- Katze alleinlassen - Wie mach ich's richtig? Beitrag #1
Karry
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Hallo ihr,
ich hab seit Freitag einen kleinen Kater, den ich auf den Namen Diego getauft habe. :060:
Bis jetzt hat auch echt alles super geklappt, um einiges besser als erwartet. Dennoch hab ich immernoch Sorgen...
Meine Wohnung (Doppelhaushälfte) besteht aus 100 qm auf zwei Ebenen verteilt. Ich hab mich dazu entschieden, ihm das Gästezimmer und Badezimmer, sowie Gästeklo zu verbieten. Die Türen sind also immer zu.
Alles andere hat er mittlerweile erkundet. In das Obergeschoss geht er (bis jetzt) aber nur mit, wenn ich ins Bett gehe. Von selbst ist er zwar die Treppe ein paar mal hoch, aber sofort wieder runter.
Diego ist in der 8./9. Woche und kommt vom Bauernhof. Ich weiß, zu früh.
Mittlerweile ärger ich mich auch ein bisschen. Die Bauern hätten ihn mir am liebsten noch eher geben wollen. Ich hatte damals aber gelesen, das es üblich wäre (hab mir so ein paar Katzenratgeber gekauft), Kitten in der 10.-12. Woche abzugeben. Ich hatte also mit den Bauern die 11. Woche abgemacht, die passte so gut mit Urlaub nehmen usw.
Letzte Woche haben die mich dann aber angerufen und meinten, die meisten Katzen hätten sich schnell entwickelt und auch mein Kater würde schon alleine Mäuse fangen gehen, hätte sich von der Mutter abgenabelt und würde schon mit den anderen Katern um's Revier kämpfen. Außerdem hätte auch der Bauernhof-Tierarzt gesagt, die Kitten hätten sich alle toll entwickelt. Diego hatte deshalb bisher auch keine Entwurmung, Impfung oder ähnliches (hielt der Arzt wohl nicht für nötig...). Ich hab aber gleich morgen einen Termin bei nem Tierarzt (der ist extra auf "Klein"tier spezialisiert und nicht so ein Pferde/Kuh-Bauernarzt) gemacht.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hab mich also breitschlagen lassen und den Kater Freitag geholt. Anfangs hielt ich das sogar fast für ne gute Idee, weil ich dachte, vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn er auf dem Bauernhof nicht soviel rumwildert und sich hinterher nicht mehr zähmen lässt.
Naja, jetzt hab ich soviel über Sozialisierung in der 10.-12. Woche gelesen, dass ich mich ärger, ihn schon geholt zu haben.
Eine zweite Katze ist aber nicht möglich, da meine Eltern=Vermieter das nicht möchten. War schon schwer genug, sie von der ersten Katze zu überzeugen.
Eigentlich halte ich das ja auch nicht für unbedingt nötig, denn Diego soll auch ein Freiläufer werden. Gerade wenn ich arbeiten gehe, soll ich nicht in der Wohnung an Langeweile versauern.
Aber dafür müsste er ja erstmal gechippt werden usw. Außerdem muss er sich erstmal an die Wohnung gewöhnen und das als sein zu Hause anerkennen, bevor ich ihn auch mit meinem Garten und dem weiteren Umfeld konfrontiere (der im übrigen auch noch die nächsten 2-3 Wochen ziemlich übel aussieht, da gepflastert und umgegraben wird...). Und kastriert werden soll er ja auch.
Naja. Das Wochenende bin ich jetzt für ihn da, Montag mach ich auch noch blau (Urlaub ist im Moment leider nicht möglich), aber Dienstag muss ich dann das erste mal los. Eigentlich hätte das diese Woche gut gepasst, denn ich bin immer nur ein paar Stunden außer Haus und mein Freund (wohnt nicht bei mir) hätte in der Mittagspause auch noch reingucken können. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Denn genau diese Woche muss mein Freund auf Lehrgang (hatten wir übersehen) und ich muss gerade den ersten Allein-Tag den ganzen Tag weg. Oh wei.
Und jetzt hab ich hier einen kleinen süßen, aber noch zu jungen Kater sitzen, den ich einfach nicht alleine lassen mag.
Er hat ja genug Platz. Aber ich weiß einfach nicht, welcher Platz vielleicht zu gefährlich ist oder wo er zuviel zerstören könnte. Lasse ich ihm alle Räume oder nur bestimmte und verschließe die restlichen? Meine Mutter hat vorgeschlagen, ihm nur Hauswirtschaftsraum (da steht sein Katzenklo) und Flur zu überlassen. Aber der Flur besteht ja aus oben und unten und ner offenen Treppe (die er bis jetzt gut gemeister hat). Und oben ist auf dem Flur auch noch meine Computer-Ecke und da sind doch so viele Kabel... Dann meinte sie, ich solle die Treppe irgendwie versperren. :eusa_doh:Ich weiß nicht wie sie sich das vorstellt. Das ist doch kein Hund. Das ist eine Katze, die klettern kann, wie ein Weltmeister (wenn im Moment vielleicht noch nicht ganz so gekonnt). was soll ich denn bitte vor eine offene Treppe stellen, damit sie nicht hochkommt?
