Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen????

Diskutiere Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Tier Ecke; Was mich tief traf, war der tot von dem Hund meiner Großeltern, mit dem ich aufgewachsen bin. Mir hat es auch niemand gesagt, meine mama hats...
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #21
Was mich tief traf, war der tot von dem Hund meiner Großeltern, mit dem ich aufgewachsen bin. Mir hat es auch niemand gesagt, meine mama hats verheimlicht. Ich bin runter und wollt zu ihnen, da räumten sie das körbchen weg, ich fragte wo Axel denn sei, und da sagten sie mir, das er tot ist...ich bin dann heulend hochgerannt. Das war 2000, damals war ich 8 Jahre alt, bis heute hab ichs nicht verarbeitet, nun muss ich anfangen zu heulen....früher war es schlimmer, da musste ich so oft heulen, aber seit ich einen eigenen Hund habe, ist es etwas besser geworden.

In dem gleichen jahr dann nochmal ein schock, im oktober bekam ich mein erstes eigenes haustier, die kleine welli dame lisa, leider war sie viel zu jung und starb nach nur 3 tagen. Danach kamen dann noch 2 Baby Mäuschen.

Aber vor etwas über einem Monat starb meine geliebte Welli Dame Rocky, sie wurde 9 Jahre alt. Mir fällt es sehr schwer das zu schreiben, verarbeitet habe ich es noch nicht, und mir stehen die tränen in den augen. Rocky starb so plötzlich von heute auf morgen, bin morgens aufgestanden, leiter runter (von meinem hochbett) und wollte nach den tierchen erstmal sehen, und da lag rocky dann da, tot, aber sie sah entspannt aus. Ich rief gleich in panik meine mutter, die kam und mich in den arm nahm, ich musste so weinen. Ich streichelte sie dann noch und sagte ihr tschüss. Dann musste ich es meinem bruder sagen, schließlich gehörte rocky eigentlich ihm, obwohl er sie nicht meh wollte und ich sie nahm. Begraben ist sie im Garten, bei Axel und vielen anderen Tieren, die bei uns über die RBB gegangen sind.

Das mit axel hab ich wie gesagt bis heute nicht verkraftet, weiß nicht ob ich den tot von einem gebliebten tier von mir jemals verkraften werde.
Zumal kamen dann noch familiäre sachen dazwischen, was mich bis heute verfolgt, mich traurig macht. Mich erleichtert das etwas, das hier zu schreiben, ich red über sowas mit niemandem, keiner versteht mich wie das ist. Tot habe ich alle meine Tiere gesehen, auser den hund meiner oma nicht. Ich find es einerseits sehr schlimm, andererseits macht mir das nicht soviel aus wie das ich meine uroma tot sah (bekam einfach von meiner netten oma das bild vor die nase geknallt und sah sie tot...bild geht mir bis heute nicht aus dem kopf, danach hatte ich auch teilweiße richtige angst allein in meinem bett zu schlafen)

Mir kommen ernsthaft die tränen, ich will meine geliebten tiere zurück haben :(
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #22
Ich hab das ähnlich erlebt wie Bummelhummel:
Mein Häschen habe ich geliebt bis zum geht nicht mehr!! Ich dachte immer, wenn er stirbt, bricht meine Welt zusammen. Ich hatte aber 22 Stunden Zeit um mich von ihm zu verabschieden. Und gestorben ist er in meinen Armen im Alter von 13 Jahren! Er wollte, dass ich bei ihm bin- hat auf mich gewartet und war nur ruhig wenn er in meinen Armen lag. Weil ich das weiß, hab ich es auch verkraften können.
Mein Meerschweinchen starn plötzlich. Da war das dann natürlich ein Schock! Habe die ersten 2 Wochen nur geheult (sogar in der schule). Ich vermisse meine 2 heut noch! Aber zum Glück habe ich ja jetzt meine "neuen" Jungs. Ich hoffe ich muss mich erst nach laaaange langer Zeit von ihnen verabschieden!
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #23
Hm...wie verarbeite ich den Tod einer meiner Mäuse?
Gute Frage:
Meine Mäusschen werden alle über die RBB geschickt und bei uns im Garten beerdigt. Egal wie lange ich die Maus hatte oder sonstwas.
Mir tut´s bei allen Mäusen leid, denn irgendwie fehlt da was in der Gruppe.
Und wenn´s die Oberzicke ist.
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #24
ich suche auch nach einer Lösung um den Schmerz zu vergessen, aber Linchen nicht zu vergessen... Meine Großeltern waren jetzt 2 Tage zu besuch. Mein Opa züchtet Kaninchen als Essen. Wir halten unsere weil wir sie lieben und sie zur Familie gehören. Er sagte mir gestern, dass ich doch so blöd wäe mit den Tieren zum Tierarzt zu gehen und teures Futter zu ver füttern WEIL SIE JA NIX WERT WÄREN!!!!

