Holzrücker - Tradition mit Pferden

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unidog

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Hallo,

ab welchem Alter eines Pferdes sollte mit dem Trainig als Rücker begonnen werden?

Wer hat hier Erfahrung mit der Ausbildung zum Rücker (die Tätigkeit für das Pferd ist ähnlich der Zugarbeit vorm Gespann) ?

Vorgestellt habe ich mir einen Haflinger-Wallach. Die Arbeit mit einem Rücker-Pferd ist das ziehen von geschlagenen Bäumen im Wald vom Schlagort zum Sammellager der Stämme.

Ich habe diesbzgl. hier bei den Holzbauern eine sehr positive Diskussion angestossen. Die Holzbauern haben nach jahrzehnten langen Einsatz mit Traktoren festgestell, dass diese Art nicht nur viel Diesel kostet, sondern auch den Waldboden mit drei Spur/Schleifrillen extrem belastet. Ein Rücker macht maximal eine Rille und düngt auch noch zwischendurch.

Cu,
UniDog
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #2
Hallo unidog!

Ich frag mal bei meinem Vater nach wenn du willst, der bildet Kutschenpferde aus und macht das auch mit Holzstämmen.

Die Ausbildung sollte aber schon jemand machen, der sich mit der Ausbildung von Pferden zumindest ein bisschen auskennt, wenn das Pferd etwas falsch lernt kann man viel Schaden anrichten!

LG
by blackcat
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #3
Hallo Blackcat,

DANKE!

Ich hatte nicht mit positiver Antwort gerechnet. Aber da macht das Warten auf Antwort Spass.

Auch wenn ich momentan nur Hunde und Katzen orientiert bin, von und mit Pferden habe ich durch eine zweijährige Tätigkeit, wenn auch vor ca. 30 Jahren, auf einem Reiterhof einige Erfahrungen.

Die Ausbildung für Mensch und Ross muss auf alle Fälle fundiert und wasserfest sein, denn ein falscher Griff oder Tritt als Rücker kann Lebensgefährlich für Beide sein.

Du kannst - weil Du ja zum Admin-Team gehörst - auch eine direkte eMail senden (das ich die Antwort blos nicht verpasse).

Aber auch hier publiziern - Könnte für manche Tier- und Naturverbundenen Menschen eine Beruforientierung werden.

Servus und Ciao,
UniDog
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #4
Hallo!

Jaaaa, Holzrücken mit Pferd ist in einigen Gegenden wieder sehr gefragt und auch sehr sinnvoll.

Ich selbst habe damit keine Erfahrung, aber ich versuche dennoch dir ein paar Tipps zu geben.

Hast du schon ein Pferd, das dir vorschwebt? Ein eigenes? Hast du Erfahrung mit Pferden?

Ein Haflinger ist meiner Meinung nach grundsätzlich schon mal gut geeignet, da sie viel Zugkraft entwickeln können und dennoch sehr wendig sind, was im dicht bewachsenen Wald ja nicht ganz unwesentlich ist.

Vom Alter her würde ich ein Pferd im "mittleren" Alter empfehlen, da ein Jungspunt zu hibbelig und zu unzuverlässig sein könnte.

Ideal wäre ein Pferd, das schon eingefahren ist. Es sollte also das Anziehen kennen und die Scheu davor verloren haben, etwas hinter sich zu haben, das Geräusche macht und auf Schritt und Tritt folgt (das zu ziehende eben).

Weiterhin sollte das Pferd seinen Menschen sehr gut kennen, da beim Holzrücken Kommandos nur verbaler Art erfolgen und das setzt ein Grundvertrauen vorraus. Es muß sichergestellt sein, dass das Pferd jederzeit nur durch die Stimme des "Führers" zum Halten gebracht werden kann, denn sonst kann es zu sehr gefährlichen Situationen für das Pferd kommen.


