suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten...

Diskutiere suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; hallo, wir haben in unserer familie nun seit zehn monaten unseren josh. er ist ein gordon setter und nun ein jahr alt. er war von anfang an ein...
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tim.hoffmann

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hallo,

wir haben in unserer familie nun seit zehn monaten unseren josh. er ist ein gordon setter und nun ein jahr alt.
er war von anfang an ein sehr ängstliches tier und wir haben ihm im laufe der zeit mit geduld schon viele ängste genommen. z.b. wenn wir fremde leute ohne hund im wald trafen, und sie auf josh zugingen hatte er panische angst...das und viele andere ängste konnten wir ihm behutsam nehmen.

er hat aber immer noch angst davor von füßen berührt zu werden oder wenn er am boden liegt hasst er es wenn man ihm auf den köper küsst (am kopf genießt er es)...auf beides reagiert er mit knurren...manchmal sogar mit einem ansatz des schnappens...aber ich kann mir auch nicht vorstellen das es an seiner kinderstube lag...es war kein züchter, aber der mann und seine frau haben für die kleinen wirklich alles getan und waren sehr liebevoll. seine mutter soll nicht ganz koscher gewesen sein sagten uns die leute...sie hatten sie erst einige zeit und sie wurde vorher schlecht behandelt - könnte es damit etwas zu tun haben?

mit anderen hunden hatte er sich immer super verstanden und hatte wirklich auch sehr viel umgang mit jeglichen rassen jeden alters. im toben und rumtollen mit anderen hunden war er immer voll dabei...es war immer herzerfrischend im dabei zuzuschauen...

aber nun zum eigentlichen: vor ca. 3 monaten hat er angefangen, während des spaziergangs, das spielzeug anderer hunde zu stehlen (obwohl er eigentlich gar nich so ein fan von spielzeugen ist, es ist z.b. schwer ihn zu motivieren einen geworfenen stock zu holen). zuerst alles ganz harmlos...aber wenn er es dann hat, legt er es vor sich und will es verteidigen...er fixiert dann den anderen hund richtig...und sobald er zu nahe kommt, auch wenn erkennbar ist, das er sein spielzeug gar nicht wiederhaben will, fängt josh an auf ihn loszustürzen...er beißt nicht zu, aber es sieht sehr aggressiv aus und ich glaube nicht, das er von alleine aufhört...bis jetzt ist immer jemand von uns dazwischen gegangen...er macht auch den eindruck, dass es dann gar nicht mehr um das spielzeug geht....es scheint, dass das spielzeug nur mittel zum zweck war...die anderen hundebesitzer sind dann meist verständnisvoll, aber es ist doch sehr unangenehm und man kann ja nicht ausschließen, dass es immer glimpflich ausgeht...

neuerdings geht er auch sofort auf kleine hunde los, die ihn anknurren...damit hatte er vorher auch nie ein problem...ich weiß nicht wie es bei größeren ist...die knurren ja seltener...kleine knurren ja eigentlich immer...deswegen geht uns jetzt schon nicht mehr nur die muffe wenn wir von weitem hunde mit spielzeug sehen sondern auch wenn wir kleine hunde sehen...

vor ein paar tagen dann die "krönung". lottchen war bei uns zu besuch. sie ist eine 9 jährige terrier hündin und er kennt sie schon von klein auf. beide liefen herum und jemand hat ein würstchen fallen lassen...fressneid war bisher eigentlich bei josh auch nicht so ausgeprägt...naja, zu dem würstchen - josh ist sofort auf sie los, natürlich wieder mit großem getöse...da es so unerwartet war, kam keiner so richtig schnell dazwischen...und josh hatte sie dann richtig im nacken gepackt und hoch´gehoben...sah furchtbar aus, ist aber nichts passiert...lottchen hatte keine schramme....

was können wir tun? er scheint ja mit der zeit immer mehr aggressive verhaltensweisen zu entwickeln...und vielleicht passiert ja auch mal was...

wir versuchen es schon damit neben ihm eine kette zu schmeißen, wenn seine körpersprache wiedermal was erahnen lässt etc... aber damit kann man es ihm doch nicht abgewöhnen, oder...

es wäre schön wenn wir dieses verahlten noch in jungen jahren irgendwie in den griff bekommen...

bin sehr dankbar für alle ratschläge...da wir doch ein schönes leben mit unserem hund verbringen wollen... wir möchten keine sorgen haben ihn frei laufen zu lassen, damit er seine zeit auch genießen kann...dass tuen wir ja auch noch überall...aber wenn sich seine aggressivität kontinuierlich steigert habe ich die befürchtung, das wir plätze mit vielen hunden meiden swerden müssen, wenn wir ihn laufen lassen wollen....

wir haben uns auch schon überlegt privatstunden mit einem hundetrainer zu nehmen...wäre sehr dankbar für empfehlungen und eure erfahungen damit...

wohne in wuppertal und weiß nicht wo es hier in der umgebung qualifizierte leute gibt...ist ja nicht ganz billig...und wir haben es auch nicht so dicke sitzen, das wir unser geld zum fenster rausschmeißen, wirklich...


vielen dank im voraus...ich muss jetzt mit dem joshel in den wald...mal sehen wie er sich heute verhält...
 
