Mein Hund hat Angstzustände ?

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  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #21
Okay,

ich habe mich unschön ausgedrückt, aber ich kann das eben noch nicht so eindeutig wie Ute:mrgreen: . Ich versuches noch mal, ich hoffe es wird dann klarer, was ich meine. Glaub mir, so weit voneinander weg sind wir ja gar nicht!

Also:
Der Thread hat mit einem Welpen angefangen, der frisch aus Irgendwo kommt, Angst vor Allem und Jedem hat dafür aber noch keinerlei Bindung zu seinem Menschen. Das er diesem vertrauen kann, muß er erst noch lernen.

Ich habe keine Ahnung, was das für eine Rasse ist, aber ich nehme mal ein typisches Beispiel, dass mir als Mensch mit einem Großen Hund seeeehr auf die Nerven geht:
Martina geht mit Crispen (Rhodesian Ridgeback, groß, braun, Muskeln wie ein Radrennfahrer) spazieren. Hausfrauchen kommt mit Zwerghundwelpi, sieht mich, großes P in den Augen, wirft sich auf den Welpi, reißt es vom Boden hoch, schimpft auf mich und versucht mit der freien Hand, den Welpi "beruhigend" zu streicheln und säuselt zwischen durch vielleicht auch noch irgendetwas auf ihn ein.
Hier ist es ziemlich eindeutig. Hund trabte neugiereig durchs Leben und wird plötzlich von einem sehr erregten Frauchen, in einen Panikraum (an Frauchens wild pochendes Herz) gepreßt.
Frauchen hat Angst, dass der Crispel noch nicht gefrühstückt hat und am liebsten kleine Yorkies frisst (stimmt aber nicht, zu viele Haare, nicht genug Fleisch dran - Crispel will Mops!) - und dann passiert die Stimmungsübertragung genau wie man sie nicht will. Hund bekommt Angst, weil Frauchen Angst hat und irgendwann verknüpft er das mit Großen Hunden, und ausserdem wird natürlich auch gar nicht erst auf sie sozialisiert, womit zwei Faktoren (Frauchen hat Panik / Fremde Sachen sind sowieso angsteinflößend) zusammenkommen und sich prima zu einem riesen Problem ergänzen.

Situation andersherum.
Martinas Crispel ist über Nacht in einen Rehpinscher verwandelt worden (ohje!). Weil ICH aber auf große Hunde sozialisiert bin, habe ich kein Problem mit ihnen und auch keine Angst, dass mein Mini-Crispel mit denen mal spielt und auch vielleicht mal umgerannt wird. Ich weiß eben aus Erfahrung, dass Hunde sich auf die Möglichkeiten ihres Spielpartners einlassen können, und self-handicaped spielen. Öfter mal hat das auch schon ganz gut geklappt und Mini-Crispel hat auch keine Angst und bei mir fühlt er sich auch sicher, weil ich ihm schon durch brenzliche Situationen (wie, später) durchgeholfen habe. Jetzt sind wir also wieder mal auf der Hundewiese und geraten in eine Hundegruppe, von denen einige Hunde nicht so nett sind und anfangen andere Hunde (Crispel) zu mobben. Ich könnte jetzt soverän, wie ich bin, einfach weiter meines Weges trollen und hoffen, dass das Crispelbaby schon irgendwie meiner Sicherheit folgt und ebenso sicher und gestärkt aus der Übung hervorgeht. Je nach Situation, Anzahl der Hunde, und Gruppendynamik mache ich das vielleicht auch genau so. Oder ich könnte mich zwischen meinen Hund und den Mobber stellen (wenn es z.B. nur einer ist), oder ich könnte dazugehörigen HuHa, fragen ob er mal kurz seinen Hund zurück rufen könnte, denn oft reicht ja schon eine kleine Unterbrechung aus.

Wenn das aber alles nicht geht, oder mehrere Hunde zusammen ein Mobbingteam bilden, werde ich ganz sicher den Crispel aus dem Gewühl fischen und mich mit ihm auf dem Arm davon machen, oder wieder, je nach Situation, stehen bleiben und ihn nach einer Weile wieder runterlassen. Das sagt mir mein Hund schon, wann er mit einer Situation klar kommt und wann nicht.

