- Tagebuch: Ägypten's Straßentiere Beitrag #1
Kalani
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Hallo ihr Lieben,
in einem Beitrag vor einigen Wochen ging es um das Thema verwaiste Tierbabies großziehen. In dem Zusammenhang habe ich gesagt, dass ich mich öfters im Ausland aufhalte und mir hier auch schon mal Flaschenkinder in den Schoß gefallen sind. Ich hatte erwähnt, dass ich - sobald ich zurück bin - eventuell eine Art Tagebuch anlege. Das setze ich nun in die Tat um und hoffe, dass es für den ein oder anderen interessant ist.
Ich pendele zwischen Deutschland und Ägypten hin und her. Nach der Grenzöffnung am 1.7.2020 war es vier Tage später für mich soweit, für mindestens die nächsten 1,5 Monate zurückzukehren. Das Tierleid ist hier groß und Straßentiere gibt es ohne Ende. Man kann eigentlich keinen Spaziergang oder Einkauf erledigen, ohne dass einem mindestens eine Hand voll Tiere über den Weg läuft. Natürlich sind es meist wir Europäer, denen die Tiere besonders am Herzen liegen. Zahlreiche Touristen versorgen die Tiere mit Wasser und Futter, was natürlich löblich ist, aber gerade in Situationen wie jetzt auch fatal enden kann. Die meisten Hunderudel und Katzengruppen sind in der Lage, sich irgendwie durchzuschlagen. Viele haben sich aber auch an die Versorgung der Touristen gewöhnt oder wurden sogar in diesen "Luxus" hineingeboren. Das Ausbleiben der Touristen ist nun natürlich auch für die Tiere dramatisch. Bei zur Zeit täglich mindestens 36 Grad im Schatten nicht immer einfach. Viele der Tiere sind übrigens überraschend zutraulich, sie wissen, dass die Menschen ihnen helfen.
Mein Ziel ist es, wenigstens einen Teil beizutragen und mich so gut wie möglich um Tiere zu kümmern, die besonders viel Hilfe benötigen. Ich habe mir überlegt, hier regelmäßig über meine tagtäglichen Erlebnisse zu berichten. Seit meiner Ankunft vor einigen Tagen freunde ich mich langsam mit einer Katzenfamilie an, die an meinem Stammcafé lebt. Eine noch säugende Mutti und ihre Sprösslinge, bisher habe ich vier entdeckt. Ich schätze die Kleinen auf etwa 5 Wochen alt. Die kleinen fressen aber auch schon selber und tollen fröhlich umher. Die Mutti ist sehr lieb und zutraulich, die Babies noch ein bisschen scheu. Vorgestern habe ich sie mit Futter versorgt, da waren auch die Kleinen plötzlich ganz mutig. Sie hatten unglaublich viel Hunger und haben sich gierig über das Futter hergemacht. Spannend zu beobachten war, dass die Mutter zuerst fraß und nach einigen Bissen den Kleinen alles überlassen hat. Gestern habe ich nur eines der Kleinen gesehen, ich hoffe heute sehe ich sie alle wieder, denn ich habe natürlich wieder Futter mitgebracht
.




Wenn ihr Fragen habt, dann immer her damit.
Liebe Grüße aus Ägypten
in einem Beitrag vor einigen Wochen ging es um das Thema verwaiste Tierbabies großziehen. In dem Zusammenhang habe ich gesagt, dass ich mich öfters im Ausland aufhalte und mir hier auch schon mal Flaschenkinder in den Schoß gefallen sind. Ich hatte erwähnt, dass ich - sobald ich zurück bin - eventuell eine Art Tagebuch anlege. Das setze ich nun in die Tat um und hoffe, dass es für den ein oder anderen interessant ist.
Ich pendele zwischen Deutschland und Ägypten hin und her. Nach der Grenzöffnung am 1.7.2020 war es vier Tage später für mich soweit, für mindestens die nächsten 1,5 Monate zurückzukehren. Das Tierleid ist hier groß und Straßentiere gibt es ohne Ende. Man kann eigentlich keinen Spaziergang oder Einkauf erledigen, ohne dass einem mindestens eine Hand voll Tiere über den Weg läuft. Natürlich sind es meist wir Europäer, denen die Tiere besonders am Herzen liegen. Zahlreiche Touristen versorgen die Tiere mit Wasser und Futter, was natürlich löblich ist, aber gerade in Situationen wie jetzt auch fatal enden kann. Die meisten Hunderudel und Katzengruppen sind in der Lage, sich irgendwie durchzuschlagen. Viele haben sich aber auch an die Versorgung der Touristen gewöhnt oder wurden sogar in diesen "Luxus" hineingeboren. Das Ausbleiben der Touristen ist nun natürlich auch für die Tiere dramatisch. Bei zur Zeit täglich mindestens 36 Grad im Schatten nicht immer einfach. Viele der Tiere sind übrigens überraschend zutraulich, sie wissen, dass die Menschen ihnen helfen.
Mein Ziel ist es, wenigstens einen Teil beizutragen und mich so gut wie möglich um Tiere zu kümmern, die besonders viel Hilfe benötigen. Ich habe mir überlegt, hier regelmäßig über meine tagtäglichen Erlebnisse zu berichten. Seit meiner Ankunft vor einigen Tagen freunde ich mich langsam mit einer Katzenfamilie an, die an meinem Stammcafé lebt. Eine noch säugende Mutti und ihre Sprösslinge, bisher habe ich vier entdeckt. Ich schätze die Kleinen auf etwa 5 Wochen alt. Die kleinen fressen aber auch schon selber und tollen fröhlich umher. Die Mutti ist sehr lieb und zutraulich, die Babies noch ein bisschen scheu. Vorgestern habe ich sie mit Futter versorgt, da waren auch die Kleinen plötzlich ganz mutig. Sie hatten unglaublich viel Hunger und haben sich gierig über das Futter hergemacht. Spannend zu beobachten war, dass die Mutter zuerst fraß und nach einigen Bissen den Kleinen alles überlassen hat. Gestern habe ich nur eines der Kleinen gesehen, ich hoffe heute sehe ich sie alle wieder, denn ich habe natürlich wieder Futter mitgebracht
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Wenn ihr Fragen habt, dann immer her damit.
Liebe Grüße aus Ägypten







