Bachblüten

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plofre

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Hallo, Leute!

Was haltet ihr grundsätzlich davon, einen Hund mit Bachblüten zu behandeln?

Ich habe einen 1 1/2 jährigen kastrierten Belgier-Mix-Rüden, Blacky, den ich aus dem Tierheim geholt habe, und der eine problematische Vorgeschichte hat.
Er ist vermutlich als Welpe geschlagen worden, wurde mit Sicherheit einmal ausgesetzt. Wir hatten anfangs gröbere Probleme mit ihm, die ich vielleicht dereinst näher erläutern werde, und die wir jetzt (nach einem halben Jahr) weitgehend im Griff haben.

Die Bachblüten setzen wir gegen folgende Eigenheiten ein: Er verhält sich meinem Sohn gegenüber sehr zwiespältig. Wenn er ihn sieht, verbellt er ihn anfangs, dann aber gehorcht er ihm aufs Wort, er will allerdings mit ihm nicht Gassi gehen. Er hat Probleme, auch nur kurzzeitig allein zu bleiben. Er verbellt nervös Leute, die vor dem Gartenzaun vorbei gehen, aber nicht alle und nicht immer.

Glaubt ihr, dass wir mit den Bachblüten da etwas erreichen können?

Gruß
plofre

Edit: Es kann sein, dass das Thema eher zum Verhalten als zur Gesundheit gehört. Kenn mich da noch nicht so aus. Ein Mod möge das allenfalls verschieben.
 
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  • Bachblüten

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  • Bachblüten Beitrag #2
Is das euer erster Hund?

Ich weiß nich. Ich kann hier nur für mich reden und ich kann nur sagen ich bin keine Freund davon den Hund ruhig zu stellen nur damit er so is wie ich ihn haben will.

Wenn ihr zum Beispiel mal nich zu Hause seid um einzukaufen, dann würd ich ihm das geben, aber in Kombination mit Training. Also er muss lernen allein zu bleiben, ohne Angst. Sicher isses nich einfach wegen seiner Vorgeschichte, aber das wusstet ihr ja vorher.
Ihr müsst ihm zeigen das er euch vertrauen kann. Wenn ihr aus dem Haus geht, dann sagt ihm immer wieder den gleichen Satz oder das gleiche Wort. Bei uns isses "Ich geh arbeiten" oder "Ich geh einkaufen". Die Betonung liegt dabei natürlich mehr auf dem letzten Wort. Fangt langsam an. Erst drei Minuten, dann fünf und immer nen bissel länger. Wenn ihr wieder kommt freut ihr euch ganz doll und lobt ihn und wenns nich zu oft is gibs auch nen lekerlie.

Wie verhaltet ihr euch wenn er am Gartenzaun Leute anbellt? Oder wenn er deinen Sohn anbellt oder nicht mit ihm spazieren gehen will?
Wie alt ist euer Sohn? Vielleicht interpretiert ihr das Verbellen ja falsch. Mein Hund hat mich früher, als wir beide noch viel jünger waren, als Spielgefährten angesehen, praktisch so wie nen anderen Hudn in seinem Alter. Sie hat mich auch ständig angebellt was aber ne Aufforderung sein sollte zum spielen, toben und raufen. Mit keinem wars so, nur bei mir. Is vielleicht so wenn nen 11- jähriges Mädchen und nen Welpe oder nachher halt junger Hund aufeinander treffen.
 
  • Bachblüten Beitrag #3
Is das euer erster Hund?

Ja. Ich weiß schon: Als totale Hunde-Newbies legt ihr euch einen "Problemhund" zu??
Das muss wohl an unserem Masochismus oder unserem Mitleid für TH-Tiere liegen...