Anders Beispiel: Crispel und das Einkaufszentrum. In der Welpenschule haben wir uns einmal im Rheinruhrzentrum in Essen getroffen. Es ist schon ziemlich schwierig in das Ding überhaupt erstmal reinzukommen, wenn 100% der Dinge, die dieses Gebäude ausmachen, völlig neu und daher angsteinflößend sind. Schon die Tür war völlig doof. Die bewegte sich plötzlich auf und wieder zu. Der Moment, den man brauchte, um die Angst durchzugehen zu überwinden, war zu kurz, dann ging sie schon wieder zu, und wenn man sich inzwischen nähergetraut hatte, war man nicht mehr im Bereich der Lichtschranke, so dass sie auch nicht wieder auf ging. Das ständige vor und zurück hat den armen Kerl nur noch mehr verwirrt. Also habe ich den Wurm auf den Arm genommen und bin ein paar mal mit ihm durch die Tür rein und raus gegangen. Drinnen ist gefließt - oh wie scheiße. Aber nun waren wir drin und wir haben sehr lange sehr vielen Leuten im Weg gestanden, weil er einfach auf diesen Fliesen erst Laufen lernen mußte. Zum Glück war es schon spät, nicht mehr so viele Kunden da und noch viiiiiel Zeit, um den eigentlichen Kurs zu treffen. Also haben wir uns eine Bank gesucht und uns das ganze erst mal angeguckt. Crispel hat sich zwischen meine Beine gequetscht und hat erst mal gar nichts gemacht. Nach einer Weile hat er aber angefangen, sich umzusehen. Wenn sein Erregungsniveau Leckerchen nehmen zu gelassen hat, hat er Leckerchen bekommen. Als die nette Frau mit dem Riesigen Roten Hut, Montel und bunten Einkaufstüten kam und wissen wollte, was das für eine tolle Hunderasse sei, war das schon wieder sovielzuviel, dass er selber Körperkontakt gesucht hat "Mama, bitte Ohrmassage, Danke!". Nachdem ich ihr erklärt hatte, wo RRs herkommen und wofür sie mal gezüchtet wurden, blablabla, fand Crispel die Frau ungefährlich genug, mal schnuppern zu gehen und ihre Hand abzuschlecken.
Und all das gefährliche Zeug, was wir an dem Tag noch alles gemacht haben (Aufzug fahren, Treppen mit Durchseh-Stufen rauf und runtergehen, Gitterroste überqueren) - dass der Hund keinen Herzkasper bekommen hat, erstaunt schon etwas.

Was ich damit sagen will ist: ich meide Situationen nicht, die potentiell oder real angstauslösend sind. Aber ich veruche sie so zu dosieren, dass mein Hund die Chance hat, damit fertig zu werden. Ich plädiere nicht dafür (ich hoffe, dass mit dem ersten Beispiel verdeutlicht zu haben) Hunde ständig auf den Arm zu nehmen und zu HÄTSCHELN. Hier haben meiner Meinung nach auch ehr die Halter Angst als die Hunde selber.
Wenn ich eine Situation nicht kontollieren kann und mein Hund macht sich vor Angst ins Fell, nehme ich ihn aber da raus. Aber das ist SITUATIONSbezogen.
NATÜRLICH kann ich diese Situation nicht zukünftig meiden.
Um meinem Hund die Angst vor dieser Situation, zu nehmen muß ich diese aber so veruchen zu managen, dass er sie auch tatsächlich bewältigen kann.
Und dazu muß ich irgendwas so verändern, das nicht gleich die geballte Ladung über ihn weg rollt. Und er muß vorher wissen, dass er mir vertrauen kann und ich muß irgendetwas haben, dass meinem Hund bei einer Panikattacke (oder bei Fühlen des Anrollens derselben) in eine andere Stimmung versetzen kann.

Angenommen, er hat Angst vor Autos, dann stelle ich mich nicht neben die Autobahn und bin cool, soverän und gelassen, bis mein Hund verstanden hat, dass Autos ungefährlich sind.
Ich nehm stattdessen ein Strasse, wo nur wenige Autos fahren und wo ich den Abstand zu Strasse "dosieren" kann.
Und super wichtig!!!! Vorher sollte ich den Hund auf irgendein Entspannungssigal konditioniert haben.
Jetzt sitzen wir also auf der Wiese und harren der Autos, die da kommen und als erstes bekommt er also den Entspannungsmarker. Kommt ein Auto vorbei gefahren, bin ich hoffentlich in der Entfernung in der der Hund das Auto wahrnimmt, aber es noch gut händeln kann, zb. noch auf Ansprechen reagiert, oder noch irgendeine Übung ausführen kann. Wenn das gut klappt und er mehrere Autos gut Überstanden hat, kann man sich ja mal näher heran wagen.... Das Problem ist, das man tatsächlich Situationen mit denen der Hund vollkommen überfordert wäre, meiden muß.

Plötzliches, kurzzeitiges Erschrecken ist für mich übrigens was anderes. Wenn sich ein Hund mal kurz über ein runterfallendes Irgendwas aufregt, bewirkt ja seine hoffentlich gute Sozialisation, dass er den "Schock" innerhalb von Sekunden verdaut.


Noch mal:
Angst ist ein Gefühl. Gefühle hat man. Ich kann Gefühle mit anderen Sachen verknüpfen.Mit guten oder mit schlechten Sachen. Wir sind uns bestimmt einig, dass Angst nicht bestraft gehört. Und zwar weil der Hund ZUSÄTZLICH zu seiner Angst dann auch noch Angst vor Strafaktionen mit dem Angstauslöser (und oder seinem Menschen) verknüpft. Dass das Kontraproduktiv ist, ist sicherlich einleuchtend.
Der Hund, den ich füttere, während er Angst vor Autos hat, denkt nicht: "Oh Supi, da werde ich wohl mehr Angst vor Autos entwickeln!" Sofern er seine Angst so gering ist, dass er überhauprt noch fressen kann, bewirke ich damit eine STIMMUNGSÄNDERUNG, weil Futter (oder der Entspannungsmarker), oder die Entspannungsmassage POSITIV belegt sind und damit die Situation für den Hund positiver wird.