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  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #2
schade, das ich bis jetzt noch kein feedback von euch habe...
wir haben jetzt eine hundetrainerin gefunden

hatten auch schon erstes gespräch...
sie sagte josh sei ein unsicherer hund - zu wenig selbstbewußtsein...und sei eigentlich gar nicht aggressiv... da stimme ich zu...
aber das verhalten kann sich ja verschlimmern...
gestern im wald ist er wieder auf einen kleinen terrier los, der blaube ich noch nicht einmal geknurrt hat... nichts passiert, aber wenn es weiter so geht, und wir nichts unternehmen würden, dann müßte er wohl ein absoluter leinenhund werden - horrorvorstellung!!!

er kann bis jetzt noch nur sehr schlecht alleine bleiben...aber unsere trainerin sagte, wenn wir das trainieren, wird sich dadurch sein selbstbewußtsein stärken...

wir werden demnächst auch im einzeltraining mit ihm spazieren gehen...und zwar dort wo immer viele hunde sind...die trainerin sagte wir werden dann mit einer 10 meter schleppleine arbeiten...sie sagte es sei sehr gut möglich ihm seine unsitten abzugewöhnen oder stark einzudämmen...wir lassen uns mal überrraschen, wie sie mit josh und auch uns arbeitet...denn der spass ist ja alles andere als billig, aber dass ist uns unser josh schon wert...

was haltet ihr davon???

wäre trotzdem an alternativen vorschläge von euch interessiert...

oder hattet ihr vielleicht mal vergleichbare probleme die ihr mit einem trainer lösen konntet´...wäre über eure erfahrungen und berichte damit sehr froh...


...also meldet euch doch mal....ich beisse nicht ;)
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #3
Als ich das gelesen habe, war mir auch klar, dass dieser Hund viel zu unsicher ist. Das sind keine Aggressionen, die er dort hat, es ist eben reine Unsicherheit. Und da müsst ihr euch wohl kräftig an die Nase packen, denn ihr hättet viel früher jemanden suchen oder euch informieren müssen.

Lies mal das Buch von Turid Rugaas "Calming Signals" um zu verstehen, was Dir Dein Hund sagen will, damit Du besonders in diesen Situationen auch Deinen Hund quasi erkennst.

Nicht jeder Hund, der nach der Angst "plötzlich" etwas macht, ist verbessert in seinem Verhalten. Es kann dann auch sein, dass ihn niemand "gehört" hat und der Hund das quasi über sich ergehen liess. Jetzt muss er eben Distanz wahren. Das Problem - wenn da nicht so schnell wie möglich eingegriffen wird, nicht mit Gewalt (!), habt ihr bald einen Hund, der aus Angst eben nach vorne geht.


Selbstbewusstsein ist gut, aber vor allen Dingen brauch er auch vertrauen zu euch.

Allerdings würde ich mit diesem Hund nicht direkt in die Menge springen. Was für eine Horrorsituation für diesen Hund!
Und dann noch Wurfketten usw... Da ist ganz klar, dass der Hund nur noch mehr Angst bekommt. Irgendwie muss er sich ja selber beschützen. Er bekommt so nur von allen Seiten total Druck und Stress in einer Angstsituation.

Was ist das denn für eine Trainerin? Wo hat sie gelernt? Welche Referenzen kann sie vorweisen? Wie arbeitet sie?
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #4
Lasst ihr den Hund denn immer freilaufen? Hört er nicht auf eure Kommandos?
Und wieso küsst (?) ihr den Hund am Körper, wenn er das nicht will?
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #5
hallo leute...erstmal danke das sich endlich jemand auf meinen thread gemeldet hat...

hi traxie,
wie meinst du das...wir müssen uns da kräftig an die nase packen...
wir haben in den monaten die wir josh haben wirklich alles gemacht damit er ein gutes sozialverhalten entwickeln konnte...
in wie fern meinst du denn, dass wir uns hätten informieren müssen??
der dritte abschnitt den du geschrieben hast ist etwas unverständlich....und ich möchte dich nicht missverstehen...
mit dem vertrauen scheinst du "etwas" recht zu haben...manchmal, bei ganz banalen dingen, hat josh mangelndes vertrauen zu uns....was ich eigentlich nicht verstehen kann...denn...wie ich schon oben beschrieb, war josh von klein auf ein sehr ängstliches tier und wir haben im wirklich behutsam angst für angst nehmen können...deswegen hatten wir auch immer ein sehr inniges verhältnis ...und aufgrund dessen kann ich ´mir seine jüngsten verhaltensmuster wirklich nicht erklären...
"nicht in die menge springen" - er ist die menge von klein auf gewohnt!!! welpenspiel - grunderziehung (eingeschrängt wegen einer augenoperation)
außerdem hatte er immer mit sehr vielen hunden zu tun...wie ich obern auch schon beschrieb...das dürfte für josh sicherlich keine horrorsituation sein!!!
wurfkette - okay ... war ich auch noch nie ein fan von...aber irgendwie muß ich mir ja aufmerksamkeit beschaffen bei solchen aktionen - er scheint dann wie einen tunnelblick zu haben und reagiert auf nichts...und eigentlich raschel ich ja nur damit wenn ich frühzeiting etwas erkenne...dann kann ich auch noch seine aufmerksamkeit kriegen....und....wenn jemand von uns schmeißt, dann nur daneben!!! niemals auf den hund!!!!!
ich übe auch kein druck in diesen situationen auf ihn aus ...ehrlich...ich beruhige ihn und wir gehen ganz normal weiter als sei nichts geschehen...
zu der hundetrainerin - ich hatte eigentlich schon einen link in meinem letzten beitrag hier reingesetzt...war wohl nix... hier noch mal: mobile-hundeerziehung.de
sie sagt sie hätte über zwanzig jahre erfahrung in diesem beruf und besucht regelmäßig seminare von günther bloch etc....wo meine elter übrigens auch letztens waren...wie sie arbeitet kann ich noch nicht sagen...wir hatten ja erst ein beratungsgespräch...natürlich ohne gewalt...
danke traxie für deinen beitrag...ich hoffe du antwortest wieder...
gruß tim






