Mein Hund hat Angstzustände ?

Diskutiere Mein Hund hat Angstzustände ? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; :?: Ich habe ein Welpen ab morgen der totale Angst vor allen und jedem hat. er ist aus Italien wollte aber ihm bei der Hundehilfe nicht lassen ...
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  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #1
Bozena

Bozena

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:?: Ich habe ein Welpen ab morgen der totale Angst vor allen und jedem hat. er ist aus Italien wollte aber ihm bei der Hundehilfe nicht lassen ! Habt ihr ein Paar Tips für mich damit er die Angst ablegt?
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #2
Hund hat Angst

Hallo!
Er braucht jetzt wirklich Vertrauen, das wächst mit der Zeit und viel Liebe und Aufmerksamkeit. Man weiß nicht, was er schreckliches erlebt hat. Mit meinem Welpen stellte ich es so an, wie mit einem Kleinkind, schauen, dass er jetzt in seinem Wachstum nur "gute Leute" kennen lernt, also darauf achten, dass ihm nicht jemand einen Tritt gibt, oder ihn verschreckt. Das kriegst du schon hin, alles Liebe euch beiden. Teile mal mit, wie er sich entwickelt und wie er Fortschritte in der Anhänglichkeit macht.
Gruß HelgaK
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #3
leckerchen ist das zauberwort. ihn mit ruhe und geduld und mit leckerchen locken... hunde lieben kleine wurststückchen oder so :D aber ich bin mir sicher du schaffst das schon :)
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #4
Ihr habt bestimmt recht , vielen dank das ihr so schnell reagiert ! das stärkt mich ! Melde auf jeden Fall alle neuigkeiten! DANKE ! :p
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #5
Wichtig ist das man nicht auf die Ängste eingeht, also keine tröstenden Worte. Sonst verstärkt man die Ängste.
Mit Spiel oder Leckerchen von den angstbringenden Dingen ablenken, so wird das Schreckliche auf Dauer als nicht mehr so gefährlich empfunden!

LG
schafeschubser
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #6
Hallo Bozena,

leider ist es schwierig zu sagen, woran es liegen kann, dass der Junghund so ängstlich ist.

Sollten dafür Versäumnisse in der Prägephase zuständig sein, wäre das nicht mehr gut zu machen bzw. aufzuholen.

Versuche von Verhaltensforschern haben gezeigt, dass unzureichend geprägte Welpen auf Menschen, Dinge und Artgenossen, ein nicht wieder gutzumachendes Defizit Zeit ihres Lebens haben.
Da diese Prägephase max. bis zur 8 Woche, und die anschließende Sozialisierungsphase bis zur 16 Woche geht, ist die wichtigste Zeit verloren gegangen.

Sollte es also daran liegen, wäre das absolut fatal.

Reagiert der Hund aber durch schlechte Erfahrungen so, hast du die Möglichkeit ihn umzukonditionieren.

Um mit dem Hund einigermaßen angstfrei durchs Leben zu gehen, ist es wichtig, dass du in allen Möglichen Situationen cool reagierst. Wenn ein Welpe/Junghund in bestimmten Situationen Angst zeigt, so ist es unser natürlicher Impuls ihn zu beruhigen, trösten, ihn einfach zu beschützen. Das ist aber falsch! Deshalb bei Situationen die den Welpen verängstigen darauf achten, daß wir das unsichere Verhalten ignorieren und den Hund keinesfalls beruhigen oder trösten! Bestätigung bzw. Belohnung der Angst! (So versteht das nämlich der Hund.)
Das bedeutet also, daß wir auf, für den Welpen neue oder bedrohend wirkende Situationen, nicht reagieren dürfen. Wir sollten uns möglichst blind und/oder taub stellen!

Kleines Beispiel:
Beim Spaziergang erschreckt sich der Welpe vor einem großen Abfallsack, welcher "scheppernd" umfällt, und rennt "kreischend" auf uns zu, um Schutz zu suchen. Wenn wir ihn nun hochnehmen, streicheln, beruhigend auf ihn einreden usw., bestätigen wir in diesem Augenblick seine Angst!

Also sollten wir seine Panik ignorieren und so tun als wäre nichts passiert. Einfach daran vorbeigehen, als wäre der Sack überhaupt nicht vorhanden. Ihn nun zu animieren das "unheimliche Ding" näher zu begutachten würde ihn in seiner Angst bestärken. Um so gelassener wir reagieren bzw. nicht, um so schneller kommt der Welpe zu dem Entschluß, dass Dinge die seinen "Chef" nicht beeindrucken, gar nicht so schlimm sein können, bzw. nichts bsonderes sind.