Die Leute die Hunde tätscheln, oder mit aufgeregt hoher Stimme beruhigen wirklich nicht, weil sie ja selber aufgeregt sind. Aber wenn Du tatsächlich souverän bist , kannst Du deinen Hund auch anfassen oder ansprechen und du wirkst immer noch so. Bist Du es nicht, kannst Du auch im Stechschritt durch die Situation durchgehen, und du bist es eben trotzdem nicht - auch dass ist für den Hund klar als Fluchtverhalten zu lesen.

Das Beispiel mit dem Tunnel ist übrigens Super, sanni. Du hast nicht gehätschelt, aber Du hast Deinem Hund "Halt" gegeben (im wahrsten Sinn des Wortes) und du warst BEI ihm, Du hast seine Angst NICHT ingoriert und Du hast ausserdem einen Faktor "beseitigt" er mußte sich nicht auch noch selber bewegen. Denn Angst bewirkt was, Flucht oder einfrieren. Flucht ging nicht, einfrieren war aber okay. So ähnlich funktioniert ja wohl das Körperband von TEllington-Jones.

Und glaub mir, wer sich quer durch die Literatur zu UteBB durchgearbeitet hat, fällt bestimmt nicht auf "Irgendwelche-Seminar-Inhalte-Von-Leuten-Die nur-Geldverdienen-wollen" herein. Google mal und mach Dir selber ein Bild von den Qualifikationen.



Liebe Grüße
Martina & Crispen
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #22
rehi Shoppy,

das Beispiel mit den Autos...ja genau...so würde ich auch verfahren. Situation nicht meiden, aber den Hund pö a pö daran gewöhnen.

Aber...anderes Beispiel:

Bekannter mit Tervueren:

Dieser Hund hatte Probleme mit Autos und vor allen Dingen Traktoren. Der Hund reagierte im Laufe der Zeit zunehmend offensiv...d.h. er stand in der Leine, zitterte, regte sich auf, wollte nach vorne... Aus einer Angst wurde Agrression.

Ich traf ihn mit Hund im Feld. Von weitem kam ein Traktor an. Der Besitzer wickelte, als er den Traktor wahrnahm, dreimal die Leine ums Handgelenk. Zuvor war sein Hund noch völlig gelassen und entspannt. Nun kannst du dir sicher denken, was draufhin geschah.

Mir fällt immer wieder auf, dass erst die Besitzer ihre Hunde drauf bringen, dass etwas nicht "normal" ist, und Hunde eben aufgrund ihrer Sensibilität und Intelligenz reagieren.

Ich habe lange "gepredigt" und irgendwann hatte der gute Mann es eingesehen. Wir haben den Hund langsam umkonditioniert. Und zwar mit Spiel/Ablenkung. Leckerchen wären hier für die Katz gewesen, da mit Blickkontakt und darauffolgender Bestätigung nichts zu machen gewesen wäre.
Was ich damit sagen möchte:

Es gibt nicht die einzig richtige Methode, TT funktioniert nicht bei jedem Hund, ebenso ist clickern nicht das Nonplusultra für jeden Hund. Die Frage ist auch immer, ob erworbenes Angstverhalten irgendwann beim Besitzer, oder durch unzureichende Prägung/Sozialisierung.

Aber etwas Grundsätzliches möchte ich nun noch loswerden...und das soll es dann auch gewesen sein:

Suzanne Clothier und natürlich auch Ute BB scheinen für Dich das Nonplusultra zu sein.

Ich habe das Buch „Es müsste Knochen vom Himmel regnen“ auch, finde es ganz amüsant, aber teilweise auch zu „philosophisch“.
Dass ein Hund nicht wie eine Maschine perfekt funktioniert, wusste ich auch vorher schon. Ein guter, kleiner Einblick in die „Sicht des Hundes“, aber als Hilfe im Umgang mit Problemen keine wirkliche Hilfe.
Das harte Erziehungsmethoden keinen Sinn machen, da sind sich wohl inzwischen alle einig und solche Bücher gehören eh der Vergangenheit an. Und aversive "Hilfsmittel" sollten, wenn überhaupt nur im Ausnahmefall eingesetzt werden.

@ all,

ich finde es immer wieder erschreckend, dass Bücher herausgebracht oder Seminare abgehalten werden, und alles was man bis dato für richtig hielt, nun vollkommen umgeworfen wird.

Z.B. Neues Buch...neuer „Guru“, (der einzig Wahre...natürlich!).

