- Farbmausnachwuchs, benötige Rat!!! Beitrag #1
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Hoeth
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Hallo,
ich benötige mal dringend Rat!
Ich habe mir im Januar diesen Jahres 4 Farbmausweibchen gekauft. Kurz darauf hat eine der Mäuse Nachwuchs ( 4 Stück) bekommen, was so nicht geplant war. "Alles kein Problem!" hab ich mir gedacht, läßt die kleinen halt 1 Monat bei der Mama und gibst dann die Männchen wieder in der Zootierhandlung ab. Unterdessen hab ich dann gezwungenermaßen mal ein Projekt in Angriff genommen, was ich schon bei meinen Streifengrasmäusen hätte tun sollen. Ich hab ein Terrarium gebaut, damit die Kleinen nicht durch die Gitterstäbe entwischen.
Nach 1 Monat waren leider nur noch 2 der 4 am leben. Ich schätze die haben sich am Befestigungsdraht vom Nagestein zu schaffen gemacht und sich durch die scharfen Teile die Innerein verletzt. Seitdem schneid ich die Drähte immer ab. Woran es nun wirklich lag weiß ich allerdings nicht.
Jedenfalls hab ich den beiden dann mal "untern Rock" geschaut und zu meiner Enttäuschung waren beides Männchen, die ich notgedrungen wieder in der Zoohandlung abgeben mußte, dabei waren die so hübsch.
Soweit so gut, jetzt hatte ich dieses riesen Terrarium und nur 4 Mäuse. Ich dachte mir, da fehlt etwas Leben in der Bude und ich geh mal nach 2 weiteren Weibchen schauen, die farblich nochmal etwas anders ausschauen als meine, die ich bereits habe. Zu meinem Glück hatten beide Zoohandlungen, bei denen ich war, grad keine Mäuse da, denn als ich völlig enttäuscht nach Hause kam und den Käfig reinigte, entdeckte ich aufeinmal 4 weitere Junge (wieder 4), die grade erst ein oder 2 Tage alt sein konnten (hatten noch kein Fell). Also hatten die mir wohl doch ein Männchen untergeschoben. Allerdings konnte ich bis heute nicht ermitteln, welche der 4 Mäuse es ist, da ich keine auffälligen Hoden entdecken konnte. (Bin halt nur Laie und bei den Streifengrasmäusen, die ich mal hatte, waren die Hoden kaum zu übersehen).
Ich muß ganz ehrlich gestehen, daß ich so ziemlich alle Fehler gemacht habe, die man nur machen kann, denn ich hatte beim ersten Wurf nicht großartig geguckt, was alles zu beachten ist, da ich nicht vor hatte das zu wiederholen und mir weiterhin gedacht habe, daß es ja nicht so kompliziert sein kann. Als erstes hab ich natürlich einfach den Käfig sauber gemacht und die Jungen vorsichtig zu ihrer Mutter gesetzt. Glücklicherweise hat die Mutter trotz all dieser Störungen die Kleinen weiter gesäugt und so wie es aussieht kümmert sich eine der anderen Mäuse mit um die Kleinen.
Gestern hatte ich erneut den Käfig sauber gemacht und schonmal geguckt, was denn ein Weibchen und was denn ein Männchen ist. Das Ganze war allerdings so schwer auseinander zu halten, daß ich mal eben den Rechner angeschmissen hab um Rat im Internet zu suchen. Hab per Google dann die Seite Mausopolis aufgesucht und etwas nachgelesen und weil da alles so ausführlich stand, hab ich dann auch gleich weiter gelesen und mal geschaut was da zum Thema Nachwuchs steht.
Da wurden mir dann meine "Anfänger-Fehler" bewußt und auch die Idee einfach alle zu behalten und die Tiere, die zu viel sind, auszusortieren und an die Zootierhandlung weiter zu geben erwies sich als Schnapsidee.
So, nach diesem Roman zu meiner "Mäusevorgeschichte", hier meine Fragen und Probleme bei der ganzen Sache.
1. Problem: Ich hab die 4 "Großen" mittlerweile richtig lieb gewonnen und würd mich nur ungern von einer trennen. Andererseits wurd mir von Tierärzten gesagt, daß Kastrationen bei Kleinnagern immer das Risiko mit sich bringt, daß die Tiere die Wunde nicht in Ruhe lassen und es immer schlimmer wird. (Eine meiner Streifis mußte wegen einer Verletzung, die sie immer wieder aufgenagt hatte eingeschläfert werden).