Seit diesem Satz geht es mir wieder so was von beschissen... Auch wenn es ja schon fast 7 Monate her ist... Aber mir ist die Zeit direkt nach der Beerdigung sehr schwer gemacht worden. In dem das Grab weg sollte und mit, naja ich nenns mal dem Vorgang "danach"...

mein Opa züchtet auch. Nur das er auch mal mehr ausgibt, aber sonst ist alles wie bei dir... Einmal hatten wir einen sehr lieben und zahmen Stallhasen von ihm "Hoppel". er war Weiß mit ein bisschen schwarz. Dann sind wir nach Südtirol in den Urlaub. Mein Opa hat ihn zur Pflege bekommen und naja, geschlachtet bzw. schlachten lassen. Ich hab danach einen Monat lang nicht mit ihm geredet und immer wieder ihn gemalt. Naja ich war damals erst 7 und hab nicht geweint, aber er hat mir schon gefehlt...
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #25
Ich habe auch das "Problem", dass ich "nur" Farbmäuse habe... Da wird man schon oft genug für bekloppt erklärt, wenn man mit einer Farbmaus zum Tierarzt rennt... (Kommentare wie: "Wie - die kostet doch nur 2 Euro... Klatsch´ sie doch an die Wand, das ist billiger als der Tierarzt. Und dann holste Dir einfach ´ne neue"... sind da leider keine Seltenheit...)
Inzwischen sind uns (innerhalb von 2 Jahren) 16 Mäuschen gestorben... Um jede einzelne hab´ ich getrauert, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß... Unsere erste Maus Seven war ein ganz besonderes Exemplar... Mit ihrer Schwester Nine zog sie hier im August 2005 ein und war von Anfang an super zutraulich, kletterfreudig und stand immer Spalier, wenn der Käfig aufging... Sie hat es genossen, die Fernsehabende bei uns auf der Couch zu verbringen (während ihre Schwester Nine lieber im sicheren Käfig blieb), und hat sich unter meinem Arm zusammengekuschelt, ein Nickerchen gemacht, krabbelte in meinen Ärmel und putzte sich dort - kurzum, sie war eine Traummaus.... Als sie dann plötzlich und unerwartet schwer krank wurde und starb, hab´ ich auch zwei Wochen am Stück geheult und denke bis heute oft an sie, weil sie echt eine ganz besondere Zaubermaus war... Ähnlich war es bei unserer Kami, die uns Anfang Juni auf ähnlich tragische Weise verlassen musste - Kami war ähnlich zutraulich wie Seven und liebte es auch, unter dem Pulli herumzuklettern und sich dort gemütlich zu putzen...
Dann gab es noch einige Mäuschen, die viel zu jung gehen mussten - sowas ist auch immer sehr tragisch, auch wenn die Mäuschen nicht wissen, dass sie eigentlich noch ein Jahr oder mehr glücklich hätten leben können. Und dann gibt es Mäuse, die erreichen ein relativ hohes Alter und gehen dann friedlich über die Regenbogenbrücke oder müssen erlöst werden - bei diesen Mäusen bin ich auch traurig, aber ich weiß wenigstens, dass sie ein langes und schönes Mäuseleben hatten...
Im Moment haben wir einen Trupp relativ scheuer Mäuse, die zwar keine Angst vor Menschenhänden haben, aber die auch nichts mit "Menschenkrabbeln" am Hut haben... Sie leben am liebsten ihr Mäuseleben im sicheren Käfig, und das ist auch ok so... Zudem sind von den 15 Mäuschen 8 Albinos, die wir nur zum Teil unterscheiden können. Das heißt: Zu diesen Mäuschen haben wir nicht so eine enge Beziehung wie zu manch anderer Maus zuvor. Klar ist es da traurig, wenn eine geht, aber es ist "einfacher", als wenn man eine intensive persönliche Beziehung zu den einzelnen Tieren hatte. (Ich finde das im Moment aber auch gut, da ich ja eine Mäuseallergie habe und diese Mäuschen leider "Auslaufmodelle" sind - da fällt mir der Abschied nicht mehr ganz so schwer, als wenn es alles superzutrauliche "Menschen-Mäuse" wären...)
Was ich mir allerdings auch noch gar nicht vorstellen mag, ist, wenn eine unserer erst vor kurzem eingezogenen Ratten mal geht... Die beiden wohnen erst knapp 4 Wochen hier, sind uns aber schon so sehr ans Herz gewachsen... Sie sind zahm, neugierig, zutraulich, kuschelfreudig... Ich denke, es ist wesentlich schwerer, ein Tier zu verlieren, zu dem man wirklich eine persönliche Beziehung aufgebaut hat... Und je länger das Tier dann bei einem lebt (oder man gar damit aufwächst...), desto schwerer fällt der Abschied. Es ist schon bei "nur" einer Maus nach einem Jahr verdammt schwer... wie schwer ist es dann nach 15 Jahren mit einem Hund? (Meine beiden Cousins sind mit einem Hund aufgewachsen, der im Alter von 17 Jahren eingeschläfert werden musste... Die beiden toughen Kerle (inzwischen Anfang bzw. Mitte 20) haben Rotz und Wasser geheult - und ich kann es verstehen...)