Ich habe hier ca. zweieinhalb Meter Hundebücher, die meisten explizit über Verhaltensforschung und Erziehung. Von A wie Aldington, bis Z wie Zimen.

Dazwischen: F. Brunner, Lind, Pryor, Dodman, MacConell, Rugaas, Trumler, O’Heare, Feddersen-Petersen, uvm.

Ich finde in vielen Büchern etwas hilfreiches (für mich in meiner Situation mit meinem! Hund), aber in fast allen auch jede Menge destruktives bzw. für mich nicht anwendbar da nicht nachvollziehbar.

Mein Fazit:

Es gibt nicht das ultimative, einzig richtige, jedem zu empfehlende Hundebuch und erst recht nicht die einzig richtige für alle Hunde passende Erziehungsmethode.
Und erst wenn Hundebesitzer begreifen, dass jeder Hund einzigartig ist, dass es eben die Methode nicht gibt, das Hund X anders, (weil schneller lernt, sensibler ist, in der Präge/Sozialisierungsphase unzureichend oder gar schlecht geprägt wurde), als Y ist, erst dann sind wir einen grossen Schritt weiter. Und natürlich immer unter Berücksichtigung der rassespezifischen Eigenschaften und der Triebveranlagung.

Und wenn schon Hunde untereinander Kommunikationsprobleme haben, (daraus können sich auch Dominanzprobleme ergeben), aufgrund unterschiedlichem Phänotyp, so ist dieser Kommunikationsmangel auch mit in die Beurteilung einzufliesen. (Beispiel: Warum reagiert meint Hund gegenüber anderen Hunden so?)

Manchen Rassen ist es nicht mehr möglich ihre Mimik einzusetzen- und dem gegenüber zu signalisieren, welche Absichten er hat.

Einige meiner Hunde hatten bspw. Probleme Bobtails einzuschätzen.

Manche Hunde haben nun mal ein Zottelfell bis über Augen und Maulspalte, die nächsten Schlappohren, andere einen Ridge (ständig gesträubtes Fell), wieder andere eine Stummelrute (ob erworben oder so geboren) usw.

Ich glaube Konrad Lorenz war es, der sie „Ausdruckskrüppel“ nannte. (Sorry...nicht meine Worte!)

Doch zurück zu Hundebüchern/Hundetrainern:

Es gibt Bücher welche die Dominanztheorien komplett über den Haufen werfen, mit der Begründung, das unsere domestizierten Haushunde mit dem Gefüge in einem Wolfsrudel nicht mehr das geringste zu tun haben. Das "Hund" bitteschön nur noch, und zwar ausschliesslich, als gleichberechtigter Sozialpartner betrachtet werden soll.

Barry Eaton zum Beispiel verneint die Existenz von Dominanz zwischen Mensch und Hund und redet aber am Schluss von „Grundgehorsam“ und dass dieser trainiert werden müsse. Des weiteren werden Hunden Fähigkeiten zur Assoziation (im menschlichen Sinne) zugesprochen. Ein paradox in meinen Augen.

Das durch solche oder andere „Gurus“ das „Weltbild“ des Hundes völlig über den Haufen geworfen, sein natürliches Expansionsverhalten, getroffen und gleichzeitig gefördert wird (denn er muss ja nun für Ordnung sorgen)...sei nur nebenbei erwähnt.
Und was war mit Trumlers Puwos, was ist mit den Dingos in Australien, deren Sozialverhalten man ebenfalls ausführlich „studiert“ hat. Waren das etwa nur schauspielerische Leistungen seitens der Tiere, die den Beobachtern was bieten wollten und nur so taten als ob? Oder die Elchhunde von Konrad Lorenz? Alles keine Wölfe. Hätten Hunde und deren Verhalten mit ihren Ahnen nicht mehr das geringste zu tun, könnten sie nicht miteinander kommunizieren. Dies funktioniert aber eindeutig und zwar sehr gut.

Rugaas (Calming Signals) finde ich vom Ansatz her prima, wurde doch aufgeklärt, dass Hunde nicht immer nur gähnen weil sie müde sind. Aber, ich werde dennoch nicht dazu übergehen, meinen Hunden Beschwichtigungssignale in Hundeform zu senden. Ich bin kein Hund. Splitten ok.... aber ich werde weder gähnen noch sonstiges.;) Und komischerweise...alle meine Hunde haben mich immer sehr gut verstanden... ich sie übrigens auch.

Ich meine, dass durch konsequentes, rangordnungsorientiertes Verhalten meinerseits dem Hund seine Stellung klar und unmissverständlich signalisiert wird und er somit stressfrei und entspannt mit mir leben kann. Meine Hunde konnten sich immer auf mich verlassen, und nur so konnte ich meine Glaubwürdigkeit und Führungsqualität gewinnen und behalten.

Ich möchte jedem Hundehalter empfehlen viele Bücher zu lesen, sich das für ihn und zu seinem Hund passende, herauszufiltern.....und nicht bei jeder Neuerscheinung in Begeisterungsstürme auszubrechen und nun ausnahmslos nach dessen Methode zu verfahren.