Jetzt würd ich gern wissen, wozu ihr mir raten würdet? Kastration oder Maus abgeben?
Wenn zur Kastration geraten wird, wüßte ich gern, ob jemand einen Tierarzt in Berlin kennt, der viel Erfahrung mit Mäusen hat, denn meine beiden Streifis waren nach dem Tierarztbesuch tot, was mein Vertrauen in Tierärzte doch etwas erschüttert hat.
Das 2. Problem: Was soll mit dem Nachwuchs geschehen sobald er die 30 Tage durchbrochen hat? Am liebsten wäre mir, wenn ich die Männchen an einen erfahrenen Halter in Berlin abgeben könnte. Am besten an einen Züchter, bei den ich dann noch 1-2 Mäuseweibchen für mein Terrarium kaufen könnte. Nur ungern würd ich sie in der Zootierhandlung abgeben, denn da bin ich mir trotz Beteuern der Verkäufer nicht sicher, ob sie nicht doch im Maul einer Schlange enden. Zur Not könnte ich die Tiere auch erstmal trennen, da ich noch 2 Käfige und genügend Ausstattung habe.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Und wem das alles noch nicht genug war, der kann noch folgende Frage beantworten:
Mein Terrarium ist aus nem alten Kleiderschrank zusammen gebaut worden, der natürlich auch ein paar Boorlöcher hatte. Eigentlich dachte ich, es wär kein Problem, da das eh unter 8cm Streu versteckt war, aber die kleinen Biester haben es doch tatsächlich gefunden und die Angriffsstelle gleich genutzt um mal eben eine Kuhle von 5 cm Durchmesser zu nagen. Bevor die sich komplett durch den Boden durch nagen, will ich das ganze irgendwie auffüllen und versiegeln, nur wüßte ich gern, was man da am besten nehmen könnte, ohne daß es gefährlich für die kleinen Nager wird (Vergiftung etc.). Ich hatte an Spachtelmasse gedacht, aber Sicher bin ich da nicht, da die ja meist aus ungesunder Epoxymasse besteht und ich nicht ausschließen kann, daß die da wieder dran rum nagen.
So, das war es erstmal. Wenn ihr nochmehr wissen müßt, fragt einfach und auf Wunsch kann ich sicher auch Fotos von den Tieren hochladen.
Danke schonmal im vorraus.
Mfg Hoeth
ich benötige mal dringend Rat!
Ich habe mir im Januar diesen Jahres 4 Farbmausweibchen gekauft. Kurz darauf hat eine der Mäuse Nachwuchs ( 4 Stück) bekommen, was so nicht geplant war. "Alles kein Problem!" hab ich mir gedacht, läßt die kleinen halt 1 Monat bei der Mama und gibst dann die Männchen wieder in der Zootierhandlung ab. Unterdessen hab ich dann gezwungenermaßen mal ein Projekt in Angriff genommen, was ich schon bei meinen Streifengrasmäusen hätte tun sollen. Ich hab ein Terrarium gebaut, damit die Kleinen nicht durch die Gitterstäbe entwischen.
Nach 1 Monat waren leider nur noch 2 der 4 am leben. Ich schätze die haben sich am Befestigungsdraht vom Nagestein zu schaffen gemacht und sich durch die scharfen Teile die Innerein verletzt. Seitdem schneid ich die Drähte immer ab. Woran es nun wirklich lag weiß ich allerdings nicht.
Jedenfalls hab ich den beiden dann mal "untern Rock" geschaut und zu meiner Enttäuschung waren beides Männchen, die ich notgedrungen wieder in der Zoohandlung abgeben mußte, dabei waren die so hübsch.
Soweit so gut, jetzt hatte ich dieses riesen Terrarium und nur 4 Mäuse. Ich dachte mir, da fehlt etwas Leben in der Bude und ich geh mal nach 2 weiteren Weibchen schauen, die farblich nochmal etwas anders ausschauen als meine, die ich bereits habe. Zu meinem Glück hatten beide Zoohandlungen, bei denen ich war, grad keine Mäuse da, denn als ich völlig enttäuscht nach Hause kam und den Käfig reinigte, entdeckte ich aufeinmal 4 weitere Junge (wieder 4), die grade erst ein oder 2 Tage alt sein konnten (hatten noch kein Fell). Also hatten die mir wohl doch ein Männchen untergeschoben. Allerdings konnte ich bis heute nicht ermitteln, welche der 4 Mäuse es ist, da ich keine auffälligen Hoden entdecken konnte. (Bin halt nur Laie und bei den Streifengrasmäusen, die ich mal hatte, waren die Hoden kaum zu übersehen).
