Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ...

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Hey,

ich habe schon vor ein paar Wochen ein Thema eröffnet (Hund (fast 10) hat starken Mundgeruch).
Inzwischen waren wir beim Tierarzt.
Und es ist alles schlimmer, als gedacht.
Bei meinem Hund wurden Herzrhytmusstörungen diagnostiziert.
Sein Zahnfleisch/Zähne sind extrem entzündet, was unbedingt mit einer Narkose entfernt werden muss.
Da er nun aber diese Herzprobleme hat, wissen wir noch nicht genau, ob wir dies tun sollten.
Erstmal werden momentan mit einem Antibiotikum seine entzündeten Stellen behandelt. Nach 10 Tagen sollten wir wieder kommen, dann wird sein Herz behandelt, damit es stabilier für die OP ist.
Ob wir es dann machen lassen, wissen wir noch nicht... Nur fest steht, dass er große Schmerzen haben muss. Äußerlich scheint er jünger als 9 Jahre zu sein, bis auf diese Zahnprobleme und den Herzproblemen geht es ihm gut.

Weiß jemand genaueres über Herzrhtymusstörungen? Können sie besser werden?
Oder hat jemand sonstige Erfahrungen?
Weiß jemand, wie groß das Riskiko mit den Herzrythmusstörungen sind?
Ich weiß einfach nicht, ob ich dieses Risiko eingehen mag. Aber Es scheint ihm wirklich nicht gut so zu gehen.

Ich hoffe SEHR, ich bekomme ein wenig HILFE von euch!

Danke

Liebe Grüße
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #2
Hallo,

also ich denke, Herzrhythmusstörungen werden wie beim Menschen mit Tabletten eingestellt. Ich glaube, das war auch das, was der Pudel meiner Eltern auch hatte und der konnte mit Hilfe von Tabletten noch einige Jahre gut leben. Er bekam übrigens sogar noch einmal im Jahr eine Narkose, weil er geschoren werden musste. Das hat er immer gut überstanden und ich denke, der TA wird die Risiken abwägen.
Ich denke auf jeden Fall, das es kein Dauerzustand sein kann, den Hund mit so schlechten Zähnen und entzündetem Zahnfleisch zu lassen. Da sind Bakterien vorhanden, die ein eh angegriffenes Herz auch weiter schädigen.
Berichte mal bitte, wie es weiter geht. Alles gute für Deinen Hund.

LG Simone
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #3
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich denke auch, dass es nur noch schlimmer auf das Herz geht, wenn es nicht entfernt wird.
Wir werden dann jetzt nach dem Antibiotikum erstmal die Herzrhthmusstörungen behandeln. Und danach ganz bestimmt den Zahnstein entfernen.
Das ist beruhigend, wenn ein Hund es noch so gut schaffen kann.

Ich berichte weiter...und vielleicht hat noch jemand Erfahrung o.Ä. :angel:
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #4
Naja,das ist halt so ne Sache,deshalb sollte man ein Hundeleben lang auf die Zähne achten,von klein auf bis ins hohe Alter...

Wenn ihr den Zahnstein nicht entfernen lässt,wird es den Hund nur weiter belasten und sich mit Sicherheit auch negativ auf sein Herz auswirken.

Wurde denn in all den Jahren keine Auffälligkeit am Herzen diagnostiziert?
Falls nein kann es sein das eben grad der Zahnstein für die Herzrythmusstörungen verantwortlich ist,denn nur so mir nichts dir nichts taucht so etwas nicht auf....

Vielleicht könnt ihr die Herzrythmusst. ja mit Tabletten in den Griff bekommen,zumindest hoffe ich das,denn wie schon dein Topic sagt,diese OP ist wirklich unumgänglich....ich hoffe nur das ihr euch danach intensiver um die Zahnpflege eures Hundes kümmert...
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #5
Guten Morgen,

Ich bereu es auch total, ich weiß das es ein Fehler war, sich nicht so intensiv darum zu kümmern. Ich wusste es nicht besser.. (Allerdings bekam er Zahnsteinkauknochen ect.)

Es wurden nie Herzrhthmusstörungen festgestellt, erst jetzt.

Ich hoffe wir können sein Herz wieder ganz schnell einigermaßen in den Griff bekommen, damit schnell seine Zähne in Ordnung gebracht werden können und ihm nichts mehr weh tut.

Liebe Grüße
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #6
Hey,

wir waren wieder beim TA.
Mittlerweile stinkt er nicht mehr aus dem Maul, die Antibiotika haben geholfen, aber nach zwei Wochen ca. wird die Entzündung wieder kommen.