Noch etwas:
Nicht immer ist ein Mangel an Kommunikation an allem Schuld
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass eine Schilddrüsenunterfunktion häufig Ursache von plötzlichen oder auch sich „einschleichenden“ Verhaltensstörungen ist. Bei 63 % der untersuchten Tiere wegen Verhaltensauffälligkeiten wurde Hypothyreose diagnostiziert.

Und nicht zu vergessen, die Studie über zu hohen Proteingehalt/Hundefutter und gesteigerte Aggressivität. Unter anderem nachzulesen in Dodman’s „Wer ist hier der Boss?“

Zum Schluss:
Ich habe nie geclickert, hatte aber stets sehr gut erzogene, freudige und motivierte Hunde. Nicht nur im Hundesport, sondern auch im häuslichen Umfeld. Einige meinten, ich hätte mit meinen Hunden Obedience gemacht, nur weil ständiger Blickkontakt vorhanden ist...weit gefehlt.

LG

Bettina
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #23
Hallo Bettina,
ich sehe schon Du bist mir literaturtechnisch noch ca 1 m :mrgreen: voraus. Clothier, Particia McConnell, Karen Pryor und UteBB "mag" ich weil sie für mich etwas in Worte fassen können, was mir im Umgang mit meinen Hunden mein "Bauchgefühl" sagte, aber irgendwie oft gegen den "Strich" der "üblichen" Hunde-Bücher ging. Zumindest geht es aber weit darüber hinaus.
Was mir ausserdem gefällt, ist die Tatsache, dass hier auch endlich mal gesagt wird, dass alles, was man in der Hundeerziehung anwendet, egal ob nur positiv oder nur negativ oder Kombinationen aus beidern, mit Futter ohne Futter, grün oder lila gescheckt, Nebenwirkungen hat.
Ute auf dem Semniar: Die Nebenwirkung eines falsch getimeten Positiv-Markers ist, dass der Hund schlimmstenfalls langsamer lernt.
Nebenwirkung einer falsch angewendeten, oder falsch getimeten Strafe ist unberechenbar. Je nachdem, wie schlimm die Strafe empfunden wird und was noch alles "anwesend" war, dass der Hund damit Verknüpfen konnte.
Ich habe mich für die Methode mit den geringeren Nebenwirkungen entschieden. :p

Stimmt, die "philosophierende" Frau Clothier hilft einem nicht mit konkreten Tipps "und dann läßt Du deinen Hund "Sitz" machen......" weiter.
Man muß tatsächlich selber denken. Man muß für sich herausfinden, was will ich vom Hund, was ist mir extrem wichtig, was muß er unbedingt können, und wie weit gehe ich, um ihm dieses wie verständlich zu machen.
Oder UteBBs Motto: Denken-Planen-Handeln.
Wenn ich weiß, mein hund hat vor irgendwas panische Angst, muß ich erst mal nachdenken warum, wieso, wovor genau, wann ist es am schlimmsten, wann ist er noch ansprechbar, ist es einfacher, wenn noch ein weiterer Hund dabei ist, macht es die Sache einfacher, wenn er hinter einer Abgrenzung stehen darf (Zaun, Glasscheibe). Was kann ich leisten. Kann ich überhaupt in dieser Situation ruhig bleiben. Was kann ich tun damit ich da überhaupt entspannend auf meinen Hund einwirken kann. Dann kann ich anfangen zu planen, wie ich die Situation aufbaue und DANN wird erst gehandelt.
In der Praxis HANDELN hundehalter, wenn klappt, gut, wenn nicht, wird vielleicht mal gedacht...
Da ist nicht nur jeder Hund anders, sondern auch jeder Mensch, würde jder die Situation evtl anders angehen, bzw. müßte es sogar.
Wenn ich von mir ausgehe, bleibe ich offenbar gerne stehen und lassen meinen Hund gerne die Sache solange ansehen, bis er damit klar kommt. Das kommt dem Crispel entgegen, denn er ist ein begeisterter Beobachter. Er kann, wenn er soll, brav an der Leine sitzen, und tobenden Hunden zusehen. Und das mit 9 Monaten. Er tut es und sagt mit seinem Blick ganz klar: "Oy, ich möcht da gerne mitspielen!!!"
Hochheben scheidet in Angssituationen irgendwie aus, mein Arni hat gerade diesen doofen Nebenjob als Govner of Calfornia...

Zu den Büchern und den Seminaren mit all dem neuen Zeug.
Die Wissenschaft ist keine starre Sache, da Du Konrad Lorenz gelesen hast wirst Du bestimmt gemerkt haben, das die Welt da nicht stehen geblieben ist.

