- Denn man will ja nur mal schauen... Beitrag #1
Silke
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Denn man will ja nur mal schauen....Klein, flauschig und zum knuddeln süß sitzen sie im Schaukasten in dem Zoogeschäft.
Zum greifen nah.
Viel zu oft wird die Anschaffungen einen Kaninchens erst beim Beschauen der Tiere gemacht. Wenn die Kinder hoch und heilig versprechen es jeden Tag zu streicheln und zu füttern.
Denn mehr braucht so ein winziges Kaninchen ja nicht.
Doch bei zwei Kindern müssen es zwei Kaninchen sein.
Der herbeigerufene Verkäufer erkundigt sich umsatztüchtig ob den auch Zubehör vorhanden sei.
Schnell wird ein handelsüblicher Käfig (100x50x40cm) ein Schlafhäuschen (29x29x16cm),ein Futternapf, Wassertränke (600ml), eine Heuraufe, und ein Ratgeber über Kaninchenhaltung zusammen getragen.
Damit man auch mit den Kaninchen spazieren gehen kann muss auf jeden Fall für jedes der Tiere eine Leine mit Brustgeschirr dabei sein.
Für die Pflege braucht man noch eine Kaninchenbürste , einen Kamm und eine Krallenschere.
Einstreu so wie Heu und teures Markenfutter und natürlich Knabberstangen und Drops oder ähnliches sind ein Muss für jedes Kaninchen.
Mehr braucht sie nicht.
Beim überschlagen der Kosten erkennen die Eltern oft das zwei Kaninchen doch sehr teuer sind.
Doch versprochen ist versprochen, und wie sieht das aus wenn man den tüchtigen Verkäufer sagen würde, wir überlegen uns das noch.
Und so werden Abstriche gemacht.
Es reicht doch aus wenn es nur ein Kaninchen ist, das kann man sich ja teilen
Der Käfig muss für ein so winziges Tier nicht so groß sein. Es reicht ein kleinerer (75x47x45).
Das Schlafhäuschen passt nicht in den neu ausgesuchten Käfig, so etwas braucht man auch nicht.
Die Wassertränke ist eh zu groß also auch kleiner(150ml)
Die Heuraufe braucht es nicht, das Heu kann man auch auf den Boden legen.
Bürste und Kamm hat man noch von der abgegebenen Katze (wegen einer Allergie) zu hause.
Eine Krallenschere braucht es nicht.
Einen Ratgeber über Kaninchenhaltung braucht man nicht mehr, man hat ja jetzt alles für das Tier
Das Kaninchen wird nach dem Süßfaktor aus gewählt,
und in einen kleinen Pappkarton mit Löchern nach Hause getragen.
Im Kinderzimmer ist keine Ecke mehr frei, also wird der Käfig direkt neben der Tür gestellt.
Schnell ist der Käfig einrichtet und das Tier hinein gesetzt.
Doch was ist das?
Das Kaninchen sitzt ängstlich, schwer atmend und mit angelegten Ohren ausgerechnet in der Käfigecke wo man das Heu zum fressen ausgelegt hat.
Was ist los, war es im Geschäft doch munter und hat es dort mit hochstehenden Ohren mit seinen Kaninchenfreunden gespielt.
Und so wird es herausgeholt und von einen Arm zum anderen gereicht (denn jeder will es ja mal auf den Arm nehmen) um es zu beruhigen.
Es vergehen Wochen und Monate, das einst so kleine Kaninchen ist mittlerweile ausgewachsen.
Leine und Geschirr wurden nie benutzt.
Aus dem Käfig kann man es auch nicht mehr gelassen, denn dann muss man ja dabei bleiben sonst macht es alles kaputt. und soviel Zeit hat man ja nicht.
Es passt ja schon lange nicht mehr in seinen Käfig, aber warum einen neuen kaufen.
Denn den ewigen Streit um die Fütterung und das Säubern des stinkenden Käfiges haben die Eltern verloren und kümmern sich gelegentlich darum.
Die Kinder haben wichtigeres zu tun als sich um das Tier zu kümmern.
Es ist ja langweilig geworden und es kratzt ja so wenn man es auf dem Arm nimmt wegen seiner hässlich langen Krallen.
Irgend wann stellt die Familie fest das sie doch auf einmal eine Allergie bekommen haben, das kann nur am Tier liegen.
Bei der Abgabe des Tieres im Tierheim werden noch ein paar Tränen heraus gedrückt damit es auch glaubwürdiger erscheint, wenn man beteuert das man das Tier ja so lieb hat aber es wegen einer Allergie weggeben müsste.
Und so verlässt die Familie schweigend das Tierheim, mit dem festen Entschluss sich nie wieder ein Tier anzuschaffen.
