- Herzkrankes Kaninchen - Rat und Beistand Beitrag #1
E
eigentlichsa
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Hey Leute, ich melde mich melde mich heute mit keinem schönen Thema. Ende Dezember wurde bei meiner achtjährigen Kaninchendame Kardiomegalie mittels Röntgen festgestellt, da mir die Tage davor eine verstärkte Atmung aufgefallen ist. Die Tierärztin verschrieb mir dann Vasotop und Dimazon, machte mir aber keinerlei Hoffnung, was die Prognose angeht. Die Luftröhre wird durch die Vergrößerung leider schon nach oben gedrückt, daher die Atmung. Die Therapie hat aber keinerlei Verbesserung, was die Atmung angeht, gezeigt. Daher habe ich mich dann noch mehr informiert und hab herausgefunden, dass eigentlich ein Herz Ultraschall gemacht werden muss. Deswegen habe ich einen Termin bei einem Kardiologen gemacht. Die Hinfahrt war schon extrem stressig, weil mein Kaninchen sehr stress empfindlich ist und direkt extrem stark atmet und hechelt. Der Tierarzt hat mir dann empfohlen, einen neuen Termin zu machen für Herz Ultraschall, wieder zwei Röntgen und noch paar andere Sachen. Das ganze sollte mit Sedierung stattfinden und mindestens 300 € kosten. Da war ich natürlich erst mal geschockt, weil ich erwartet hatte, dass wir einfach ein Ultraschall machen und ich dann mehr weiß. Dann hab ich noch mal darüber nachgedacht, bin wieder zu meiner anderen Tierärztin gegangen und habe sie gefragt, was sie davon hält. Sie hat mir deutlich davon abgeraten, einem herzkranken Kaninchen so einen Stress zuzuführen und sie dann noch zu sedieren, was viele Risiken birgt. Dann war ich natürlich sehr verwirrt, was ich machen sollte. Die Tierärztin hat mir angeboten erst mal Cardisure auszuprobieren, weil viele Kaninchen an einer dilatativen Kardiomyopathie leiden, das sollte der Atmung helfen. Dies hab ich paar Tage gegeben und das hat nicht geholfen, die Tierärztin meinte dann, wenn ich das Gefühl habe, es hilft nicht, soll ich es absetzen. Das hab ich dann erst mal gemacht (ungefähr drei Wochen her). Jetzt habe ich es noch mal ausprobiert und sehe wieder keine Veränderung. Die Medikamentengabe ist extrem stressig für sie. Heute habe ich auch verstärkt die weiße Haut vorne am Auge gesehen (das soll ja ein Symptom der Herzerkrankung sein, hatte sie vorher aber gar nicht, ich habe Angst, es liegt am Medikament).
Heute war ich nochmal beim Kardiologen. Er versicherte mir, dass bei der Narkose oder Sedierung keinerlei Risiken bestehen. Einen Termin hätten sie erst Ende März.
Jetzt bin ich natürlich mit meinem Wissen und meinen Gedanken am Ende und weiß überhaupt nicht, was ich noch machen soll.
Ich könnte natürlich entgegen meines Tierarzt-Rates zum Kardiologen gehen und die Untersuchung machen. Da habe ich aber Angst, dass ich mehr anrichte als helfe und meine Kaninchendame nachher noch kollabiert. Dir Medikamentengabe ist natürlich auch nicht stressfrei.
Andererseits will ich ihr natürlich bestmöglich helfen. Aber kann ich ihre Atmung überhaupt noch erleichtern, wenn das Herz schon gegen die Luftröhre drückt?
Wann weiß ich, dass ich das Tier unnötig leiden lasse? Sie frisst viel, läuft herum und scheint munter. Ihre Nase wackelt beim Atmen aber und ihre Atmung am Bauch ist deutlich verstärkt. Ich kann nicht einschätzen, wann es genug ist… Ich dachte mir immer, wenn sie nix frisst und nur rumliegt. In anderen Foren sagen Leute aber das jegliche Atemabweichung eine Qual ist.
Wenn man die kleinen doch nur fragen könnte
Tut mir echt leid für den vielen Text, wie man merkt, bin ich dezent verzweifelt. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn einige von euch ihre eigenen Erfahrungen mitteilen würden und eventuell Empfehlungen. Ich hoffe auch ihr könnt mich einigermaßen nachvollziehen, ich habe leider schon die Erfahrung gesammelt, dass Tierhalter in solchen Foren angegiftet werden, wenn sie sich mit Untersuchungen unsicher oder sich gegen eine Untersuchung entschieden haben.
Vielen Dank schon mal im Voraus, liebe dass ihr euch die Zeit genommen habt, das zu lesen und zu kommentieren!
Heute war ich nochmal beim Kardiologen. Er versicherte mir, dass bei der Narkose oder Sedierung keinerlei Risiken bestehen. Einen Termin hätten sie erst Ende März.
Jetzt bin ich natürlich mit meinem Wissen und meinen Gedanken am Ende und weiß überhaupt nicht, was ich noch machen soll.
Ich könnte natürlich entgegen meines Tierarzt-Rates zum Kardiologen gehen und die Untersuchung machen. Da habe ich aber Angst, dass ich mehr anrichte als helfe und meine Kaninchendame nachher noch kollabiert. Dir Medikamentengabe ist natürlich auch nicht stressfrei.
Andererseits will ich ihr natürlich bestmöglich helfen. Aber kann ich ihre Atmung überhaupt noch erleichtern, wenn das Herz schon gegen die Luftröhre drückt?
Wann weiß ich, dass ich das Tier unnötig leiden lasse? Sie frisst viel, läuft herum und scheint munter. Ihre Nase wackelt beim Atmen aber und ihre Atmung am Bauch ist deutlich verstärkt. Ich kann nicht einschätzen, wann es genug ist… Ich dachte mir immer, wenn sie nix frisst und nur rumliegt. In anderen Foren sagen Leute aber das jegliche Atemabweichung eine Qual ist.
Wenn man die kleinen doch nur fragen könnte
Tut mir echt leid für den vielen Text, wie man merkt, bin ich dezent verzweifelt. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn einige von euch ihre eigenen Erfahrungen mitteilen würden und eventuell Empfehlungen. Ich hoffe auch ihr könnt mich einigermaßen nachvollziehen, ich habe leider schon die Erfahrung gesammelt, dass Tierhalter in solchen Foren angegiftet werden, wenn sie sich mit Untersuchungen unsicher oder sich gegen eine Untersuchung entschieden haben.
Vielen Dank schon mal im Voraus, liebe dass ihr euch die Zeit genommen habt, das zu lesen und zu kommentieren!
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