Neuere Studien kommen eben manchmal auch zu neuen Erkenntnissen. Und die Alten sind nicht deshalb richtig, weil sie schon 100 Jahre alt sind und schon von 95 anderen Leuten zitiert wurden.
Den Weidt/Berlowitz habe ich noch nicht gelesen, aber eben mal kurz beim Angst-Thema überflogen. Hoch interessant finde ich, dass immer von Angst und Angstverhalten gesprochen wird, und dann die beiden Begriffe als Synonyme verwendet werden.
Für mich sind das aber zwei verschiedene Sachen.
Angst ist das Gefühl, das durch irgendwas ausgelöst wird
Und das Angsverhalten ist eben das, wodurch für uns ersichtlich wird, dass Hund Angst hat und mit dem der Hund versucht, mit der Angst fertig zu werden.
Ich kann mir durchaus denken, dass das AngstVERHALTEN gesteigert wird. wenn der Hund lernt, wenn ich dieses Verhaltenzeige, nimmt mein Hund mich auf den Arm, geht, mein Hund mit mir aus der Gefahrenzone, verscheucht mein Mensch den anderen Hund. Und dann zeigt er das Verhalten vielleicht, auch wenn er in Wirklichkeit gar keine Angst hat.

Aber darüber haben wir doch nicht geredet, oder?
Wir sprachen doch über Automobilophobie, oder Canis Lupus familiarisphobie oder Einkaufszentrumphobie. Also Exestenzieller Angst. Ein Zustand, der von Hund nicht durch ein Verhalten beeinflußbar ist (dass was Frau Professor F.-P. als Angst im Gegensatz zur Furcht (kann vom Hund z.b. durch Beschwichtigungssignale beeinflußt werden) beschreibt.
Autos können aber nicht beschwichtigt werden - ich glaube Hunde wissen das.


Für mich sind Hunde Tiere, die von Wölfen abstammen, wieviel Wolf noch im Hund steckt, wage ich mit meinem Wissenstand nicht zu beurteilen, da es aber vermehrungsfähige Nachkommen aus Mischlingen gibt, kann der Unterschied wohl nicht gar so groß sein. Von daher ist es für mich logisch, dass vieles, was über Wölfe gelernt wurde auch Aussagewert für den Hund hat. Genauso logisch erscheint es, dass das nicht mehr Hundert Prozent sein können. Schon alleine, weil die körperlichen Merkmale nicht mehr 100% gleich sind.

Ich würde aber nicht deshalb die Dominanztheorie über den Haufen werfen, sondern weil ich der Meinung bin, dass Dominanz zwischen zwei Verschiedenen Arten, ich weiß nicht genau, wie ich es ausdrücken soll - nicht möglich ist? Andererseits sind wir (als Mensch) schon ziemlich dominant, oder? Macht Die Welt Euch Untertan - was könnte es dominanteres geben.
Ich habe für mich fest gestellt, dass ich durch verscheidene Sachen dominat genug gegenüber meinem Hund bin, dass ich andere Sachen (für mich) ignoriere:
Ich teile das Futter zu, ich bestimme, wann es raus geht, ich bestimme, wann Leinenpflicht ist, und wann Freilauf, ich entscheide, wann und mit wem oder was gespielt werden darf, ich werde bestimmen, ob und falls ja, wann kastriert wird, ich erlaube, ob er aufs Sofa darf oder wann er runter muss, weil ich gerne die Beine ausstrecken möchte usw, usw, usw.
Andererseits, ist das Sofa frei, kann er sich draufflätzen, er darf als erster durch die Tür, er bekommt das Futter, wie es mir am bequemsten ist, nämlich vor mir, damit er mir nicht sabbernd zusieht - Und die Dominanztheorieler haben bestimmt schon ganz schlechte Gefühle.
Ich glaube, dass es leicht ist, zu sagen, der Hund macht dies oder jenes, weil er dominat ist. Aber das behebt das Problem nicht. Auch die Einhaltung der "er darf nicht als erstes...."-Regeln würde das Problem nicht lösen. Training an diesem speziellen Problem, zugeschnitten auf den Hund und die Möglichkeiten des Halters würden das Problem lösen. Und daher finde ich die Beschäftigung mit irgendwelchen Dominanztheorien Zeitverschwendung...
Aber das ist nur meine Meinung und irgendwie auch OT.

Liebe Grüße
Martina & Crispen
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #24
rehi,

OT: Nicht falsch verstehen: Weidt/Berlowitz sind nicht meine "Gurus"...ich habe keinen. Wenn ich auch niemals die intensiven Gespräche mit Eberhard Trumler vergessen werde, der damals sicherlich Löcher im Bauch hatte. Und auch da ist bei den heutigen kynologischen Erkenntnissen einiges überholt, aber dennoch gilt für mich... Nicht alles was früher für gut und richtig befunden wurde, ist heute zwangsläufig falsch.
Und nun noch abschliessend eine kühne Behauptung von mir:
Es gab noch nie soviele "Experten" wie zur Zeit mit so vielen verschiedenen Ansichten, aber auch noch nie so viele verhaltensauffälige Hunde wie zur Zeit. Ich sehe da durchaus einen Zusammenhang.

