Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich?

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  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #21
Ist es denn normal, dass eine Tablette und ein Flohspray schon 80€ kostet?
Ich glaube, wenn ich ihm jetzt schreibe, dass das nichts ganzes und nichts halbes ist mit der Tablette, dann wird es schwierig.
Ich find es halt aber auch merkwürdig, dass der Hund keinen Spot on bekam, das bekamen ja selbst meine Kaninchen bei den Milben und vertragen es ohne probleme.

Einen Vernebler mag er nicht holen.😔
Hab ihm schon geschrieben, dass er es nicht unter den Rauchmeldern stellen soll und dass es dann nicht anspringt mit dem Alarm der Rauchmeldern.
Er meinte, dass er nun erstmal so einen Spray für die Umgebung mitbekommen habe von der Tierarztpraxis und er jetzt erstmal nur das Nest der Parasiten finden muss, um sie sterben zu lassen.
Bin da halt auch skeptisch, ob da nur ein Spray reicht, weil der Hund sich in der kompletten Wohnung aufhält.

Ich weiß wiederum allerdings auch was er meint mit dem Spray, denn damals mit den Milben bekam ich auch so ein Spray mit, nur war es halt da nur das 8qm Gehege. Da ging es halt soweit.

Mit dem Shampoo und Baden ist es generell schwierig mit dem Hund.
Den genauen Grund kenne ich natürlich nicht, aber das war gestern halt die Frage, ob ich ihm da helfe mit dem Hund und da hab ich das verneint, weil er da aber noch nichts vom Tierarzt gegen die Flöhe hatte.
Vielleicht deswegen nicht, oder ihm wurde das zu teuer? Weiß nicht.
Sorry wenn ich das so deutlich sage aber der Mann soll seinen Arsch hoch kriegen und seinem Hund und sich helfen die Wohnung und den Hund von diesen Scheißviechern zu bebefreien.
Er meinte, dass positiv sei, dass er Flöhe habe, weil die nur gesunde Hunde befallen und dass der Hund mittlerweile sehr entspannt ist und sich scheinbar gar nicht mehr stört.
Der ist da irgendwie komisch, denke, dass er, weil er das eben so glaubt, dass er die Eile dahinter nicht versteht, oder eher, er es einfach anderser sieht.


Vielleicht liegt es an meinen Erfahrungen, aber ich würde mich geistig nicht mehr so in fremde Tiere und ihre Leiden hineinziehen lassen. Ich gebe Infos, ich gebe Tipps und ich helfe auch wenn es in meinen Möglichkeiten liegt aber die Behandlung der Tiere ist die Sache der Besitzer. Und wenn der Besitzer trotz aller Infos und Tipps das Tier nicht behandelt, joah, dann ist das seine Sache. Dann reduziere ich den Kontakt und mache das auch sehr deutlich warum.
Du hast eigentlich recht damit.
Bei so fremden, zu denen ich nicht so den Kontakt habe, wie Arbeitskollegen z.B. da schaff ich es auch soweit, dass ich mich dann irgendwann da raus halte.

Wenn ich aber zu jemanden Kontakt habe, mitdiesem fast jeden Tag schreibe und den Hund auch kenne, wird es schwierig für mich, gerade dann, wenn er von dem Problem eben immer wieder von selbst berichtet.

So Ratschläge nimmt er eh nicht so wirklich an, weil er immer irgendein Werbeding dahinter vermutet, die nur das Geld aus der Tasche einem ziehen wollen.
Ratschläge von anderen Hundehaltern lehnt er auch eher ab, er sucht sich halt so seine Antworten zusammen, die für ihn ok sind und geht dann eben danach.

Ich glaube, deswegen tut er sich auch mit dem Vernebler und eure Tipps schwer.
Ist halt ein tierschutzforum mit Hundehaltern.


Liebe Grüße
Amber
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #22
Ist es denn normal, dass eine Tablette und ein Flohspray schon 80€ kostet?
Da ich nicht weiß welche Tablette und welches Spray, kann ich dazu nichts sagen. Aber mit Beratung - die der TA mit berechnen muss - kann das schon hinkommen.
Er meinte, dass er nun erstmal so einen Spray für die Umgebung mitbekommen habe von der Tierarztpraxis und er jetzt erstmal nur das Nest der Parasiten finden muss, um sie sterben zu lassen.
Bin da halt auch skeptisch, ob da nur ein Spray reicht, weil der Hund sich in der kompletten Wohnung aufhält.

Ich weiß wiederum allerdings auch was er meint mit dem Spray, denn damals mit den Milben bekam ich auch so ein Spray mit, nur war es halt da nur das 8qm Gehege. Da ging es halt soweit.
Völlig unterschiedliche Situationen.
Deine Kaninchen waren an einem Ort und hatten Milben, da reicht das Spray weil es eine übersichtliche Fläche ist.

Der Hund hat Flöhe und rast in der ganzen Wohnung rum und Flöhe können hervorragend springen, was Milben eher weniger tun. Da gibt es kein Nest, die legen einfach überall ihre Eier ab und da reicht es ein Ei zu übersehen, schon geht es weiter. Dazu die ganzen Gegenstände in der Wohnung wo sie sich verstecken können. Das ist Wahnsinn nur mit Spray bei einem so starken Befall.

Er meinte, dass positiv sei, dass er Flöhe habe, weil die nur gesunde Hunde befallen und dass der Hund mittlerweile sehr entspannt ist und sich scheinbar gar nicht mehr stört.
Der ist da irgendwie komisch, denke, dass er, weil er das eben so glaubt, dass er die Eile dahinter nicht versteht, oder eher, er es einfach anderser sieht.
Mal davon ab, dass das auch anderen Menschen gegenüber echt respektlos ist - sowohl er wie auch der Hund schleppen die Flöhe auch mit nach draußen und verteilen sie schön, na, vielen Dank. Aber das wäre bei mir der Punkt, wo ich auf Abstand gehen würde und ihm viel Glück wünschen würde.