hallo mäxchen,

josh läuft eigentlich immer ohne leine...nur das kleine stück was wir über die hauptstrasse in unseren großen wald brauchen ist er angeleint...oder wir fahren auf den scharpenacken....wo immer hunde ohne ende sind (echt super da).und da haben wir ihn auch noch nie angeleint...an sonsten in der "stadt" bzw dorf ist er selbstverständlich angeleint...was auch sonst...
wir haben auch akzeptiert das er bestimmte sachen nicht möchte...wie zum beispiel kopf am bauch...das ist ja eigentlch für ihn auch eine vertrauenssache für ihn wie traxie sagte...aber ich kann es wirklich nicht verstehen warum im manchmal das vertrauen an uns mangelt...kannn da irgend etwas vor uns schon so gravierend falsch gelaufen sein...das kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen...
vielen dank mäxchen das du dich beteiligt hast...vielleicht krieg ich ja von dir auch noch eine antwort...
 
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  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #6
wie meinst du das...wir müssen uns da kräftig an die nase packen...
wir haben in den monaten die wir josh haben wirklich alles gemacht damit er ein gutes sozialverhalten entwickeln konnte...
Da liegt wohl auch das Problem, wenn ich das jetzt so lese.


in wie fern meinst du denn, dass wir uns hätten informieren müssen??
Über Hunde generell. Wie sie ticken, was sie wollen, wie sie sich äussern (s. Calming Signals)

der dritte abschnitt den du geschrieben hast ist etwas unverständlich....und ich möchte dich nicht missverstehen...
Fakt ist, ihr hattet einen ängstlichen Hund. So wie Du schreibst, habt ihr sehr viel versucht, um den Hund zu sozialisieren. Etliche Hunde. Das ist purer Stress für einen Hund. Und dazu eben noch für einen solch ängstlichen Hund. Stell Dir vor, vor Dir steht jemand. Du gibst ihm die Hand, er schlägt Dir ins Gesicht, trotzdem gibst Du erstmal nicht auf ihm die Hand zu geben und freundlich zu sein, weil Du denkst, dass er vielleicht doch auf Dich eingeht. Irgendwann gelangst Du an einem Punkt, an dem Du aufhörst freundlich zu sein. Ungefähr so kannst Du es Dir jetzt bei Deinem Hund vorstellen. Wahrscheinlich hat Dir Dein Hund oft genug gesagt, dass das zuviel für ihn ist, dass Du ihn aus der Situation raus holen musst. Du hast es nicht getan, jetzt muss er sich selber beschützen, indem er Distanz zu dem bekommt, wovor er Angst hat. Und DistanzFÖRDERNDE Signale sind z.B. knurren, schnappen, beissen.


mit dem vertrauen scheinst du "etwas" recht zu haben...
Glaub mir, nicht nur etwas.
manchmal, bei ganz banalen dingen, hat josh mangelndes vertrauen zu uns....was ich eigentlich nicht verstehen kann...denn...wie ich schon oben beschrieb, war josh von klein auf ein sehr ängstliches tier und wir haben im wirklich behutsam angst für angst nehmen können...deswegen hatten wir auch immer ein sehr inniges verhältnis ...und aufgrund dessen kann ich ´mir seine jüngsten verhaltensmuster wirklich nicht erklären...
Sei mir nicht böse, aber Du verstehst es zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch nicht, weil Du nicht weisst, was in all der Zeit vorgegangen ist. Du weisst es nicht - und das ist jetzt NICHT böse gemeint - weil Du unwissend bist.
Was ich mit dem dritten Abschnitt auch meine. Dein Hund hat Dir wahrscheinlich genügend Signale gegeben, die Du einfach hättest sehen müssen, damit Du verstehst, dass die gut gemeinte Hilfe einfach falsch war. Nun muss sich Dein Hund selber beschützen, weil er a) überhaupt kein vertrauen zu Dir hat, unter anderem, weil Du ihn auch immer wieder in brenzlige Situationen bringst und b) eben völlig überfordert ist.

"nicht in die menge springen" - er ist die menge von klein auf gewohnt!!!
"Gewohnt". Nur weil er es kennt, heisst es wirklich noch lange nicht, dass Dein Hund nicht trotzdem unter purem Stress leidet und das tut er wohl, wenn er auf andere Hunde "drauf geht".
Stell Dir vor, jemand steckt Dich von klein auf in eine riesen Halle mit vielen Maschinen, in der es super laut ist. Nicht dauerhaft bist Du dort, sondern jeden Tag ein paar Stunden. Von Anfang an hast Du es als total laut empfunden. Am liebsten würdest Du aus dieser Halle raus, aber der nächste, der kommt sagt, der kennt das von klein auf und ist das gewohnt. Das kann so weiter gehen. Verstehst Du, was ich meine? Nur, weil Du etwas KENNST, heisst es noch lange nicht, dass es gut für Dich ist, dass Du es willst oder dass es Dein Leben angenehmer macht.
das dürfte für josh sicherlich keine horrorsituation sein!!!
Wenn es keine Horrorsituation ist, was ist es dann? Wie erklärst Du Dir dann dieses Verhalten? Woher kommt dann die Unsicherheit, wenn das keine schlimme Situation für Deinen Hund ist? Eine Horrorsituation wird es jetzt, WEIL Dein Hund unsicher ist, WEIL er Angst hat. All dies stürzt auf ihn ein, Dein Hund muss es ertragen und er muss sich selber beschützen. Sowas ist purer Stress.

