- Hilfsaufruf von Fellhasen in Not e. V. Beitrag #1
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DM-Lady
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Hallo zusammen,
ich habe heute von der Freundin einer Freundin eine Mail bekommen. Sie engagiert sich beim o. G. Tierschutzverein (siehe auch www. fellhasen-in-not.org) Darin ist folgende Geschichte aufgeführt:
"... Wir haben im Moment ein „Meerschweinchenproblem".
Auslöser dafür, ist das wir in letzter Zeit 7Meerschweinchen aus schwierigen Verhältnissen aufgenommen haben. Sie wurden zur Zucht bzw. Inzucht gehalten, da die ehemalige Besitzerin immer noch mehr Meerschweinchen wollte. Drei der Meerschweinchen waren tragend, als wir sie aufgenommen haben. 2 haben bereits geworfen, allerdings mit erheblichen Problemen. Ein Mutterschwein ist nach einem Kaiserschnitt, bei dem 3 Babys starben und 2 Wochen Kampf leider gestorben. Die 2 überlebenden Babys sitzen jetzt bei dem anderen Weibchen, das die Geburt zwar gut überstanden hat aber siamesische Zwillinge geboren hat, tot. Das ist alles ziemlich dramatisch gewesen und umso mehr bemühen wir uns als Tierschutzverein die anderen Meerschweinchen, besonders die 2 verbleibenden Weibchen, rauszuholen. Leider fehlen uns dazu aber die nötigen Pflegestellen.
Wir suchen also Leute die sich vorstellen könnten, Meerschweinchen zu adoptieren oder bei ns Pflegestelle zu werden. Könntest du dir das denn evtl. vorstellen? Oder kennst du noch jemand der gerne ein Meerschweinchen hätte? Ich würde dir mal unsere Informationen zu Pflegestellen als Anhang schicken. Wenn du irgendwelche Punkte unverständlich oder komisch findest, kannst du mich natürlich fragen. Viele Infos findest du auch auf der Internetseite."
Ich habe leider keine Kapazitäten, aber vielleicht findet sich hier ja jemand, der bereit ist, eine sogenannte Pflegestelle bei sich einzurichten. Hier eine kurze Beschreibung was der Verein unter einer Pflegestelle versteht:
Hier möchten wir nun versuchen, ihnen die Tätigkeit einer Pflegestelle näher zu beschreiben.
Vorab klären wir in Gesprächen mit den Interessenten, welche Vorraussetzungen sie erfüllen und welche Kriterien sie an das zukünftige Pflegetier stellen.
Diese Kriterien können sich auf Verträglichkeiten, Geschlecht, Stubenreinheit, alleine bleiben, etc. beziehen.
Sie sollten natürlich bedenken, dass das zur Verfügung stellen einer Pflegestelle in den Bereich der Tierschutzarbeit fällt und umso mehr Ansprüche an das Pflegetier gestellt werden, umso unwahrscheinlicher wird es sein, dass solch ein Fall zu uns in die Vermittlung kommt.
Wir können vorab immer nur die Aussagen über das Tier treffen, die uns zugetragen werden. Es liegt dann an der Pflegestelle, diese Aussagen zu bestätigen, sie zu ergänzen und sie gegebenenfalls zu korrigieren; Charakter, Verhalten, etc.
Es kommt leider auch immer wieder vor, gerade bei Tieren aus dem Ausland, dass sich hier in Deutschland Gebrechen herauskristallisieren, die vorab nicht angegeben wurden. Es ist also oft an der Pflegestelle, insbesondere bei Fällen die Tiere körperlich und seelisch wieder aufzubauen und oft stehen auch ärztliche Behandlungen ins Haus.
Je nach dem, von wo das Tier herkommt, oder wohin er vermittelt wird, können auch nach Absprache Transportfahrten auf die Pflegestelle zukommen. Es ist zwar auch möglich, dies durch andere Tierschützer durchführen zu lassen, aber eher nicht die Regel.