Wie verhaltet ihr euch wenn er am Gartenzaun Leute anbellt? Oder wenn er deinen Sohn anbellt
Wir sagen laut NEIN und rufen ihn zu uns. Wenn er mal ruhig ist, wird er gelobt und kriegt ein Leckerli. Das mit meinem Sohn dauert nur kurz. Wir nennen es Pro-Forma-Bellen. Dann kommt er angekrochen und lässt sich von Alex (so heißt mein Sohn) streicheln.

oder nicht mit ihm spazieren gehen will?
Das ist ein neues Phänomen. Anfangs ging es in der Regel. Diesbezüglich haben wir noch keinen Plan.
Wie alt ist euer Sohn?
24 Jahre. (OT - ich weiß schon, und da lebt der Lackel noch zu Hause? Aber nicht mehr lange, er hat bald eine Wohnung. OT Ende)
Spielaufforderung? :eusa_think: Kein Schimmer. Kommt uns nicht so vor, aber was wissen wir schon. Manchmal haben wir den Verdacht, dass Blacky irgendwie noch vor ihm Angst hat. Vielleicht hängt das mit seiner (teilweise unbekannten) Vorgeschichte zusammen.

plofre
 
  • Bachblüten Beitrag #4
Generell spricht nichts dagegen den Hund etwas zu beruhigen,ich hoffe Lycidas meldet sich hier mal zu Wort,die beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema und kann dir da sicher ein paar Tips geben.

Sofern man das aufgrund deiner Beiträge beurteilen kann,seid ihr auf dem besten Weg Blacky unter Kontrolle zu bekommen und ich drück euch die Daumen das ihr das auch schafft....

Wie und wann setzt ihr denn die Bachblüten ein,wie dosiert und wie reagiert er darauf?
 
  • Bachblüten Beitrag #5
Hallöchen,

Ja, danke coma ih hab das Thema eher zufällig gerade gefunden. *g*

Was haltet ihr grundsätzlich davon, einen Hund mit Bachblüten zu behandeln?
Grundsätzlich ist eine Behandlung mit Bachblüten kein Problem, jedoch würde ich sie nicht als Alleinmittel verwenden. Da es verschiedene Arten von Bachblüten gibt, wollte ich fragen, welche ihr denn verwendet, falls ihr schon welche verwendet?

Wir sagen laut NEIN und rufen ihn zu uns. Wenn er mal ruhig ist, wird er gelobt und kriegt ein Leckerli.

Das ist schon mal sehr gut, wenn ihr das wirklich regelmäßig durchzieht, wirkt es auch. Manchmal haben Tiere ( wie auch Menschen ) Probleme aus einem vorigen Leben, welches sie mitbringen. Solche wirklich intensiven Probleme lassen sich nicht einfach mit Bachblüten behandeln, da braucht es schon mehr. Ursachen für so ein Verhalten kann vieles sein. Es kann gut sein, dass er aus einem früheren Leben was mitgenommen hat, oder aber seine " Abneigung" kommt von was ganz anderen. Aus der Ferne läßt sich soetwas nicht sagen.
Zur Unterstützung könnt ihr gerne Bachblüten verwenden. Jedoch bräuchte ich dazu noch Infos über den Charakter eures Hundes, damit ich die passende Bachblüten finde. Beispiel: übertriebene Angst, Verzweiflung, Ruhelosigkeit etc.

Außerdem würde es mir sehr helfen, wenn du die Geschichte deines Tieres erzählst.. alles was du über ihn weisst...plötzliche auffällige Verhaltensweisen, seine Vorgeschichte und auch seinen Charakter. Da ich auch aus Wien bin, würde ich gerne mal vorbeikommen und mir den Hund ansehen, ich schicke dir diesbezüglich eine PN.

EDIT: wenn du magst, können wir auch mal im chat darüber reden ;)
 
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  • Bachblüten Beitrag #6
Hallo :D

Also ich setze schon immer wieder Bachblüten ein, auch selbst.... Generell sollten aber die Besitzer die Mischung ebenfalls zu sich nehmen :D Was auch wichtig ist, es muss bei deinen Gefähren nicht viel sein, ich tue es beispielsweise in die Trinkschale, so ist es auch gut verdünnt.... :mrgreen:

Viele Erfolg... :mrgreen:
 
  • Bachblüten Beitrag #7
Also, wir geben eine Mischung aus mehreren Blüten, haben wir aus Büchern ermittelt. Welche Blüten es genau sind, sag ich in einem späteren Beitrag, das muss ich erst nachsehen. Wir haben bis jetzt 3x täglich 8 Tropfen gegeben. Wir haben ihn das von einem Löffel runter lecken lassen. Ab jetzt geben wir nur mehr 3x täglich 4 Tropfen.
Ob die Behandlung was gebracht hat, da sind wir nicht richtig sicher.