Tja, also Trainings-Tipps kann man eigentlich nur geben, wenn man das Pferd ein wenig besser kennt, also erzähl doch noch ein bißchen.
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #5
Howdy,

vorab: der oder die beiden Haflinger wissen von ihre Zukunft noch nichts. Erst will ich als der Verantwortungstragende Teil des Gespanns - auch wenn ich bereits die Fünfzig überschritten habe - eine fundierte Ausbildung des Handwerkes anstreben und abschliessen.

Wenn das abgeschlossen ist und oder auch parallel dazu werden die Rösser ausgebildet. Wie ich vorab schon erwähnt habe, habe ich 2 Jahre 8 bis 10 Stunden am Tag auf einem Reiterhof mit Appaloosas als Stallbursche und Steigbügelhalter gearbeitet.

Ja gerade bei den Hafis, die wenn sie falsch Ausgebildet werden sehr "eigenwillig" werden können, ist ein frühes und durchgängiges Training wichtig.

Übungsgelände habe ich hier im Gebirgstal mehr als genug. Mein heutiges zuhause ist ein ehemaliger Kleinbauernhof. Die Stallungen stehen leer und dienen zur Zeit nur als Holzlager und Entenstall - kurz vorm Sperrmüll auch als Rumpelkammer.

Vielleicht bin ich jetzt etwas naiv, aber in der Abrichtung ziehe ich Parallelen zwischen der Ausbildung eines Hundes zum Rettungshund (da habe ich schon zwei in eigener Regie geschafft und vielen anderen Kollegen durch Intensiv-Trainigseinheiten geholfen) und einem Pferd zum Arbeiten.

Auf dem Reiterhof hatten nur die Enter Narrenfreiheit. Die Zweijährigen wurden bereits mit Decken an die Sättel gewöhnt. So nach dem Motto immer eine Decke mehr bis sie dann mit drei Jahren einen Sattel aufgelegt bekamen.

Fazit: Wenn es bei mir klappt, dann sind die ehemaligen Kuhställe ruckzuck in Pferdeboxen umgestaltet und über den Fohlenhof Ebbs werde ich mir die Hafis besorgen ohne das man mir eine Schindmähre oder kuhhäsige Zossen andrehen wird. Vielleicht hat auch unser Dorfschmied Zeit mit nach Tirol rüberzukommen.

Aber erst möcht ich jetzt die sogenannte dritte Fachmeinung einholen.

Jeder der was weis solls posten.

LG,
UniDog
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #6
Ganz überzeugend klingt das aber nicht...

Zur Ausbildung eines jungen Pferdes brauchst du zumindest einen Zirkel und eingezäunten Reitplatz.
Mal abgesehen davon unterscheidet sich ein Pferd doch ziemlich von Hunden.
Ich weiß jetzt nicht, wieviel Erfahrung du im Umgang mit Pferden hast, aber ich würde dir Empfehlen zumindest Pferde mit einer guten Grundausbildung zu nehmen!
Die Befehle sollten schon sitzen und das Pferd an den Sattel gewöhnt sein, besser wäre noch an Kutschen.

Hast du Erfahrung im Umgang mit langen Zügeln?
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #7
Ganz überzeugend klingt das aber nicht...

Deswegen habe ich hier auch gepostet. Ich will alle Facetten von diesem Projekt im Vorfeld ziemlich genau abgeklärt haben.

Zur Ausbildung eines jungen Pferdes brauchst du zumindest einen Zirkel und eingezäunten Reitplatz.

Reicht eine Wiese von 50 X 50 Meter?

Mal abgesehen davon unterscheidet sich ein Pferd doch ziemlich von Hunden.

Ja, dass habe ich auch bereits festgestell. Bei einem Zughund brauch ich keine Zügel. Hier geht die Steuerung voll über Laut-Kommandos. Man trainiert erst die Basisbefehle aus der BGH und dann kommt die Arbeit mit dem Zugwagen.