Bei so fremden, zu denen ich nicht so den Kontakt habe, wie Arbeitskollegen z.B. da schaff ich es auch soweit, dass ich mich dann irgendwann da raus halte.

Wenn ich aber zu jemanden Kontakt habe, mitdiesem fast jeden Tag schreibe und den Hund auch kenne, wird es schwierig für mich, gerade dann, wenn er von dem Problem eben immer wieder von selbst berichtet.
Ich weiß wie schwer das ist, ich habe den Schlussstrich bei meiner ehemaligen Gassihündin nach 8,5 Jahren gezogen. Ich habe diese Hündin geliebt aber für meine eigene geistige Gesundheit habe ich Schluss gemacht, ich konnte mir einfach nciht mehr mit ansehen wie sie wieder fett gefüttert wird, wie sie wieder in altes Verhalten zurück fällt und wie alle Fortschritte wieder mit Füßen getreten werden.

Ja, es tut weh, man macht sich Gedanken um das Tier aber manchen Menschen kann man einfach nicht helfen. Die müssen einfach richtig auf die Schnauze fallen damit sie aufwachen. Meine Entscheidung in dem Fall wäre klar - ohne richtige (!) Flohbehandlung von Hund und Wohnung gibt es keine weitere Hilfe, auch keine Versorgung wenn der Mann ins Krankenhaus muss - aber das musst du selbst entscheiden.

Ich bitte dich nur, denk als Allererstes an dich und deine eigenen Tiere.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #23
Hab dann noch gefragt weswegen er denn nicht zum Tierarzt möchte und heute mittag rum meinte er, er hätte heute dort angerufen und wohl so eine Tablette bekommen, die 5 Wochen halten würde als schutz und einen Flohspray für die Wohnung.
Fand 80€, die er dafür gezahlt hat, aber durchaus happig.
Entwurmung und Untersuchung scheint er wohl nicht gemacht zu haben und wirklich glücklich schien er eben irgendwie auch nicht.
Meinte aber, er sei gestresst.

Tierärzte geben solche Medikamente aber nicht raus ohne das Tier zumindest einmal gesehen zu haben.
80€ finde ich da auch recht kostengünstig, da ist sicherlich keine Behandlung mit drin gewesen.

Bei solch einem extremen Flohbefall leidet der Hund sehr. Durch das ständige Kratzen können auch Wunden entstehen die sich schnell entzünden können. 😞
Zudem ich mir vorstellen kann, dass der Besitzer selbst auch darunter leidet. Die Flöhe sind nicht nur auf den Hund.
Auch wenn der Mensch kein passender Wirt ist, ist es durchaus möglich dass sie ihn zumindest ausprobieren.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #24
Hallo,

also, das Vorgespräch wäre nun jetzt kommenden Montag....
Ich bezweifle, dass er so spontan wen anderes finden würde.

Auch schätze ich, dass er denkt, dass er den Hund jetzt erstklassig gegen Flöhe behandelt hat, ebenso mit dem Spray die Umgebung...
Ich möchte ihn jetzt gleich nochmal fragen, wie es mit der Floh-Behandlung läuft...

Mal blöd gefragt, der Hund ist hat ja nun wohl so eine Tablette bekommen, theoretisch dürften auf diesem doch jetzt keine Flöhe mehr drauf sein oder?

Mit dem Halter, dass die ihn auch mal probieren, das ist so eklig.😖
Aber außerhalb der Wohnung krabbeln sie nicht auf ihn herum oder, wenn er doch kein passender Wirt ist?

Aber, wenn die zwei nun dennoch Floh-Befallen sind, wie bekomm ich den Halter denn überzeugt, dass das Spray einfach nichts taugt?
Gibt es vielleicht so eine kompetente Info-Seite zu Hund und Flöhe, die ich ihm schicken könnte?

Und würde der Vernebler denn jetzt fürs Wochenende, sollte er es jetzt noch anwenden, denn soweit alles abtöten, dass das aufpassen gefahrlos möglich wäre?

Mich mal zurück zu ziehen von ihm, damit spiele ich schon länger mit dem Gedanken, wollte das aber mit dem Krankenhaus Untersuchungen aber noch machen und danach dann das mit dem Rückzug angehen, weil ich zum aufpassen zu diesen untersuchungen schon vor Monaten zugestimmt hatte..

Aber wenn er weiter nicht einsieht, dass sein larifari zu wenig ist, werd ich ihn wohl hängen lassen müssen, obwohl ich so etwas ja hasse.

demona, ja das kann ich gut verstehen, dass das hart war.
Ich mach mit dem Hund theoretisch ja gar nichts richtig, gehe meist nur in den Park oder in den Wald und mach halt nur einfache Grundkommandos mit ihm.
Bei dir, das war ja schon richtig innig.😔

M4_Kitz, genauso hab ich es eben auch verstanden gehabt, dass er nur die Tablette und den Spray von seinem Tierarzt geholt hat und den Hund dort nicht untersuchen lassen hat, obwohl ich euren Rat, dies machen zu lassen und ihn auch entwurmen zu lassen, mehrmals weiter gegeben habe...
Das die Mittel doch solch einen Preis haben, hätte ich nicht gedacht.


Liebe Grüße
Amber
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #25
also, das Vorgespräch wäre nun jetzt kommenden Montag....
Ich bezweifle, dass er so spontan wen anderes finden würde.
Das ist aber nicht dein Problem.

