- Panzerwelse Beitrag #1
Mukkel07
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Huhu,
ich war mal wieder fleißig und hab eifrig getippt, das ist dabei herrausgekommen.
Bitte sagt eure Meinung dazu...
Grundlage zur Haltung von Panzerwelsen
Es gibt viele Arten von Panzerwelsen. Irgendwann kam man nicht mehr hinterher, den einzelnen Arten Namen zu geben, also gab man ihnen Nummern. Den Panzerwelsen, wissenschaftlich Corydoras,
gab man C-Nummern.
Weil es eben so viele gibt, werde ich hier nur die bekanntesten Panzerwelse beschreiben, den Metallpanzerwels (Corydoras aeneus) und den marmorierten Panzerwels (Corydoras paleatus)
Allgemeines
Die endgültige Größe der beiden Arten beträgt 7cm. Sie werden ca.13 Jahre alt und sind Schwarmfische, sie brauchen ihren Schwarm um sich wohl und sicher zu fühlen, daher nie weniger Fische von einer Panzerwels art halten als 10. Desweiteren sind es Bodenbewohner, die den ganzen Tag am Boden nach Futter suchen.
Aussehen
Panzerwelse haben eine Birnenform (vorne dick, hinten schmal). Außerdem haben sie eine flache Bauchseite, da sie ja Bodenbewohner sind. Sie besitzen Barteln, mit denen sie den Bodengrund durchwühlen.
Weibchen sind für gewöhnlich etwas dicker und größer als die Männchen. Diese besitzen auch eine spitzer Rückenflosse, die bei den Weibchen eher rund ist.
Verhalten
Mit ihren Barteln durchstöbern sie den Bodengrund nach Fressbarem. Um das Futter aus dem Sand zu bekommen nehmen sie den Sand mit dem Futter auf und scheiden ihn durch die Kiemen wieder aus. Das Futter wird im Maul behalten.
Ab und zu schnellen die Welse mal zur Oberfläche, um von ihr Luft aufzunehmen. Panzis besitzen die Fähigkeit mit ihrem Enddarm zu Atmen.
Aquariengröße
Beide Arten können schon in kleinen Aquarien mit eine Kantenlänge von 60cm gehalten werden.
Das entspricht 54-63l.
Einrichtung
Das Aquarium sollte einen Sandboden haben, wodrin sie sich beim gründeln nicht die Barteln verletzen können. Außerdem bevorzugen die Corydoras dicht bepflanzte Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten, die ihnen Sicherheit und Schutz bieten. Es sollte aber auch eine größere Fläche unbepflanzt sein, damit sie dort nach Herzenslust gründeln können.
Wasserwerte
-Ph-Wert:
Der Metallpanzerwels kommt in säuerlichem Wasser besser zurecht als im Weichen, d.h. der Ph-Wert sollte 5-7,5 betragen.
Der marmorierte hingegen kann in einem alkalischerem Wasser leben, er benötigt einen Wert von 6-8.
-GH:
C.aeneus verträgt eine Gesamthärte von weniger als 20°dGH, der C.paleatus weniger als 15°dGH.
-Temperatur:
C.a. verträgt Temperaturen von 20 bis 30°C und C.p. Temperaturen von 15-28°C.
Ernährung
Die Fische sind keine „Müllschlucker“, die die Reste vom Boden aufsammeln. Oft werden sie auch nur dafür gehalten. Sie brauchen hochwertige Nahrung, genau wie jeder andere Fisch auch.
Sie sollten abwechslungsreich ernährt werden mit Frostfutter, Lebendfutter und auch Futtertabletten, die zu Boden sinken.
Vergesellschaftung
Beide Arten können mit fast allen Fischen vergesellschaftet werden, vorausgesetzt die Wasserwerte passen und es besteht keine Gefahr, das die Welse verletzt werden könnten.
Zu dem Metallpanzerwels würden gut die Roten Neons passen, sie leben in saurem Wasser, was für den C.a. auch zutrifft.
Vermehrung
Diese beiden Arten vermehren sich schon in einem Gesellschaftsaquarium, ohne weiteres Zutun. Sie müssen jediglich auf Sandboden leben und mit Frost und Lebendfutter angefüttert werden. Wenn es immer noch nicht klappt und die Weibchen einen Laichansatz zeigen, kann man die Regenzeit simulieren und die Corydoras so zum ablaichen anregen. Dazu macht man einen Wasserwechsel mit kühlerem Wasser und nach kurzer Zeit sollte das Balzverhalten der Männchen beginnen.
Das Männchen schwimmt hinter einem weibchen her und verzucht es zur Eiablage zu bringen. Nach einer Weile kann man denn beide in der sogenannten T-Stellung beobachten und das Weibchen gibt die Eier in ihre Afterflossen ab. Dort Hält sie sie fest, bis sie vom Männchen befruchtet wurden. Nun wird der Laich an Scheiben und Pflanzen geheftet. Will man nicht „züchten“ muss man die eier im AQ lassen, sie werden von den Eltern, sie sind Laichräuber. Aufgefressen und auch andere Fische freuen sich über eine Erweiterung des Speiseplans. Will man die Jungen groß ziehen, muss man den Laich in ein anderes Aquarium überführen und abwarten. Eier die verpilzen, sofort entfernen. Nach 5 Tagen (abhängig von der Temperatur) schlüpfen die Jungen und können nach aufbrauchen des Dottersacks mit Artemia-Naupolin angefütterrt werden.
ich war mal wieder fleißig und hab eifrig getippt, das ist dabei herrausgekommen.