Ich weiß jetzt nicht, wieviel Erfahrung du im Umgang mit Pferden hast, aber ich würde dir Empfehlen zumindest Pferde mit einer guten Grundausbildung zu nehmen!
Die Befehle sollten schon sitzen und das Pferd an den Sattel gewöhnt sein, besser wäre noch an Kutschen.

Hast du Erfahrung im Umgang mit langen Zügeln?

Also wäre es hier Empfehlenswert zusammen mit einem erfahrenen Zugpferde-Trainer das/die Pferd(e) auszubilden. Zusammen deswegen, dass eine Mensch-Tierbindung gleich mit aufgebaut und gefestigt wird.

Nur mit welchem Alter des Pferdes beginnt man am Besten mit der Ausbildung? Wie lange darf/kann so eine Ausbildung sein?
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #8
Reicht eine Wiese von 50 X 50 Meter?
Von der Größe auf jeden Fall, zum longieren wäre ein kleiner runder Platz besser, aber wenn das Pferd schon die Grundausbildung hat wirst du schon zurecht kommen.
Du solltest dich aber darauf einstellen, dass von der Wiese nicht viel übrigbleibt, wenn du dort Holzstämme herumschleifst ;)

Also wäre es hier Empfehlenswert zusammen mit einem erfahrenen Zugpferde-Trainer das/die Pferd(e) auszubilden. Zusammen deswegen, dass eine Mensch-Tierbindung gleich mit aufgebaut und gefestigt wird.

Nur mit welchem Alter des Pferdes beginnt man am Besten mit der Ausbildung? Wie lange darf/kann so eine Ausbildung sein?
Ja, unbedingt! Der Trainer soll am Besten nicht nur mit dem Pferd arbeiten sondern auch dir den Umgang mit zB langen Zügel etc. genau zeigen.
Die Dauer der Ausbildung hängt davon ab, wie oft geübt wird, wie gut die Fortschritte ausfallen, wie viel das Pferd schon kann...
Lässt sich also sehr schwer schätzen, ein paar Monate oder ein Jahr...

Haflinger werden meist mit ca. 3 Jahren ausgebildet.
Aber nimm lieber ein wenig ältere Tiere, die die Grundausbildung haben!
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #9
Hallo Unidog,

in der Linkliste von konnte ich jetzt nichts für das "richtige" Land finden (Bayern ist ja bissel verkehrt, ne? ;)), aber vielleicht können die dir Kontakte in deiner Gegend vermitteln? Die IGZ veranstaltet z.B. Kurse und Seminare, auch mal WE-Schnupperkurse mit Rückepferden.

Ansonsten kann ich zum Rücken und zur Pferdeausbildung nicht viel sagen... der Großvater einer Freundin ging seit ich denken kann mit seinen Pferden "ins Holz", er hatte damals ein recht steiles Stück dabei, da ging es gar nicht anders ohne großen Aufwand. Die Ausbildung der jungen Pferde lief, wie es auf dem Bauernhof eben oft so ist, kurz, schmerzlos, pragmatisch: das junge Pferd (allerdings wurden vorher alle eingeritten und eingefahren) ging so lange mit dem alten mit, bis es die Kommandos kannte, und es wurde ein bisschen auf der Wiese geübt. Das wars aber eigentlich:102:

Find's cool, daß du Rücken lernen willst! Viel Spaß dabei!
LG
Chipi
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #10
Howdy Chipi,

danke für den Link. Ich habe mich bei den mal in die Kontaktliste eingetragen. Mal sehen was sich entwickelt. Je mehr Wissensquellen vorhanden sind - desto besser. Vielleicht gibt es ja auch Infos von dort, die hier auch von Interesse sind.

Cu,
UniDog
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #11
Hallo,

hier mal einen kurzen Zwischenbericht.