Gegen die Herzrythmusstörungen wird er jetzt Lebenslang täglich eine Tablette bekommen. Wir hatten eine Packung für 14 Tage erst mal bekommen, wenn die leer ist sollen wir wieder kommen.
Dann wird denke ich alles für die Operation abgeklärt, die TÄ sagte wir sollten in eine Tierklinik die weiter weg ist, die haben die besseren Mittel, meine Ma möchte aber lieber unseren TA... Obwohl ich ihn lieber in die besseren Hände geben würde!

Ich hoffe die Herzrythmusstörungen werden besser, und meine Mutter lässt sich noch umstimmen.

LG
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #7
Dann wird denke ich alles für die Operation abgeklärt, die TÄ sagte wir sollten in eine Tierklinik die weiter weg ist, die haben die besseren Mittel, meine Ma möchte aber lieber unseren TA... Obwohl ich ihn lieber in die besseren Hände geben würde!

Wenn ein TA schon dazu rät, die OP in der Tierklinik machen zu lassen, würde ich es auf jeden Fall auch machen. Die sind wahrscheinlich wirklich besser ausgerüstet. Gerade, wenn es um ein Tier geht, das nicht gesund ist. Ich finde, das spricht für den TA.
Gut das die Antibiotika angeschlagen haben. Dann hat er wenigstens nicht mehr soviele Schmerzen.
Und mit den Herzmedikamenten kann euer Hund noch eine gute Zeit leben.
Für die OP drücke ich die Daumen. Aber das wird schon alles gut werden.

LG Simone
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #8
Die TÄ meinte auch, dass seine Rasse gut 15 Jahre werden kann, und das ist mit den Tabletten (Fortekor 5) auch gut möglich.

Wenn wir in zwei Wochen da sind, werd ich noch mal die TÄ darauf ansprechen wegen der Tierklinik. Ich hoffe meine Ma lässt sich umstimmen, ich würde es auf jeden Fall dort machen lassen. Wovor ich dann Angst habe ist, dass mein Hund auch schon merkt, dass etwas nicht stimmt und große Angst bekommt, da er dann ja weiter Auto fahren muss, und er das gar nicht abkann, sodass wir bestimmt 8 Jahre nicht mehr mit Auto gefahren sind!

Ich werde so froh sein, wenn er wieder gesund ist und die restlichen Jahre unbeschwert genießen kann!!!

Danke für´s Damen drücken :angel:
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #9
Mein Hund hat heute gebrochen :( Was wenn er die Tabletten nicht verträgt?

Er will nichts essen (wahrscheinlich durch´s Erbrechen) und meine Ma wollte zum TA mit ihm, aber selbst auf Gassi gehen hat er keine Lust. Jetzt geht sie gerade erst mal alleine hin und fragt was zu tun ist.

Vielleicht muss er sich erst mal dran gewöhnen? Aber er ist auch seit gestern total schlapp (ist aber auch eine Nebenwirkung von den Tabletten).
Ich hoffe, die Tabletten machen jetzt keine Probleme... :( :( :(
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #10
Das hoff ich auch...klärt das auf jeden Fall mit dem TA ab....das kann nämlich auch böse ins Auge gehn...
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #11
Gibt es schon was neues? Was sagt der TA? Fortekor 5 hat unser Pudel damals auch die ganzen Jahre bekommen und gut vertragen. Vielleicht hängt das alles irgendwie zusammen. Die Tabletten, die Wärme und was sonst noch alles dazukommt. Armer Kerl. Ich drück die Daumen, das ihm schnell geholfen werden kann.

LG Simone
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #12
Ja, meine Ma ist wieder da. Er soll jetzt erst mal aussetzen mit den Tabletten bis es ihm besser geht (so 1-2 Tage), würde jetzt sowieso nichts bringen da er immer mal wieder am spucken ist und sowieso nichts frisst. Dann aber auf jeden Fall weiter machen, wir sollen dann versuchen obs besser klappt wenn er 2 mal am Tag eine halbe Tablette bekommt.
 
  • Herzrhythmusstörungen - aber OP ist unumgänglich ... Beitrag #13
Ihm geht es wieder gut, seit 2 Tagen+heute musste er nicht mehr spucken und er ist wie der Alte. :angel: :angel: :angel:
Die Tabletten verträgt er nun und wenn sie alle sind, geht´s wieder zum TA!
 
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