@Lycidas: Auf dein Angebot werde ich noch zurück kommen. Danke dafür.

Die Vorgeschichte ist für heute abend zu lang. Die kommt morgen.

Gruß
plofre
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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Hier mal meine Bachblüten-Liste. Wir verwenden eine Mischung aus folgenden:

Cherry Plum
Holly
Mimulus
Rock Rose
Star of Bethlehem
Vine

Die Vorgeschichte kommt heute noch etwas später, die Arbeit geht vor.

Gruß
plofre
 
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  • Bachblüten Beitrag #8
Hallo :026:

Das sind sechs gute Blüten.... :026: Generell sollte man darauf achten, dass es beispielsweise auf eine 20ml Fläschchen nicht mehr als 5 Blüten sind - weiss nicht mehr 100%ig die Begründung, steht aber in guten Bachblütenbüchern erklärt :026:

Die Mischung ist immer so individuell wie das Lebewesen für das die Mischung bestimmt ist ist.... :026: Eine "falsche" Blüte in dem Sinn gibt es nicht. Wenn die Wirkung der Blüte für das Lebewesen im Moment nicht notwenig ist, so wirkt sie einfach nicht.... :026: Daher am besten die Blüten selbst aussuchen und zusammenstellen lassen.... :mrgreen:
 
  • Bachblüten Beitrag #9
So, jetzt kommt die ganze Geschichte. Achtung, das wird etwas länger...!