Mal blöd gefragt, der Hund ist hat ja nun wohl so eine Tablette bekommen, theoretisch dürften auf diesem doch jetzt keine Flöhe mehr drauf sein oder?
Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass er eine Art Bravecto bekommen hat - ohne genaue Angabe aber nur Vermutung - und da ist das System, dass der Floh anbeißen muss und beim Blut saugen quasi vergiftet wird. Das betrifft aber nur die adulten Flöhe, nicht sämtliche anderen Stadien. Weder Eier noch Larven noch Puppen werden davon betroffen, dafür gibt es ja die anderen Mittel.
Aber, wenn die zwei nun dennoch Floh-Befallen sind, wie bekomm ich den Halter denn überzeugt, dass das Spray einfach nichts taugt?
Gibt es vielleicht so eine kompetente Info-Seite zu Hund und Flöhe, die ich ihm schicken könnte?
Das wird sich leider erst mit der Zeit zeigen, wenn die Viecher einfach nicht verschwinden. Wenn immer und immer wieder neue Flöhe schlüpfen, dass wirkt das Spray nicht. Denn das Spray - oder auch der Vernebler - wirkt ja auf alle Stadien mehr oder weniger stark.

Google: Hund - Flöhe
Gibt gefühlt tausende Seiten, die alle das Gleiche schreiben.

Und würde der Vernebler denn jetzt fürs Wochenende, sollte er es jetzt noch anwenden, denn soweit alles abtöten, dass das aufpassen gefahrlos möglich wäre?
Nein.
Ganz einfach. So ein starker Befall ist nicht innerhalb weniger Tage vernichtet, das kann Wochen bis Monate dauern und ist auch nur erfolgsversprechend wenn kontinuierlich bekämpft wird. Es bringt also nichts einmal den Vernebler hinzustellen und dann auf gut Glück zu hoffen. Das muss konstant über Wochen/Monate behandelt werden, bei so starkem Befall mehrfach foggern und ständig Dinge waschen, absaugen und desinfizieren.

Es hat schon seine guten Gründe warum viele Tierhalter beim allerersten Anzeichen für Flöhe sofort (!) harte Maßnahmen ergreifen.
Einen Floh kann man schnell mal einschleppen - z.B. von so verflohten Hunden samt Halter 😞 - und bevor der irgendetwas machen kann, wird er bekämpft. Würde ich hier einen Floh finden, wäre der erste Weg zum Tierarzt - Tabletten für die Hunde und Flohshampoo - und der Fogger würde per Eil-Express hier geliefert werden. Da würden ganz schwere Geschütze aufgefahren werden, ich würde sogar meine Katzen waschen. 😒

Aber außerhalb der Wohnung krabbeln sie nicht auf ihn herum oder, wenn er doch kein passender Wirt ist?
Er kann aber Überträger sein, quasi das Taxi von einem Hund zum nächsten Hund oder zum nächsten Taxi. Also ja, die könnten auch auf ihm rum krabbeln und überspringen.

Mich mal zurück zu ziehen von ihm, damit spiele ich schon länger mit dem Gedanken, wollte das aber mit dem Krankenhaus Untersuchungen aber noch machen und danach dann das mit dem Rückzug angehen, weil ich zum aufpassen zu diesen untersuchungen schon vor Monaten zugestimmt hatte..

Aber wenn er weiter nicht einsieht, dass sein larifari zu wenig ist, werd ich ihn wohl hängen lassen müssen, obwohl ich so etwas ja hasse.
Vor Monaten bestand das Flohproblem wahrscheinlich noch nicht, oder? Ne, sorry, aber wenn er das wirklich so schleifen lässt und sämtliche Warnungen in den Wind schlägt und genau weiß, dass du kranke Tiere hast, dann ist das sowas von respektlos und unverschämt. Da würde sich mein schlechtes Gewissen aber sehr in Grenzen halten.
Du schreibst dir seit ner Woche - oder vielleicht noch länger - die Finger blutig, er hätte längst richtig handeln können aber wenn er so lasch reagiert, ist das sein Problem wo der Hund unterkommt, nicht deins.

Ich weiß, ich klinge jetzt echt hart und kaltherzig aber meine Erfahrungen haben gezeigt, dass sich solche Halter nicht ändern. Sie verlassen sich auf das schlechte Gewissen von Anderen und wenn was schief geht, sind nie sie selber sondern immer die Anderen schuld. Ich habe das lange auch durch gemacht bis die Sache mit Bella war, seitdem bin ich wirklich sehr, sehr vorsichtig in welche Sachen ich mich geistig richtig reinhänge. Es dankt einem nämlich meistens keiner.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #26
Ja,also seit mindestens 4 Wochen mindestens hat er die Flöhe.
Hab halt in der Zeit schon sehr oft geschrieben und mit ihm geredet, dass bei meinem Milben Problem am besten der Tierarzt half und das wohl auch besser für den Hund wäre.

Hab halt eben mal gefragt, wie das Floh-Problem derzeit ist und der Hund wirkt entspannter.
Das Umgebungsspray hat er nur am Geschirr, Leine, Chouch und Hundedecken/Kissen/Körbchen angewendet, in der restlichen Wohnung nicht....

Hab ihm nun einen Link geschickt, wo alles nochmal richtig drin steht, ihm auch geschrieben, dass ich nicht verstehen kann wie halbherzig er dadran geht, bestürzt darüber bin wie gleichgültig ihm meine Tiere sind und er sich für Montag wen anderes suchen soll.
Seit mindestens 4 Wochen hat er das Problem und kümmert sich nicht vernünftig drum...
Von den bevorstehenden Ops und den Erkrankungen meiner Tiere weiß er... auch, wie schlimm besonders Ohrenentzündungen beim Kaninchen sind und ich meine Brauni deswegen im Juli einschläfern lassen musste.
Nun hat es Wauzi, hab da echt Sorge um ihn.

Ich hab unendlich Geduld und unendlich Verständnis, dass man durch Stress oft nicht mehr so alles gründlich erledigen kann manchmal, aber so billigend in Kauf zu nehmen, fremde und erkrankte Tiere mit Schmarotzern anzustecken, da reicht es mir jetzt auch endgültig.

