- Septische Zyste - wer hat Erfahrung? Beitrag #1
Azaradel
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Hallo zusammen,...
Oh man,... Ich komm mal gleich zum Thema. Ayla hatte seit geraumer Zeit ein Geschwür an der linken Schulter. Mehrere TÄ hatten mehrere Meinungen, der eine sagte, es sei ein Grützbeutel, der nächste meinte, es wäre ein Lipom, usw.
Nun hat Ayla vor einer Woche angefangen, an eben dieser Stelle zu kratzen, und hat eine oberflächliche Wunde hinterlassen. Wir mussten nun ohnehin zum Impfen, und haben der TÄ dann gleich gezeigt, was da los ist. Sie hat daraufhin eine Punktion durchgeführt, und es kam ausschließlich klare Flüssigkeit heraus, es sah aus, wie Wasser. Die TÄ war positiv überrascht, sie hatte eher mit eitriger Flüssigkeit gerechnet, meinte dann aber, dass das bloß eine Zyste wäre, die wahrscheinlich immer wieder volllaufen würde, und häufiger mal punktiert werden müsse.
Alles wunderbar, nix lief nach, eine ganze Woche machte das Ding sich nicht bemerkbar, bis gestern ein Gemisch aus rötlich-eitriger Flüssigkeit austrat, völlig ohne äusseren Anlass. Wir also wieder zur TÄ, die selbst ganz erschrocken war, da sich herausstellte, dass die Entzündung sich in einen Großteil des umliegenden Gewebes ausgebreitet hatte, und auf den doppelten Umfang angewachsen war. Die TÄ hat dann Antibiotika in den Entzündungsherd gespritzt, und Ayla nochmal so welches gespritzt.
Heute morgen sind wir dann wieder zur TÄ, die dann unter örtlicher Betäubung mit H2O2 behandelt hat, und eine Lasche zum besseren Ablaufen des Sekrets gelegt hat. Unser Hund war wie immer völlig geduldig, und total lieb, sie hat eine halbe Stunde in ein und derselben Position verbracht, obwohl sie am ganzen Leib gezittert hat. :? Die TÄ hat nochmal ein Schmerzmittel verabreicht, und will nun versuchen, das Ganze ohne OP in den Griff zu kriegen, weil Ayla eben schon älter ist, und die Stelle, an der das stattfindet wirklich denkbar schlecht ist. Sie müsste einen großflächigen Bereich herausschneiden, und dann die Haut extrem straffen, was im Hals-Schulter-Bereich natürlich total mies ist, Ayla läuft jetzt schon ziemlich schleppend. Hat irgendjemand Erfahrung mit septischen Wunden beim Hund? Wie lange dauert so eine Abheilung ungefähr, und wie stehen die Chancen, dass das Ganze ohne OP verheilt?
Jede Antwort hilft. Danke im Voraus,...
Gruß
Oh man,... Ich komm mal gleich zum Thema. Ayla hatte seit geraumer Zeit ein Geschwür an der linken Schulter. Mehrere TÄ hatten mehrere Meinungen, der eine sagte, es sei ein Grützbeutel, der nächste meinte, es wäre ein Lipom, usw.
Nun hat Ayla vor einer Woche angefangen, an eben dieser Stelle zu kratzen, und hat eine oberflächliche Wunde hinterlassen. Wir mussten nun ohnehin zum Impfen, und haben der TÄ dann gleich gezeigt, was da los ist. Sie hat daraufhin eine Punktion durchgeführt, und es kam ausschließlich klare Flüssigkeit heraus, es sah aus, wie Wasser. Die TÄ war positiv überrascht, sie hatte eher mit eitriger Flüssigkeit gerechnet, meinte dann aber, dass das bloß eine Zyste wäre, die wahrscheinlich immer wieder volllaufen würde, und häufiger mal punktiert werden müsse.
Alles wunderbar, nix lief nach, eine ganze Woche machte das Ding sich nicht bemerkbar, bis gestern ein Gemisch aus rötlich-eitriger Flüssigkeit austrat, völlig ohne äusseren Anlass. Wir also wieder zur TÄ, die selbst ganz erschrocken war, da sich herausstellte, dass die Entzündung sich in einen Großteil des umliegenden Gewebes ausgebreitet hatte, und auf den doppelten Umfang angewachsen war. Die TÄ hat dann Antibiotika in den Entzündungsherd gespritzt, und Ayla nochmal so welches gespritzt.
Heute morgen sind wir dann wieder zur TÄ, die dann unter örtlicher Betäubung mit H2O2 behandelt hat, und eine Lasche zum besseren Ablaufen des Sekrets gelegt hat. Unser Hund war wie immer völlig geduldig, und total lieb, sie hat eine halbe Stunde in ein und derselben Position verbracht, obwohl sie am ganzen Leib gezittert hat. :? Die TÄ hat nochmal ein Schmerzmittel verabreicht, und will nun versuchen, das Ganze ohne OP in den Griff zu kriegen, weil Ayla eben schon älter ist, und die Stelle, an der das stattfindet wirklich denkbar schlecht ist. Sie müsste einen großflächigen Bereich herausschneiden, und dann die Haut extrem straffen, was im Hals-Schulter-Bereich natürlich total mies ist, Ayla läuft jetzt schon ziemlich schleppend. Hat irgendjemand Erfahrung mit septischen Wunden beim Hund? Wie lange dauert so eine Abheilung ungefähr, und wie stehen die Chancen, dass das Ganze ohne OP verheilt?
Jede Antwort hilft. Danke im Voraus,...
Gruß