Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe?

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  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #1
Kia

Kia

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Hallo Ihr Lieben,

unsere Hündin Jerry-Lee hat Athrose und die Tierärztin meinte auch das sie Schmerzen hätte.
Sie hat uns für Jerry Schmerztabletten "Metacam" mitgegeben und gesagt wir sollen sie ihr nach Bedarf geben.
Leider wissen wir nicht genau ob und wann Jerry Schmerzen hat. Das kann sie uns ja leider schlecht sagen ):
Wir wollen ihr die Dinger ja nicht umsonst geben. Weil sie vielleicht Durchfall oder so bekommen könnte?
Und dann noch das wir nicht wissen wie die Tabletten vertragen werden. Habt Ihr da Erfahrungen?

Danke und Liebe Grüße
Tina
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #2
Bei meinen Hunden haben Metacamtabletten bisher gut gewirkt und vertragen haben sie sie auch ohne Probleme.

Könnt ihr das vielleicht am Gang erkennen, wann sie Schmerzen hat? Dadurch, wie sie sich bewegt? Oder an bestimmten Situationen? Vielleicht sogarg durchgängig?
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #3
Es gibt auch Metacam als Saft,richt viel Leckere und man kann auch ins Futter tun. Wenn dein Hund Zeit braucht um aufzustehen oder evtl. sogar Humpelt kurzfristig, dann kannst du davon ausgehen dass dein Hund schmerzen hat.
Falls dein Hund Durchfall entwickelt, dann ruf deinen TA und sag ihm bescheid. Metacam absetzten und evtl mit anderen Schmerzmitteln ausprobieren.
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #4
Off-Topic
Es gibt auch Metacam als Saft,richt viel Leckere
Schmeckt aber trotzdem ganz schön eklig, durft ich vor ein paar Tagen erst (unfreiwillig) probieren :silence:

Und je nach Hund sind Tabletten da denk ich doch einfacherer.
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #5
Erstmal danke!
Also momentan spielt sie mit dem Ball und hat sich davor gesühlt wie ein junger Hund.
Dann gibt es wieder momente da scheint sie keine Lust zu haben aufzustehen.
Aber es geht uns da ja nicht anders.
Wir wissen auch nicht genau wie die Ärztin darauf kommt das sie Schmerzen hat. Sie hat an ihr rumgetastet und dann am ende gesagt sie hat Schmerzen...
Manchmal läuft sie aber total steif irgendwie. Als wären ihre Hinterbeine steif...
):
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #6
Bekommt der Hund denn irgendwelche anderen Medikamente?

Natürlich kann man Metacam nach Bedarf verabreichen, Metacam ist ein recht geläufiges Schmerzmittel für Tiere. Allerdings solltest du immer im Hinderkopf behalten, daß man Metacam (und andere NSAR) keinesfalls zusammen mit Glukocorticoiden (also jeder Art von Cortison) geben darf.
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #7
Hallo Kia,

meine Tessa hat Arthritis und sie bekam Rimadyl(jetzt hab ich es ihr nicht mehr gegeben, weil sie eh kaum noch laufen mag und andere Medikamente bekommt, die ihr schon auf den Magen schlagen). Ich hab das Medikament damals von 3 TA empfohlen bekommen. Es ist ein shr starkes Mittel und darf nur vorsichtig dosiert werden. Ich bekam auch den Tipp, bei Anzeichen von Schmerzen (Humpeln oder schonen der Beine) erstmal nur eine halbe Tablette zu geben, dass sie nicht gleich übermütig rumspringt. Nur wenn sie extrem starke Schmerzen bekam, sollte ich ihr eine ganze Tablette davon geben. Das merkt man ja seinem Hund an, wenn er stärkere Schmerzen bekommt.
Mein jetziger TA wollte mit Tessa ursprünglich eine Basistherapie ansteuern, aber durch ihre Herzerkrankung sind wir davon wieder weg. Ehrlich gesagt, hab ich schon öfter Bedenken gehabt, ob das vielleicht auch ihr Herzleiden verschlimmert hat. Aber das ist nur meine Vermutung. Jetzt wie gesagt, lasse ich die ganz weg, weil sie durch ihr weniges Laufen fast gar keine Probleme in den Gelenken hat.

Ich hab mal ein bisschen gegooglet und bin auf diesen Beitrag zu Rimadyl gestoßen. Klick hier:

Ich weiß jetzt nicht, ob Dein Medikament oder das Rimadyl besser/schlechter ist, aber auf jeden Fall scheinen beide Medis auf gleicher Basis hergestellt.

Vielleicht hilft Dir der Artikel.

Für Deine Hundemaus ist es bestimmt besser, wenn er eine vernünftige Basistherapie bekommt. Schmerzen erkennst Du auch daran, wenn sie nicht laufen mag. Ich hab durch meine Hündin gelernt, dass es bei ihr kein "ich bin zu faul" gibt. Wenn sie nicht laufen mag, dann kann sie es auch nicht, es schmerzt ihr oder sie schafft es ganz einfach nicht, wegen ihrer Atmung, die leider durch das Wasser im Körper in Mitleidenschaft gezogen ist. Sie fing damals immer als erstes Anzeichen an zu "watscheln", ein anderer Begriff fällt mir dazu nicht ein, weil es so eigenartig aussah. Es sah aus, als würde sie von einem Bein zum anderen humpeln, weil ihr anscheinend alle 4 Pfötchen oder Beine wehtaten. Meistens kam das mit Wetterwechseln überein oder wenn sie am Tag sehr viel gebuddelt hat oder lange Strecken gelaufen ist.
Ich kann Dir nur raten, wenn Dein Hund immer sehr aktiv war, versuch sie langsam abzutrainieren, ansonsten ist bei Deiner vorprogrammiert, dass sie ebenfalls Herzprobleme bekommt, weil das Herz bei sehr aktiven Hunden vergrößert ist. Sobald sie nicht mehr so laufen können, wie sie es immer taten, kommen die Probleme, eben weil das Herz zu viel pumpt.
Lass Dich am Besten von Deinem Tierarzt beraten, wie Du da vorgehst und ob es nötig ist.