Bitte sagt eure Meinung dazu...
Grundlage zur Haltung von Panzerwelsen
Es gibt viele Arten von Panzerwelsen. Irgendwann kam man nicht mehr hinterher, den einzelnen Arten Namen zu geben, also gab man ihnen Nummern. Den Panzerwelsen, wissenschaftlich Corydoras,
gab man C-Nummern.
Weil es eben so viele gibt, werde ich hier nur die bekanntesten Panzerwelse beschreiben, den Metallpanzerwels (Corydoras aeneus) und den marmorierten Panzerwels (Corydoras paleatus)
Allgemeines
Die endgültige Größe der beiden Arten beträgt 7cm. Sie werden ca.13 Jahre alt und sind Schwarmfische, sie brauchen ihren Schwarm um sich wohl und sicher zu fühlen, daher nie weniger Fische von einer Panzerwels art halten als 10. Desweiteren sind es Bodenbewohner, die den ganzen Tag am Boden nach Futter suchen.
Aussehen
Panzerwelse haben eine Birnenform (vorne dick, hinten schmal). Außerdem haben sie eine flache Bauchseite, da sie ja Bodenbewohner sind. Sie besitzen Barteln, mit denen sie den Bodengrund durchwühlen.
Weibchen sind für gewöhnlich etwas dicker und größer als die Männchen. Diese besitzen auch eine spitzer Rückenflosse, die bei den Weibchen eher rund ist.
Verhalten
Mit ihren Barteln durchstöbern sie den Bodengrund nach Fressbarem. Um das Futter aus dem Sand zu bekommen nehmen sie den Sand mit dem Futter auf und scheiden ihn durch die Kiemen wieder aus. Das Futter wird im Maul behalten.
Ab und zu schnellen die Welse mal zur Oberfläche, um von ihr Luft aufzunehmen. Panzis besitzen die Fähigkeit mit ihrem Enddarm zu Atmen.
Aquariengröße
Beide Arten können schon in kleinen Aquarien mit eine Kantenlänge von 60cm gehalten werden.
Das entspricht 54-63l.
Einrichtung
Das Aquarium sollte einen Sandboden haben, wodrin sie sich beim gründeln nicht die Barteln verletzen können. Außerdem bevorzugen die Corydoras dicht bepflanzte Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten, die ihnen Sicherheit und Schutz bieten. Es sollte aber auch eine größere Fläche unbepflanzt sein, damit sie dort nach Herzenslust gründeln können.
Wasserwerte
-Ph-Wert:
Der Metallpanzerwels kommt in säuerlichem Wasser besser zurecht als im Weichen, d.h. der Ph-Wert sollte 5-7,5 betragen.
Der marmorierte hingegen kann in einem alkalischerem Wasser leben, er benötigt einen Wert von 6-8.
-GH:
C.aeneus verträgt eine Gesamthärte von weniger als 20°dGH, der C.paleatus weniger als 15°dGH.
-Temperatur:
C.a. verträgt Temperaturen von 20 bis 30°C und C.p. Temperaturen von 15-28°C.
Ernährung
Die Fische sind keine „Müllschlucker“, die die Reste vom Boden aufsammeln. Oft werden sie auch nur dafür gehalten. Sie brauchen hochwertige Nahrung, genau wie jeder andere Fisch auch.
Sie sollten abwechslungsreich ernährt werden mit Frostfutter, Lebendfutter und auch Futtertabletten, die zu Boden sinken.
Vergesellschaftung
Beide Arten können mit fast allen Fischen vergesellschaftet werden, vorausgesetzt die Wasserwerte passen und es besteht keine Gefahr, das die Welse verletzt werden könnten.
Zu dem Metallpanzerwels würden gut die Roten Neons passen, sie leben in saurem Wasser, was für den C.a. auch zutrifft.
Vermehrung
Diese beiden Arten vermehren sich schon in einem Gesellschaftsaquarium, ohne weiteres Zutun. Sie müssen jediglich auf Sandboden leben und mit Frost und Lebendfutter angefüttert werden. Wenn es immer noch nicht klappt und die Weibchen einen Laichansatz zeigen, kann man die Regenzeit simulieren und die Corydoras so zum ablaichen anregen. Dazu macht man einen Wasserwechsel mit kühlerem Wasser und nach kurzer Zeit sollte das Balzverhalten der Männchen beginnen.
Das Männchen schwimmt hinter einem weibchen her und verzucht es zur Eiablage zu bringen. Nach einer Weile kann man denn beide in der sogenannten T-Stellung beobachten und das Weibchen gibt die Eier in ihre Afterflossen ab. Dort Hält sie sie fest, bis sie vom Männchen befruchtet wurden. Nun wird der Laich an Scheiben und Pflanzen geheftet. Will man nicht „züchten“ muss man die eier im AQ lassen, sie werden von den Eltern, sie sind Laichräuber. Aufgefressen und auch andere Fische freuen sich über eine Erweiterung des Speiseplans. Will man die Jungen groß ziehen, muss man den Laich in ein anderes Aquarium überführen und abwarten. Eier die verpilzen, sofort entfernen. Nach 5 Tagen (abhängig von der Temperatur) schlüpfen die Jungen und können nach aufbrauchen des Dottersacks mit Artemia-Naupolin angefütterrt werden.