Im Ruhgebiet sagen wir dazu, Schicht im Schacht, also Feierabend und das jetzt endgültig.
Soll er machen wie er mag, denn du hast da wohl, trauriger Weise, recht.
Da hilft dann alles gut zureden nicht mehr... Manche nehmen es leider wirklich nicht an und es interessiert sie scheinbar auch wirklich nicht, wem sie damit wohmöglich auch schaden.🙁



Ich danke euch allen von Herzen für all eure wahnsinns Beratung!🥰😘😘😘
So viele tolle Tipps und Erfahrungsberichte.
Ich hab auch dadurch sehr viel über Flöhe und deren Bekämpfung gelernt, total klasse.😍😃


Liebe Grüße
Amber
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #27
Im Ruhgebiet sagen wir dazu, Schicht im Schacht, also Feierabend und das jetzt endgültig.
Soll er machen wie er mag, denn du hast da wohl, trauriger Weise, recht.
Da hilft dann alles gut zureden nicht mehr... Manche nehmen es leider wirklich nicht an und es interessiert sie scheinbar auch wirklich nicht, wem sie damit wohmöglich auch schaden.🙁
Ich aus meiner Sicht die einzige, sinnvolle Lösung für dich und deine Tiere.

Ich wünsche viel Glück bei den anstehenden OPs bei deinen Kaninchen und, dass sie schnell wieder gesund werden. 🍀🍀
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #28
Ich aus meiner Sicht die einzige, sinnvolle Lösung für dich und deine Tiere.

Ich wünsche viel Glück bei den anstehenden OPs bei deinen Kaninchen und, dass sie schnell wieder gesund werden. 🍀🍀
Da schließe ich mich an! 🙏🖤🍀
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #29
Danke, dass ihr mich da gewarnt habt.
Und auch danke für die lieben Wünsche für Piefke und Wauzi.😘

Irgendwie, glaubt er wirklich, dass die Flöhe nur dort sind, wo der Hund liegt, also im Körbchen, auf der Chouch und seiner Hundedecke und dass der Rest der Wohnung frei von den Eiern u.s.w. währen, was ja nicht stimmt...

Erst war er etwas wütend und verfluchte Foren, weil er meinte, dass da keine realen Erfahrungsberichte seien, sondern nur Besserwisser.
Er sei nur wegen mir zum Tierarzt, weil Floh-Bekämpfung ein Prozess sei, bis es wirkt.

Hab ihm mal geschrieben, dass mich das belastet, dass er nur seinen Weg als Weg sieht und andere Meinungen für ihn gar nicht zählen.
So an sich ist er total nett als Mensch und so, aber dieses, beim Tierarzt lässt man oft unnötiges Geld, andere Hundehalter sind nur Besserwisser und haben nicht wirklich Ahnung... find ich echt belastend, weil es halt Quatsch ist zum einen und sein Wissen irgendwie komisch veraltet ist, hab ich den Eindruck.

Dann hab ich ihm erklärt, wie Heimtiere ticken mit ihrem schnellen Stoffwechsel und schnelleren Krankheitsverlauf und daraufhin wollte er absagen in der Klinik, ging heute aber niemand dran.
Er versucht es nun morgen nochmal.

Wisst ihr, was ich aber richtig schlimm finde?
Dass er meinte, dass es nicht schlimm sei, dass ich nun abspringe wegen meiner Tiere, weil eine Hundepension den Hund mit den Flöhen ja auch nicht nehmen würde.

Wisst ihr....
Der weiß, dass es ansteckend ist und auf andere Tiere geht, schon die ganze Zeit.

Ich weiß es aber nur dank euch.


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #30
Es war die richtige Entscheidung deinerseits. ☺️

aber dieses, beim Tierarzt lässt man oft unnötiges Geld, andere Hundehalter sind nur Besserwisser und haben nicht wirklich Ahnung... find ich echt belastend, weil es halt Quatsch ist zum einen und sein Wissen irgendwie komisch veraltet ist, hab ich den Eindruck.
Mit sowas umzugehen, ist wirklich schwer. Ich weiß, wovon ich rede, Bellas Besitzerin war genauso. Dazu noch ewig lange selber Hunde, da konnte ich reden, wie ich wollte. Man redet gegen eine Wand. 😞

Ich hoffe für ihn, dass er es irgendwie auf die Reihe kriegt und sich irgendwann doch besinnt. Es ist für den Hund einfach schade und traurig. 😞
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #31
Es war die richtige Entscheidung deinerseits. ☺️


Mit sowas umzugehen, ist wirklich schwer. Ich weiß, wovon ich rede, Bellas Besitzerin war genauso. Dazu noch ewig lange selber Hunde, da konnte ich reden, wie ich wollte. Man redet gegen eine Wand. 😞

Ich hoffe für ihn, dass er es irgendwie auf die Reihe kriegt und sich irgendwann doch besinnt. Es ist für den Hund einfach schade und traurig. 😞
Ich glaube, mittlerweile sieht er es aber auch selber ein, dass das Risiko einfach zu hoch ist.