LG, seven (Sorry für den Roman...)
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #26
Als Nagerfanatiker musste ich ähnliches auch schon erleben. Mit einem Hund oder ner Katze zum TA zu gehen ist für die Meisten wohl ok, aber wenn man sagt man hat ne Ratte, ne Maus oder nen Hamster in der Transportbox wird man mit großen Augen angekuckt. Als ob es einen Unterschied machen würde wie groß das Tier ist. Schmerzen empfinden se alle die selben!
Der Anschaffungspreis hat für mich nichts mit dem Wert des Tieres zu tun, denn wenn man es erst mal lieb gewonnen hat ist es eh unbezahlbar!
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #27
genau!!!! Soll icheuch mal sagen was ich hier klasse finde?! Das man einfach mal sagen kann, was man denkt und man wird nicht blöd angeguckt oder blöd angemacht, nur weil eins alle hier gemeinsam haben: Wir alle lieben unsere Tier und für jeden sind seine tierchen unbezahlbar... und haben noch viele nicht kapiert...
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #28
Ja, das ist echt schön auch mal verstanden zu werden. Wenigstens hier hat man keinen Freak-Status :D
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #29
hehe stimmt!!!!!
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #30
Mein Kleiner ist grad gestorben vor 3 Tagen (Meeri). Wie habe ich das verarbeitet? Hmmmm... Also ganz fertig bin ich noch nicht, aber ich habe erst mal den ganzen Tage während der Arbeit geheult, dann bin ich früher nach Hause, hab ausgemistet und alle Gerüche von ihm versucht zu verbannen, dann wieder geheult 5h, 3 Gläser Rotwein getrunken und schlafen gegangen. Am nächsten Tag wars dann etwas besser, aber vermissen tu ich ihn trotzdem noch sehr. Er starb unverhofft und meine Welt war kurz zusammengebrochen. Und ich hab die ganze TA-Praxis zusammengeheult. Gottseidank ist die Ärztin eine Freundin von mir, die mich noch getröstet hat. Aber es ist trotzdem einfach nur schlimm...:(
 
  • Wie verarbeitet ihr den Tod eurer Kleinen???? Beitrag #31
Ich habe den Stall meines kaninchens erst nach über 2 Monaten wegräumen können. Solange stand der noch in meinem Zimmer- mitsamt dem Abdruck seiner Schnauze im Heu und seinen Fußspuren in der Streu...
 
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