Und wenn ich ihm das ganze Haus überlasse, gibt es wieder soviele Orte, wo ich mich ein bisschen Sorge. Zum einen findet er die Gardi(e?)ne im Wohnzimmer (ziemlich großes Fenster + Terassentür = laaange und groooße Gardi(e?)ne) sehr interessant. Zuerst ist er nur drumrumgeflitzt, aber eben ist er auch einfach rangesprungen und hat mir die ersten Löcher geschenkt. Da habe ich angefangen mal richtig zu schimpfen. Hab ich schon vorher gemacht, wenn er dran war, aber wohl nicht böse genug. Naja, richtig böse schimpfen fällt mir auch echt schwer. Außerdem gibt es Fernseherkabel, die man angreifen kann und Pflanzen, die man anknabbern kann. Seine Lieblingspflanze habe ich schon ins Gästezimmer geräumt. Die anderen fand er bis jetzt uninteressant. Aber man weiß ja eben nicht, was passiert, wenn er alleine ist.
So und jetzt bin ich total überfordert. Wohnzimmer und Küche gehen in einander über, die kann ich also leider nicht durch eine Tür trennen.
Ach ich weiß auch nicht... Was soll ich machen? Noch ist er ja auch kein Freigänger, das heißt, er muss irgendwo in der Wohnung bleiben. Ich hab mir schon vorgenommen, bevor ich Dienstag abhaue, erstmal ne halbe Stunde oder sogar ne Stunde (muss zum Glück nicht so früh los) mit ihm zu toben, damit er wieder ein bisschen kaputt und schläfrig ist. Er schläft ja auch noch viel, aber wenn er dann wach ist, möchte er auch gerne und viel spielen.
Ach ich laber hier stundenlang um den heißen Brei und auch viel zu viel.
Sagt mir einfach mal, was ihr denkt.
Und ja, ihr könnt auch ruhig mit mir schimpfen, dass ich ihn zu früh geholt habe und jetzt solange er noch in der Wohnung bleibt, auch noch alleine ist, wenn ich nicht da bin.
Seh ich ja alles ein.
Und tut mir ja auch selber leid.
ich hab seit Freitag einen kleinen Kater, den ich auf den Namen Diego getauft habe. :060:
Bis jetzt hat auch echt alles super geklappt, um einiges besser als erwartet. Dennoch hab ich immernoch Sorgen...
Meine Wohnung (Doppelhaushälfte) besteht aus 100 qm auf zwei Ebenen verteilt. Ich hab mich dazu entschieden, ihm das Gästezimmer und Badezimmer, sowie Gästeklo zu verbieten. Die Türen sind also immer zu.
Alles andere hat er mittlerweile erkundet. In das Obergeschoss geht er (bis jetzt) aber nur mit, wenn ich ins Bett gehe. Von selbst ist er zwar die Treppe ein paar mal hoch, aber sofort wieder runter.
Diego ist in der 8./9. Woche und kommt vom Bauernhof. Ich weiß, zu früh.
Letzte Woche haben die mich dann aber angerufen und meinten, die meisten Katzen hätten sich schnell entwickelt und auch mein Kater würde schon alleine Mäuse fangen gehen, hätte sich von der Mutter abgenabelt und würde schon mit den anderen Katern um's Revier kämpfen. Außerdem hätte auch der Bauernhof-Tierarzt gesagt, die Kitten hätten sich alle toll entwickelt. Diego hatte deshalb bisher auch keine Entwurmung, Impfung oder ähnliches (hielt der Arzt wohl nicht für nötig...). Ich hab aber gleich morgen einen Termin bei nem Tierarzt (der ist extra auf "Klein"tier spezialisiert und nicht so ein Pferde/Kuh-Bauernarzt) gemacht.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hab mich also breitschlagen lassen und den Kater Freitag geholt. Anfangs hielt ich das sogar fast für ne gute Idee, weil ich dachte, vielleicht ist es gar nicht so schlecht, wenn er auf dem Bauernhof nicht soviel rumwildert und sich hinterher nicht mehr zähmen lässt.
Naja, jetzt hab ich soviel über Sozialisierung in der 10.-12. Woche gelesen, dass ich mich ärger, ihn schon geholt zu haben.