In meiner Nachbarschaft ist ein "Hobby-Kutscher". Er hat sich ein Fiaker nebst Pferden gekauft. Seine Einstellung zur Ausbildung ist gleich der letzten Schilderung von Chipi. Mit dem Zusatzt: es gibt ja noch die Peitsche. Und für mich gab's dann nur noch den Weg nach Hause.

Über den IGZ-Bayern habe ich eine Telefonnummer (nach einer Odysse durch halb Bayern und Österreich) von einem Gestüt (?) im Burgenland erhalten. Die setzen noch die Pferde voll als Arbeitstiere ein (Zug und Pflug). Fürs "Rücken" erhalte ich von denen einen Kontakt - angeblich in meiner Nähe.

Ich hoffe, da geht es gesitteter zu...... Aber das Poste ich dann zur gegebenen Zeit.

Mein Übungsgelände ist direkt vor meiner Haustür. Ich habe ein Foto in die Galerie hochgeladen. Ich hoffe, ihr bestätigt mir, dass er groß genug ist. Rechts auf dem Bild sicht man den Schatten vom Stallgebäude. Im vorgesehen Raum standen früher zwei Kühe mit ihren Kälbern. Der Fussboden besteht aus dicken, stabilen Holzboden und hat einen Gülle-Ablauf. Licht kommt nur durch eine Tür und ein Fenster......Geht das in Ordnung?

Lg,
UniDog

Edit BineKoeln:
Habe mir mal erlaubt das Foto hier her zu kopieren.
1_R_ckerplatz.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #12
Also in dem Dorf wo meine Eltern wohnen macht das auch einer schon seit mind 15 Jahren.
Er Arbeitet mit Kaltblütern (hab leider nie gefragt welche Rasse) und Schwarzwäldern.
Dieser 'Bauer' macht fast alles mit seinen Pferden, mähen, Heu wenden, ackern und eben auch Holzrücken. (Total idyllisch *grins*)
Er war auch schon im TV (auf einem Fuhrmannstag) und es gibt etliche Artikel über ihn (unter anderem war mal einer in der Cavallo).

Gibts bei euch auch Fuhrmannstage? Also Feste wo sich Fahrer, Pferdbegeisterte und Pferdbegeistertebauern treffen und Wettbewerbe austragen (Baumrücken, ackern ect.)

Auf so einem würdest du sicher Leute finden die dir Konkret weiterhelfen können.

LG Lilly
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #13
Gibts bei euch auch Fuhrmannstage?

Nein - noch nicht. Das wäre auch noch eine Herausforderung.

Hier in der Gegend gibt es viele Gestüte, aber die Ausrichtung ist nur Reiten und Trabrennen. In Wien gibt's die Fiaker - Taxler ohne Auto und die Hofreitschule (Lipizianer).

Ich geh die Sache auch nach dem Motto "Gut Ding braucht Weile" an. Ich will hier nichts übers Knie brechen. Es soll alles auf einem soliden Fundament = Auswahl der Pferde, Ausbildung Pferd / Holzarbeit usw. aufgebaut sein. Das Projekt soll nicht Idylle und Romantik ausstrahlen, sondern nützliche, umweltschonende Arbeit im Forst und Gelände und befriedigende Tätigkeit für die Pferde.
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #14
Na dann komm 'uns' (Dtl./BW) doch mal besuchen wenn ein Fuhrmannstag ist - wenn du Zeit u Interesse hast! Ich komm sozusagen 'vom Fuße der Schwäbischen Alb' und hier gibt’s so was regelmäßig... (Wenn Interesse besteht such ich dir mal ein paar Fuhrmannstage raus)

In Wien war ich schon ^_^ Hofreitschule *schwärm* Da gab’s ein Pferd (vor 2 Jahren) Siglavy ... der war so alt wie ich *g* Fand das Morgentraining super interessant!


Klar ist das richtige und umweltschonende, ernstzunehmende Arbeit - aber es wirkt auch sehr idyllisch, ne!?

LG Lilly
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #15
Klar ist das richtige und umweltschonende, ernstzunehmende Arbeit - aber es wirkt auch sehr idyllisch, ne!?

