- demotivierter, lahmer manchmal sogar depressiver Hund Beitrag #1
lecomte
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Hallo Zusammen!
Vor etwa 3 Jahren haben wir unseren Hund Maui von einem Tierheim adoptiert. Er wuchs in Bulgarien als Strassenhund auf, wurde dort noch kastriert, wieder freigelassen und später durch eine Organisation in die Schweiz ins Tierheim gebracht. Als wir ins TH kamen, war er der einzige Hund, der nicht bellte und friedlich an einem Spielzeug-Knochen herumgnagte. Wenn ein anderer Hund im den Knochen wegnehmen wollte, dann liess er das mit sich geschehen und knurrte nicht einmal. Er war in seiner Gruppe immer der rangniedrigste. Zu dieser Zeit hatte er schon Vertrauen zu einzelnen Pfleger gefasst, jedoch mochte er es überhaupt nicht, wenn fremde Leute ihn anfassten (so auch bei uns). Nicht dass er anging zu knurren oder so, er ging einem einfach aus dem WEg. Da wir ihn aber trotz all dem in unser Herz geschlossen hatten, entschieden wir uns für ein Probewochenende mit ihm. Ins Auto musst ihn ein Pfleger hochheben (wahrscheinlich hatte er schlechte Erfahrungen gemacht) und dan gings ab nach Hause. Schon nach einer einzigen Nacht wedelte er, wenn wir zu ihm kamen...er war einfach sooo süss und einfach durchaus lieb! So ist er heute auch noch! Schon beim dritten Spaziergang konnten wir ihn ab der Leine lassen und er ging nie weit weg...so wurde er zu unserem Hund...
jetzt ein paar Jahre später ist er immer noch soooo ein lieber und sehr ruhiger Hund und hat in Sachen Selbstvertrauen schon einige Vortschritte gemacht. Doch wEnn wir nach dem Spaziergang nach Hause kommen, isst er sein Frühstück und schläft dann bis man mit ihm wieder rausgeht. Ausser ich übe wieder mal mit ihm seine Tricks (so kann er give-me 5/10, Männchen, natürlich sitz platz und so, den spanischen Schritt
, auf Kommando mit dem Spielzeug quitschen und vieles mehr...)
er war schon immer einer der beim Spaziergang gerne hinten läuft (wahrscheinlich um die Kontrolle über das "Rudel" zu haben)....doch meistens lahm er dann so extrem und ist total faul und manchmal auch schon fast depressiv. Er sieht oft einfach nicht glücklich aus..auch wenn wir viel mit ihm unternehmen....
am liebsten liegt er in die Wiese und spielt mit mir und oft rennen wir dann auch ein bisschen, doch man muss ihm immer zu allem auffordern und ihn irgendwie anstossen. er hat so gar keine Eigeniniziative...vl. auch weil er nicht so selbstbewusst ist? Gut früher war er noch viel scheuer als heute...heute knurrt er ab und zu auch, wenn ihm was nicht passt
, was verständlich ist...
Oder wenn er einen Hund sieht...meistens bleibt er einfafch wie angewurzelt stehen und wartet bis der Hund kommt...dann ein bisschen schnüffeln und weiter gehts...aber wenn er gut drauf ist, dann will er auch spielen und ich sags euch rennen kann der! ....aber von sich aus einfach mal über ne Wiese rennen...geht nicht...auch Spielzeug zum nachrennen steggt er nicht...
Er gibt auch recht schnell auf und wenn ich mal was neues mit ihm ausprobiere, was ihm spass macht, verleidet es ihm sehr schnell...
er ist oftmals einfach sehr kompliziert und naja...ein auch oft ein bisschen stur...
ja, wir wissen einfach nicht mehr was mit ihm machen...oft ist es auch die Hitze, die ihm zu schaffen macht, da er ein recht dichtes Unterfell hat...aber andere ältere Hunde rennen auch rum..und sind einfach glücklich...ihn muss man immer animieren und nach ein paar Minuten ists dann auch wieder rum...
