Zweispurig reiten

Diskutiere Zweispurig reiten im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo... Hab gestern was über das Zweispurige Reiten bzw Ausbilden gelesen... d.h. das ein Pferd sowohl Dressur als auch Western ausgebildet...

Was haltet ihr vom zweispurigen Reiten bzw Ausbilden?

  • sehr gut

    Stimmen: 6 42,9%
  • naja

    Stimmen: 5 35,7%
  • schlecht

    Stimmen: 3 21,4%

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  • Zweispurig reiten Beitrag #1
Pferdefriend

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Hallo...

Hab gestern was über das Zweispurige Reiten bzw Ausbilden gelesen...

d.h. das ein Pferd sowohl Dressur als auch Western ausgebildet bzw geritten wird!

Ich finde das ne tolle Idee.....

Was haltet ihr davon?
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #2
huhu...
also meine RB kann auch beides...
western und dressur...
ich find das gut weil das pferd und auch reiter
dann etwas abwechslung hat...
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #3
Hi,

wenn ihr über ein Thema wie dieses sprecht, dann bitte von Reitweisen sprechen (Englisch / Western / Klassik / ...) und nicht von Dressur oder Western denn es gibt in ALLEN Reitweisen 'Dressur'reiten - im jeweiligen Stil.

Im übrigen ist es eine großer Unterschied, ob ein Pferd erst die eine Reitweise lernt und dann die andere, oder beide gleichzeitig (was ich persönlich schwer bzw nicht gut finde).

LG Lilly
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #4
Die Grundlagen sind bei beiden Reitweisen gleich. Also ist es zumindest bei der Grundausbildung egal, nach welcher Reitweise gearbeitet wird (solange man es richtig macht;)).
Schwierig wird es dann, wenn die Pferde nicht nur die Grundlagen beherschen sollen, sondern auch schwierigere Lektionen.
z.B. wenn das Pferd Piaffe können soll, aber auch diesen flachen Galopp vom Westernreiten (ich weiß leider nicht, wie man das nennt:silence:), denn bei der Piaffe muss es die Beine eher hoch heben und beim Westernreiten eher flach laufen.
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #5
Huhu,
mir war der Begriff "zweispurig" nicht geläufig. Nennt man das so? Sehr verwirrend der Begriff *grübel* Aber egal.

Ich denke, was das angeht, ähnlich wie Lilly und ShiGi. Beide Reitweisen gleichzeitig zu lernen (egal ob Mensch oder Pferd) halte ich für sehr schwierig bis hin zu unmöglich.
Erst die eine, dann die andere sollte möglich sein, wenn man die Umstellung richtig angeht.

Aber warum sollte man beides abwechselnd reiten? (hab mir die Frage noch nie gestellt, deshalb bin ich sehr neugierig)
Ich persönlich kenne kein Pferd, das mal Englisch und mal Western geritten wird. Gibts das? Wenn ja, wie genau sieht das aus? Wie "intensiv" werden die verschiedenen Reitweisen geritten? Gleichmäßig?

Ich bin gespannt, ob da jemand Erfahrungen hat.
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #6
Ja also ich finde dass wenn ein Pferd in beies Ausgebildet wird eigendlich ne schöne Möglichkeit die Pferde zu schulen... da ja bei beiden Reitweisen Unterschiede gibt!

Aber das geht nur bis zu einem bestimmten Maße! Ein Pferd, das beides in beides Ausgebildet wurde und geritten wird, kann natürlich nicht die spezialisierten "Kriterien" leisten mM nach!

Hab im neusten Heft von Cavallo darüber gelesen!:D

Ausprobiert hab ichs bei ner Freundin von mir!
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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Aber zu beachten ist, das nicht jedes Pferd für die Reitweise Western geeinet sind!

Nicht geeinget sind Pferde mit nem langen Rücken, die groß sind! Denn die sind nicht so wendig usw!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zweispurig reiten Beitrag #7
  • Zweispurig reiten Beitrag #8
Aber zu beachten ist, das nicht jedes Pferd für die Reitweise Western geeinet sind!

Nicht geeinget sind Pferde mit nem langen Rücken, die groß sind! Denn die sind nicht so wendig usw!

Also dem kann ich nicht zustimmen. Bei uns stehen auch große Pferde, Shire und Friese sowei div. Warmblüter(Mixe) die sehr wohl auch Western geritten werden und das gut können.

Jedes richtig gymnastizierte Pferd ist wendig, aber eben halt in einer seiner Statur angemessen Art und Weise.
Es gibt anatomische Grenzen, aber wie meine RL sagt 'Geht nicht, gibt's nicht! - Es geht immer, innerhalb der Grenzen&Fähigkeiten von Reiter und Pferd."

Zu beiden Reitweisen: ich kenn Pferd die beides 'können' wobei ich denke, dass es auch eine Rolle spielt 'wie' man reitet bzw eine Reitweise definiert.
Allerdings ist das eher ein gehobenes 'Freizeit-Niveau' (bis L würde ich sagen)

Unser Friese zB wird nie einen so 'flachen Walk (Schritt), Jog (Trab) oder Lope (Galopp) bekommen wie ein Quater - dennoch kann die Reitweise dieselbe sein.