Ich glaub dir das.
Ich weiß halt auch nicht, wie ich das von ihm als Mensch trennen soll, denn so ist der Typ echt mega verständnisvoll, geduldig und kann sich in einen auch gut hineinversetzen und auch mal Trost spenden und auch Witze reißen.
Der ist nicht doof... nur in Sachen Hund hält er total an den eher alten Dingen fest, wo das Wissen darüber schon längst überholt ist.
Das Ding ist auch noch, und das find ich schon fast noch schlimmer als wenn er da komplett uninformiert wäre, dass der die auch noch kennt, die neueren Umgang mit Hund, denn der informiert sich eigentlich viel durch so Hunde-sendungen, auch viel über Youtube mit andere Hunde-Trainer die so im Fernsehen gar nicht laufen, aber er hält rein gar nichts davon und lehnt es, leider, ganz ab.🙁

Für den Hund finde ich das auch total traurig, denn eigentlich ist das ein total lieber Kerl und, zumindest bei mir, wenn ich mit ihm alleine bin, auch total entspannt meistens (außer, wenn er natürlich eines seiner Panikattacken bekommt).
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #32
Ja, Flöhe können resistent gegen bestimmte Mittel werden. Empfehlenswert wäre ein Tierarztbesuch für verschreibungspflichtige Produkte wie Bravecto oder NexGard. Zudem die Umgebung gründlich mit speziellen Sprays und Verneblern behandeln und regelmäßig alle Textilien heiß waschen. Flohkamm täglich nutzen.
Mit Verneblern möchte er leider nicht arbeiten, das ist halt das Problem.

Er hat vom Tierarzt eine Tablette für den Hund bekommen, die 5 Wochen halten sollte und einen Spray für die Umgebung.

Wo sich der Hund die letzten 2 Tage nur noch gekratzt hatte, wurde es heute wohl wieder schlimmer mit ihm.
Heute kratzt und beißt er sich wieder wie wild, schrieb er.
Seine ganzen Hundeplätze, wie Decken, Kissen u.s.w., wo er diese ja zuerst mit dem Raumspray behandelt hatte, hat er nun komplett weg geschmissen und den Hund auch wieder gebadet.
Auf meine Nachfrage welches Shampoo er da nutze, schrieb er tatsächlich, dass das schon ein Floh-shampoo sei.

Mit dem Flohkamm bürstet er ihn auch immer wieder aus, derzeit findet er auf dem Hund allerdings weder Flöhe, noch Eier und auch keine schwarzen, kleinen Pünktchen, was ja deren Köttel sind.

Könnte man das denn irgendwie testen welche Flohmittel denn gegen diese Flöhe wirksam währen?
Einerseits ist es halt merkwürdig, dass der Hund sich jetzt immer noch so kratzt und beißt, da würde ich halt auch denken, dass die Tablette vom Tierarzt dann wohl doch resistent war, allerdings passt es dann nicht, dass auf dem Hund nichts mit Floh-spuren zu finden ist oder?


Liebe Grüße
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #33
Ich weiß halt auch nicht, wie ich das von ihm als Mensch trennen soll, denn so ist der Typ echt mega verständnisvoll, geduldig und kann sich in einen auch gut hineinversetzen und auch mal Trost spenden und auch Witze reißen.
Der ist nicht doof... nur in Sachen Hund hält er total an den eher alten Dingen fest, wo das Wissen darüber schon längst überholt ist.
Das Ding ist auch noch, und das find ich schon fast noch schlimmer als wenn er da komplett uninformiert wäre, dass der die auch noch kennt, die neueren Umgang mit Hund, denn der informiert sich eigentlich viel durch so Hunde-sendungen, auch viel über Youtube mit andere Hunde-Trainer die so im Fernsehen gar nicht laufen, aber er hält rein gar nichts davon und lehnt es, leider, ganz ab.🙁
Weil da jeder was Anderes erzählt, also bei den lustigen YT-Videos. Jeder hat das Rad bzw. die Hundeerziehung neu erfunden und nur seine eigene Art und Weise ist die Richtige. Dann wird es oft nicht vernünftig rüber gebracht und zack, abgelehnt.
Außerdem sind die neueren Methoden meistens mit mehr Kosten, Aufwand und Training verbunden. Wo man früher halt ein paar Mal kräftig drauf gehauen hat damit der Hund sitzt, trainiert man jetzt wesentlich länger - nur als Beispiel! Das wollen viele Menschen nicht.
Genau wie die medizinische Versorgung wesentlich besser geworden ist, man kann mehr diagnostizieren und es sind mehr Krankheiten bekannt. Als Bella damals die Hüft-OP hatte, haben viele ältere HH in unserem Bekanntenkreis zugegeben, dass sie gar nicht wussten, dass sowas beim Hund geht.
Und entweder man gibt zu, dass das alte Wissen überholt ist und man selber was dazu lernen muss/sollte oder man lehnt es halt komplett ab.

Seine ganzen Hundeplätze, wie Decken, Kissen u.s.w., wo er diese ja zuerst mit dem Raumspray behandelt hatte, hat er nun komplett weg geschmissen und den Hund auch wieder gebadet.
Auf meine Nachfrage welches Shampoo er da nutze, schrieb er tatsächlich, dass das schon ein Floh-shampoo sei.
Das ist doch schon ein Fortschritt und scheinbar geht es doch den Hund alleine zu baden.

Könnte man das denn irgendwie testen welche Flohmittel denn gegen diese Flöhe wirksam währen?
Einerseits ist es halt merkwürdig, dass der Hund sich jetzt immer noch so kratzt und beißt, da würde ich halt auch denken, dass die Tablette vom Tierarzt dann wohl doch resistent war, allerdings passt es dann nicht, dass auf dem Hund nichts mit Floh-spuren zu finden ist oder?
Ein Test wäre mir nicht bekannt. 🤔

