- stimmt das?? Beitrag #21
Sawyer
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Hi,
das mit der Inzucht ist so eine Sache. Es gibt durchaus viele vernünftige Züchter, die gezielt Linienzucht betreiben.
Es ist im Grunde auch so, dass Krankheiten, Erbschäden nicht durch Inzucht entstehen, sondern dadurch nur schneller aufgedeckt werden. Das ist für Züchter natürlich dann von Vorteil, weil sie die entsprechenden Tiere aus der Zucht nehmen könnten, und diese Anlagen nicht versteckt durch Generationen weitergegeben werden.
Außerdem werden durch Linienzucht schneller die gewünschten Merkmale herausgezüchtet.
Linienzucht wird allerdings kontrolliert durchgeführt, es wird also z.B. auch immer wieder Fremdblut eingekreuzt.
Dem gegenüber steht die unkontrollierte Vermehrung von Tieren - z.B. bei den Massenzüchtern, etc. Da wird eben mit dem Tierbestand vermehrt, den man hat, d.h. da paaren sich über Generationen und Generationen Mama-Papa-Tochter-Bruder-Schwester wild durcheinander und es kann dann auch zur Inzuchtdepression kommen - evtl. kleinwüchsige, anfälligere, nicht so langlebige, etc. Tiere...
Andere Risikofaktoren wie der Letalfaktor, das Alter der Schweine, der Gesundheitszustand, Erbkrankheiten, etc. wiegen aber bei Trächtigkeiten von Schweinchen unbekannter Herkunft im Grunde schwerer, als das Risiko von Inzuchtschäden.
Viele Grüße,
Sawyer
das mit der Inzucht ist so eine Sache. Es gibt durchaus viele vernünftige Züchter, die gezielt Linienzucht betreiben.
Es ist im Grunde auch so, dass Krankheiten, Erbschäden nicht durch Inzucht entstehen, sondern dadurch nur schneller aufgedeckt werden. Das ist für Züchter natürlich dann von Vorteil, weil sie die entsprechenden Tiere aus der Zucht nehmen könnten, und diese Anlagen nicht versteckt durch Generationen weitergegeben werden.
Außerdem werden durch Linienzucht schneller die gewünschten Merkmale herausgezüchtet.
Linienzucht wird allerdings kontrolliert durchgeführt, es wird also z.B. auch immer wieder Fremdblut eingekreuzt.
Dem gegenüber steht die unkontrollierte Vermehrung von Tieren - z.B. bei den Massenzüchtern, etc. Da wird eben mit dem Tierbestand vermehrt, den man hat, d.h. da paaren sich über Generationen und Generationen Mama-Papa-Tochter-Bruder-Schwester wild durcheinander und es kann dann auch zur Inzuchtdepression kommen - evtl. kleinwüchsige, anfälligere, nicht so langlebige, etc. Tiere...
Andere Risikofaktoren wie der Letalfaktor, das Alter der Schweine, der Gesundheitszustand, Erbkrankheiten, etc. wiegen aber bei Trächtigkeiten von Schweinchen unbekannter Herkunft im Grunde schwerer, als das Risiko von Inzuchtschäden.
Viele Grüße,
Sawyer