monatliche Magen- und Darmbeschwerden

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  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden Beitrag #1
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masi

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Hallo Ihr,
bin neu hier und hoffe auf viele Tips und Anregungen von Euch.
Ich weiß auch, ehrlich gesagt, nicht mehr weiter.
Es geht um meine 10 jährige Labrador-Riesenschnauzer-Mischlingshündin.
Außer ihren gelegentlichen Oxalatsteinen in der Blase, mittlerer HD, Arthrose im Rücken und gelegentlicher Inkontinenz, hat sie seit ca. 6 Monaten Magen- und Darmbeschwerden und dieses monatlich.
Diese monatlichen Beschwerden fangen meist so an:
am frühen Morgen erbrechen: weißer Schaum, dann, meist am nächsten Tag, extrem lautes Grummeln im Magen-Darmbereich, in dem Moment möchte sie nur noch raus und sich den Magen mit Gras vollstopfen.
Am Abend geht es dann weiter mit Durchfall (ohne Blut)
Die letzten 5 Monate haben Antibiotika- und Buscopanspritzen angeschlagen bzw. geholfen, im November dann leider nicht mehr, sie bekam eine andere Sorte verabreicht, die dann half. Ich habe meine Süße auf den Kopf stellen lassen: komplette Blutuntersuchung, Kot-, Urinuntersuchung, Ultraschall (der komplette Bauchbereich), es wurde nichts gefunden. Füttere seit 4 Wochen die vom TA empfohlene Diätnahrung und heute morgen ging es wieder los, bzw. vor 2 Tagen erbrechen: weißer Schaum und heute Magen-Darmgluckern, Grasfreßattacke und anschließend Durchfall! Sie kann doch nicht ständig mit Antibiotika vollgepumpt werden?!
Im übrigen habe ich auch eine Futtermittelallergie-Diagnose machen lassen, laut der Ergebnisse ist sie gegen alles allergisch, außer auf Hafer!
So, nun hoffen ich auf Euch!
Was kann ich noch tun?

Liebe Grüße
Manuela
 
  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden

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  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden Beitrag #2
Hallo und herzlich Willkommen,
das ist ja wirklich nicht schön, und noch schlimmer wenn man die Ursache des Problems nicht findet.

Ständige Antibiotika Spritzen sind wirklich nicht gut über so einen langen Zeitraum.

Was bekommt er denn für ein Diätfutter? Wie lange geht so eine Durchfall/Erbrechen-Phase wenn sie erst mal da ist?
Das ist natürlich übel, wenn sie ausser Hafer nix wirklich verträgt. Hab ihr es mal mit einer Ausschlussdiät versucht. Vielleicht ist es wirklich ein Problem mit dem Futter oder mit einen der Inhaltsstoffe.

LG
 
  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden Beitrag #3
Magen-Darm, doch die Galle???

Liebe Manuela,
wir hatten bis vor einer Woche dasselbe Problem, oder zumindest ähnlich, ich hatte darüber unter Hunde-Ernährung geschrieben. Unser Hund wurde auch ewig untersucht, nix. Und erst als ich ziemlich laut und garstig wurde, begann man sich ausführlicher mit meinem Hund zu beschäftigen und siehe da, es wurde ein klitzkleiner Defekt an der Galle entdeckt, der aber große Folgen hatte. Seit 3 Tagen wird er gezielt behandelt und endlich geht es ihm wieder besser.Übrigens: Antibiotika, wie sich im nachhinein herausstellte, waren Gift für ihn, da diese die Magen-Darm-Flora noch mehr angreifen.
Dir und einem Hund alles Gute,
Katharina
 
  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden Beitrag #4
Hallo auch von mir, ich würde vorab auch auf eine Unverträglichkeit der Medikamente tippen, auch ist zu beachten, wie die Verträglichkeit von Med untereinander ist. Dann ist das von Fini angemerkte "antibiotikakonsum" nicht wirklich die Lösung des Problems, damit wird dem Körper jegliche Möglichkeit zur Eigenbekämpfung genommen und eine Immunschwäche wär das Resultat! Ohne deine Bemühungen jetzt in Frage zu stellen, hast du dich auch schonmal an einen anderen TA gewendet?

