Probleme mit Nachbars Hund

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Johannes M.

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Hallo allerseits

Ich mag Hunde zwar sehr gerne, habe aber selber keinen Hund. Dafür hat meine Nachbarin zwei und um die dreht sich meine Frage.

Meine Nachbarin arbeitet normalerweise den ganzen Tag und kommt abends erst recht spät wieder. Da sie alleine lebt, ist deshalb den ganzen Tag niemand da, der sich um ihre beiden Hunde kümmert. Sie sind von morgens bis abends in ihrem kleinen "Garten" (~16m²) eingesperrt und laufen dort umher. Dabei scheinen sie nicht besonders glücklich zu sein, weil sie nicht nur bei jedem vorbeilaufenden Hund anschlagen (sicher nicht ungewöhnlich), sondern auch häufig, wenn jemand nur auf dem Bürgersteig vorbeigeht. Dabei steigern sie sich richtig rein (das Bellen dauert manchmal 3-4 Minuten - ohne Unterbrechung). Außerdem jaulen sie sehr oft. Zu Fressen bekommen sie aus einem Napf, den Frauchen morgens offensichtlich hinstellt.

Desweiteren habe ich festgestellt, dass meine Nachbarin sich noch nie mit den Hunden auseinandergesetzt hat. Ich habe beispielsweise noch nie(!) gesehen, wie sie mit ihnen Gassie geht oder sich sonst mit ihnen beschäftigt. Im Gegenteil, ich höre sie die Hunde häufig halbherzig anschreien, sie sollen still sein. Das Einzige, was ich gesehen habe, ist, dass sie den Hunden einen Pulli oder Tuch o.ä. angezogen hat. Außerdem habe ich festgestellt, dass die Hunde gar keine Marke tragen. Vielleicht geht deshalb selbst am Wochenende nie mit den beiden raus?

Ich möchte mir das nicht länger mit anschauen. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ein Gespräch kommt leider nicht in Frage, da sie eine sehr starke "Lobby" unter den Bewohnern unseres Hauses hat. Aber was wären die Alternativen? Vielleicht der Tierschutz? Klingt erstmal heftig, aber inzwischen fürchte ich, dass sie ohne ihr Frauchen besser dran wären.
Aber was würde das Tierschutzamt machen? Würde da jemand von denen vorbeikommen und sich die Lage anschauen? Aber was genau könnten die denn dann machen?

Grüße
Johannes
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #2
In so einem Fall kann man eigentlich nur den Tierschutz, das Vet.amt und die Gemeinde informieren. Wobei meiner im Garten auch keine Steuermarke trägt,( also vorsicht mit der Behauptung es werden KEINE Steuern gezahlt)die ist nämlich am Halsband und zu Hause läuft er ohne.
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #3
Wenn du sie wirklich aus welchen Gründen auch immer, nicht ansprechen magst,
wäre es wirklich besser den Tierschutz zu informieren,
da sich die Umstände für die armen Hunde ja wirklich nicht gut anhören.
Zum Glück sind sie wenigstens zu zweit.

Ach und herzlich Willkommen bei uns! ;)

LG
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #4
Wenn du Hunde wirklich magst, dann soll man immer an die Hunde denken, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie ins TH kommen, getrennt werden, wer nimmt schon gleich 2 Hunde mit und die Möglichkeit, dass ein Platz noch schlechter ist, als der jetzige, ist auch gegeben.
Wenn ich das Problem hätte, ich müsste mit der Halterin sprechen, die Lobby hat damit garnichts zu tun, man kann das freundlich sagen: Ich liebe Hunde und ich befürchte, dass da für sie, nicht von mir, anonym Beschwerden kommen. Sie sehen ja auf Grund meines Besuchs, dass ich nicht klammheimlich etwas in Gange setze, sondern ich möchte ihnen behilflich sein, kann ich vielleicht mal die Hunde ausführen, damit Sie keine Schwierigkeiten erhalten und mich würde es freuen?!
Alles andere wäre Feigheit und ist zum Nachteil der Hunde und rauskommen tut es, verlaß dich drauf, die in den Ämtern sind nicht immer verschwiegen. Oft heißt es, sag na nix...........aber die und die
Gruß HelgaK
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #5
Also Ich bin absolut der selben Meinung wie Helga,Du willst Deiner Nachbarin ja nichts böses,vielleicht erkennt Sie selbst in diesem Gespräch das Du Recht hast & überlegt eventuell jemanden zu angagieren der sich um die beiden kümmert.
Klar tuen einem die Hunde leid,nur im Garten,keinen Auslauf....das ist schon hart mit anzusehen,aber wie gesagt, beide sind wenigstens zu zweit & ganz ehrlich wenn Ich an meine beiden denke & die zwei würde "HEUTE" jemand trennen dann würden beide Hunde nach & nach eingehen (Kopf & ein Arsch eben),was passiert im allerschlimmsten Fall: Beide kommen ins TH,da sind Sie auch eingesperrt (bekommen zwar Auslauf),aber werden mit Sicherheit irgend wann getrennt,das bleibt sicherlich nicht aus....!!!Also würde Ich an Deiner Stelle mit der Dame reden,es gibt auch so viele Kinder die sich freuen würden einen Hund auszuführen weil Sie von zu Hause her keinen bekommen dürfen,oder Du bietest Dich an wenn Du die Zeit dazu findest,aber Ich würde erst mal alle anderen Hebel in Bewegung setzen bevor Ich den Tierschutz einschalte.
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #6
Wenn du Hunde wirklich magst, dann soll man immer an die Hunde denken, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie ins TH kommen, getrennt werden, wer nimmt schon gleich 2 Hunde mit und die Möglichkeit, dass ein Platz noch schlechter ist, als der jetzige, ist auch gegeben.
Wenn ich das Problem hätte, ich müsste mit der Halterin sprechen, die Lobby hat damit garnichts zu tun, man kann das freundlich sagen: Ich liebe Hunde und ich befürchte, dass da für sie, nicht von mir, anonym Beschwerden kommen. Sie sehen ja auf Grund meines Besuchs, dass ich nicht klammheimlich etwas in Gange setze, sondern ich möchte ihnen behilflich sein, kann ich vielleicht mal die Hunde ausführen, damit Sie keine Schwierigkeiten erhalten und mich würde es freuen?!
Alles andere wäre Feigheit und ist zum Nachteil der Hunde und rauskommen tut es, verlaß dich drauf, die in den Ämtern sind nicht immer verschwiegen. Oft heißt es, sag na nix...........aber die und die
Gruß HelgaK