Es kann durchaus sein, dass er beim kämmen was übersieht, das geht sehr, sehr schnell. Floh kann ja gebissen haben und ist dann woanders hin gesprungen bevor der Halter gekämmt hat. Bissspuren jucken ja auch extrem, auch ohne, dass der Floh da noch dran hängt. Oder der Hund verträgt das Shampoo nicht, gibt es auch. Oder der Hund hat ein anderes Problem, ist alles möglich. Das ist per Ferndiagnose leider nicht wirklich zu bestimmen.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #34
Weil da jeder was Anderes erzählt, also bei den lustigen YT-Videos. Jeder hat das Rad bzw. die Hundeerziehung neu erfunden und nur seine eigene Art und Weise ist die Richtige. Dann wird es oft nicht vernünftig rüber gebracht und zack, abgelehnt.
Außerdem sind die neueren Methoden meistens mit mehr Kosten, Aufwand und Training verbunden. Wo man früher halt ein paar Mal kräftig drauf gehauen hat damit der Hund sitzt, trainiert man jetzt wesentlich länger - nur als Beispiel! Das wollen viele Menschen nicht.
Genau wie die medizinische Versorgung wesentlich besser geworden ist, man kann mehr diagnostizieren und es sind mehr Krankheiten bekannt. Als Bella damals die Hüft-OP hatte, haben viele ältere HH in unserem Bekanntenkreis zugegeben, dass sie gar nicht wussten, dass sowas beim Hund geht.
Und entweder man gibt zu, dass das alte Wissen überholt ist und man selber was dazu lernen muss/sollte oder man lehnt es halt komplett ab.
Ja, die Befürchtung habe ich leider auch, dass es ihm da um die Schnelligkeit geht.😔

Ich kuck seit einigen Wochen ganz gerne die Sendungen von diesem Rütter, bin kein Fan oder sowas, nur halt einfach nur so und da ist mir auch schon aufgefallen, dass wirklich enorm viele kleine Schritte gemacht werden um den Hund langsam immer mehr in die Richtung zu bekommen, wo der hin soll.
Man sieht in den ausstrahlungen aber auch so viele Halter, wo der Fortschritt total lange dauert, weil die kaum das trainiert haben, einige gaben sogar in die Kamera zu, dass sie den und den Schritt nicht verstehen, warum das nun notwendig ist und es für überflüssig halten.

Das ist immer so schräg, dass dann so zu sehen, wenn sie mit dem Training dann schludern oder ehrlich sagen, dass sie das Training für überflüssig halten und es daher gar nicht trainiert haben und sich das Problem wiederum nur halbherzig gelöst hat und die Halter sich damit zufrieden geben, weil sie keine Lust mehr auf mehr Training haben...

Beim Arthur (so heißt der Hund) ist halt das Hauptproblem, dass er plötzlich Panik schiebt und sich los reißen möchte.
Wovor, wir können es nicht ausmachen.
Ein Müllberg auf dem Spaziergang beachtet er gar nicht, beim nächsten Müllberg bleibt er stehen, will nicht weiter und wird total nervös und rennt dann plötzlich in die gegengesetzte Richtung und will abhauen.
Auf viel befahrenen Straßen ebenso, letztens war das nur ein älterer Mann der im Café sein Kaffee getrunken hatte und er von innen durch die Glasscheibe raus zum Halter und Hund geschaut hatte.... Panik geschoben.
Einmal hat er bei mir übernachtet. Da war ich morgens am Feld mit ihm, da am Friedhof.
Da erstarrte er, schaute in den Friedhof rein (es war komplett hell am morgen und tagsdarauf waren wir auch öfters dort) und der wollte einfach nur weg.... ich kuck, still, da war nichts, weder Leute, noch andere Tiere oder irgendwelche Geräusche.
Wenn es plötzlich windig wird, es beginnt zu regnen, es bewölkt wird, da schiebt er manchmal auch plötzlich Panik und will abhauen....

Arthur ist schon mit Halsband und Sicherheitsgeschirr gesichert, dennoch will er weg und lässt sich auch nicht mehr beruhigen.
Da kann man ihm zureden, wie man möchte, es hilft nichts.

Waauchch oft ist, wenn ich mit ihm unterwegs war, weil der Halter zum Arzt musste und er dann wieder zu uns stößt, schnappt er richtig nach ihm. nicht aus spaß, sondern schon richtig ernst.
Das macht er auch oft bei ihm zuhause, ist aber schon weniger geworden, dass er dann plötzlich beißen möchte und zwar ist er ruhiger geworden, aber er will eben auch alles herunter reißen in der Wohnung, geht an allem dran... Das ist natürlich anstrengend.

Als er mal bei mir übernachtet hatte, komplett anderer Hund.
Ich konnte alles offen liegen lassen, der ist nur einmal an einem Kugelschreiber dran, hab ihn das ab genommen und ihm nein gesagt und da war alles gut. Der ist an nichts mehr dran gegangen, hat auf der Chouch fast nur geschlafen und draußen auf dem Feld war der super, hörte, blieb in der Nähe, wenn ich mich hinsetzte, kam er zu mir und legte sich zu mir ans Fuß.
Nichts desto trotz, ich kenne die Panik, war ja dann am nächsten Tag auch am Friedhof bei mir so und einmal hatte er diese Attacke auch bei mir, da wollte er mal in einem Park plötzlich abhauen und da bekam ich ihn auch nicht beruhigt, erst als ich mich mit ihm dann in mein Auto setzte, da kam er runter.

Die Leute kucken dann natürlich und der Halter macht es dann nach gewisser Zeit dann einfach so, dass er den Hund dann auf den Rücken zu Boden drückt und den dort hält, ebenso, wenn er nach ihm schnappt.
Er will ihn so beruhigen, ihm so aber auch klar machen, dass er Ranghöher ist und nicht der Hund.

Bin da selbst auch total ratlos, was man da am besten machen könnte, um den Hund sanft da raus zu helfen, denn irgendein Problem hat er definitiv, nur, dieses herunter drücken und dominieren wie es der Halter handhabt finde ich für den komplett falschen weg und das bekommt er auch von anderen Menschen gesagt, nur, dass sie dann ihn direkt als tierquäler beschimpfen und ihm sagen, dass der arme Hund weg von ihm sollte.
Da macht er natürlich dann voll dicht und möchte andere Meinungen gar nicht hören, weil "sie ja nicht wissen, wie der Hund ist", sagt er.