Alles Gute für Dich und Deine Hundemaus!

LG Mikki
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #8
Hallo,

also der Unterschied zu Metacam und Rimadyl ist einfach der Wirkstoff und die Wirkweise. Rimadyl hat zudem noch einen, ich sag mal "knorpelpuffer", verhindert also das der Knorpel um das gelenk oder um die Arthrose weiter zertört wird.

Metacam hat nicht diesen Effekt ist aber trotzdem ein sehr gutes Schemrzmittel und optimal zu dosieren (als supension)

Zur Arthrose: die Arthrose selbst tut nicht weh, es ist eine Reaktion des Körpers beanspruchte Gelenke etc. zu stärken. Was dem Hund eigentlich weh tut ist dann die Arthritis.
Der Hund kann euch schon sagen wann er schmerzen hat, er verhält sich meist anders nur deutet das eine "Leihe" oder der BEsitzer nicht gleich als Schmerzäußerung, meist sagen einem die BEsitzer dann das der Hund sich komisch verhält, das kann ganz unterschiedlich sein.

Wenn mein Hund eine akute Arthritis hat ist er schlecht gelaunt, hat keine Lust auf Gassie gehen, sucht sich kühle Plätze und leckt sich die betroffene Stelle, was eine ganz normale Reaktion ist. Oft sieht man auch bei näherem hingucken den Entzündungsprozeß und kann sicher sein das der HUnd schmerzen hat. Die Entzündung aüßert sich durch Rötung, schwellung, Wärme, Funktionsstörung bis hin zu Funktionsausfall, also Humpeln oder ständige schonhaltung.

Außerdem ist es nicht verkehrt ein Medikament wie Metacam oder Rimadyl dauerhaft zu geben, gerade bei Arthrosepatienten neigt man eigentlich dazu es als Dauermedikament einzusetzten. Man fängt mit der höchsten Dosis an (quasi zum anfluten), gibt die Dosis dann ca. 10-14 Tage und geht dann langsam, also schritt für schritt mit der Dosis runter. Wir machen das so das wir alle 5 Tage 2 Kilo weniger dosieren. So lässt sich beobachten mit welcher Dosierung der HUnd gut Leben kann. Unserem Goldie reicht eine Dosierung von 5 Kilo (er wiegt 45kg).
Der Sinn der dauerhaften (niedrigen) Dosierung liegt darin das die Medikamente Entzündungshemmer beinhalten, die dann eine Arthritis, und damit das schmerzhaften Verfahren, verhindern können.

Zudem würde ich auf Zusatzpräparate wie Canosan(Gelenkszusatz) und Teufelskralle (schmerzlindernd) nicht verzichten.
Was man statt Schmerzmedikation versuchen kann ist Homeophatisch Zeel oder Traumeel einzusetzten, manche Hunde kommen damit genauso gut zurecht wie mit Rimadyl oder Metacam.
Wenn allerding alle Stricke reißen und keins der MEdikamente (Rimadyl, Metacam, Previcox etc.) anschlagen würde ich zumindest in Akutphasen auf Phenpret zurückgreifen, das ist ein Cortison das für eine 7tägige Gabe gedacht ist, manche Hunde stehen allerdings auch hier unter Dauermedikation (ohne probleme).

Ich weiß nciht in wie weit die Arthrose bei deinem Hund fortgeschritten ist, aber Canosan kann auf jedenfall dazu beitragen das es nicht schlimmer wird, und vorallem das durch die Schonhaltung die der Hund bei Schmerzen automatisch einnimmt die anderen Gelenke, unterstützt und verhindert zu starke abnutzung, die durch Schonhaltung zu stark beansprucht werden

zusätzlich kann man aufjedenfall noch Physiotherapie mit seinem Hund machen, bei meinem Hund hat das Wunder bewirkt, und lässt bei so machnchem die Medikamente absetzten.

Gruß Nina
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #9
Wenn allerding alle Stricke reißen und keins der MEdikamente (Rimadyl, Metacam, Previcox etc.) anschlagen würde ich zumindest in Akutphasen auf Phenpret zurückgreifen, das ist ein Cortison das für eine 7tägige Gabe gedacht ist, manche Hunde stehen allerdings auch hier unter Dauermedikation (ohne probleme).

Du meinst aber dann anstatt, nicht zusätzlich zu den genannten Schmerzmitteln, oder? Sind ja alles NSAR, die nicht gemeinsam mit Cortison gegeben werden dürfen.

Ansonsten blieben an Schmerzmitteln natürlich noch Opiate wie Tramal oder Fentanyl.
 
  • Metacam Schmerztabletten - Eure Erfahrung - Hilfe? Beitrag #10
Du meinst aber dann anstatt, nicht zusätzlich zu den genannten Schmerzmitteln, oder? Sind ja alles NSAR, die nicht gemeinsam mit Cortison gegeben werden dürfen.

Ansonsten blieben an Schmerzmitteln natürlich noch Opiate wie Tramal oder Fentanyl.


Oh ja, meine natürlich anstatt der "normalen" schmerzmittel dann cortison
 
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