Hiho!
Ich misch mich mal ein

Hab das Thema grad durchgelesen und mag nochmal was dazu sagen, aus eigener Erfahrung.
Ich habe ja jetzt einen hübschen 4-jährigen Araber.
Der tut unwahrscheinlich gerne den Kopf in die Luft recken, v/a scheint beim longieren ohne Reiter ein Fremdwort zu sein.
Ich habe verschiedene Methoden ausprobiert und wie folgt festgestellt:
"Longierhilfe" (die zwischen den Beinen über den Rücken): Pferd macht den Kopf zwar runter, läuft aber trotzdem nicht vernünftig und wackelt schwer auf der Vorderhand herum. Er kann sich alledings gut umschauen und biegen, jetzt, nachdem er gelernt hat, auch ordentlich mit der Hinterhand mitzutreten, funktioniert die gut.
"Ausbinder": Pferd kann sich nicht gut biegen und bietet sich in allen möglichen Haltungen an, nur nicht in der Richtigen. Zug im Maul, der Permanent ist, findet er blöd.
"Longierhilfe" (das bis hinter die Hinterhand reicht, Bild 2): Pferd geht prima V/A, Hinterhand läuft mit und tritt ordentlich unter. Nachteil: Dadurch, dass es an der Hinterhand anliegt, riegelt sich das Pferd selbst bei jedem Schritt runter, läuft also nicht direkt freiwillig so. Pferd nach dieser Longierhilfe ziemlich empfindlich im Maul. Also abwägen, ob's was für's Pferd ist.
So, meine Ideallösung war der "Rollausbinder". Den gibt's bei Kraemer.de zu kaufen und lehnt sich stark am Ausbinder an, nur dass das Pferd ohne umgurten etc. sich biegen kann (hatte sowas selbst gebastelt, bis mir wer sagte, dass es das schon gibt :evil

. Pak lief damit wirklich sehr entspannt und lies auch einfach mal den Kopf unten und die Hinterhand aktiviert.
Die würde und werde ich wahrscheinlich noch einige Zeit nutzen, da Pak wirklich nicht gern läuft, ohne dass wer draufsitzt.
Ich mag die Rollausbinder gerne empfehlen.
Hoffe, das war jetzt nicht überflüssig
Grüße
Eure Feder