Irgendwo tun mir dann beide leid, weil mir beide, Arthur und Halter, hoffnungslos überfordert vorkommen, weil der eine den anderen nicht versteht, hab ich den Eindruck.

Hilfe von einem Hundetrainer hat er in anspruch genommen, der rät bei Panik den Hund ins Sitz setzen zu lassen und die Panik Attacke auszusitzen, nur beherrscht der Hund draußen das Sitz noch nicht komplett richtig und er hört dann bei panik halt auch nicht mehr richtig, der möchte sich am liebsten nur los reißen und abhauen, egal wohin.

Das ist doch schon ein Fortschritt und scheinbar geht es doch den Hund alleine zu baden.


Ein Test wäre mir nicht bekannt. 🤔

Es kann durchaus sein, dass er beim kämmen was übersieht, das geht sehr, sehr schnell. Floh kann ja gebissen haben und ist dann woanders hin gesprungen bevor der Halter gekämmt hat. Bissspuren jucken ja auch extrem, auch ohne, dass der Floh da noch dran hängt. Oder der Hund verträgt das Shampoo nicht, gibt es auch. Oder der Hund hat ein anderes Problem, ist alles möglich. Das ist per Ferndiagnose leider nicht wirklich zu bestimmen.

Ich war auch überrascht, dass er es nun doch wohl schafft ihn alleine zu baden und um ehrlich zu sein, war ich auch überrascht, als er schrieb, dass er Flohshampoo nutzt.

Dass er die Hundesachen entsorgt hat ist ein Anfang, nur, wenn die Flöhe überall ihre Eier ablegen, sehe ich dennoch schwarz, denn das Wohnzimmer ist komplett mit Teppich ausgelegt.
Ob er wirklich jeden Tag sehr sorgfältig Staubsauger und den Beutel raus in die Restmülltonne wirft, außerhalb der Wohnung, weiß ich nicht... Aber wenn nicht...🙁

Heute wäre der Krankenhaustermin gewesen.
Die Schwester wollte ihm direkt für Freitag einen neuen Termin anbieten und warf ihm vor, er habe selbstständig einfach die Cortison Tabletten abgesetzt.
Das mit den Tabletten ist echt die Höhe, denn immer wenn er ein neues Rezept brauchte für Nachschub, fühlte sich dort niemand zuständig und wollten ihm auch keine neues Rezept ausstellen, obwohl er den Befund der gemachten Untersuchung samt Medikationsplan ihnen öfters in Papierform vorlag....

Ich hab ihn jetzt mal gefragt, warum er keine Vernebler einsetzen möchte, die Untersuchung zu Kontrolle ist total wichtig, nur ohne die Flöhe mal weg zu bekommen, kann er die nicht machen lassen...
Hab ihm jetzt auch einfach drum gebeten, dass mit den Verneblern zu machen, damit auch der Hund mal endlich zur ruhe kommen kann.😔

Gäbe es denn etwas den Juckreiz der Flöhe, was man den Hund irgendwie geben könnte oder es ihm ins Fell einmassieren könnte?

Dass die Flöhe auch einfach kurz vorm kämmen abgesprungen sein könnte, stimmt, da hast du natürlich auch recht.
Aber ist das denn dann nicht so, dass man dann nicht schwarze Punkte auf dem Hund dennoch finden müsste oder kommt das nicht jedesmal automatisch vor, wenn mal ein Floh kurz auf dem Hund war?


Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #35
Zur ganzen Panik-Problematik mag ich gar nicht viel schreiben weil das übers Netz schwierig ist wenn man den Hund samt Halter nicht in Natura sieht. Nur dazu:
dass er den Hund dann auf den Rücken zu Boden drückt und den dort hält, ebenso, wenn er nach ihm schnappt.
Er will ihn so beruhigen, ihm so aber auch klar machen, dass er Ranghöher ist und nicht der Hund.
Ist leider wirklich absoluter Schwachsinn. 😞
Das Einzige, was er damit erreicht, ist jedes Vertrauen des Hundes kaputt zu machen. Wenn er das jedes Mal macht, wundert es mich nicht, dass der Hund nach ihm schnappt, würde ich auch machen.

Stell dir vor, du hast unglaubliche Panik vor irgendwas - Spinnen, Schlangen, Höhenangst, etc. - und du hast einen Panikanfall weil halt sowas da ist. Jetzt kommt da einer und drückt und schuppst dich bis du auf dem Boden liegst, vielleicht noch näher am Auslöser, und der setzt sich auf dich bis du ruhig bist. Würdest du dich da nicht auch mit Händen und Füßen wehren?

Wenn ein Hund Panik hat, KANN er nichts mehr lernen. Das geht einfach nicht. Wenn wir Panik haben, können wir auch nicht lernen.

Irgendwo tun mir dann beide leid, weil mir beide, Arthur und Halter, hoffnungslos überfordert vorkommen, weil der eine den anderen nicht versteht, hab ich den Eindruck.
Der Eindruck könnte schon hinkommen und das ist leider eine sehr verfahrene Situation.

Hilfe von einem Hundetrainer hat er in anspruch genommen, der rät bei Panik den Hund ins Sitz setzen zu lassen und die Panik Attacke auszusitzen, nur beherrscht der Hund draußen das Sitz noch nicht komplett richtig und er hört dann bei panik halt auch nicht mehr richtig, der möchte sich am liebsten nur los reißen und abhauen, egal wohin.
Neuen Trainer, ganz einfach. Oder vielleicht ein Fun-Kurs in einer Hundeschule/Verein. Warum ein Fun-Kurs? Weil es da um nichts geht und er einfach mal den spielerischen, richtigen Umgang mit dem Hund lernen kann ohne extremen Druck dahinter.

