- Katzenmutti mit Kitten zu altem Kater gezogen Beitrag #1
Lilly-Walker
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Hallo Katzenfreunde,
ich hoffe das ich hier richtig bin und mir eventuell Tipps und Ratschläge gegeben werden können.
Ich habe folgendes Problem muss aber ausholen um meine Vorgehensweise zu erklären. Ich hoffe ihr habt Geduld mit mir ;-)
Vorgeschichte:
Ich besitze einen alten Kater (11/2 J.) der von Welpe an (seit er 5 Wochen alt war... ich weiß das es zu früh war und erkläre es ein anders mal gern) bei uns lebt. Er wurde Damals gleich von meiner Schäferhündin adoptiert und die beiden teilten sich diese wundervollen 11 Jahre gemeinsam bei uns ihr Revier und Familie.
Anfang Juli musste ich meine Hündin altersbedingt leider einschläfern lassen und so nahm das Drama seinen Lauf.
Mein Kater wurde traurig, sehr traurig sogar und ich befürchtete schon das er regelrecht hinterher gehen wollte. Mit viel Liebe unsererseits und Geduld fand er seinen Lebensmut zwar wieder aber ich merkte schnell das er sich dennoch einsam fühlt. Seine Ziehmutter war auch gleichzeitig seine liebste Spielgefährtin und genau das fehlte ihm nun. Da nützte es auch nichts das wir nun besonders um ihn bemüht waren, es ist eben nicht das gleiche als ob Tiere miteinander spielen und raufen, gell.
Wir hielten Familienrat und beschlossen einen oder gar zwei neue Mitbewohner zu adoptieren.
Ich hätte mich eher für ein älteres Tier entschieden aber da meine Töchter Mitspracherecht haben einigten wir uns so: Kein neuer Hund mehr weil ich es mir gesundheitlich nicht mehr zutraue einen großen Hund zu führen und anderseits keinen kleinen möchte.
Ergo: Es sollten Kitten sein und zwar zwei.2. 6 Hände sollten für drei Katzen theoretisch ausreichend sein um allen gerecht werden zu können.
Im Hinterkopf hatte ich natürlich das meinem Kater aufgrund seines frühen Einzugs sicher kätzisches Sozialverhalten fehlt wir anderseits aber früher einmal einen jungen Kater von 4 Monaten für eine Woche in Pflege hatten und das wunderbar mit dem Kleinen funktionierte. Kein Gefauche oder Geknurre beiderseits.
Darum begaben wir uns also auf die Suche nach zwei Kitten. Wie das halt so ist fragt man im Bekanntenkreis herum und recht bald erhielt ich die Nachricht das ich zwei haben könne. Erfreut sagte ich zu doch dann der Schock: Die Leute denen die Katzen (Mutter und Babys gehörten) wollten ALLE so schnell als möglich "weg" haben.
Die Jungen waren aber noch zu klein um sie allein her zu holen und der Mutter drohte nach Weggabe der Kleinen vermutlich das Tierheim oder Schlimmeres !?!
Mein Herz lief über und ich entschied dann allen ein neues Zuhause zu geben.
Dann gab meine Bekannte mir plötzlich und viel früher als erwartet Bescheid sie habe die Katzen bei sich weil die Leute sie noch schneller loswerden wollten (Ich vermute sie wollten in den Urlaub und waren ihrer Überdrüssig)
Nun ist es so das meine Bekannte 260 Kilometer von mir entfernt wohnt und ich sie nicht gleich holen konnte und die Mutti leider eine Woche dort mit den Kitten im Badezimmer verbleiben musste weil sie den Familienhund verdroschen hat der Katzen wohl liebt aber diese Liebe stoss nicht auf Gegenliebe (Katzenmütter halt)
Eine Woche später trafen wir uns dann Entfernungstechnisch in der Mitte und so durfte die kleine Familie zu uns einziehen.
Der erste Anblick rührte mich zu Tränen. Die Mutter rappeldürr, total beschissen.... die Kitten die mit ihr in der Box waren ebenso. Nach vorsichtiger Reinigung meinerseits dann kam ich dazu mir alle genauer anzusehen.
Abgesehen vom dürren Zustand der Mutter schienen alle wohlauf und machten einen munteren Eindruck. Ich beschloss sie erst einmal im neuen Zuhause ankommen zu lassen und richtete ihnen ein bequemes Lager.
Mein Kater indes war zwar nicht begeistert, fauchte und knurrte beim vorübergehen aber nur was gleich von der Mami entsprechend quittiert wurde.
Diese fühlte sich gleich wohl und zeigte sich von einer extrem lieben und anhänglichen Weise Menschen gegenüber das sie es einem unmöglich macht sie nicht gern zu haben.
Ein paar Tage lang ging es auch ganz gut zwischen Mutter, Kater und den Kitten....bis die Kleinen mobil wurden. Die „Alte“ vertrieb ihn immer wieder mal, ab und an warnte sie ihn wohl aber ansonsten war es recht friedlich. Doch einmal wollte er sich wohl aufs Klo schleichen und wusste nicht das eines der Kitten sich verirrt hatte, erschrak und fauchte es an. Die Mutter reagierte promt auf den Hilfeschrei und es war eine böse Keilerei im Gange bei dem mein alter Kater nicht nur den Kürzeren zog sondern plötzlich schlecht Luft bekam bis er fast kollabierte.