(hab auf Youtube auch noch ein Video, wo man sieht, wie er rumtoben kann,wenn er will: titel lautet "der schnelle Maui")
was meint ihr...was ist mit ihm los..und was soll ich machen, damit er mehr Eigeninitative bekommt, sich mehr getraut und aufgestellter ist?
liebe Grüsse
simone
hier noch ein paar Fotos von ihm, als er glücklich ist:




Vor etwa 3 Jahren haben wir unseren Hund Maui von einem Tierheim adoptiert. Er wuchs in Bulgarien als Strassenhund auf, wurde dort noch kastriert, wieder freigelassen und später durch eine Organisation in die Schweiz ins Tierheim gebracht. Als wir ins TH kamen, war er der einzige Hund, der nicht bellte und friedlich an einem Spielzeug-Knochen herumgnagte. Wenn ein anderer Hund im den Knochen wegnehmen wollte, dann liess er das mit sich geschehen und knurrte nicht einmal. Er war in seiner Gruppe immer der rangniedrigste. Zu dieser Zeit hatte er schon Vertrauen zu einzelnen Pfleger gefasst, jedoch mochte er es überhaupt nicht, wenn fremde Leute ihn anfassten (so auch bei uns). Nicht dass er anging zu knurren oder so, er ging einem einfach aus dem WEg. Da wir ihn aber trotz all dem in unser Herz geschlossen hatten, entschieden wir uns für ein Probewochenende mit ihm. Ins Auto musst ihn ein Pfleger hochheben (wahrscheinlich hatte er schlechte Erfahrungen gemacht) und dan gings ab nach Hause. Schon nach einer einzigen Nacht wedelte er, wenn wir zu ihm kamen...er war einfach sooo süss und einfach durchaus lieb! So ist er heute auch noch! Schon beim dritten Spaziergang konnten wir ihn ab der Leine lassen und er ging nie weit weg...so wurde er zu unserem Hund...
jetzt ein paar Jahre später ist er immer noch soooo ein lieber und sehr ruhiger Hund und hat in Sachen Selbstvertrauen schon einige Vortschritte gemacht. Doch wEnn wir nach dem Spaziergang nach Hause kommen, isst er sein Frühstück und schläft dann bis man mit ihm wieder rausgeht. Ausser ich übe wieder mal mit ihm seine Tricks (so kann er give-me 5/10, Männchen, natürlich sitz platz und so, den spanischen Schritt
er war schon immer einer der beim Spaziergang gerne hinten läuft (wahrscheinlich um die Kontrolle über das "Rudel" zu haben)....doch meistens lahm er dann so extrem und ist total faul und manchmal auch schon fast depressiv. Er sieht oft einfach nicht glücklich aus..auch wenn wir viel mit ihm unternehmen....
am liebsten liegt er in die Wiese und spielt mit mir und oft rennen wir dann auch ein bisschen, doch man muss ihm immer zu allem auffordern und ihn irgendwie anstossen. er hat so gar keine Eigeniniziative...vl. auch weil er nicht so selbstbewusst ist? Gut früher war er noch viel scheuer als heute...heute knurrt er ab und zu auch, wenn ihm was nicht passt
Oder wenn er einen Hund sieht...meistens bleibt er einfafch wie angewurzelt stehen und wartet bis der Hund kommt...dann ein bisschen schnüffeln und weiter gehts...aber wenn er gut drauf ist, dann will er auch spielen und ich sags euch rennen kann der! ....aber von sich aus einfach mal über ne Wiese rennen...geht nicht...auch Spielzeug zum nachrennen steggt er nicht...
Er gibt auch recht schnell auf und wenn ich mal was neues mit ihm ausprobiere, was ihm spass macht, verleidet es ihm sehr schnell...
er ist oftmals einfach sehr kompliziert und naja...ein auch oft ein bisschen stur...
ja, wir wissen einfach nicht mehr was mit ihm machen...oft ist es auch die Hitze, die ihm zu schaffen macht, da er ein recht dichtes Unterfell hat...aber andere ältere Hunde rennen auch rum..und sind einfach glücklich...ihn muss man immer animieren und nach ein paar Minuten ists dann auch wieder rum...
(hab auf Youtube auch noch ein Video, wo man sieht, wie er rumtoben kann,wenn er will: titel lautet "der schnelle Maui")
was meint ihr...was ist mit ihm los..und was soll ich machen, damit er mehr Eigeninitative bekommt, sich mehr getraut und aufgestellter ist?
liebe Grüsse
simone
hier noch ein paar Fotos von ihm, als er glücklich ist:




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