Bei meinen Hunden handhabe ich es unterschiedlich: Meine ältere Hündin Malka durfte nie ins Bett; ich wusste, dass es ein großer Hund werden würde, so hat sie gleich als Welpe ihren Platz im Körbchen direkt neben meinem Bett bekommen.
Püntkchen durfte ins Bett, denn sie war anfangs so krank und so winzig! Jetzt kann ich Pünktchen aber jederzeit vom Bett runterschicken, und das ist mir das einzig Wichtige, zumal sie ohnehin kein bisschen zu Dominanz neigt und auch so weiß, wo ihr Platz im Rudel ist. Manchmal habe ich es total gerne, dass ich mit ihr so wunderbar kuscheln kann! Ich genieße es beim Aufwachen zwei bis drei schnurrende Katzen auf der Bettdecke oder neben mir am Kopfende vorzufinden und Pünktchen am Fußende eingerollt. Wenn es mir zu eng wird, brauche ich nur "runter" zu sagen.
Malka, die ältere, wäre wohl auch wegen ihrer rassetypischen Eigenschaften nicht gut auf einem Bett aufgehoben. Obwohl sie nicht eigentlich dominant ist (was immer das genau heißt), neigt sie dazu, Regeln selbst aufzustellen und Plätze oder Dinge zu verteidigen. Insofern ist sie
neben dem Bett besser aufgehoben und hat das Tabu auch total verinnerlicht.
Ich finde: Wichtig ist, dass ein Hund, der auf Bett oder Sofa darf, sich auch jederzeit runterschicken lässt. Schlimm wird es, wenn ein Hund seinen Sofaplatz mit Knurren verdeidigt! (Das gibt es durchaus!) Dann ist es sicher höchste Zeit, ihm erhöhte Liegeplätze zu verbieten.
Sofern es einfach nur hygienische Gesichstpunkte betrifft, finde ich auch: das muss jeder für sich entscheiden. Ich jedenfalls mag die Nähe zu meinen Tieren immer sehr!