LG

Bettina
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #25
... Nicht alles was früher für gut und richtig befunden wurde, ist heute zwangsläufig falsch.
Und nun noch abschliessend eine kühne Behauptung von mir:
Es gab noch nie soviele "Experten" wie zur Zeit mit so vielen verschiedenen Ansichten, aber auch noch nie so viele verhaltensauffälige Hunde wie zur Zeit. Ich sehe da durchaus einen Zusammenhang.

LG

Bettina

Hatte ich ja auch nie behauptet :angel: .

Ich finde es so furchtbar, dass man sich oft erst mal durch so viele "experten" "durcharbeiten" muß (weil das die sind, die die lauteste PR in den Medien machen und die niedlichsten Hundebabies auf den neusten Hundebuchveröffentlichungen), um zu den Leuten mit tatsächlichem Expertentum vorzudringen.
Oder es wird der einfacherheit halber voneinander abgeschrieben, und dabei aber wichtige Dinge unterschlagen...
Inzwischen werfe ich einen Blick ins Stichwortregister (hat es keins, ist das Buch schon mal gleich aus dem Rennen) und schlage dann die "Schlaglichter" (Dominanz, Aggression, ua.) auf und überfliege, was da wie geschrieben ist. Und da dünnt sich das Feld dann schon gnadenlos aus.
Wichtig ist auch, ob Quellen angegeben sind und wenn ja welche.
Erschreckend, wie viele Behauptung so völlig ohne Quellennachweis in die Welt gestellt werden. Selbst wenn man wollte, könnte man es nicht nachprüfen...

Liebe Grüße
Martina & Crispen
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #26
Gedul und Liebe gegen Angst

Wahrscheinlich hat er schlechte Erfahrungen gemacht. Da helfen nur Geduld und viel, viel Liebe. Unser Pointer-Ruede war als wir ihn bekamen (13 Monate jung) auch aengstlich, aber nur vor lauten und ploetzlichen Geraeuschen. Und das bei einem Jagdhund!:!: Wir haben ihn dann langsam an die Geraeusche gewoehnt, immer gelobt, gestreichelt, usw. Der Jagdinstinkt tat dann da Uebliche und ploetzlich war er o.k.

Probier mal rauszufinden, wovor der Hund MEHR Angst hat und versuche ihm eventuelle negative Erlebnisse (die muesstest Du Dir vorstellen, denn woher sie wissen?) in Erfolgserlebnisse umzuwandeln.

Druecke Dir ganz fest die Daumen!:lol:
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #27
Also....ich hab zwar kein Seminar besucht, aber bei meinen Hunden hat es nach Bettina's Methode funktioniert.
Meine 2 kleinen Hundis sind jetzt 8 Jahre bei mir und sie laufen ruhig und unerschrocken an allem vorbei und nix kann sie mehr aufregen......mhm....naja vielleicht der Staubsauger und die Böller an Silvester, aber da müssen sie durch :)
Seit 1 Jahr habe ich einen American Staffordshire und diese Dame kann absolut gar nichts aus der Ruhe bringen.

Also ich würde auch sagen.........ignorieren statt streicheln und beruhigen.

Gruß
Christine
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #28
z.b.
mein Hund hat soooooooo doll Angst vor dem gerade sehr lautem knall, ich Streichel und beruhige ihn - das klingt so:
ist ja gut mein kleiner was hast du denn Frauchen ist ja bei dir keine Angst!!!

für den Hund klingt das so:
fein machst du das mein kleiner du hast aber toll Angst du zitterst ja richtig gut alles was du gerade machts musst nu immer so machen fein fein!!!

....das nennt man "in der Angst besträrken" ....

Wenn wir den Knall ignorieren (und das sollte man) versteht der Hund das etwa so:
mhhhh ich rege mich hier voll auf, Frauchen bleibt aber voll cool, hier ist garnichts anders, es ist keine besondere situation sonst würde Frauchen mir ein zeichen geben - naja dann will ich meine Angst mal ein wenig unterdrücken und weitergehen- und beim nächsten mal an "dieser" stelle weis ich dann bescheid zumnd. bei übernächsten male dann - alles easy ;-)

Wenn ich auf dem Hund schimpfe oder ihn gar Schlage weil er Angst hat, versteht er das so:
oh man jetzt wirds dolle, dies ist eine ganz schlime situation, Frauchen wird auch ganz Böse ich muss nu Angst haben und möglichst weglaufen - das ist alles ganz Böse hier - das will ich nie wieder, hier komm ich nie wieder freiwillig her!!!

....... es ist eigentlich nur ein logisches DENKEN, einen Hund zu verstehen, man muss sich nur vor Augen halten das es für einen Hund kein - geradeeben - vorhin - vor ner minute - gestern ...mehr gibt ...... Ein Hund denkt auch nicht an gleich oder im nächsten moment oder gar morgen NEIN ein Hund Lebt NUR im JETZT!!! und das dürfen wir nicht vergessen!!!