Besser hätte ich das nicht formulieren können!!!
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #7
Dito... schließe mich dem an.
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #8
Moin Johannes,
schön das du dir Gedanken um die Hunde machst.
Da du ja auch Sympathien für die beiden hast,wie wäre es denn wenn du mal fragst ,ob du öfters mal ne Runde Gassi mit den Hunden gehen kannst.
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #9
Hallo zusammen,

danke für die vielen Antworten und auch für den Willkommensgruß!

Ich würde es grundsätzlich auch für die beste und sogar auch einfachste Lösung halten, einfach mit der Nachbarin zu reden. Nur würde sich ab da an jeder weitere Schritt verbieten. Denn es wäre schließlich sofort klar, von wem er kommen würde. Und damit hätte ich automatisch(!) drei von fünf Parteien im Haus gegen mich.

Ganz abgesehen davon - bei so einem Verhalten kann ich wohl davon ausgehen, dass ein Gespräch wenig bringen würde. Das klingt im ersten Moment pessimistisch, aber mal ehrlich, wer so mit seinen Hunden umgeht, der will sich mit Dingen wie Hundeerziehung oder -haltung wohl kaum auseinandersetzen. Warum würde sie sonst die beiden den ganzen Tag im Garten umherstreunen lassen?


Bliebe nur noch, dass ich mich selbst um die Hunde kümmere. Aber das kann ja nun wirklich nicht die Lösung sein. Wie würde das aussehen? Ich habe auch Arbeit und bin tagsüber nicht da. Und dann in meiner Freizeit mit den beiden Gassi gehen und anfangen, sie zu erziehen? Damit ich dann hinterher feststellen kann, dass sie doch wieder alles kaputt macht? Da denke ich wäre es sinnvoller, irgendwelche fremden Hunde aus dem Tierheim auszuführen. Aber das hilft mir schließlich bei dem Problem mit meiner Nachbarin nicht mehr weiter...

Kann mir jemand sagen, was das Tierheim oder Veterinäramt denn unternehmen würde? Würden die vorbeikommen und sich die Lage anschauen? Und dann? Können die jemandem wirklich verbieten, Hunde zu halten?

Ich denke übrigens schon, dass es den beiden im Tierheim besser gehen würde als bei meiner Nachbarin. Dort würde man wenigstens mit ihnen Gassi gehen und sie nicht halbherzig anschreien, endlich still zu sein. Und weiter noch, sie hätten die große Chance, möglicherweise einen liebevollen Besitzer zu finden. Denn was haben die beiden jetzt von ihrem Leben zu erwarten?!

Grüße
Johannes
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #10
Ok, also es gibt Neuigkeiten - leider keine guten :(

Ich habe gestern abend mit ihr gesprochen und sie hat mir nach einer Weile zu verstehen gegeben, dass das ihre Hunde seien und sie schon ganz gut wisse, was gut für die beiden sei. Fast alles, was ich ihr gesagt habe, hat sie runter gespielt. Ich habe anfangs versucht, sehr behutsam vorzugehen, aber als ich dann ein bißchen deutlicher wurde, wurde sie im Gegenzug etwas "unfreundlicher".

Tja, damit hat sich das Thema wohl leider erledigt. Danke für Eure Ratschläge.

Grüße
Johannes
 
  • Probleme mit Nachbars Hund Beitrag #11
Ich würde versuchen, mich mit anderen zusammen zutun, es kann ja nicht sein, das du der einzige bist, dem der Lärm zu schaffen macht.
Aber immer höflich, hilfeanbietend wirken.
Ich ginge jetzt in die Höhle des Löwen! Würde einen Rundbrief, den ich selbst einwürfe, auch der Besitzerin, einen höflichen verfassen und schreiben:
Ich befürchte, dass durch das Gebell der Hunde Ämter benachrichtigt werden, mit Sicherheit nicht zum Wohle der tierliebenden Besitzerin und deren Hunde.
Ich schlage vor, dass wir uns alle mal bei einer Tasse Kaffee, wie auch immer, treffen und uns über eine für alle sinnvolle zufriedenstellende Lösung austauschen, denn irgendwann kommen auf die Besitzerin, nicht seitens von uns, Konsequenzen zu, die ungerecht ausfallen könnten. Das Ganze soll unter Nachbarschafts-Hilfe angesehen werden. Es geht nur darum, Vorschläge anzubieten, die allen gerecht werden, auch den Hunden. (deine Tel.Nr. und deinen Namen).
Wenn dann die Besitzerin über dich herzöge, wird sie schlechte Karten in ihrer "Lobby" haben.
Das kann dir nicht schlecht ausgelegt werden und ist auch mutig und die, die dich scheel ansehen, das sind eh nicht die Menschen, mit denen du auf Dauer auskommen wirst.
Viel Erfolg
HelgaK
 
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