Du sollst Deinen Hund nicht in Watte packen, sondern erkennen, was er Dir sagt, Dich mit den Problemen wirklich auseinandersetzen von der Pike auf und entschuldigt bitte, wenn ich jetzt sage, dass dieses Forum hier der falsche Platz dafür ist. Wenn Du magst, nenne ich Dir andere, speziellere Foren. Mit dem Problem auseinandersetzen meine ich jetzt, dass Du es kompetenten Leuten erzählst, Dir das alles erklären lässt, worauf Du achten musst usw.
wurfkette - okay ... war ich auch noch nie ein fan von...aber irgendwie muß ich mir ja aufmerksamkeit beschaffen bei solchen aktionen - er scheint dann wie einen tunnelblick zu haben und reagiert auf nichts...
Es gibt sanftere Methoden! Und das sind auch Methoden, die NICHT mit Stress verbunden sind (rasselnde Kette - erschrecken - Lärm - STRESS und ANGST!!!), sondern mit etwas positivem. Wenn sowas total gefestigt ist, kann es durchaus sein, dass Dein Hund in der argsten Situation zu Dir kommt, weil er sagt "Hey, Action bei Herrchen! GEIL!"
Das sind auch Informationen, die Du Dir hättest holen können, wenn Du schon kein Fan von einer Wurfkette bist. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, schlagen ist das einzig Effektive um dem Hund das Anbellen vom Postboten abzustellen, geh ich erstmal hin und schaue, ob es tatsächlich so ist oder ob es nicht eine Methode gibt, die gut ist für meinen Hund. Eine Wurfkette gehört bei mir zusammen mit Schlagen in die Kategorie "NO WAY! Dinge, die negativ aufschlagen, die negativ erziehen und nicht zum Wohle meines Hundes."


ich übe auch kein druck in diesen situationen auf ihn aus ...ehrlich...
Wurfkette ist in irgendeiner Weise Druck, sorry.

zu der hundetrainerin - ich hatte eigentlich schon einen link in meinem letzten beitrag hier reingesetzt...war wohl nix... hier noch mal:
sie sagt sie hätte über zwanzig jahre erfahrung in diesem beruf und besucht regelmäßig seminare von günther bloch etc....wo meine elter übrigens auch letztens waren...wie sie arbeitet kann ich noch nicht sagen...wir hatten ja erst ein beratungsgespräch...natürlich ohne gewalt...
Liest sich gut ;) Allerdings würde ich mich trotzdem, z.B. in speziellen Foren, trotzdem weiter informieren. Auch nachhaken, was Deine Trainerin sagt und Meinungen von anderen Usern einholen, damit Du selber Deinen Weg auch erkennst und, falls etwas ist, Dich nicht in den Glauben reinstürzt "Ich bin bei einer Trainerin, die muss es wissen." - das ist falsch, denn erstmal musst DU erkennen, was richtig und was falsch ist. Zumindest weitgehenst. Dann kannst Du einen Weg gehen.
Ich kenne viele, die als unerfahrene Menschen zu einem Hundetrainer sind, deren Methoden nicht wirklich gut waren. Diese Menschen fanden es aber gut, weil eben ein Trainer da war und sie selber keine Ahnung hatten.
wir haben auch akzeptiert das er bestimmte sachen nicht möchte...wie zum beispiel kopf am bauch...das ist ja eigentlch für ihn auch eine vertrauenssache für ihn wie traxie sagte...
Ich wiederhole mich - Calming Signals ;)
Auf der einen Seite ist es natürlich irgendwo eine Vertrauenssache und an vertrauen mangelt es bei euch nicht nur etwas. Andererseits ist das aber auch eine heftige Situation für den Hund, denn diese Situation "Kopf am Bauch" ist auch eine "Drohgebärde", je nachdem, wie sie "hergestellt" wird und der einzige weg, der nicht unbedingt nach "Drohgebärde" aussieht ist, schon auf dem Boden liegen zum Hund zu krabbeln und DANN den Kopf auf den Bauch legen. Alles andere ist ein drüber Beugen und bedeutet für den Hund auch einfach GEFAHR!
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #7
Da liegt wohl auch das Problem, wenn ich das jetzt so lese.

- du meinst wir haben zu viel dafür getan???
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
.

"Stell Dir vor, vor Dir steht jemand. Du gibst ihm die Hand, er schlägt Dir ins Gesicht, trotzdem gibst Du erstmal nicht auf ihm die Hand zu geben und freundlich zu sein, weil Du denkst, dass er vielleicht doch auf Dich eingeht. Irgendwann gelangst Du an einem Punkt, an dem Du aufhörst freundlich zu sein."

-es waren aber wirklich kaum schlechte erfahrungen erkennbar....er hat immer super mit anderen hunden gespielt etc... und spielen ist doch nun wirklich kein stress für den hund...du meinst doch die anderen hunde mit dem "ins gesicht schlagen oder???