Lg
Angéla
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #29
Bettina hatte recht !!!Mein Hund ist total aufgeblüht !!!!!!!!!!!!!! Aber an alle ein Lieben Dank die sich Mühe gemacht haben ! Mfg Bozena
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #30
Angst ohne erkennbaren Anlass

HUHU
So, ich bin der Neue!! Tag zusammen!!
Also , meine knapp 2 Jahre alte Husky-Mix Hündin hat panische Angstzustände ohne erkennbare äußere Ursachen. Dann reagiert sie mit abrupten Stehenbleiben und wenn sie sich dann aus dem Halsband befreien kann ist kein halten mehr. Sie läuft in die entgegengestzte Richtung bis sie fast nicht mehr kann und lässt sich dann auch nur mit gutem zureden dazu bewegen zu mir zu kommen. Dazu muss ich sagen, dass es eine Zeitlang gar nicht auftritt und dann plötzlich an mehreren Tagen hintereinander. So gestern bei uns im Garten und eben beim Rad fahren im freien Feld.
Hat jemand eine Idee. Der Hund ist in einem solchen Zustand einfach nicht mehr beeinflussbar und gefährdet sich und andere durch seine Panik in dem er z.B. blindlings über Straßen rennt!!

Gruß Beska so heisst sie übrigens!! :)
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #31
Hallo und herzlich willkommen.:)

Woher kommt deine Hündin? Wenn aus dem Tierheim, weißt du ihre Vorgeschichte?
Sie reagiert also mit plötzlichem stehen bleiben,.... worauf? Was sieht sie? was ist in der nähe? Wann macht sie das?

LG fini
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #32
habt ihr auch ma die schilddrüse untersuchen lassen???
meiner hatte auch angst zustände und seit er auf schilddrüse diagnostiziert wurde is es viel besser!
 
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #33
Hallo und herzlich willkommen.:)

Woher kommt deine Hündin? Wenn aus dem Tierheim, weißt du ihre Vorgeschichte?
Sie reagiert also mit plötzlichem stehen bleiben,.... worauf? Was sieht sie? was ist in der nähe? Wann macht sie das?

LG fini

HUHU

Wir haben sie erst mit geschätzeten 4 Monaten bekommen!! Sie war den ursprünglichen Besitzern weggelaufen und dann auf der Feuerwehr abgegeben worden. Zu den damaligen Besitzern wollte ich Sie nicht zurück geben, da diese auf der 1. Etage auf 1,5 Zimmern mit zwei Personen hausten. Da hab ich Sie denen für einen Euro abgekauft. Das ist kein Witz. Allerdings müssen das schon die zweiten Besitzer gewesen sein. Woher Beska wirklich kommt konnte nie geklärt werden. Sie kannte auch nicht wirklich viel! Alles was groß und Dunkel war, war ihr unheimlich und machte Ihr Angst, das hat sich aber nach kurzer Zeit gelegt.

Worauf Sie reagiert ist nicht zu erkennen. Was Sie auf jeden Fall nicht ab kann ist, wenn in der Nachbarschaft gegrillt wird, obwohl sie wenn wir selber grillen relativ entspannt ist und auch vor unserem lodernden Kamin ruhig liegt!!
Sie kündigt diese Reaktion in der Regel so an, dass Sie die Nase hoch nimmt, wittert und dann innerhalb der nächste Sekunden kaum noch zu halten ist. In der näheren Umgebung kann ich nichts feststellen. Allerdings hört und riecht sie ja besser als ich!! Und das ganze geschieht aus heiterem Himmel auch auf Wegen auf denen sie schon 100 mal gelaufen ist und nie etwas vorgekommen ist und wenn wir den Weg am nächsten Tag wieder gehen ist alles ok!!!!

Besten Dank schon mal!!

Gruß Meik
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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habt ihr auch ma die schilddrüse untersuchen lassen???
meiner hatte auch angst zustände und seit er auf schilddrüse diagnostiziert wurde is es viel besser!

HUHU

Nein haben wir noch nicht aber der nächste TA-Termin ist schon fast gemacht!!

Danke!!

Gruß Meik
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein Hund hat Angstzustände ? Beitrag #34
Huhu,
Woher Beska wirklich kommt konnte nie geklärt werden. Sie kannte auch nicht wirklich viel! Alles was groß und Dunkel war, war ihr unheimlich und machte Ihr Angst, das hat sich aber nach kurzer Zeit gelegt.
Also vermute ich mal das man auch in der Sozialisierungsphase nicht viel mit ihr unternommen hat, dass man sich da wenig mühe gemacht hat. Das wäre natürlich nicht so gut, denn was in der Sozialiersungsphase verpasst wurde kann kaum wieder gut gemacht werden.

Schade das man nicht erkennen kann worauf sie da reagiert, sonst könnte man probieren es zumindest zu lindern.

Es scheint fast willkürlich zu sein. Lass sie wirklich mal vom Tierarzt untersuchen, wie sanni schon sagte.

LG fini
 
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