Ja, besonders im Winter, wenn man morgens im Schnee mit den Pferden ins Holz stapft... da wurden auch oft Fotos geschossen (sofern die Touris da schon wach waren) :mrgreen: Aber irgendwie sieht fast alles mit Kaltblütern idyllisch aus, einfach weil sie so groß und souverän und behäbig wirken (Betonung auf "wirken"). Wer mal an einem steilen Stück Sturmschaden im Wald zugange war weiß, daß da nicht viel Idyll übrigbleibt - aber ich find Rücken trotzdem toll.

Übrigens finde ich das mit der Peitsche, wie Unidog es beschrieben hat, eher kontraproduktiv. Im Wald - also wirklich im Wald, nicht auf einem Waldweg, wo man ein paar Stämme hin- und herbugsiert - muß das Pferd auf Stimme reagieren, auch wenn ich 5 Meter weit weg stehe. Mit der Peitsche funktioniert das doch überhaupt nicht richtig *kopfschüttel*

LG
Chipi
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #16
Das meinte ich *lach* zwar nicht unbedingt für den Pferdeführer...

Zur Peitsche, hast recht bim Rücken geht fast alles über die Stimme u die Pferde arbeiten auch recht selbstständig.
Zudem hab ich das so verstanden, dass der Typ zu unidog meinte die Peitsch sei 'Erziehungsmittel' und dazu muss ich wohl nix sagen... (unidog hat ja auch die 'Flucht' ergriffen)

LG Lilly
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #18
Na dann komm 'uns' (Dtl./BW) doch mal besuchen wenn ein Fuhrmannstag ist

Früher bin ich immer aus Neugierde nach Warendorf(D./NRW) gefahren . Das war damals nur ein Katzensprung von meiner Geburtsstadt entfernt.... Aber mittlerweile (A./NÖ) muss ich mehrtägige Ausflüge planen damit die Familie nicht zu kurz kommt (siehe Signatur).

Hofreitschule wäre einen eigenen Thread wert.

Gegen Drill (Peitsche) bin ich grundsätzlich auch, zumal ich durch die Hundearbeit mehr auf Kooperation setze: Lautzeichen und Handzeichen, Beachtung oder Ignorierung. Ich bin der Auffassung, dass das Prinzip auch bei Pferden anwendbar ist.
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #19
Ich bin der Auffassung, dass das Prinzip auch bei Pferden anwendbar ist.

Ist es auch. Pferde haben eine ähnlich ausgeprägte Körpersprache wie Hunde, nur die Lautsprache ist natürlich etwas eingeschränkt (kein Pferd knurrt oder wedelt mit dem Schwanz).

Das Thema Pferdeflüsterer will ich hier jetzt nicht wieder breittreten, aber durch sie ist das Thema Körpersprache beim Pferd in den letzten Jahren populär geworden, was auf jeden Fall eine gute Sache ist; allein wie man seine Hände hält oder ob und wie man einem Pferd den Rücken zudreht kann eine Menge bedeuten. Wenn man sich darüber im Klaren ist, hat man schon viel gewonnen.

Ich kenne mich mit Pferden jetzt besser aus als mit Hunden, aber auch da würde ich mal vermuten daß viele Fehler aus den Missverständnissen zwischen Tier und Mensch resultieren.
 
  • Holzrücker - Tradition mit Pferden Beitrag #20
Stimm ich voll zu - und eine Peitsche/Gerte dient ja eigentlich nur zum touchieren/antippen wenn der Arm 'zu kurz' ist.

Für die Longenarbeit finde ich ne Peitsche gut... je nach Haltung läuft mein Dicker schneller, langsamer ect...

Kommunikation muss immer gewaltlos sein, da sind wir uns denke ich einige!

LG Lilly

PS Statt Schwanzwedeln u Knurren haben sie aber bewegliche Ohren ;-)
 
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