Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie

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  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #1
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Wolf6660

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Hallo,

wir haben zwei junge Katzen (Lia ist eine BKH wird nächsten Monat 1Jahr und Lilly ist eine EKH und ist 4 Monate) beide sind Hauskatzen. Bei der BKH hatten wir am Wochenende das Problem damit Sie Durchfall hatte und kein Essen bzw. Wasser mehr zu sich genommen hat. Also ab in die Tierklinik und mal 330€ abgedrückt. Nun waren wir am überlegen ob wir die beiden Katzen für die Zukunft versichern. Dabei sind wir auf Lassie gestoßen und überlegen uns dort eine Versicherung abzuschließen.

Die Mini und Midi stehen dabei zur Auswahl. Einziger unterschied sind die Behandlungskosten: 3.000 € pro Jahr und Vorsorgepauschale: 35 € pro Jahr zu Behandlungskosten: Unbegrenzt*
Vorsorgepauschale: 100 € pro Jahr.

Nach meiner Ansicht sind aber 3000€ im Jahr pro Katze ausreichend oder? Das mit den Kosten für die Vorsorge ist für mich Rechnerisch uninteressant da wir 8€ pro Monat sparen ergibt also 96€ Ersparnis für 65€ mehr Leistung.

Hat da jemand mehr Erfahrung und kennt jemand die Lassie Versicherung?

Danke
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #2
hat keiner Erfahrungen mit Krankenkassen bzw. wie hoch so im Durchschnitt die Behandlungskosten im Jahr sind? Natürlich ist jedes Tier anders aber man muss ja irgendwo anfangen.
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #3
Erfahrungen bringen nur bedingt etwas, weil die Behandlungskosten im letzten Jahr (nach Ewigkeiten!) an die Inflation angepasst wurden. Dementsprechend sind Tierarztrechnungen nun höher als auch schon.

Bei Versicherungen musst du immer auch den Selbstbehalt mit einberechnen - kommt es dich dann wirklich noch günstiger?
Und genau die AGB lesen, die versuchen viele Erkrankungen auszuschliessen. Irgendwie müssen die ja ihr Geld verdienen, das ist keine Wohlfahrt.
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #4
Ist kein Selbstbehalt habe 0% Eigenanteil und würde ca. 11€ pro Monat pro Katze bezahlen. In den AGBs konnte ich keine Ungereimtheiten finden außer damit Krieg, Umweltkatastrophen sowie ein Kernenergieunfall ausgeschlossen ist :)

Wir sind nach wie vor am überlegen und hoffe damit ich hier noch Erfahrungen mit Katzenversicerhing bekomme.

Ist ja beim Menschen genau so. Die meisten nutzten ihre Krankenversicherung nie bzw. nur sehr selten und würden viel günstiger wegkommen wenn sie keine hätten. Dafür gibt es andere andere die die Versicherung so oft benutzten damit diese im Plus sind.
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #5
Die potenziellen Kosten kannst du abschätzen, indem du dir die Gebührenordnung anschaust (gibt's auf der Seite der Bundestierärztekammer). Wenn man eine umfangreichere Diagnostik mit MRT braucht, ist man dabei je nach Satz schon bei 700-2100 Euro (nur für das MRT). Das ist mit das Teuerste auf der Liste, aber es bei komplexeren und/oder schwereren Erkrankungen kommt auch mit kleineren Dingen schnell eine hohe Summe zusammen.
Ich persönlich würde eine Tier-Krankenversicherung als Schutz sehen, falls es zu sehr hohen Kosten kommt. Das wäre mit der Deckelung auf 3000 Euro für mich nicht gegeben. Wenn es dir aber nicht darum geht, den Extremfall abzusichern, sondern "nur" um Standarderkrankungen, die ein Tier im Verlauf seines Lebens mal haben kann und die nicht allzu preisintensiv sind, dann ist das wieder etwas anderes. Die Frage, die du dir stellen musst, ist vor allem, ob du besser dran bist, wenn du monatlich 11 bzw. 22 Euro an die Versicherung zahlst, oder wenn du diese Summe selbst für Tierarztkosten ansparst. Und selbst da gibt es keine absolute Antwort, weil du nicht wissen kannst, wann und wie oft deine Katzen krank werden.
Am Ende geht es aber auch viel darum, womit man das bessere Gefühl hat und nachts besser schlafen kann.
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #6
Das muss jeder selbst herausfinden wie er das sieht, ob jeden Monat Geld zahlen für so eine Tier KK oder jeden Monat einfach Geld zurücklegen und flüßig sein wenn was ist. Den Unterschied sehe ich darin,dass gezahltes Versicherungsgeld dann eben weg ist wenn nichts gebraucht wurde. Spar ich nur selber an und brauche es nicht hab ich das Geld wenigstens noch ev. auch für andere Notfälle. Und genau deshalb gibts bei mir keine KK für die 3 Kater. Ich hatte auch von den Hunden und Katzen von vorher noch was übrig.
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #7
Ich handhabe das wie Mr. Spock - mein Ferdl (siehe Profilbild) hat mich in den 11 Jahren, die ich ihn hatte, etwa 200 EUR beim TA gekostet. Meine Lilly ist jetzt 19 und kostet mich ergo schon was, aber das sind in erster Linie Medikamente - kommt die Versicherung dafür auch auf? Und dann hätte ich jetzt also 18 Jahre lang für sie eingezahlt - das müssten dann aber sehr teure Medikamente sein, damit sich das rechnet ...

Aber natürlich hat nicht jeder so ein Glück mit seinen Katzen ... ich würde den Vertrag wirklich ganz genau lesen, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da keine Ausschlüsse drin stehen. Beispiel: sie kommen für den einfachen Satz auf - dann würdest Du bei der Tierklinik auf dem Großteil der Kosten sitzen bleiben.
 
  • Erfahrung mit Krankenversicherung bei Lassie Beitrag #8
Die Deckelung von 3000,- wäre für mich ein Ausschlusskriterium.

Da ist man langwierigen Geschichten ganz fix angekommen.
Allein schon Zahngeschichten (und die haben unglaublich viele Katzen) sind irre teuer...und kommen auch nicht erst irgendwann ganz spät, sondern gut und gerne auch schon bei relativ jungen Katzen.
3 meiner 3 Katzen hatten/haben FORL, d.h. ich hätte mir schon bei den alten Gebührensätzen fast einen Kleinwagen finanzieren können.

Und Zähne und Co sind bei vielen Versicherungen ausgeschlossen eben weil Katzen da so häufig Probleme mit haben.

Hätte ich junge, halbwegs versicherbare Katzen würde ich zweigleisig fahren: Versicherung und parallel Geld zurücklegen.

Im Übrigen können sie Versicherungen auch den Kund*innen ganz fix mal kündigen, wenn's arg teuer wird und alles was vorher bekannt ist ist auch raus bei der Kostenübernahme- das sollte einem als Risiko auch bewusst sein und dafür sollte es Rücklagen geben, wenn mal alle Stricke reißen.
 
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