LG
Bettina
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #7
Kleines Beispiel:
Beim Spaziergang erschreckt sich der Welpe vor einem großen Abfallsack, welcher "scheppernd" umfällt, und rennt "kreischend" auf uns zu, um Schutz zu suchen. Wenn wir ihn nun hochnehmen, streicheln, beruhigend auf ihn einreden usw., bestätigen wir in diesem Augenblick seine Angst!

Also sollten wir seine Panik ignorieren und so tun als wäre nichts passiert. Einfach daran vorbeigehen, als wäre der Sack überhaupt nicht vorhanden. Ihn nun zu animieren das "unheimliche Ding" näher zu begutachten würde ihn in seiner Angst bestärken. Um so gelassener wir reagieren bzw. nicht, um so schneller kommt der Welpe zu dem Entschluß, dass Dinge die seinen "Chef" nicht beeindrucken, gar nicht so schlimm sein können, bzw. nichts bsonderes sind.

Funktioniert bei einem Pferd genauso, nur dass man nicht in die Verlegenheit gerät es auf den Arm zu nehmen. :wink:
Nur wenn der Chef sich auch erschreckt wenn das Pferd wegspringt, dann fühlt es sich bestätigt. :?

Zur Unterstützung würde ich für Deinen Hund die erste Zeit Rescue-Tropfen (Bachblüten) empfehlen. Sie helfen, dass Dein Welpe etwas gelassener wird und nicht so schnell in Panik und Angst verfällt.

Liebe Grüße
Friedel
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #8
Hallo Bettina , ich hätte warscheinlich den fehler gemacht , ich denke da habe ich schonn ein paar situationen gehabt , wenn es um den Staubsauger ging ! ich sauge trotz dem weiter !? war das auch ok ? ich habe zwar etwas erfahrung mit hunden aber nicht mit Pflegefällen ! Von meinem bekanntenkreis hatte auch niemand so ein Fall aber ich gehe Positiv (versuche es) an die ganze sache dran. Die 14 Tage die er in Deutschland ist , ist es so wie so sehr gut geworden ! bei m,ir ließ seine Angst nach 3 min nach. (Beim ersten treffen ) er hat etwas toben wollen , die Pfleger wollten mir erst nicht glauben ! Das hat mich erst richtig animiert denn Hund (Lani) zu berhalten !

GRUß Bozena
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #9
Von den Tropfen habe ich sehr viel gehört und gelesen will noch ein Monat warten bis er selber sich ans neue Heim gewöhnt und an mich vor allem hoffe soooo sehr das es sich legt, wenn nicht werde ich es troz dem weiter und weiter versuchen , mein kleinen Schützling könnte ich nicht aufgeben ! :D
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #10
Hallo Bozena,

ich habe Dir eine pn gesendet. :)

LG
Bettina
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #11
Weiß einer wie ich die Angst an der leine bei meiner süßen weg bekomme , sie will kein schritt machen und ohne läuft sie mir ständig auf die strasse ?
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #12
Also erst mal braucht der HUnd viel Zeit, da es noch ein Welpe ist, würde ich aber sagen, dass es noch nicht so schwer sein wird die Angst zu verscheuchen. Also erst mal, den Hund nicht bedrängen oder so. Wenn er zu dir kommt, streicheln, aber bis dahin erst mal in ruhe lassen. Musst ankündigen, wenn du zu ihm gehst. Sag schon von weiten sowaswie "na mein kleiner, komm mal her" aber mit ruhiger leiser stimme. Wenn er sich wegdreht oder duckt oder so oder auf den Rücken legt, lieber weggegehn weil er dann angst hat. Auf den rücken legen kann auch ein Akt der unterwerfung sein.
Also auf keinen fall immer leute um den hund haben, da bekomm er wieder angst. Wenn er bei dir ist, möglichst einen PLatz ausschen, der von den leuten weg ist. Einfach in ruhe lassen, irgendwann kommt er von selbst. und bite keine hastigen bewegungen oder laut werden.
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #13
Das mit der Leine hat sich erledigt , hab es mit Wurst geschafft ihn zu locken an der Leine . Jetzt ist es kein Problem mehr ! Momentan hat er sehr viel Fieber und hab was neues . :? Naja und jetzt haben wir eine große Beule endekt und wenn man sie dort anfassen tut stört sie es .
aber gut das bekomme ich auch noch im Griff, hoffe ich :?: Liebe Grüsse an euch :lol:
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #14
Hallo Bozena!
Habe erst heute deine Nachricht gelesen, wie geht es euch beiden. Was hat der Tierarzt gesagt, bitte melde dich.
Hoffe, dass es dir, weil es dem Hund besser geht, auch dir besser geht.
(Ich denke, ich habe deine Nachricht nicht erhalten, weil ich zum Jahreswechsel eine neue Tel.Anlage erhielt und deshalb auf dem PC Mails unter gingen).
Gruß HelgaK
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #15
Hallo

