Hallo Kia,
meine Tessa hat Arthritis und sie bekam Rimadyl(jetzt hab ich es ihr nicht mehr gegeben, weil sie eh kaum noch laufen mag und andere Medikamente bekommt, die ihr schon auf den Magen schlagen). Ich hab das Medikament damals von 3 TA empfohlen bekommen. Es ist ein shr starkes Mittel und darf nur vorsichtig dosiert werden. Ich bekam auch den Tipp, bei Anzeichen von Schmerzen (Humpeln oder schonen der Beine) erstmal nur eine halbe Tablette zu geben, dass sie nicht gleich übermütig rumspringt. Nur wenn sie extrem starke Schmerzen bekam, sollte ich ihr eine ganze Tablette davon geben. Das merkt man ja seinem Hund an, wenn er stärkere Schmerzen bekommt.
Mein jetziger TA wollte mit Tessa ursprünglich eine Basistherapie ansteuern, aber durch ihre Herzerkrankung sind wir davon wieder weg. Ehrlich gesagt, hab ich schon öfter Bedenken gehabt, ob das vielleicht auch ihr Herzleiden verschlimmert hat. Aber das ist nur meine Vermutung. Jetzt wie gesagt, lasse ich die ganz weg, weil sie durch ihr weniges Laufen fast gar keine Probleme in den Gelenken hat.
Ich hab mal ein bisschen gegooglet und bin auf diesen Beitrag zu Rimadyl gestoßen. Klick hier:
http://www.articleset.com/Haustiere...weise-nicht-erklaren-mag-dir-uber-Rimadyl.htm
Ich weiß jetzt nicht, ob Dein Medikament oder das Rimadyl besser/schlechter ist, aber auf jeden Fall scheinen beide Medis auf gleicher Basis hergestellt.
Vielleicht hilft Dir der Artikel.
Für Deine Hundemaus ist es bestimmt besser, wenn er eine vernünftige Basistherapie bekommt. Schmerzen erkennst Du auch daran, wenn sie nicht laufen mag. Ich hab durch meine Hündin gelernt, dass es bei ihr kein "ich bin zu faul" gibt. Wenn sie nicht laufen mag, dann kann sie es auch nicht, es schmerzt ihr oder sie schafft es ganz einfach nicht, wegen ihrer Atmung, die leider durch das Wasser im Körper in Mitleidenschaft gezogen ist. Sie fing damals immer als erstes Anzeichen an zu "watscheln", ein anderer Begriff fällt mir dazu nicht ein, weil es so eigenartig aussah. Es sah aus, als würde sie von einem Bein zum anderen humpeln, weil ihr anscheinend alle 4 Pfötchen oder Beine wehtaten. Meistens kam das mit Wetterwechseln überein oder wenn sie am Tag sehr viel gebuddelt hat oder lange Strecken gelaufen ist.
Ich kann Dir nur raten, wenn Dein Hund immer sehr aktiv war, versuch sie langsam abzutrainieren, ansonsten ist bei Deiner vorprogrammiert, dass sie ebenfalls Herzprobleme bekommt, weil das Herz bei sehr aktiven Hunden vergrößert ist. Sobald sie nicht mehr so laufen können, wie sie es immer taten, kommen die Probleme, eben weil das Herz zu viel pumpt.
Lass Dich am Besten von Deinem Tierarzt beraten, wie Du da vorgehst und ob es nötig ist.
Alles Gute für Dich und Deine Hundemaus!
LG Mikki