Auch müssen sie, nachdem wir eine genaue Vorauswahl getroffen haben, mit möglichen Interessenten Gespräche führen, in denen sie Ihr Pflegetier noch einmal beschreiben.
Auch werden die neuen Besitzer zu ihnen nach Hause kommen, um sich das Tier noch einmal anzuschauen.
Alle anfallenden Kosten, wie z.B. Arztkosten, Futter, Medikamente, werden, soweit von der Pflegestelle gewünscht, vom Verein getragen. Wir freuen uns natürlich immer, wenn die Pflegestellen bereit sind, die Kosten, oder einen Teil davon, selbst zu übernehmen.
Auch ist das Pflegetier über den Verein versichert. Die Versicherung deckt aber keine Schäden, die das Tier im Haus anrichtet, wie z.B. ein angekauter Teppich.
Auch ist die Arbeit als Pflegestelle gemeinnützig und wird nicht bezahlt.
Was sie vorab bedenken sollten, ist, dass die Arbeit als Pflegestelle eine, für die meisten Menschen, sehr große, psychische Belastung ist. Man versorgt das Tier, päppelt es ggf. sogar auf, arbeitet vielleicht sogar mit ihm und baut somit eine Bindung zu ihm auf. Dann muss man es wieder abgeben.
Dies fällt den meisten sehr schwer und führt "leider" sehr häufig dazu, dass die Leute das erste Pflegetier direkt behalten.
Dies ist zwar in sofern erfreulich, als dass der Hund in ein gutes Zuhause vermittelt ist. Aber es liegt nicht im Sinne der Tierschutzarbeit und des Vereins, da keinem weiteren Notleidenden Tier mehr über diese Pflegestelle geholfen werden kann.
Dies ist ein kleiner Einblick in die Tätigkeit, die möglicherweise auf sie und ihre Familie zukommen wird. Für alle weiteren, hier offen gebliebenen Fragen, stehen wir natürlich gerne auch in Zukunft zur Verfügung.
ich habe heute von der Freundin einer Freundin eine Mail bekommen. Sie engagiert sich beim o. G. Tierschutzverein (siehe auch www. fellhasen-in-not.org) Darin ist folgende Geschichte aufgeführt:
"... Wir haben im Moment ein „Meerschweinchenproblem".
Auslöser dafür, ist das wir in letzter Zeit 7Meerschweinchen aus schwierigen Verhältnissen aufgenommen haben. Sie wurden zur Zucht bzw. Inzucht gehalten, da die ehemalige Besitzerin immer noch mehr Meerschweinchen wollte. Drei der Meerschweinchen waren tragend, als wir sie aufgenommen haben. 2 haben bereits geworfen, allerdings mit erheblichen Problemen. Ein Mutterschwein ist nach einem Kaiserschnitt, bei dem 3 Babys starben und 2 Wochen Kampf leider gestorben. Die 2 überlebenden Babys sitzen jetzt bei dem anderen Weibchen, das die Geburt zwar gut überstanden hat aber siamesische Zwillinge geboren hat, tot. Das ist alles ziemlich dramatisch gewesen und umso mehr bemühen wir uns als Tierschutzverein die anderen Meerschweinchen, besonders die 2 verbleibenden Weibchen, rauszuholen. Leider fehlen uns dazu aber die nötigen Pflegestellen.
Wir suchen also Leute die sich vorstellen könnten, Meerschweinchen zu adoptieren oder bei ns Pflegestelle zu werden. Könntest du dir das denn evtl. vorstellen? Oder kennst du noch jemand der gerne ein Meerschweinchen hätte? Ich würde dir mal unsere Informationen zu Pflegestellen als Anhang schicken. Wenn du irgendwelche Punkte unverständlich oder komisch findest, kannst du mich natürlich fragen. Viele Infos findest du auch auf der Internetseite."