PS: auch die Anmerkung meiner Vorposterin ist nicht abwägig!
 
  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden Beitrag #5
Hallo Fini, Katharina und Dogman,
hoffe, ich habe jetzt den richtigen Button "Antworten" geklickt.
Erst einmal vielen Dank, für eure Antworten! :)
Tracy bekommt seit ca. 6 Wochen das Diätnaßfutter "Digestive Low Fat" von Royal Canin, in jungen Jahren bekam sie Trockenfutter von Hill's, das mochte sie dann nicht mehr und ich stellte auf Naßfutter von Hill's um. Da Hill's keine verschiedenen Geschmacksrichtungen anbietet, habe ich ihr in den letzten Jahren eine Büchse (400 g) Rinti "Sensible" am Vormittag und eine Büchse (370 g) Hill's Sensiorenfutter am Abend verabreicht, dazu ein paar Hundekekse, Ochsenziemer, getr. Pansen, das ging auch jahrelang gut so.
Die Durchfall-/Erbrechenphasen sind unterschiedlich lang. In den letzten Monaten war, nach der Antibiotikaspritze, innerhalb einer halben Stunde alles wieder ok. Gestern morgen fing es ja wieder mit dem extremen Bauchgluckern und der Grasfreßattacke an. Am Mittag hat sie dann die reinste Wasserfontäne gekäckert,dann allerdings erst wieder am abend gekäckert und da war der Kot wieder breiig (also etwas fester). Heute morgen hat sie erst einmal das Gras, von gestern morgen, ausgebrochen.
Der Kot, heute morgen, war zwar noch weich, aber schon als Wurst geformt. Habe ihr heute, etwas Haferschleim unter das Futter gemischt, hoffe, daß das die Magen-Darmschleimhaut etwas regeneriert, da macht die TA nämlich gar nichts für. Mit einer Ausschlußdiät habe ich es noch nicht probiert, nur, daß ich halt all den Kram zwischendurch (Kekse, Ochsenziemer usw.) weggelassen habe. Da müßte ich mir dann auch professionelle Hilfe suchen, weiß nicht, wie man so etwas überhaupt durchführt.
Das komische ist ja, daß Tracy nicht ständig Durchfall hat sondern wirklich "nur" alle 3-4 Wochen. Bei einer Ausschlußdiät müßte ich ihr ja dann erst einmal 4 Wochen lang, z.B. nur Kartoffeln geben, um zu wissen, ob sie darauf allergisch reagiert oder wie läuft das? Habe mich damit wirklich noch gar nicht beschäftigt.

Katharina,
ist ja interessant, wodurch wurde denn dieser Defekt entdeckt?
Durch eine Blut-, Ultraschalluntersuchung?

Dogman,
ich bin am überlegen, ob ich noch einen weiteren TA aufsuche, habe auch schon an einen Heilpraktiker gedacht, muß nur den "richtigen" TA oder Heilpraktiker finden.

Lg Manuela
 
  • monatliche Magen- und Darmbeschwerden Beitrag #6
Hallo Manuela,
der Infekt oder was immer es ist wurde durch 1. Ultraschall 2. Kotprobe und 3. musste eine Dame mit einer Schöpfkellehinter unserem Hund herlaufen und Pip "einfangen". Dann haben sie den Infekt entdeckt, allerdings kamen sie durch den Ultraschall drauf, dass in Magen oder Darm oder eben Galle nicht alles rund läuft. Wie gesagt, hätten sie das vorher gemacht und nicht wahllos Antibiotika gegeben, denkeich, wäre er schneller gesund geworden und hätte seine möglichen Schäden in Magen und Darm nicht noch verschlimmert. Jetzt bekommt er ein Gastromittel und Globuli, es hilft und morgen können wir ihn um 13 Uhr abholen (wenn die Nacht gut verläuft). Manchmalscheint es leider nur noch zu helfen, wenn man auch TA ziemlich anmacht und möglicherweise auch unter Androhung an die Öffentlichkeit zu gehen, sie unter Druck setzt. Schade, aber so scheint es manchmal zu sein.
Gruß,
Katharina
 
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