Eine zweite Katze ist aber nicht möglich, da meine Eltern=Vermieter das nicht möchten. War schon schwer genug, sie von der ersten Katze zu überzeugen.
Eigentlich halte ich das ja auch nicht für unbedingt nötig, denn Diego soll auch ein Freiläufer werden. Gerade wenn ich arbeiten gehe, soll ich nicht in der Wohnung an Langeweile versauern.
Aber dafür müsste er ja erstmal gechippt werden usw. Außerdem muss er sich erstmal an die Wohnung gewöhnen und das als sein zu Hause anerkennen, bevor ich ihn auch mit meinem Garten und dem weiteren Umfeld konfrontiere (der im übrigen auch noch die nächsten 2-3 Wochen ziemlich übel aussieht, da gepflastert und umgegraben wird...). Und kastriert werden soll er ja auch.
Naja. Das Wochenende bin ich jetzt für ihn da, Montag mach ich auch noch blau (Urlaub ist im Moment leider nicht möglich), aber Dienstag muss ich dann das erste mal los. Eigentlich hätte das diese Woche gut gepasst, denn ich bin immer nur ein paar Stunden außer Haus und mein Freund (wohnt nicht bei mir) hätte in der Mittagspause auch noch reingucken können. Aber es kommt ja immer anders als man denkt. Denn genau diese Woche muss mein Freund auf Lehrgang (hatten wir übersehen) und ich muss gerade den ersten Allein-Tag den ganzen Tag weg. Oh wei.
Und jetzt hab ich hier einen kleinen süßen, aber noch zu jungen Kater sitzen, den ich einfach nicht alleine lassen mag.
Er hat ja genug Platz. Aber ich weiß einfach nicht, welcher Platz vielleicht zu gefährlich ist oder wo er zuviel zerstören könnte. Lasse ich ihm alle Räume oder nur bestimmte und verschließe die restlichen? Meine Mutter hat vorgeschlagen, ihm nur Hauswirtschaftsraum (da steht sein Katzenklo) und Flur zu überlassen. Aber der Flur besteht ja aus oben und unten und ner offenen Treppe (die er bis jetzt gut gemeister hat). Und oben ist auf dem Flur auch noch meine Computer-Ecke und da sind doch so viele Kabel... Dann meinte sie, ich solle die Treppe irgendwie versperren. :eusa_doh:Ich weiß nicht wie sie sich das vorstellt. Das ist doch kein Hund. Das ist eine Katze, die klettern kann, wie ein Weltmeister (wenn im Moment vielleicht noch nicht ganz so gekonnt). was soll ich denn bitte vor eine offene Treppe stellen, damit sie nicht hochkommt?
Und wenn ich ihm das ganze Haus überlasse, gibt es wieder soviele Orte, wo ich mich ein bisschen Sorge. Zum einen findet er die Gardi(e?)ne im Wohnzimmer (ziemlich großes Fenster + Terassentür = laaange und groooße Gardi(e?)ne) sehr interessant. Zuerst ist er nur drumrumgeflitzt, aber eben ist er auch einfach rangesprungen und hat mir die ersten Löcher geschenkt. Da habe ich angefangen mal richtig zu schimpfen. Hab ich schon vorher gemacht, wenn er dran war, aber wohl nicht böse genug. Naja, richtig böse schimpfen fällt mir auch echt schwer. Außerdem gibt es Fernseherkabel, die man angreifen kann und Pflanzen, die man anknabbern kann. Seine Lieblingspflanze habe ich schon ins Gästezimmer geräumt. Die anderen fand er bis jetzt uninteressant. Aber man weiß ja eben nicht, was passiert, wenn er alleine ist.
So und jetzt bin ich total überfordert. Wohnzimmer und Küche gehen in einander über, die kann ich also leider nicht durch eine Tür trennen.
Ach ich weiß auch nicht... Was soll ich machen? Noch ist er ja auch kein Freigänger, das heißt, er muss irgendwo in der Wohnung bleiben. Ich hab mir schon vorgenommen, bevor ich Dienstag abhaue, erstmal ne halbe Stunde oder sogar ne Stunde (muss zum Glück nicht so früh los) mit ihm zu toben, damit er wieder ein bisschen kaputt und schläfrig ist. Er schläft ja auch noch viel, aber wenn er dann wach ist, möchte er auch gerne und viel spielen.
Ach ich laber hier stundenlang um den heißen Brei und auch viel zu viel.
Sagt mir einfach mal, was ihr denkt.
Und ja, ihr könnt auch ruhig mit mir schimpfen, dass ich ihn zu früh geholt habe und jetzt solange er noch in der Wohnung bleibt, auch noch alleine ist, wenn ich nicht da bin.
Seh ich ja alles ein.