"Glaub mir, nicht nur etwas."

- wie sollen wir denn deiner meinung nach vertrauen aufbauen???
wie meinst du das, ich bringe den hund immer in brenzlige situationen???


"Stell Dir vor, jemand steckt Dich von klein auf in eine riesen Halle mit vielen Maschinen, in der es super laut ist. Nicht dauerhaft bist Du dort, sondern jeden Tag ein paar Stunden. Von Anfang an hast Du es als total laut empfunden. Am liebsten würdest Du aus dieser Halle raus, aber der nächste, der kommt sagt, der kennt das von klein auf und ist das gewohnt."

- ich verstehe schon wie du das meinst, nur das kann ich so nicht auf joshs situation übertragen...den auf dem scharpenacken hatte er immer zu 99 % SPASS...das war deutlich erkennbar!!! sonst hätte er ja schon am eingang immer angst gezeigt oder nicht?
und gerade jetzt können wir ihn doch nicht generell von anderen hunden fernhalten...die trainerin will mit uns auf den scharpenacken, wo immer so viele hunde sind und mit einer schleppleine arbeiten...
hast du nicht vielleicht auch lösungsansätze anstatt nur immer zu sagen was wir falsch gemacht hätten...


"Woher kommt dann die Unsicherheit, wenn das keine schlimme Situation für Deinen Hund ist? "

- das können wir uns eben auch icht richtig erklären...


"Wenn Du magst, nenne ich Dir andere, speziellere Foren. "

- ja bitte...


"Es gibt sanftere Methoden!"

- dann gib mir doch bitte mal einen tip anstatt wirklich immer nur zu sagen was falsch gelaufen sei...


"Eine Wurfkette gehört bei mir zusammen mit Schlagen in die Kategorie "NO WAY!"

-naja...schlagen ist wohl doch eine etwas härtere kategorie....mit der kette rascheln ist so schlimm (die trainerin lehnt wurfketten aber auch nicht kategorisch ab)??? wie würdest du dir denn die aufmerksamkeit deines hundes holen...naja...wir werden es ja jetzt mit einer schleppleine machen...


"Auch nachhaken, was Deine Trainerin sagt und Meinungen von anderen Usern einholen"

- sie sagt wir müssen ihm das alleine sein besser beibringen...das würde sein selbstbewußtsein stärken....aber was ist dann mit dem vertrauen???


"Ich kenne viele, die als unerfahrene Menschen zu einem Hundetrainer sind, deren Methoden nicht wirklich gut waren."

- wie erkenne ich denn ob ihre methoden für josh gut sein werden???


ich möchte mich nochmal bedanken das du dich so bemühst...aber wenn du per ferndiagnose nur fehler bei uns erkennst und keine lösungsansätze bringst, hilft mir das nicht viel weiter...versteh das nicht falsch...ich freue mich ja über dein feedback!!!

gestern waren wir wieder im wald und haben kleine hunde getroffen...ich habe ihn frühzeitig angeleint und beruhigend auf ihn eingesprochen...wir sind dann nah ran und haben uns mit den leuten unterhalten...nichts ist passiert...josh war nicht aggressiv...ich glaube er macht das nur wenn er nicht angeleint ist...

noch eine technische frage...wie kann ich dich oder andere user ordentlich zitieren...habe das irgend wie nicht hinbekommen...mußte auf die vielen gänsefüßchen ausweichen...


schönen sonntag wünsche ich...
 
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  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #8
Du solltest dir angewöhnen den Hund auch woanders anzuleinen, solange er nicht hört.
Dann musst du Schritt für Schritt die Kontakte mit anderen Hunden üben. Aber nicht ein ganzer Haufen auf einmal. Das überfordert deinen Hund absolut.
Weiterhin kann man dir hier auch nicht wirklich helfen, da man immer sehen mussen, wie Hund und Besitzer zusammen agieren.
Das kann nur eine Person vor Ort.
Ich würde dir aber folgende Seite mal als Lesetipp empfehlen:
www.hundeseite.info .
Insgesamt solltest du dich besser darüber informieren, was dein Hund dir mitteilen will und wie du dann richtig Vertrauen aufbauen kannst. Das kannst du auch auf dem von mir genannten Link nachlesen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #9
darf ich fragen woher du deine erfahrung hast...bist du selbst trainer oder ähnliches...
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #10
Ich bin kein Trainer. Ich habe mir sehr unerfahren einen Hund zugelegt und gemerkt, dass man ne Menge wissen muss und das alles mit viel Interesse und Hilfe erfahrener Menschen nachgeholt.
Ich habe dir ja noch eine PN geschrieben ;)
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #11
Hallo,

ja, im Grunde ist es schon falsch, was ich hier mache, aber sorry, ich bin immer ziemlich angepisst, wenn ich halt merke, dass da "noch" nichts ist und eher die Einstellung "Hund ist Hund" hat oder hatte. Natürlich, jeder liebt sein Tier so sehr, wie es eben geht und versucht das Beste zu machen - DU AUCH! Aber das ist eben nicht das "Wahre". Ich weiss meistens auch nicht, ob ich lachen oder heulen soll, wenn jemand zu mir kommt und sagt "Ich fütter nur das Beste! Pedigree!" Ich finds aber gut, dass Du Dich jetzt informierst und hoffe, dass Du da nicht so schnell aufgibst, denn wenn man sich damit einmal beschäftigt hat, hört man gar nicht mehr auf und es ist super spannend - zumindest meine Erfahrung ;)

du meinst wir haben zu viel dafür getan???
Zuviel dafür getan ist falsch gesagt. Ihr habt aber in dem Sinne zuviel des Guten getan und euren Hund damit überfordert.