LG Lilly
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #9
Ihr lieben Leute ;)

Ich selber finde, dass es immer drauf ankommt, wie sehr das Pferd gefordert wird. Wenn ich auf die Grundausbildung aufbauen möchte und dem Pferd sowohl Traversalen, Piaffen, Passagen und Einer-Wechsel beibringen möchte, sollte ich nicht gleichzeitig Slidingstops, Reining-Aufgaben und sonstiges fordern. Das ist viel zu viel für das Pferd. Denn entweder ich hab ein top ausgebildetes Westernpferd, welches hohe Dressur läuft oder ein klassisch ausgebildetes Pferd, das mir perfekt Einer-Wechsel springt. Also von daher bin ich auch eher dafür, dass man sich entscheidet, möchte ich Cutting-Turniere gehen oder lieber schön im Dressurviereck reiten. Will ich den Reitsport freizeitmäßig ausüben, die Grundgangarten reiten und ansonsten nicht viel von meinem Pferd fordern ist es völlig egal ob ich einen Westernsattel oder einen klassischen auf dem Pferderücken habe. Nur ist dass dann auch nicht klassisch oder western. Denn die Grundausbildung entscheidet sich nicht wesentlich.

Für den Reiter finde ich es eher positiv klassischen als auch western Unterricht zu nehmen (Wenn die GRUNDAUSBILDUNG auch beim Reiter vorhanden ist!!!) Ich selber nehme auch klassischen Unterricht und Westernunterricht. Aber mit den geeigneten Pferden und den entsprechend guten Trainern! Ich selber merke bei mir, dass es sich sehr positiv auf mein Können ausübt, die Reitweisen parallel laufen zu lassen.
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #10
Ich halte nichts davon, die Reitweisen zu mischen.
Beim Englischreiten soll das Pferd z.B. die Hilfen annehmen, beim Westernreiten soll es weichen.

Z.B. Rückwärtsrichten:
Beim Englischreiten sitze ich leicht entlastend (muss man von Außen nicht sehen), habe den Schenkel etwas weiter hinten und treibe, dabei gibt der Zügel leichte Paraden.
Beim Westernreiten, sitze ich hinten, habe den Schenkel vorn und schnalze, der Zügel ist vollkommen überflüssig und kann auf den Hals gelegt werden.

Z.B. Anhalten
Beim Englischreiten kippe ich das Becken ab, mache das Bein zu und lasse die Hand ruhig stehen, zuvor gebe ich halbe Paraden und treibe um das Pferd zu versammeln, ein gut ausgebildetes Pferd holt sich dann seine Parade zum Halten selber ab. Ist das Pferd noch nicht so weit, benötige ich weitere halte Paraden (immer mit Treiben und Gewichtshilfen) um das Pferd zum Stehen zu bringen. Es lernt dann mit der Zeit, wann ich stehen will und wann ich nur Tempiunterschiede bzw. unterschiede in der Gangart reiten will.
Beim Westernpferd nehme ich zum Durchparieren nur den Schenkel aktiv weg vom Pferd und sitze ein, gleichzeitig trete ich den Bügel vermehrt aus (nicht wie eine Wilde).
Mit dieser Hilfe ist nicht der Stopp gemeint, sondern nur das sanfte Parieren in eine tiefere Gangart.

Ich habe immer Probleme mit Pferden, die von Western auf Englisch umgestellt werden, dass diese sich schlecht versammeln und durchparieren lassen. Die Versammlung hat beim Westernreiten eine andere Definition und ist nicht mit der relativen Aufrichtung verbunden, wie beim Englischreiten.
Fast alle Westernreiter meinen mit Versammlung, dass das Pferd den Rücken aufwölbt, die Hüfte abkippt und die Hanken beugt, dadurch natürlich auch das Tempo und die Schritt-(wird so gut wie nicht geritten)/Tritt-/Sprunggröße verringert.
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #11
Finde ich nicht so gut...
Man muss sich schon auf eine Reitweise festlegen. ;)
Eine Freundin von mir verwirrt ihr Pferd total!
Ihr Pferd (Tinker) wurde mit vier Jahren ausgebildet!
Aber volles Programm!
Western, Dressur, gefahren mit dem Sulky, Springen, ...
Mit Anfang fünf ging sie auf zwei Dressurtuniere, belegte den letzten Platz und wunderte sich dann darüber. Auch bei zahlreichen Dressurquadrillen machte sie mit und ignorierte schön die Anweisungen der Quadrillereiter.
Sie kann das ja alles (denkt sie)...
Das Pferd ist momentan so verwirrt,
dass es bei der "Dressur" nur noch buckelt, beim Springen nur die Stangen runterschmeißt und beim Western nur irgendwie kreuz und quer läuft...
Vor dem Sulky baute es auch schon mehrere Male Unfälle...
 
  • Zweispurig reiten Beitrag #12
Lest mal den Artikel in der aktuellen Cavallo (also von Mai 2008) der ist sehr interessant und genau zu diesem Thema!
 
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