Ich habe leider keine Kapazitäten, aber vielleicht findet sich hier ja jemand, der bereit ist, eine sogenannte Pflegestelle bei sich einzurichten. Hier eine kurze Beschreibung was der Verein unter einer Pflegestelle versteht:
Hier möchten wir nun versuchen, ihnen die Tätigkeit einer Pflegestelle näher zu beschreiben.
Vorab klären wir in Gesprächen mit den Interessenten, welche Vorraussetzungen sie erfüllen und welche Kriterien sie an das zukünftige Pflegetier stellen.
Diese Kriterien können sich auf Verträglichkeiten, Geschlecht, Stubenreinheit, alleine bleiben, etc. beziehen.
Sie sollten natürlich bedenken, dass das zur Verfügung stellen einer Pflegestelle in den Bereich der Tierschutzarbeit fällt und umso mehr Ansprüche an das Pflegetier gestellt werden, umso unwahrscheinlicher wird es sein, dass solch ein Fall zu uns in die Vermittlung kommt.
Wir können vorab immer nur die Aussagen über das Tier treffen, die uns zugetragen werden. Es liegt dann an der Pflegestelle, diese Aussagen zu bestätigen, sie zu ergänzen und sie gegebenenfalls zu korrigieren; Charakter, Verhalten, etc.
Es kommt leider auch immer wieder vor, gerade bei Tieren aus dem Ausland, dass sich hier in Deutschland Gebrechen herauskristallisieren, die vorab nicht angegeben wurden. Es ist also oft an der Pflegestelle, insbesondere bei Fällen die Tiere körperlich und seelisch wieder aufzubauen und oft stehen auch ärztliche Behandlungen ins Haus.
Je nach dem, von wo das Tier herkommt, oder wohin er vermittelt wird, können auch nach Absprache Transportfahrten auf die Pflegestelle zukommen. Es ist zwar auch möglich, dies durch andere Tierschützer durchführen zu lassen, aber eher nicht die Regel.
Auch müssen sie, nachdem wir eine genaue Vorauswahl getroffen haben, mit möglichen Interessenten Gespräche führen, in denen sie Ihr Pflegetier noch einmal beschreiben.
Auch werden die neuen Besitzer zu ihnen nach Hause kommen, um sich das Tier noch einmal anzuschauen.
Alle anfallenden Kosten, wie z.B. Arztkosten, Futter, Medikamente, werden, soweit von der Pflegestelle gewünscht, vom Verein getragen. Wir freuen uns natürlich immer, wenn die Pflegestellen bereit sind, die Kosten, oder einen Teil davon, selbst zu übernehmen.
Auch ist das Pflegetier über den Verein versichert. Die Versicherung deckt aber keine Schäden, die das Tier im Haus anrichtet, wie z.B. ein angekauter Teppich.
Auch ist die Arbeit als Pflegestelle gemeinnützig und wird nicht bezahlt.
Was sie vorab bedenken sollten, ist, dass die Arbeit als Pflegestelle eine, für die meisten Menschen, sehr große, psychische Belastung ist. Man versorgt das Tier, päppelt es ggf. sogar auf, arbeitet vielleicht sogar mit ihm und baut somit eine Bindung zu ihm auf. Dann muss man es wieder abgeben.
Dies fällt den meisten sehr schwer und führt "leider" sehr häufig dazu, dass die Leute das erste Pflegetier direkt behalten.
Dies ist zwar in sofern erfreulich, als dass der Hund in ein gutes Zuhause vermittelt ist. Aber es liegt nicht im Sinne der Tierschutzarbeit und des Vereins, da keinem weiteren Notleidenden Tier mehr über diese Pflegestelle geholfen werden kann.
Dies ist ein kleiner Einblick in die Tätigkeit, die möglicherweise auf sie und ihre Familie zukommen wird. Für alle weiteren, hier offen gebliebenen Fragen, stehen wir natürlich gerne auch in Zukunft zur Verfügung.
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