Bis zum nächsten Besuch in einen Zoogeschäft.
Zum greifen nah.
Viel zu oft wird die Anschaffungen einen Kaninchens erst beim Beschauen der Tiere gemacht. Wenn die Kinder hoch und heilig versprechen es jeden Tag zu streicheln und zu füttern.
Denn mehr braucht so ein winziges Kaninchen ja nicht.
Doch bei zwei Kindern müssen es zwei Kaninchen sein.
Der herbeigerufene Verkäufer erkundigt sich umsatztüchtig ob den auch Zubehör vorhanden sei.
Schnell wird ein handelsüblicher Käfig (100x50x40cm) ein Schlafhäuschen (29x29x16cm),ein Futternapf, Wassertränke (600ml), eine Heuraufe, und ein Ratgeber über Kaninchenhaltung zusammen getragen.
Damit man auch mit den Kaninchen spazieren gehen kann muss auf jeden Fall für jedes der Tiere eine Leine mit Brustgeschirr dabei sein.
Für die Pflege braucht man noch eine Kaninchenbürste , einen Kamm und eine Krallenschere.
Einstreu so wie Heu und teures Markenfutter und natürlich Knabberstangen und Drops oder ähnliches sind ein Muss für jedes Kaninchen.
Mehr braucht sie nicht.
Beim überschlagen der Kosten erkennen die Eltern oft das zwei Kaninchen doch sehr teuer sind.
Doch versprochen ist versprochen, und wie sieht das aus wenn man den tüchtigen Verkäufer sagen würde, wir überlegen uns das noch.
Und so werden Abstriche gemacht.
Es reicht doch aus wenn es nur ein Kaninchen ist, das kann man sich ja teilen
Der Käfig muss für ein so winziges Tier nicht so groß sein. Es reicht ein kleinerer (75x47x45).
Das Schlafhäuschen passt nicht in den neu ausgesuchten Käfig, so etwas braucht man auch nicht.
Die Wassertränke ist eh zu groß also auch kleiner(150ml)
Die Heuraufe braucht es nicht, das Heu kann man auch auf den Boden legen.
Bürste und Kamm hat man noch von der abgegebenen Katze (wegen einer Allergie) zu hause.
Eine Krallenschere braucht es nicht.
Einen Ratgeber über Kaninchenhaltung braucht man nicht mehr, man hat ja jetzt alles für das Tier
Das Kaninchen wird nach dem Süßfaktor aus gewählt,
und in einen kleinen Pappkarton mit Löchern nach Hause getragen.
Im Kinderzimmer ist keine Ecke mehr frei, also wird der Käfig direkt neben der Tür gestellt.
Schnell ist der Käfig einrichtet und das Tier hinein gesetzt.
Doch was ist das?
Das Kaninchen sitzt ängstlich, schwer atmend und mit angelegten Ohren ausgerechnet in der Käfigecke wo man das Heu zum fressen ausgelegt hat.
Was ist los, war es im Geschäft doch munter und hat es dort mit hochstehenden Ohren mit seinen Kaninchenfreunden gespielt.
Und so wird es herausgeholt und von einen Arm zum anderen gereicht (denn jeder will es ja mal auf den Arm nehmen) um es zu beruhigen.
Es vergehen Wochen und Monate, das einst so kleine Kaninchen ist mittlerweile ausgewachsen.
Leine und Geschirr wurden nie benutzt.
Aus dem Käfig kann man es auch nicht mehr gelassen, denn dann muss man ja dabei bleiben sonst macht es alles kaputt. und soviel Zeit hat man ja nicht.
Es passt ja schon lange nicht mehr in seinen Käfig, aber warum einen neuen kaufen.
Denn den ewigen Streit um die Fütterung und das Säubern des stinkenden Käfiges haben die Eltern verloren und kümmern sich gelegentlich darum.
Die Kinder haben wichtigeres zu tun als sich um das Tier zu kümmern.
Es ist ja langweilig geworden und es kratzt ja so wenn man es auf dem Arm nimmt wegen seiner hässlich langen Krallen.
Irgend wann stellt die Familie fest das sie doch auf einmal eine Allergie bekommen haben, das kann nur am Tier liegen.
Bei der Abgabe des Tieres im Tierheim werden noch ein paar Tränen heraus gedrückt damit es auch glaubwürdiger erscheint, wenn man beteuert das man das Tier ja so lieb hat aber es wegen einer Allergie weggeben müsste.
Und so verlässt die Familie schweigend das Tierheim, mit dem festen Entschluss sich nie wieder ein Tier anzuschaffen.
Bis zum nächsten Besuch in einen Zoogeschäft.
