sich dahin setzen, da dürfe der Hund nicht sein.
Und der Hund war auch noch verflucht freundlich, wah!

Also ich versteh schon was du meinst, ich bin schon gespannt, wie der Unterschied "schwarz,20kg" und "bunt,3kg" aussehen wird :D

Ich bin gewarnt ;)
Ich finde das ganze wirklich "idiotisch", der Mensch braucht nicht funktionieren - aber der Hund schon. wer "bildet" den Hund den bitte aus? Der liebe Herrgott? Das manche Mitmenschen ihre Hunde wie kleine Kinder halten, mein Gott - es wird ihnen nicht schaden, wenn sie trotzdem in einer halbwegs normalen Form erzogen sind. Habe ja selber zwei "adoptivkinder" zu hause. Sie sind anlehnungsbedürftig und sie sind wie "Kinder" - nicht weil ich mir das gewünscht habe, sondern die eine ist blind und halbtaub, der andere nicht gut sozialisiert und hat eine leichte auf der Waffel. Das müssen keine Hunde mehr werden die wie Maschinen funktionieren, sie werden es auch nie können, weil ich als "Erzieherin" auch keine Maschine bin und täglich im Alltag auf Fehler draufkomme wie man irgendetwas noch etwas "besserer" machen kann. Es ist schön wenn sie zurückkommen wenn man pfeift, es ist schön wenn sie sich neben einem absetzen weil man das will. Aber hierzu gehört das Vertrauen und das "Geborgenheitsgefühl": Habe heute ein riesiges Lob von einem Jäger bekommen, der meinen Hund mit Maulkorb und ohne Leine neben mir herwatscheln gesehen hat. 30 Meter entfernt standen 5-6 Rehe mitten am Feld. "So einen Hund habe ich aber noch überhaupt nie gesehen" - "wahnsinn, dass der die Rehe in Ruhe lässt, wie haben sie das gemacht". Gar nix hab ich gemacht - ehrlich, er macht das automatisch, weil ich auch immer wieder erkläre - dass er schauen darf - aber in Ruhe lassen soll - und er tut das anscheinend und ist sehr glücklich damit. Wäre dem nicht so - wäre er an der Leine, er vielleicht etwas "Unglücklicher" - aber da kann man eben nichts machen. Und meine alte "Pusseliese" - die hat wind von den Rehen in die Nase bekommen und hat Terriermässig zu verbellen begonnen (sehen tut sie auf die Entfernung ja nicht mehr). Und Labrador - dem wars wurscht, die laufen halt davon - hätten aber auch ruhig dableiben können. Und auch hier, ich werde versuchen bei meiner 14 jährigen alten Dame etwas am Rädchen drehen, die Feineinstellung passt anscheinend nicht mehr. Denn verbellen braucht sie eigentlch nicht, ich weiss schon - dass sie sehr aufgeregt ist gerade bei wild - aber ein Wuff - würde auch reichen. Wir werden sehen ob sie bereits erziehungsresistent ist.

Hunde sind nunmal fehleranfällig, ich sehe es auch immer wieder, wenn ich mit Labrador spazieren gehe, der ja doch eine stattliche Erscheinung ist. Der "muss" folgen, obwohl er jung ist, zur kleinen Cairnterrierdame will jeder hin (obwohl die das nicht mag - der grosse würde das ja sehr gerne wollen - aber nun ja - etwa 61 cm Schulterhöhe versus 22).

Und ich bin sowas von heilfroh, dass die Hundeattacke am Wochenende passiert ist als der große den Maulkorb und die Leine oben gehabt hat. Nicht auszudenken, der hätte bei dem kleinen Hundedreck mal zugebissen als der mir an der Wade hing. Da hätten wir einen toten Hund gehabt (Schulterhöhe vom Wadelbeisser etwa 22 cm - war schwer zu schätzen, weil er schlanker war wie meine Cairndame aber dafür etwas längere Füsse). Und das Theater - dass ein Großhund einen Kleinhund totbeisst - das mag ich mir vor Gericht und vor der Polizei gar nicht ausdenken (dabei ist er liebevoll - er hat es halt noch mit dem Temprament).