es waren aber wirklich kaum schlechte erfahrungen erkennbar....er hat immer super mit anderen hunden gespielt etc... und spielen ist doch nun wirklich kein stress für den hund...du meinst doch die anderen hunde mit dem "ins gesicht schlagen oder???
Vielleicht waren sie für Dein Auge nicht erkennbar ;) Weil irgendwas ist ja passiert.
Aber das mit dem ins Gesicht schlagen, mein ich anders, denn vielleicht hast Du einfach etwas übersehen, was Dein Hund Dir die ganze Zeit mit geteilt hat.

wie sollen wir denn deiner meinung nach vertrauen aufbauen???
wie meinst du das, ich bringe den hund immer in brenzlige situationen???
Vertrauen kannst Du unter anderem zu Deinem Hund aufbauen, wenn Du ihn an neuen Dingen heran führst. Sagen wir mal, ihr hüpft auf einen Baumstamm. Viel loben, alles ist super. Dein Hund muss merken, bei Dir ist er sicher. Aber das setzt auch vorraus, dass Du das kleinste Anzeichen an Unsicherheit und Angst an Deinem Hund erkennst. Du darfst ihn nicht überfordern und eben auch nicht in Situationen bringen, die Deinen Hund Angst einflössen. Er muss einfach merken, bei Dir ist es sicher, bei Dir ist es gut. Fang wirklich mit total banalen Dingen an und wenn sie noch so bescheuert und simpel sind - wie z.B. über einen Baumstamm hüpfen. Zusammen etwas erleben, was auch toll ist.
In brenzlige Situationen bringt Du Deinen Hund eben, wenn Du unter Hundemengen gehst. Es ist wohl einfach zuviel für Deinen Hund.

sonst hätte er ja schon am eingang immer angst gezeigt oder nicht?
Angst und Unwohlsein kann durch verschiedene Arten gezeigt werden. Vielleicht hast Du nur auf etwas bestimmtes gesucht. Oder Dein Hund hatte dann enormen Stress, aber was Du vielleicht nicht erkannt hast (Calming Signals von Turid Rugaas...)

dann gib mir doch bitte mal einen tip anstatt wirklich immer nur zu sagen was falsch gelaufen sei...
Im Gegensatz zur Wurfkette hättest Du ein Ton als Signal nehmen können. Ich habe einen ganz bestimmtem Pfiff. Zuerst konditionierst Du das Signal - Du machst das Signal, direkt kommt das Leckerli rein. Das machst Du ungefähr eine Minute lang, Signal-Leckerli, Signal-Leckerli. Dann wartest Du, bis Dein Hund weg schaut, dann kommt das Signal. Wenn Dein Hund Dich dann plötzlich anschaut, seid ihr auf den richtigen Weg. Wenn Dein Hund dann immer noch nicht reagiert, weiter machen mit Signal-Leckerli, Signal-Leckerli, bis er in einem Moment auf das Signal reagiert, wenn er Dich NICHT anschaut. Dann machst Du so weiter - schaut er weg - Signal usw. So baust Du das Signal auf. Sobald Dein Hund dann in eine nächste Situation kommt, in der er abgelenkt sein könnte, kannst Du das Signal benutzen. Viel wichtiger ist allerdings, dass Du ihn gar nicht in solche Situationen bringst, bei denen Dein Hund abschaltet. Da musst Du einfach die Körpersprache Deines Hundes erlernen.

naja...schlagen ist wohl doch eine etwas härtere kategorie....mit der kette rascheln ist so schlimm (die trainerin lehnt wurfketten aber auch nicht kategorisch ab)??? wie würdest du dir denn die aufmerksamkeit deines hundes holen...naja...wir werden es ja jetzt mit einer schleppleine machen...
Schlagen ist zwar härter als Wurfkette, aber trotzdem etwas NEGATIVES. Du willst doch einen positiven Hund und eine positive Erziehung, oder ;)

sie sagt wir müssen ihm das alleine sein besser beibringen...das würde sein selbstbewußtsein stärken....aber was ist dann mit dem vertrauen???
Es gibt soviele verschiedene Arten einen Hund selbstbewusst zu machen. Über einen Baumstamm springen kann das Selbstbewusstsein auch stärken. Wenn Dein Hund etwas macht, wovor er vorher Angst hat und Du findest das suuuuuuuuuuuuuuuuuupi, Dein Hund merkt, dass er etwas tolles gemacht hat, das ist ein guter Schritt. Als Beispiel!

wie erkenne ich denn ob ihre methoden für josh gut sein werden???
Als erstes merkst Du es an Deinem Hund selber - dafür musst Du allerdings die Körpersprache erlernen. Du kommst da nicht drum herum. Das ist etwas, womit Dein Hund mit Dir kommuniziert. Dann musst Du auch für Dich bestimmen, ob Du das so mit Deinem Gewissen vereinbaren kannst, was vorgeschlagen wird und dann musst Du Dir eben entsprechendes Wissen aneignen, wie z.B. und das ist ein guter Weg - durch verschiedene Internetforen. Links dazu schicke ich Dir per PN ;) Lies Dir alles durch, was für Dich wichtig ist, frag nach, informier Dich.

