muss Chris hier mal Recht geben.
Die Bakterien befinden sich nur zu einem kleinen Prozentsatz im freien Wasser. Die Bakterien sind substratgebunden und befinden sich somit in erster Linie im Bodengrund und im Filter.
wenn dem nicht so wäre hätten verdamt viele Aquarianer große Probleme.
Ich selbst wechsel auch zwischen 50 und 60% pro Woche und Becken, in Aufzuchtbecken teilweise noch mehr, und es funktioniert. (zu bestzeiten 7 becken so gepflegt, jetzt aus beruflichen Gründen stehen nurmehr 3)
natürlich kann es auch mit weniger WW noch funktionieren, aber da kann man keine Pauschalaussage machen. Gerade wenn es Probleme mit Krankheiten gibt, oder wenn es sich um einen Anfänger handelt ist es erstmal sicherer, etwas mehr zu wechseln.
wenn man nicht zu kaltes Wasser (3-4°C Temperaturdifferens sind wirklich kein Problem, regt sogar viele Fische zur Balz an) mit passender Härte verwendet geht auch noch mehr, nur ausgasen lassen sollte man es bei massiven Wasserwechseln.
Eine deutliche Erhöhung der kH sollte eigentlich auch nicht stattfinden und wenn führt diese auch nicht ursächlich zum Tod der Tiere.
wenn man nicht enthärtet oder aufsalzt sollte sich da auch nicht viel ändern. wenn doch würd ich mal nach der Ursache suchen, mich würde ein größerer Anstieg oder Abfall der kh zwischen den Welchseln etwas stutzig machen.
@Elfenwald:
gerade, dass du schon alle Krankheiten durchhast würde mir an deiner Stelle zu denken geben. Ich betreibe das Hobby auch shcon ein paar Jährchen lang, und von "alle Krankheiten durchhaben" kann ich weiß gott nicht sprechen.