Ich muß ganz ehrlich gestehen, daß ich so ziemlich alle Fehler gemacht habe, die man nur machen kann, denn ich hatte beim ersten Wurf nicht großartig geguckt, was alles zu beachten ist, da ich nicht vor hatte das zu wiederholen und mir weiterhin gedacht habe, daß es ja nicht so kompliziert sein kann. Als erstes hab ich natürlich einfach den Käfig sauber gemacht und die Jungen vorsichtig zu ihrer Mutter gesetzt. Glücklicherweise hat die Mutter trotz all dieser Störungen die Kleinen weiter gesäugt und so wie es aussieht kümmert sich eine der anderen Mäuse mit um die Kleinen.
Gestern hatte ich erneut den Käfig sauber gemacht und schonmal geguckt, was denn ein Weibchen und was denn ein Männchen ist. Das Ganze war allerdings so schwer auseinander zu halten, daß ich mal eben den Rechner angeschmissen hab um Rat im Internet zu suchen. Hab per Google dann die Seite Mausopolis aufgesucht und etwas nachgelesen und weil da alles so ausführlich stand, hab ich dann auch gleich weiter gelesen und mal geschaut was da zum Thema Nachwuchs steht.
Da wurden mir dann meine "Anfänger-Fehler" bewußt und auch die Idee einfach alle zu behalten und die Tiere, die zu viel sind, auszusortieren und an die Zootierhandlung weiter zu geben erwies sich als Schnapsidee.
So, nach diesem Roman zu meiner "Mäusevorgeschichte", hier meine Fragen und Probleme bei der ganzen Sache.
1. Problem: Ich hab die 4 "Großen" mittlerweile richtig lieb gewonnen und würd mich nur ungern von einer trennen. Andererseits wurd mir von Tierärzten gesagt, daß Kastrationen bei Kleinnagern immer das Risiko mit sich bringt, daß die Tiere die Wunde nicht in Ruhe lassen und es immer schlimmer wird. (Eine meiner Streifis mußte wegen einer Verletzung, die sie immer wieder aufgenagt hatte eingeschläfert werden).
Jetzt würd ich gern wissen, wozu ihr mir raten würdet? Kastration oder Maus abgeben?
Wenn zur Kastration geraten wird, wüßte ich gern, ob jemand einen Tierarzt in Berlin kennt, der viel Erfahrung mit Mäusen hat, denn meine beiden Streifis waren nach dem Tierarztbesuch tot, was mein Vertrauen in Tierärzte doch etwas erschüttert hat.
Das 2. Problem: Was soll mit dem Nachwuchs geschehen sobald er die 30 Tage durchbrochen hat? Am liebsten wäre mir, wenn ich die Männchen an einen erfahrenen Halter in Berlin abgeben könnte. Am besten an einen Züchter, bei den ich dann noch 1-2 Mäuseweibchen für mein Terrarium kaufen könnte. Nur ungern würd ich sie in der Zootierhandlung abgeben, denn da bin ich mir trotz Beteuern der Verkäufer nicht sicher, ob sie nicht doch im Maul einer Schlange enden. Zur Not könnte ich die Tiere auch erstmal trennen, da ich noch 2 Käfige und genügend Ausstattung habe.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Und wem das alles noch nicht genug war, der kann noch folgende Frage beantworten:
Mein Terrarium ist aus nem alten Kleiderschrank zusammen gebaut worden, der natürlich auch ein paar Boorlöcher hatte. Eigentlich dachte ich, es wär kein Problem, da das eh unter 8cm Streu versteckt war, aber die kleinen Biester haben es doch tatsächlich gefunden und die Angriffsstelle gleich genutzt um mal eben eine Kuhle von 5 cm Durchmesser zu nagen. Bevor die sich komplett durch den Boden durch nagen, will ich das ganze irgendwie auffüllen und versiegeln, nur wüßte ich gern, was man da am besten nehmen könnte, ohne daß es gefährlich für die kleinen Nager wird (Vergiftung etc.). Ich hatte an Spachtelmasse gedacht, aber Sicher bin ich da nicht, da die ja meist aus ungesunder Epoxymasse besteht und ich nicht ausschließen kann, daß die da wieder dran rum nagen.
So, das war es erstmal. Wenn ihr nochmehr wissen müßt, fragt einfach und auf Wunsch kann ich sicher auch Fotos von den Tieren hochladen.
Danke schonmal im vorraus.
Mfg Hoeth