- Fotos vom Bremer Pferdesportfestival-->SLIDING STOPS!! Beitrag #1
*Hundefloh*
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Bremer Pferdesportfestival-
Hallo foris
Ich war am wochenende in Bremen beim Kampmann Pferdesportfestival.Tagsüber stand Dressur Springen und verschiedene Prüfungen statt..unter anderem Hengsvorführungen..Führzügelklassen..Reiterwettbewerb..usw.Namenhafte Reiter wie zb Isabell Werth gingen an den Start!
Für mich war nur die Abendveranstaltung interessant.Dort waren Westernreiter der Spitzenklasse am Start..unter anderem Grischa Ludwig,Volker Schmitt und Georg Maschalanie!!
Das Programm der Westernnight fing mit einer super langen und super tollen Reining statt.(Wer nicht weiss was das für eine Prüfung ist-->
Reining ist eine Dressur im Western-Reitstil, die im Galopp geritten wird. Die Elemente einer Prüfung stammen aus der Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur zu einer ?sportlichen Kunstform" umgesetzt wurde: schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galoppwechsel, Drehungen auf der Hinterhand (Spins), rasante Stopps (Sliding Stops), Hinterhandswendungen (Rollbacks) und Rückwärts-Richten. Die aufgezählten Elemente wiederholen sich in jeder Prüfung, sind jedoch unterschiedlich angeordnet. Es gibt zehn Pattern (Aufgaben), die im Regelbuch festgehalten sind und auf jedem Turnier je nach Klasse ausgeschrieben werden. Reining erinnert durch die Reitweise an die Herkunft dieses Reitsports; so ist zum Beispiel die Zügelführung in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel, Schenkel- und Gewichtshilfen sowie durch die Stimme. (entnommen der Broschüre der NRHA).
Danach war dann Cutting an der Reihe.Wer nicht weiss um was es da geht hier eine kleine Einführung-->
Der Begriff "Cutting" kommt von - to cut - schneiden/abschneiden.
Beim Cutting geht der Reiter (Cutter) mit seinem Pferd in eine an der Stirnseite der Arena stehende Rinderherde und treibt einen Teil dieser Herde zur Arenamitte. Nachdem zwei Helfer die Rinder gewendet haben, trennt der Cutter ein Tier heraus und lässt die anderen Rinder zur Herde zurück. Sobald das Rind getrennt ist, beginnt die eigentliche Arbeit des Cuttingpferdes. Es synchronisiert die Bewegungen des Rindes, ahnt diese voraus und schneidet dem Rind mit blitzartigen Wendungen immer wieder den Rückweg zur Herde ab. Der Cutter hat 2 1/2 Minuten Zeit, den Richtern die Fähigkeiten seines Pferdes zu präsentieren. In dieser Zeit ist es optimal, zwei bis drei Rinder zu arbeiten.
Cutting ist Teamarbeit, deshalb benötigt der Cutter vier Helfer. Zwei sogenannte Herdholder oder Cornermen, welche die Rinderherde an der Stirnseite der Arena halten und zwei Turnbacks, die verhindern sollen, dass ein gearbeitetes Rind in die unbenützte Arenahälfte laufen kann.
Bewertet wird, ob das Cuttingpferd das Rind möglichst in der Arenamitte hält und jederzeit die totale Kontrolle über das Tier hat. Das Cuttingpferd arbeitet selbständig, weitgehend ohne Reiterhilfen. Hilfen des Reiters sind nur mit den Schenkeln erlaubt.
Cuttingpferde sind hochspezialisierte Athleten, die aus bestimmten Zuchtlinien stammen und über einen besonderen Instikt (Cowsense) verfügen.
Die Rinderdisziplin Cutting hat vor etwa 8 Jahren Einzug in die österreichische Westernturnierszene gehalten und ist heute, vor allem bei größeren Shows, als Publikumsmagnet nicht mehr wegzudenken.
In den USA ist Cutting die Nummer Eins im Westernreitsport und liegt in der Höhe der Preisgelder bei den Profisportarten - nach Golf und Tennis - an dritter Stelle.