Und auch hier, ich habe ihn zwei Monate darauf trainiert meine Brille "Zu finden" - aufzunehmen und mir zu bringen. Etwa 6 Wochen von dem Training ist draufgegangen, dass er nicht mit den Pfoten draufzeigt und dass er nicht "draufbeisst". War eine Übung für die Hundeschule. Er hats 300x richtig gemacht - er hat mir die Brille in die Hand gegeben udn wurde dafür gelobt. Im Hundetraining das ganze nochmals, und die Trainerin lobt ihn überschwänglich als er mir gerade die Brille in die Hand ablegen wollte. - Konzentrationsabriss und "Krach" hats gemacht, der Optiker baut mir nun ein bruchfestes Glas rein, für die Story bekam ich sogar 50% Rabatt, das Hundebiss aushaltende Etui gibts gratis dazu. Labi hat sofort gemerkt, dass er etwas falsch gemacht hat, aber im Bruchteil von einer Sekunde.
 
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Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Wieso trägt dein Labrador (...) denn Maulkorb?
 
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A-Fritz

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Hallo,
nach meiner Meinung , sind alle Lebewesen immer unterschiedlich und sie funktionieren auch nicht gleichermaßen ,
dieses ist aber auch das Interessante an unserer Welt .

Wir Hundehalter sollten uns um ein positiver Ansehen , so wie um ein gutes Image in der Öffentlichkeit bemühen
und gegen eine Veränderung der Meinung, durch neue ,fremde, religiöse Vorstellungen und negative Einflüsse ,
die leider auch Hunde- feindlich sein können arbeiten .
Ich denke, es ist natürlich gut, dass es bei uns in Europa überall die Glaubensfreiheit gibt ,
doch nicht jeder Glaube ist auch gleich gut .Was kann man dagegen machen ?
Ich denke, da hilft nur Aufklärung , Überzeugung und ein als Hundehalter gutes Beispiel sein .

Ich bin der Überzeugung , es wäre falsch , sich als Hundehalter, auf seine eigene Insel der Glückseligkeit
zurückzuziehen und mit seinem Hund nur noch ein unauffälliges Dasein in der Öffentlichkeit zu zeigen.
Jeder hat immer eine Wirkung , egal ob er etwas tut , oder nicht , doch wenn man etwas gutes macht ,
kann man auch eine gute und positive Wirkung erzeugen .
Lebewesen sind zwar unterschiedlich und nicht vollkommen , aber sie sind immer alle lernfähig
und sie reagieren auch immer aufeinander und beeinflussen sich , so bald sie sich begegnen .

Fritz.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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>>
Lebewesen sind zwar unterschiedlich und nicht vollkommen , aber sie sind immer alle lernfähig
und sie reagieren auch immer aufeinander und beeinflussen sich , so bald sie sich begegnen .<<

Ich glaube du hast da was vergessen, Lebewesen haben außerdem sehr unterschiedliche Erfahrungen,daher ist auch zu bezweifeln,dass sie alle lernfähig sind. Ich hab hier welche die werden niemals was dazu lernen geschweige denn ihr Verhalten ändern. DAS wird leider nur mit Amt und Polizei gehen. Für meinen Geschmack sind das einfach Idioten,die sich auch noch beschweren wenn sie wegen ihres Tuns Ärger kriegen.
 
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Schweinemama

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Wieso trägt dein Labrador (...) denn Maulkorb?

War zufall - Nach dem Freilauf auf Hundespielplatz (Maulkorb drauf) - Lenkdrachen gesehen - Angst gekriegt - übermässig gespeichelt. An freilauf war nicht zu denken (der frisst den Lenkdrachen mitsamt Schnur) - Maulkorb runternehmen - nicht ohne Meinem Handtuch welches ich für diesen Zweck im Auto habe (Gehweg etwa 100-150 Meter) - habe mich mit einer Freundin danach getroffen und war komplett in Schwarz gekleidet und frisch angezogen (heikel war - dafür hatte ich dann den Hundesabbe vom anderen Hund drauf.
 
Thema:

Übergriffe auf meinen Hund .