Aber ohne den Auslöser der Panikattacken genau zu erkennen, ist das eine aussichtslose Situation. Das kann im übrigen auch gesundheitliche Ursachen haben. Mein erster Weg wäre den Hund einmal komplett auf den Kopf stellen lassen und dann einen vernünftigen Trainer mit mehr als einer Methode.

Gäbe es denn etwas den Juckreiz der Flöhe, was man den Hund irgendwie geben könnte oder es ihm ins Fell einmassieren könnte?
Ist wie mit Mückenstichen, juckt halt. Gibt bestimmt was, ich wüsste aber gerade nichts.

Aber ist das denn dann nicht so, dass man dann nicht schwarze Punkte auf dem Hund dennoch finden müsste oder kommt das nicht jedesmal automatisch vor, wenn mal ein Floh kurz auf dem Hund war?
Die schwarzen Punkte sind ja meistens der Flohkot und - so blöd es klingt - wenn der Floh gerade nicht gekackt hat, gibt es keinen Flohkot. Gerade wenn der nur kurz beißt und dann weiter hüpft.


Und noch ein gut gemeinter Rat: pass auf dich auf.
Die Situation des Halters klingt ziemlich, ähm, schwierig und kompliziert. Dazu die Uneinsichtigkeit des Halters - samt sehr überalteter Ansichten - das kann schnell zu einer hässlichen Spirale führen. Du hängst dich dann rein, machst und tust und es wird nur schlimmer. Weil man immer mehr an Tier und Mensch hängt, aber nichts ändern kann. Sowas kann einen geistig kaputt machen.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #36
Zur ganzen Panik-Problematik mag ich gar nicht viel schreiben weil das übers Netz schwierig ist wenn man den Hund samt Halter nicht in Natura sieht. Nur dazu:

Ist leider wirklich absoluter Schwachsinn. 😞
Das Einzige, was er damit erreicht, ist jedes Vertrauen des Hundes kaputt zu machen. Wenn er das jedes Mal macht, wundert es mich nicht, dass der Hund nach ihm schnappt, würde ich auch machen.

Stell dir vor, du hast unglaubliche Panik vor irgendwas - Spinnen, Schlangen, Höhenangst, etc. - und du hast einen Panikanfall weil halt sowas da ist. Jetzt kommt da einer und drückt und schuppst dich bis du auf dem Boden liegst, vielleicht noch näher am Auslöser, und der setzt sich auf dich bis du ruhig bist. Würdest du dich da nicht auch mit Händen und Füßen wehren?

Wenn ein Hund Panik hat, KANN er nichts mehr lernen. Das geht einfach nicht. Wenn wir Panik haben, können wir auch nicht lernen.
Mit den Panikattacken brauch ich mir gar nicht vorstellen, hab die auch, zwar nur noch selten, war aber vor Monaten mal über Jahre extremst.

Und wie du richtig schriebst, ich würde austicken, wenn mich da wer dazu zwingen würde, dann trotzdem die Wohnung zu verlassen, um in den Tag zu starten.

In solchen Augenblicken geht es halt wirklich nicht....

Ich hab ihm das auch schon versucht zu erklären, dass er in dem Augenblick etwas von dem Hund erwartet, was nicht machbar ist, aber er meint dann nur, Menschen können sich mitteilen, aber der Hund muss sich ihm anpassen und nicht andersrum.
Dass das totaler Blödsinn ist, kapiert er nicht.

Anderer Hundetrainer hab ich ihm auch nahegelegt, mehrfach, will er nicht, weil er nicht wieder mit neuem Trainer bei Null beginnen möchte.
Dass er beim jetzigen im Grunde null Erfolge hat, weiß er mitsicherheit, aber der Trainer sagt ihm halt nicht, was für einen veralteten Mist der Halter von sich gibt, was ich fast noch schlimmer finde, als das absurde Verhalten von dem Halter selbst.
Der steckt im Grunde nur das Geld vom Halter in die Tasche, sagt ihm den Trainingsplan, sagt allerdings nichts dagegen, dass der Halter seinen Trainingsplan kein Stück umsetzt.

*seufs* jetzt gerade schreibt er mir, dass er die Vernebler einsetzen möchte, wenn die Flöhe ihn befallen, entwurmt sei der Hund, die zweite Tablette möchte er ihm aber erst geben, wenn er sehe, dass die erste wirke.


Ich hab kein bock mehr....
Du hast völlig recht, es ist echt sinnlos.

Ich halt mich da raus, tut mir nur im Herzen weh für den armen Arthi.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #37
aber der Hund muss sich ihm anpassen und nicht andersrum.
Diese Denke haben leider noch sehr viele Leute, ich halte mich von solchen Leuten fern.
Der steckt im Grunde nur das Geld vom Halter in die Tasche, sagt ihm den Trainingsplan, sagt allerdings nichts dagegen, dass der Halter seinen Trainingsplan kein Stück umsetzt.
Ja, auch bei den Trainern gibt es Popolöcher. 😞
Ich halt mich da raus, tut mir nur im Herzen weh für den armen Arthi.
Ich kann es sehr gut nachempfinden, wie das fürs Herz ist. Wirklich. Aber es wird nicht besser werden, solche Leute ändern sich nicht und man reibt sich selber daran auf. Ich musste allerdings feststellen, dass es irgendwann eine Erleichterung ist. Auch wenn es irgendwo immer weh tut, man sich immer irgendwie Gedanken um den Hund und vielleicht auch um den Halter macht, aber es wird besser.
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #38
Uff, ich kenne nur Bravecto und kann das sehr weiterempfehlen.. Im Härtefall.. fällt mir sonst nichts ein. Muss man halt durch , Wohnung reinigen und gut ist
 
  • Flöhe die nicht verschwinden - was hilft wirklich? Beitrag #39
Ich habe Flohshampoos und Spot-on-Präparate ausprobiert, aber das hat nicht geholfen.
Bravecto hat geholfen.
 
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