ich möchte mich nochmal bedanken das du dich so bemühst...
Es geht mir schliesslich darum, dass Du Deinen Hund ein so gutes Leben ermöglichst, wie es geht. Allerdings kann ich nicht alleine sagen, mach dieses und mach jenes.
Bei mir ist es wie bei Mäxchen - unerfahren Hunde und als die ersten Probleme aufkamen, bemerkte ich erst, dass ein Hund nicht nur ein Hund ist, sondern ein viel komplizierteres, aber auch spannenderes Wesen, als man denkt. Ich bin an viele Leute geraten, habe mir Tipps und Ideen geholt. Aber genauso bin ich sehr übel mit den anderen in Konflikt getreten, weil jeder denkt, seine Methode wäre besser, obwohl ich meinen Weg gefunden habe und diesen gegangen bin. Die Leute waren angepisst, weil ich nicht auf die gehört habe. Wie Deine Hundeschultrainerin schon auf der HP schreibt - es gibt nicht die einzig wahre Methode. Grundsatz sollte allerdings bleiben - sanft, geduldig, positiv.

Darum ist es halt auch wichtig, dass Du Dich bei VIELEN Menschen informierst. Dass Du das beste raus holst, aber schlussendlich musst Du eben lernen auf Deinen Hund einzugehen und siehst, was Dein Hund Dir sagen will - so findest Du die richtige Methode.
z.B. wäre es ja doof, wenn jetzt jemand ankommt und sagt "benutz Spielzeug um mit Deinem Hund zu trainieren und ihn damit zu loben", obwohl Dein Hund Spielzeug toll findet, aber Leckerlis noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel besser sind für ihn. Verstehst ;)
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #12
was hattet ihr denn für probleme mit euren hunden und wie habt ihr sie lösen können, wenn ich fragen darf...
was sind es für hunde...etc...
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #13
Ich habe einen 11 Monate alten Labradorrüden.
Wir hatten zu Beginn als wir ihn bekamen ein Problem mit der Rangordnung.
Weiterhin hatte/hat er ein sehr aufdringliches Verhalten gegenüber anderen Hunden. Er ist zwar nicht aggressiv, aber er will überall hin und übertreibt es auch. Das haben wir in der Hinsicht gelöst indem wir ihm deutlicher gemacht haben, dass wir die Sozialkontakte bestimmen und wir sehr langsam mit ihm angefangen haben. Zum Beispiel erstmal Sitz machen, wenn andere Hunde in der Nähe sind und dann erst viel später anfangen im Gehen an anderen Hunden vorbei zu gelangen. Das braucht natürlich alles viel Geduld.
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #14
Hallo Tim,

meine Beiden Vorschreiber haben völlig recht.
Du hast einen sehr ängstlichen und sensiblen Hund. Da muss man besonders behutsam und eben mit viel viel loben vorgehen.
Die Wurfkette ist ja snich scho recht umstritten. Bei aufgedrehten und dominanten HUnde wird sie wohl den Zewck erfüllen die AUfmerksamkeit umzulenken aber für gut halte ich diese Methode nun wirklich nicht. Bei Deinem Hund löst diese Wurfkette noch viel schlimmeres aus. In dem Moment in dem Du wirfst konzentriert sich der Hund bereits auf einen anderen Hund, nun klirrts neben ihm- er erschrickt und verknüft den anderen Hund mit dem erschrecken. Das heißt es verschlimmert die Situaion nur. Im Hundekopf entseht die asoziation: Andere Hund-Negatives Erlebnis (erschrecken durch die wurfkette) = Anderer Hund ist Negativ. ALso wir er das nächste mal noch mehr reagieren.
Das Problem ist denke ich auch das Dein Hund sich sicher ist das DU ihn nicht beschützen kannst also nicht die Alphatierrolle ausführst. Daher muss er eben auf sich selber aufpassen (wie traxie schon geschreiben hat)
Das heißt Dein Hund hat beim Gassigehen richtig stress.
Mit der Schleppleine arbeiten ist ein guter Anfang. Allerdings würde ich erst mal in einer ruhigen Gegend mit ihm üben. Solange bis Euere Grundbeziehung gefestigt ist. Und erst dann mit anderen Hunden konfrontieren. Dein Ziel muss sein das Dein Hund DIr vetraut und weiß das Du dafür sorgst das ihm da draussen keiner was kann.
Die Übungen die TRaxie vorgeschlagen hat sind sehr gut geeigenet. WEnn DU unterwegs bist und ein Hund kommt z.B. auf Euch zugerannt dann ist es DEIN Job Deinem Hund zu zeigen das ihm nix passiert. Also stell Dich vor Denen Hund und verscheuch den andern. Solche Dinge müssen Deinem Hund zeigen das er sich entspannen kann bei speziergehen und die die Umwelt und möglihce "Feinde" im Blick hast.
Ausserdem ist es hinderlich auf den Hund beruhigend einzureden sobald ein anderer auftaucht. Damit vermittelst Du dem Tier das Du selber unsicher bist. Der Hund merkt ...Ah Herrchen tröstst mich also hab ich allen Grund dazu angst zu haben.

Wie die anderen schon sagten...du musst deinen weg finden.
Wichtig ist das Du eine vernünftige Grundbasis schaffst.

