Soll man was dagegen tun?

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  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #1
Tayet

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Ich und meine Freundin gehen immer durch den Wald mit Hunden in unsere Mittagspause. Da in der Nähe befindet sich ein Tierheim. Leute die mit Hunden spazieren gehen tragen knall gelbe Westen an (was ich auch sehr gute finde)
Jedes Mal wenn wir vorbei gehen und die Tierheim Hunde uns anbellen sagen die "Führer" nichts....Die versuchen die Hunde nicht zu beruhigen oder Nein zu sagen. Die Leine bisschen kürzer zu machen. Die stehen einfach da und machen gar nichts.
Also ich finde so werden die Hunde nichts gutes lernen. Sie werden nicht korregiert wenn sie was falsch machen,werden nicht gelobt. Man geht mit diesen Hunden wir mit einem Roboter...was wird wohl aus denen?
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #2
Seid ihr denn mal auf die "gelben" zu gegangen ,so das die Hunde sich beschnüffeln konnten und ihr mal nen paar Worte mit denen wechseln konntet ?
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #3
Ne die drehen völlig durch, zerren an der Leine und spucken vor Wut. und die "gelben" die reden nicht.. sehr komsich oder?
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #4
Irgendwie habe ich die Situation noch nicht ganz verstanden.
Die Leute mit den gelben Westen gehören zum Tierheim, oder wie?
Was machen die genau mit den Hunden?
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #5
Die gehen mit Hunden spazieren udn wenn Hunde sich aggresiv verhalten gegenüber anderen Hunden/Personen sagen die nichts und unterbieten es den Hunden nicht. Also praktisch motivieren die Hunde dazu immer anzugreifen.
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #6
Und wenn ihr mal ohne Hunde ins TH geht,euch da mal alles anschaut und dann ein Gespräch sucht ?
Ich meine,ein Hund der bellt ,kommuniziert.Bleibt halt nur die Frage mit wem und worum geht es.Das kann man von hier aus nicht sehen.
Des weiteren ist ein "lauter slang" angeleint was anderes als wenn die Begegnung mit ohne Leine statt findet.
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #7
Hmmm.. reden wäre sicherlich die einzige Möglichkeit. Aber man muss das auch mal von einer anderen Seite sehen. Die Tierheim Hunde haben jeden Tag (oder mehrmals am Tag) eine andere person die mit ihnen spazierengehen (so ist das zumindest hier im TH)
Nicht jeder Spaziergänger hat wirklich Ahnung davon wie er in solchen Situationen reagieren soll, oder einer reagiert ganz anders als der nächste auf den Hund. Ein tag wird er bestraft, den nächsten Tag wieder beruhigt usw., das verwirrt eher.
Da kann man eben auch viel falsch machen und vielleicht noch verschlimmern.

Ich bin früher selbst einige Zeit mit Tierheim Hunden spazieren gegangen und habe versucht immer den selben Hund zu bekommen, was nicht immer möglich war. Am Anfang hatte ich einen sehr lieben Husky rüden, der aber immer sehr stark an der Leine gezogen hat. Mit Richtungswechsel und viel Lob bei normalen gehen, hatte es sich schon gebessert. Aber dann kommt der nächste Spaziergänger - Hund darf ziehen-und das ganze war umsonst. ;)
Da bekommt man einfach keine Konsequenz rein.

Wenn dann sollte es eine einheitliche Erziehung geben, aber das ist in einem Tierheim meist nicht möglich, da die Leute dort eh schon alle Hände voll zu tun haben.
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #8
Das ist es halt immer andere Personen aber wenigstens können die mal ab und zu raus. Wir gehen morgen ins Tierheim und klären das
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #9
Gute Idee.
Dann laß morgen mal hören,was dabei raus kam.
Ein Tipp noch,immer schon ruhig bleiben;denn wie Fini schon sagte,sind die meistens gestreßt/genervt.Selbst wenn ich ab und an Spenden ins TH bringe,werd ich da von den "Wärtern" angeknurrt.
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #10
Wir haben eine Hündin aus einem Tierheim, indem es genauso gehandhabt wird und ich habe dies auch lange so gemacht. Versuch mal zu erklären was dahintersteckt.
Es ist nicht wie es aussieht keine Erziehung, sondern genau das Gegenteil. Der Hund soll hier erst einmal lernen, dass er durch sein negatives Verhalten (Verbellen, Ziehen ect.) nichts erreicht. Nicht den Kontakt zum Artgenossen und schon gar nicht irgendeine Art von Aufmerksamkeit seitens seines Menschen. Idealerweise hält man den Hund im Geschirr so, das er keinen Schritt mehr machen kann, wendet sein Gesicht ab, sagt kein Wort und straft ihn so mit Ignoranz. Der Hund beruhigt sich mit der Zeit immer schneller, denn es ist für ihn ja ineffektiv zu verbellen. Ist er soweit fortgeschritten, dass er trotz Anspannung normal ansprechbar ist, kommt dann ein Befehl dazu - etwa: "Wir gehen weiter!".

Also bitte, nehmt keinen Kontakt zu einem Hundeführer auf, der sich so verhält, das wäre höchst kontraproduktiv. Zumal jedes Wort des Hundeführers dem Hund signalisieren würde: "Mensch gibt laut...ich auch!"
Uns hat es immer einige Übungsstunden mehr gekostet, wenn ein anderer Halter seinen Hund trotzdem heran ließ. Anders, wenn der Hund ruhig und aufmerksam bleibt, dann ist der Kontakt zum Artgenossen das Beste Lob.

Übrigens: Diese Erziehungsmethode stammt von der Verhaltensforscherin Gudrun Feltmann, die viel und erfolgreich mit Tierheimen zusammenarbeitet, auch an der Umerziehung und Resozialisierung von Problemhunden.

Puhh, wurde jetzt doch fast ein kleines Referat. :eusa_doh:
Sorry. Aber es ist so schwer das mit kurzen Worten zu erklären.
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #11
Naja dann müssen sie, lange so weiter machen.
Die Hunde hängen an der Leine und bellen, bin mir sicher wenn man in ihre näher kommt zerfetzten sie uns.Weiß nicht ob es richtige Erziehung ist für solche Hunde. Gestern waren wir längst an denen vorbei und Hund klefte immer noch voller Wut. Und es ist immer so wenn jemand an denen vorbei geht. Also finde ich so eine Methode total unlogisch.
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #12
Man weiß ja auch nicht was die Hunde vorher in ihrem bisherigen Leben schon so alles durch haben. Es muss ja auch einen Grund geben das die so angespitzt reagieren. Schande, es tut mir immer in der Seele weh wenn ich drüber nachdenke...
Aber das die TH-Leute so rein gar nichts sagen wenn sie mit den Tieren unterwegs sind finde ich auch komisch. Das Tier bekommt doch so auch nicht mal irgendwie irgendwelche emotionale/ sprachliche Zuneigung, sei es Lob oder Tadel. Für mich macht es den Anschein, das das Tier dann die Oberhand hat....
 
  • Soll man was dagegen tun? Beitrag #13
Naja dann müssen sie, lange so weiter machen.

Ja!
So eine Umerziehung braucht viel Geduld und Nervenstärke und geht nicht von heut auf morgen.
Vergiss nicht, dass viele dieser Hunde ihr Vertrauen zu Menschen verloren hatten oder durch falsche oder gar keine Erziehung zu Alphatieren wurden.
 
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