Don´t just Ride-->SLIDE!!!!!
Hallo foris
Ich war am wochenende in Bremen beim Kampmann Pferdesportfestival.Tagsüber stand Dressur Springen und verschiedene Prüfungen statt..unter anderem Hengsvorführungen..Führzügelklassen..Reiterwettbewerb..usw.Namenhafte Reiter wie zb Isabell Werth gingen an den Start!
Für mich war nur die Abendveranstaltung interessant.Dort waren Westernreiter der Spitzenklasse am Start..unter anderem Grischa Ludwig,Volker Schmitt und Georg Maschalanie!!
Das Programm der Westernnight fing mit einer super langen und super tollen Reining statt.(Wer nicht weiss was das für eine Prüfung ist-->
Reining ist eine Dressur im Western-Reitstil, die im Galopp geritten wird. Die Elemente einer Prüfung stammen aus der Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur zu einer ?sportlichen Kunstform" umgesetzt wurde: schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galoppwechsel, Drehungen auf der Hinterhand (Spins), rasante Stopps (Sliding Stops), Hinterhandswendungen (Rollbacks) und Rückwärts-Richten. Die aufgezählten Elemente wiederholen sich in jeder Prüfung, sind jedoch unterschiedlich angeordnet. Es gibt zehn Pattern (Aufgaben), die im Regelbuch festgehalten sind und auf jedem Turnier je nach Klasse ausgeschrieben werden. Reining erinnert durch die Reitweise an die Herkunft dieses Reitsports; so ist zum Beispiel die Zügelführung in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel, Schenkel- und Gewichtshilfen sowie durch die Stimme. (entnommen der Broschüre der NRHA).
Danach war dann Cutting an der Reihe.Wer nicht weiss um was es da geht hier eine kleine Einführung-->
Der Begriff "Cutting" kommt von - to cut - schneiden/abschneiden.
Beim Cutting geht der Reiter (Cutter) mit seinem Pferd in eine an der Stirnseite der Arena stehende Rinderherde und treibt einen Teil dieser Herde zur Arenamitte. Nachdem zwei Helfer die Rinder gewendet haben, trennt der Cutter ein Tier heraus und lässt die anderen Rinder zur Herde zurück. Sobald das Rind getrennt ist, beginnt die eigentliche Arbeit des Cuttingpferdes. Es synchronisiert die Bewegungen des Rindes, ahnt diese voraus und schneidet dem Rind mit blitzartigen Wendungen immer wieder den Rückweg zur Herde ab. Der Cutter hat 2 1/2 Minuten Zeit, den Richtern die Fähigkeiten seines Pferdes zu präsentieren. In dieser Zeit ist es optimal, zwei bis drei Rinder zu arbeiten.
Cutting ist Teamarbeit, deshalb benötigt der Cutter vier Helfer. Zwei sogenannte Herdholder oder Cornermen, welche die Rinderherde an der Stirnseite der Arena halten und zwei Turnbacks, die verhindern sollen, dass ein gearbeitetes Rind in die unbenützte Arenahälfte laufen kann.
Bewertet wird, ob das Cuttingpferd das Rind möglichst in der Arenamitte hält und jederzeit die totale Kontrolle über das Tier hat. Das Cuttingpferd arbeitet selbständig, weitgehend ohne Reiterhilfen. Hilfen des Reiters sind nur mit den Schenkeln erlaubt.
Cuttingpferde sind hochspezialisierte Athleten, die aus bestimmten Zuchtlinien stammen und über einen besonderen Instikt (Cowsense) verfügen.
Die Rinderdisziplin Cutting hat vor etwa 8 Jahren Einzug in die österreichische Westernturnierszene gehalten und ist heute, vor allem bei größeren Shows, als Publikumsmagnet nicht mehr wegzudenken.
In den USA ist Cutting die Nummer Eins im Westernreitsport und liegt in der Höhe der Preisgelder bei den Profisportarten - nach Golf und Tennis - an dritter Stelle.
Don´t just Ride-->SLIDE!!!!!
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