Viele Grüße
Elstertier
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #15
schade...schade....schade...........oder soll ich sagen: SCHEISSE!!!!!

alle welt sagte immer die hunde machen das meiste unter sich aus...man solle sie größtenteils machen lassen...aber egal wen ich ach gefragt hab...
und nun erfahre ich, das wir ihn in manchen situationen hätten schützen sollen...MÜSSEN!!!!

ich kann mich jetzt auch genau an solche situationen erinnern...er ist manchmal schon ziemlich von dominanten rüden beim spaziergang untergebuttert worden...kurz aber knackig...oft hat der dann danach noch ausgiebig mit ihnen getopt und gespielt...da dachten wir, is doch alles supi, rangordnung geklärt und danach schön spielen...

tja die geläufige meinung darüber was ein alfa tier ist, ist bei bestimmt 90 % der leute so falsch wie sie nicht anders sein kann...so richtig hatte ich sie bis jetzt auch nicht verinnerlicht...das alfa tier schützt wenn es zu wild wird...

keine angst wegen der wurfkette...das haben wir wirklich kaum gemacht ... und wie gesagt , schmeißen würden wir nur in absoluten notfällen...aber wenn ihr wirklich meint das das rascheln auch zu viel ist...werde ich euch vertrauen...
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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danke für deinen beitrag elstertier,
die trainerin will sich aber mit uns morgen auf dem schrpenacken treffen...das ist der ort hier wo eigentlich immer sehr viele hunde sind...hälst du das wirklich für so falsch...ich kann ja alleine mit ihm in abgelegene wälder gehen, aber mit trainerin???

und: beruhigen ist für mich etwas anderes als trösten und ich denke wir können dem josh das auch so vermitteln...

gruß tim
 
Zuletzt bearbeitet:
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #16
aber könnte es nicht auch sein, dass die unzähligen arztbesuche in seiner kindheit das vertrauen zwischen uns auch gestürzt haben könnte...
der arme hatte so viel wo er klein war: milben an den augen, rolllieder (richtige operation), stumpfe verletzungen, ein knubbel war im am kopf gewachsen, der weggeschnitten werden mußte, leftzen aufgerissen...und andere dinge auch noch...
jetzt müssen wir schon wieder zum artzt...irgendein spinner meinte wohl wieder seine leere flasche durch den wald werfen zu müssen, vermute ich...er hat eine schnittwunde am hinterbein...
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #17
Hallo mein Lieber,

ich bin Trainerin und habe nur grob gelesen was hier gepostet wird.

Lese viele gute Bücher zu dem Thema ängstlicher Hund und angst-aggressive Hunde. Besuche das Seminar von Angst und Mutmachung.

Aber das Wichtiges ist: Hör auf deinen Bauch! Geh in die Hocke und begib dich mal auf die körperliche und geistige Höhe deines Hundes - wenn er Stress hat der Hund, signalisiere Ihm deine Nähe und Sicherheit die ER von dir verlangt! Klingt komisch aber hilft - leg einfach deine Hand auf seine Schulterblätter-bewahre Ruhe aber sprich nicht zu Ihm. Sei einfach da! Wenn der Hund ruhiger geworden ist sprich Ihn mit seinem Namen ruhig, freundlich und gelassen an und setz´deinen Spaziergang fort. Vermeide wärend dieses Spaziergangs negativ Kontakte. Das hat biologische Gründe. Würde hier den Rahmen sprengen! Lass mich mal wissen wie es war. Nun viel Erfolg.

Heike
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #18
Tim: Ich denke nicht, dass die Arztbesuche das Vertrauen gefährdet haben. Meiner musste auch sehr sehr oft zum Tierarzt und trotzdem hat es nichts ausgemacht.
Aber natürlich ist es so, dass du deinen Hund beschützen musst, wenn es deinem Hund zuviel wird. Das ist die Aufgabe des Rudelchefs. Du solltest also nie tatenlos zusehen, wenn dein Hund bedrängt wird und Hilfe bei dir sucht.
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #19
hallo xenia,
hab gesehen, dass du in remscheid wohnst. hättest du eventuell interesse an einem treffen mit josh???
gruß tim
 
  • suche hundetrainer um wuppertal - mein hund entwickelt aggressives verhalten... Beitrag #20
Hallo,

habe deine Geschichte gelesen. Habe gelesen dein Hund hat bzw. hatte viele Ängste einige sind behoben und andere kommen leider wieder. Dein Hund ist im Moment in der Flegephase dies macht ein Hund mehrmals im Laufe seines Hundelebens durch.

Bei einem ängstlichen Hund darf und sollte auf keinen Fall bestraft werden nur die Tapferkeit sollte belohnt werden. Die Angst kann sich auch von dir übertragen deshalb mehr selbstvertrauen. Du solltest in ganz kleinen Schritten üben.

Wen das Wuppertal in meiner Gegend ist können wir uns gerne mal treffen:D ich bin kein Trainer hatte nur einen sehr ängstlichen Hund und habe zu 80 % die Fehler beseitigen können.

Bei einem Hundetrainer sollte man auch aufpassen da es leider sehr viele unterschiedliche Trainer gibt:(. Eine Hundeschule würd ich in deinem Fall nicht empfehlen die ziehen ihr Programm durch und dein Hund wäre komplett überfordert.

Das mit dem Futterneid würd ich jetzt nicht für so schlimm einordnen.

Das Problem mit den Füßen würd ich mal in Angriff nehmen das ist ein kleiners Problem hoffe doch euer Hund ißt gerne. Dies ist immer eine gute Motivation zum trainieren.
 
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