Pferd (und andere Tiere) belasten

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  • Pferd (und andere Tiere) belasten Beitrag #1
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Nadgie

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Liebe Mitglieder des Forums,
Mich würden eure allgemeinen Erfahrungen interessieren zum Thema Pferd/Tieren und mentale Belastung.
Seit letztes Jahr 2022 liegen meine Nerven ziemlich blank (sorry für die Länge des Textes aber ich bin ziemlich durch).
Momentan ist es so das meine Tiere mich so stark belasten das ich nicht mehr weiter weiss.
Fall 1 (Februar 2022) Löwenkopfkaninchen 3 Jahre alt - Zahnfehlstellung konnte nichts mehr fressen- von Tierarzt zu Tierarzt Zähne machen etc. Fazit : Es ist verstorben.
Fall 2 (kurz danach) das zweite Kaninchen (ca 8 Jahre) leidete und hatte eine Lähmung der Hinterbeine. Der Tierarzt meinte unheilbar aber einschläfern macht er nicht da es trotz Lähmung ja leben kann macht nur mehr Aufwand (Reinigung etc)
Es starb trotz fürsorglicher Pflege kurz danach.
Fall 3 Norwegische Waldkatze Juni 2022 irgendwas zwischen 15 & 20 hat nichts mehr gefressen - Tierarzt Diagnose Nierenprobleme. Trotz Tabletten und Spezialfutter mussten wir sie dann ein paar Tage später erlösen
Fall 4 : Pony 32 Jahre seit letzter Woche stocklahm- Tierklinik Hufabzess. Trotz Abzessöffnung keine Besserung nun haben wir morgen wieder einen Termin in der Klinik.
Ich weiss nicht aber kennt das jemand das mann wenn mit den Tieren was ist keine Ruhige Minute hat - pausenlos Herzrasen - sich auf nichts mehr konzentrieren kann, Urlaube eigentlich unmöglich sind weil man gedanklich immer bei den Tieren ist ? Mein Mann sagt man muss lernen bzw einen Weg finden damit umzugehen oder wir können wirklich keine Tiere mehr anschaffen weil das schränkt ja auch die Lebensqualität sehr stark ein. Jetzt würde mich einfach mal interessieren wie das bei euch ist und bin gespannt auf Antworten.
 
  • Pferd (und andere Tiere) belasten Beitrag #2
Ich hab ein chronisch schwer krankes Pferd und ja, als eine Diagnose nach der anderen auf mich einprasselte hat mich das auch fix und fertig gemacht. Kaum hatte ich die eine Diagnose halbwegs verdaut und es ging kurz bergauf kam die nächste. Ein paar Mal sah es auch schon sehr schlecht aus wo ich dachte das war's jetzt aber zum Glück hat sich mein Dicker immer wieder berappelt.
Wir leben jetzt seit 5 Jahren mit den ganzen Diagnosen und langsam werde ich ruhiger mit allem. Wenn Werte sich verschlechtern mache ich mir schon meine Gedanken aber ich bin langsam auch an dem Punkt wo ich sage das ich mehr einfach nicht tun kann und wenn's nicht mehr reicht dann ist es eben so.
Ich weiß mein Pferd wird nicht unbedingt alt werden (er ist jetzt 15) und natürlich wünsche ich mir trotzdem das er ein langes schönes Leben hat aber ich mache auch nicht mehr auf Biegen und Brechen jede Therapie.
Seit letztem Jahr hat er z.b. immer wieder schlechte Blutwerte, mal besser mal schlechter, die Therapien sind ausgeschöpft und es geht ihm trotzdem sehr gut und man merkt es ihm nicht an.
Ich lasse jetzt keine ständigen Kontrollen mehr machen, solange es dem Dicken gut geht ist es okay und selbst meine Therapeutin hat jetzt gesagt wir können es eh nicht ändern. Es hätte einfach keine Konsequenzen mehr außer das ich mich ständig irre mache also lasse ich es bleiben.
Die Basis Therapien bleiben gleich, damit fahren wir seit Jahren gut und sollte sich akut was stark verschlechtern entscheide ich neu wie weit ich gehen will.
Also ja, kranke Tiere können einem wahnsinnig zu schaffen machen und einen sehr viele Nerven kosten, das ist glaub ich ganz normal aber man kann auch lernen damit zu leben und die Situation akzeptieren auch wenn's sehr schwer fällt.
Wenn früher jemand mit einem kranken Pferd zu mir gesagt hat "ich mache nix mehr oder nur noch das nötigste" fand ich das immer echt hart und konnte das überhaupt nicht verstehen, mittlerweile kann ich es total nachvollziehen weil ich selbst langsam an diesem Punkt ankomme. Irgendwann lässt die Kraft einfach nach, das halte ich für ganz normal.
 
  • Pferd (und andere Tiere) belasten Beitrag #3
Hallo Anna, ich kann deine Situation gut nachvollziehen. Als mein Hund vor einigen Jahren erkrankte, war das eine sehr stressige Zeit für mich. Was mir geholfen hat, war der Austausch mit anderen Tierbesitzern und professionelle Unterstützung. Es ist wichtig, sich auch um seine eigenen Bedürfnisse zu kümmern und gegebenenfalls Hilfe zu suchen. Vielleicht könntest du dich einer Selbsthilfegruppe anschließen oder mit einem Therapeuten sprechen
 
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