Nachdem meine Frau in Pension gegangen ist, haben wir uns gedacht, dass wir jetzt Zeit für einen Hund haben. Katzen hatten wir ja schon länger.
Wir gingen also ins Tierheim (Wiener Tierschutzhaus) und suchten nach einem Hund, der uns gefällt. Wir fanden mehrere, aber die stellten sich allesamt als nicht für uns geeignet heraus, weil sie teilweise nicht mal andere Hunde akzeptierten, von Katzen ganz zu schweigen. Es wurde uns ein Hund empfohlen, der sehr katzenfreundlich sein sollte. Ein Belgier-Mix namens Blacky. Wir sahen ihn uns an, gingen mit einem Betreuer auf dem Gelände des TH mit ihm spazieren, er erwies sich als sehr freundlich, ignorierte Enten, die dort herum liefen und ließ sich problemlos von uns streicheln und füttern.
Wir nahmen ihn in die engere Wahl und erfuhren, dass er herrenlos gefunden worden war, und vom TH schon einmal vergeben worden war. Die Leute ließen ihn aber einmal allein in der Wohnung. Als sie zurück kamen, war der Teppich nicht mehr zu gebrauchen. Darauf hin landete Blacky wieder im TH. In weiterer Folge stellte sich im TH heraus, dass Blacky gelegentlich Probleme beim Kontakt mit Männern hatte. Er reagierte auf sie (nicht auf alle) mit Angstagression. Bei dem Besuch merkten wir davon aber nichts.
Blackys Katzenfreundlichkeit wurde noch getestet, indem er mit einer TH-Katze konfrontiert wurde, die Hunde gewohnt war. Er kümmerte sich nicht weiter um sie, und damit war unser Beschluss gefasst, ihn zu nehmen.
Wir besorgten die nötigen Utensilien, die ein Hund so braucht, und ein paar Tage später holten meine Frau und meine Tochter ihn ab. Den ersten Konflikt gab es mit unseren Katzen, die auf den neuen Mitbewohner unfreundlich reagierten. Sie verzogen sich in den Keller (wo sie ihre Stammplätze haben) und kamen monatelang nicht mehr daraus hervor.
Anfangs war auffällig, dass Blacky förmlich an meiner Frau klebte. Er folgte ihr auf Schritt und Tritt. Meine Tochter akzeptierte er. Wir Männer - mein Sohn und ich - hatten jetzt eine schwere Zeit. Blacky ließ uns nicht an meine Frau heran! Er knurrte, bellte, fletschte die Zähne, und einige Male schnappte er auch. Das trug uns ein paar blaue Flecken ein. Ich durfte anfangs abends nicht zu meiner Frau ins Schlafzimmer, man stelle sich das vor!!! Bis meine Frau ein Machtwort sprach, dann ging es. Mein Sohn Alex hatte länger Probleme. Man muss allerdings dazu sagen, dass er ein wenig ungeduldig ist und manchmal zu Zornausbrüchen neigt. Er hat inzwischen gelernt, das zu zügeln, aber sein Verhältnis zu Blacky ist immer noch "halbgar". Blacky scheint ihn zu respektieren, aber auch zu fürchten.
Wenn es nicht zu vermeiden war, dass Blacky zu den Katzen in den Keller kam, gab es ein wildes Konzert. Blacky bellte, die Katzen fauchten. Blacky machte anfangs den Fehler, seine Nase in die Katzenkörbchen zu stecken. Dass trug ihm einige Male eine bluttriefende Nase ein. Später wurde er klüger und ließ das bleiben. Er lernte auch langsam, die Katzen (in der Regel) nicht mehr zu verbellen. Pupsi, der Kater, kam nach einiger Zeit wieder aus dem Keller herauf und bewegt sich jetzt ganz unbefangen im ganzen Haus und in Blackys Anwesenheit, und dieser hat nichts mehr dagegen. Lady will noch nicht herauf.
Wir haben Blacky bald kastrieren lassen und gingen dann mit ihm in eine Hundeschule. Wir haben bisher 2 Kurse besucht, mit wechselndem Erfolg, und sind jetzt in der Sommerpause. Im Herbst machen wir wohl weiter.
Das Gassi-Gehen war anfangs nur meiner Frau möglich, später uns allen. In jüngster Zeit weigert sich Blacky allerdings, mit Alex, meinem Sohn, Gassi zu gehen. Wir wissen noch nicht, woran das liegt. Beim Gassigehen gibt es in der Regel kein Problem. Er geht problemlos an der Leine, wenn er abgeleint wird, herumläuft oder mit anderen Hunden spielt, kommt er auf Zuruf brav zurück. Er kümmert sich weder um Radfahrer, noch um Jogger, noch um Skater oder dgl. Er verrichtet auch von sich aus sein Geschäft abseits von Wegen und nicht auf gepflegten Rasenflächen.

Tja, das wärs fürs erste. Ich weiß nicht, ob ich in der Schnelle was vergessen habe. Das kann ich ja nachreichen. Fragen sind erwünscht.

Gruß
plofre
 
  • Bachblüten Beitrag #10
Bis auf sein Problem mit den Männern scheint Blacky doch ein ganz toller Hund zu sein.
Das er auf Männer so reagiert liegt wahrscheinlich daran das Blacky da schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wußte der Mann vom vom Tierheim denn etwas über Blackys Vergangenheit?
 
  • Bachblüten Beitrag #11
Leider nein. Er muss von seinem Erstbesitzer ausgesetzt worden sein und war noch nicht gechippt, das haben erst wir machen lassen. Daher ist über den Erstbesitzer und was ihm dort widerfahren ist, nichts bekannt.

Gruß
plofre
 
  • Bachblüten Beitrag #12
Ich denke wenn dein Sohn sich Mühe gibt und Geduld mit Blacky hat wird das auch noch funktionieren. Wahrscheinlich hat dein Sohn von der Statur und der Stimme her sehr viel Ähnlichkeit mit seinem Vorbesitzer und wird dadurch immer wieder an seine Erlebnisse erinnert. Sollte das so sein, hilft am besten das Blacky viele positive Verknüpfungen zu deinem Sohn bekommt.
 
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