Hier ist das Thema Bachblüten gefallen. ...davon habe ich schon einiges gehört. Ich habe einen Hund der ab und zu Angst hat und aus dieser Angst heraus entstehen dann auch aggressives Situationen. Kann ich diese Blüten benutzen und wie genau wende ich sie an. Kommen Sie direkt über das Futter?


Liebe Grüße

Julia
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #16
Wichtig ist das man nicht auf die Ängste eingeht, also keine tröstenden Worte. Sonst verstärkt man die Ängste.
Mit Spiel oder Leckerchen von den angstbringenden Dingen ablenken, so wird das Schreckliche auf Dauer als nicht mehr so gefährlich empfunden!

LG
schafeschubser

Angst ein Gefühl, kein Verhalten.
Daher kann es auch durch Loben nicht verstärkt, bzw. durch Ignorieren abgebaut werden.
Leuten mit Platzangst hilfst Du nicht, in dem Du sie in einen kleinen Raum sperrst und dann ihre Panikattake cool ignorierst. Sie werden nicht nur weiterhin Angst haben, sondern evtl. verknüpfen, dass Du sie in diesen Raum gesperrt hast!

Ruhiges Reden, laaaangsames Streicheln verbessert die Stimmung des Hundes und entspannt und vermindert desshalb die Angst, sofern diese noch nicht so stark ist, dass der Hund vor lauter Streß schon nichts mehr mit bekommt. Unter Streß ist Lernen nicht möglich. Ist die Angst zu groß, hilft nur, den Hund vom Angstauslöser so weit zu entfernen, dass er wieder ansprechbar ist.

Wenn du das Verhalten, das durch die Angst ausgelöst wurde ignorierst, läßt Du den Hund in seiner Angst auch noch alleine. Das Hilft der Bindung keinesfalls weiter.

Hat er so große Angst, dass er nichts mehr von seiner Umwelt (Dir) mitbekommt, bring ihn raus aus der Situation!

Um die Angst vor dem Auslöser zu "beheben", wirst Du Dich so lange so langsam "anpirschen" müssen, dass der Hund LERNEN kann, dass das, was seine Angst auslößt nicht gefährlich ist, dass sein Mensch immer bei ihm bleibt (nicht nur körperlich!), dass sein Mensch merkt, wenn es ihm zu viel wird, und das er darauf VERTRAUEN kann, dass ihm geholfen wird, (Angstauslöser wird entfernt) wenn es dem Hund zu viel wird.

Coolness ist Gefühllos!

Mit genau dieser "Coolness" hat die Supernanny die Windhündin an ihren Angstauslösern vorbei gezerrt - wollt Ihr das wirklich so machen?


Liebe Grüße
Martina & Crispen
 
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  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #17
Hallo,


Stop!!!

Shoppy, was Du hier schreibst widerspricht, allen Verhaltensforschern! Lies dir die Bücher von Heinz Weidt/Dina Berlowitz durch. Ich war dort auf Seminar.
Anhand von Beispielen, die dokumentarisch festgehalten wurden, konnte man sehr wohl sehen, dass genau dieses trösten wollen, grundverkehrt ist.

Sicher ist Angst ein Gefühl, aber dass wird durch gutgemeintes zureden und Streicheln bestätigt und somit verstärkt!!! Das war eindeutig anhand der Konfkliktreaktionen zu erkennen, die sich vermehrten, je mehr auf den Hund eingeredet wurde.

Ich muss meinem Hund Souveränität vermitteln. Und je gelassener ich an solche Situationen herangehe, desto eher vermittelt es dem Hund, dass es nichts wirklich schlimmes ist. Dass bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich ihn in Angstsituationen alleine lasse, davon redet kein Mensch, aber diese Angst darf ich nicht noch forcieren.

Gruss
Bettina
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Man sollte immer auf "Übersprungshandlungen" (situationsbedingte Konfliktreaktionen) achten, als da wären: Häufiges Gähnen, Züngeln, Ohren kratzen (Es sind nicht immer Milben oder Flöhe daran schuld), Lefzen aufplustern etc. Um den Hund aus dem Konflikt herauszuholen genügt meist ein leichtes in die Händeklatschen o.ä., also ein aufmuntern, so als wollte man mit ihm spielen. Kurz gesagt, man sollte versuchen ihn abzulenken.

Und nicht alle Situationen, die beim Hund Angst hervorrufen, lassen sich umgehen.

Auf Ausstellungen (z.B. Jugendklasse - erste Ausstellung) kann man sehr gut beobachten, dass Hunde die ständig beruhigend vom Besitzer gekrault werden, nur noch heftiger ängstlich bzw. unsicher reagieren.

Gruss

Bettina

 
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  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #18
Hallo,


Stop!!!

Shoppy, was Du hier schreibst widerspricht, allen Verhaltensforschern! Lies dir die Bücher von Heinz Weidt/Dina Berlowitz durch. Ich war dort auf Seminar.
Anhand von Beispielen, die dokumentarisch festgehalten wurden, konnte man sehr wohl sehen, dass genau dieses trösten wollen, grundverkehrt ist.

Sicher ist Angst ein Gefühl, aber dass wird durch gutgemeintes zureden und Streicheln bestätigt und somit verstärkt!!! Das war eindeutig anhand der Konfkliktreaktionen zu erkennen, die sich vermehrten, je mehr auf den Hund eingeredet wurde.

Ich muss meinem Hund Souveränität vermitteln. Und je gelassener ich an solche Situationen herangehe, desto eher vermittelt es dem Hund, dass es nichts wirklich schlimmes ist. Dass bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich ihn in Angstsituationen alleine lasse, davon redet kein Mensch, aber diese Angst darf ich nicht noch forcieren.

Gruss
Bettina
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Man sollte immer auf "Übersprungshandlungen" (situationsbedingte Konfliktreaktionen) achten, als da wären: Häufiges Gähnen, Züngeln, Ohren kratzen (Es sind nicht immer Milben oder Flöhe daran schuld), Lefzen aufplustern etc. Um den Hund aus dem Konflikt herauszuholen genügt meist ein leichtes in die Händeklatschen o.ä., also ein aufmuntern, so als wollte man mit ihm spielen. Kurz gesagt, man sollte versuchen ihn abzulenken.

Und nicht alle Situationen, die beim Hund Angst hervorrufen, lassen sich umgehen.

Auf Ausstellungen (z.B. Jugendklasse - erste Ausstellung) kann man sehr gut beobachten, dass Hunde die ständig beruhigend vom Besitzer gekrault werden, nur noch heftiger ängstlich bzw. unsicher reagieren.

Gruss

Bettina

Ich KOMME gerade von einem Seminar bei Dr. Ute Blaschke-Bertholt. Und ich verlasse mich gerne auch auf Forschungsarbeiten von Verhaltensforschern.

Angst ist ein GEFÜHL.

Laufen Bellen, Knurren, meiden, kauen, Zähne putzen, gähnen ist Verhalten.
Verhalten kann verstärkt werden (oder gelöscht).

Klar kannst Du auch Angst steigern, aber doch wohl dadurch, dass Du den AngstAUSLÖSER verstärkst. Oder eben nicht verkleinerst und der Hund, dadurch, dass er immer länger im Angstzustand steckt, immer panischer wird, weil er nicht weg kommt, vom Auslöser.

Was Du oben aufführst (in die Hängdeklatschen) ist im Prinzip genau das, was ich geschrieben habe - Du veränderst die STIMMUNG des Hundes - und dann kann er sich der neuen Stimmung entsprechend verhalten.
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, die Stimmung eines Hundes zu heben. Ist der Hund noch ansprechbar und die Angst hat noch nicht überhand genommen, kann ein Streicheln oder Massieren die Angst des Hundes lindern. Nichts anders macht Frau Tellington mit ihren TTouches.

Das Problem ist, das das auch so entspannende Streicheln oft ein ziemlich aufgeregts rumzuppeln ist. Reiter sagen doch auch Eaaaaaaasy oder Whoooooaa um ein scheuendes Pferd zu beruhigen und natürlich beleiben sie selber ruhig und gelassen. Genau diese Stimmung soll doch auf den Hund (Pferd) übertragen werden - oder nicht?

Futter/Leckerchen tun es auch, aber oft ist der Hund einfach nicht mehr in der Lage, diese anzunehmen, weil die Anspannung zu hoch ist.
Mit anderen Worten, wenn den Hund weder Worte, noch Streicheln noch Futter erreichen können ist es sowieso egal, weil der Hund nur noch in seiner Angstwelt ist - der bekommt gar nicht mehrt mit was um ihn rum passiert.


Liebe Grüße
Martina
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #19
rehi,

Blaschke-Bertholdt und Dieter Degen sind mit ein Begriff. (NILIF) ;)

Und dann weisst du auch, dass nicht alles über positive Verstärkung erreichbar ist und das es Grenzen gibt. Dass sie Lernspielgeräte für Welpenkurse nach Weidt/Berlowitz aufgebaut haben, und wie von diesen empfohlen, auch in freier Wildbahn, also ausserhalb vom Trainingsgelände unterwegs waren.

Den Angstauslöser eben nicht verstärken tue ich, in dem ich ihm meine Gelassenheit demonstriere und er sich an meinem Verhalten orientieren kann.

Angstauslöser verkleinern?
Es gibt nun mal Dinge, die dem Hund total suspekt sind und die ihm Angst bereiten. Die kann man nicht ständig und überall umgehen. Und wenn ein Hund eine enge Bindung zu seinem Besitzer hat und diesem vertraut, und der Besitzer durch Ablenkung erreicht, dass sein Hund etwas entspannter in solchen Situationen reagiert, dann verringert sich das Angstgefühl aber nicht der Auslöser, der bleibt ja trotzdem bestehen.
Dadurch, dass ich angstauslösende Situationen aber meide, immer auf der Hut bin, dass solche meinem Hund nicht widerfahren, verkrampfe ich mich ausserdem auch als Hundehalter. Das ist ein Teufelskreis, wie sich in der Realität immer wieder zeigt. Und wenn ich bspw.solche Situationen- auch noch für den Hund ersichtlich - umgehe, habe ich ihn widerum in seiner Angst bestätigt.

P.S. Die Bindung zu meinen Hunden ist absolut eng und wurde mir mehrfach, auf Prüfungen BH, VPG, FH, früher auch im THS, sowie auf Wesensprüfungen bestätigt.

Gruss
Bettina
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #20
HALLO jetz muss ich mich hier auch mal einschalten...Shoppy dir ist schon klar das du deinen hund in seiner angst bestätigst und ihm zeigst"oh deine angst ist gut das machst du fein"was is das für ein blödsinn???ein hund muss die angst genommen werden in dem man ihn vor vollendete tatsachen stellt.
ich habe selber 2misshandelte hunde und glaub mir ich habe alles raus bekommen OHNE HÄTSCHELN...das ist der grösste fehler den man machen kann du bestätigst ihn und du zeigst ihm das du auch angst hast.
ich geb dir ma mein bestes beispiel mein hund fast 8jahre alt hat so eine höllen angst vor tunneln gehabt das war mir irgend wann so egal das ich ihn DUCRH diesen tunnel getragen habe damit er sieht ach frauchen passiert nichts...gut mir auch nicht.mein hund geht seit dem durch jeden tunnel.
auch wenn du von einem seminar kommst...ich meine jeder will damit sein geld verdienen.dann nehm die hilfe von bettina an und hör auf sie die frau hat mehr ahnung mit hunden als viele andere hier.
ich habe von bettina auch schon manch guten tip bekommen.aber glaub mir das was du hier mit deinem hund machen willst*och du bist so gut hier ein streicheln da ein streicheln och wie fein*das ist der absolut falsche weg.



dann sollte man sich lieber mal überlegen die HUNDESPRACHE zu lernen wie bettina schon sagte züngeln hecheln etc...das sind alles beschwichtigungssignal nur leider haben viele hundehalter davon absolut keine ahnung und wollen auch nicht für den hund lernen.sondern das der hund lernt aber gerade in solch schweren fällen gehört dazu das auch herrchen bzw frauchen mal was lern damit sie den HUND verstehen.
 
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