Nachdem es mir gelang den Knäuel Katzen auseinander zu treiben trennte ich sie lieber. Die Mutter bezog mit den Kitten ein Zimmer so das alle zur Ruhe kommen konnten.
Meine Frage ist nun: Ab wann kann ich versuchen sie zu vergesellschaften und wie gehe ich am besten dabei vor? Übrigens: Die Mutti ist selber noch kein Jahr alt sondern ca. 8-9 Monate und die Kitten nun 6 Wochen.
Meine Tierärztin meinte ab der 8ten Woche kann ich versuchen alle zusammen zu führen da die Mutter ab da wahrscheinlich nicht mehr so extrem reagieren würde wenn die Kleinen schreien.
Ich habe dennoch Zweifel denn sie ist schon sehr bemüht um die Kitten und lauscht auf jedes Geräusch und springt auf sobald sie nur den Eindruck hat der Kater nähert sich.
Ich wollte es so versuchen: Die Kleinen (zunächst ohne Mutti) ab ca. der 10ten Woche immer zeitlich begrenzt mit dem Kater zusammen zu führen bis sie sich kennen gelernt haben und er die Kleinen nicht mehr „anmacht“. Dann irgendwann die Mutter dazu zu lassen damit sie einerseits merkt den Kitten passiert nichts und anderseits die beiden großen sich in Ruhe auseinander setzen können.
Ist das sinnvoll oder habt ihr bessere Tipps?
Ups, sorry das ich mich noch nicht vorgestellt habe, das hole ich sicher als bald nach und habe dann noch mehr Fragen in Petto ;-)
Bis dahin LG
[FONT="]Simone[/FONT]
ich hoffe das ich hier richtig bin und mir eventuell Tipps und Ratschläge gegeben werden können.
Ich habe folgendes Problem muss aber ausholen um meine Vorgehensweise zu erklären. Ich hoffe ihr habt Geduld mit mir ;-)
Vorgeschichte:
Ich besitze einen alten Kater (11/2 J.) der von Welpe an (seit er 5 Wochen alt war... ich weiß das es zu früh war und erkläre es ein anders mal gern) bei uns lebt. Er wurde Damals gleich von meiner Schäferhündin adoptiert und die beiden teilten sich diese wundervollen 11 Jahre gemeinsam bei uns ihr Revier und Familie.
Anfang Juli musste ich meine Hündin altersbedingt leider einschläfern lassen und so nahm das Drama seinen Lauf.
Mein Kater wurde traurig, sehr traurig sogar und ich befürchtete schon das er regelrecht hinterher gehen wollte. Mit viel Liebe unsererseits und Geduld fand er seinen Lebensmut zwar wieder aber ich merkte schnell das er sich dennoch einsam fühlt. Seine Ziehmutter war auch gleichzeitig seine liebste Spielgefährtin und genau das fehlte ihm nun. Da nützte es auch nichts das wir nun besonders um ihn bemüht waren, es ist eben nicht das gleiche als ob Tiere miteinander spielen und raufen, gell.
Wir hielten Familienrat und beschlossen einen oder gar zwei neue Mitbewohner zu adoptieren.
Ich hätte mich eher für ein älteres Tier entschieden aber da meine Töchter Mitspracherecht haben einigten wir uns so: Kein neuer Hund mehr weil ich es mir gesundheitlich nicht mehr zutraue einen großen Hund zu führen und anderseits keinen kleinen möchte.
Ergo: Es sollten Kitten sein und zwar zwei.2. 6 Hände sollten für drei Katzen theoretisch ausreichend sein um allen gerecht werden zu können.
Im Hinterkopf hatte ich natürlich das meinem Kater aufgrund seines frühen Einzugs sicher kätzisches Sozialverhalten fehlt wir anderseits aber früher einmal einen jungen Kater von 4 Monaten für eine Woche in Pflege hatten und das wunderbar mit dem Kleinen funktionierte. Kein Gefauche oder Geknurre beiderseits.
Darum begaben wir uns also auf die Suche nach zwei Kitten. Wie das halt so ist fragt man im Bekanntenkreis herum und recht bald erhielt ich die Nachricht das ich zwei haben könne. Erfreut sagte ich zu doch dann der Schock: Die Leute denen die Katzen (Mutter und Babys gehörten) wollten ALLE so schnell als möglich "weg" haben.
Die Jungen waren aber noch zu klein um sie allein her zu holen und der Mutter drohte nach Weggabe der Kleinen vermutlich das Tierheim oder Schlimmeres !?!
Mein Herz lief über und ich entschied dann allen ein neues Zuhause zu geben.
Dann gab meine Bekannte mir plötzlich und viel früher als erwartet Bescheid sie habe die Katzen bei sich weil die Leute sie noch schneller loswerden wollten (Ich vermute sie wollten in den Urlaub und waren ihrer Überdrüssig)
Nun ist es so das meine Bekannte 260 Kilometer von mir entfernt wohnt und ich sie nicht gleich holen konnte und die Mutti leider eine Woche dort mit den Kitten im Badezimmer verbleiben musste weil sie den Familienhund verdroschen hat der Katzen wohl liebt aber diese Liebe stoss nicht auf Gegenliebe (Katzenmütter halt)
Eine Woche später trafen wir uns dann Entfernungstechnisch in der Mitte und so durfte die kleine Familie zu uns einziehen.
Der erste Anblick rührte mich zu Tränen. Die Mutter rappeldürr, total beschissen.... die Kitten die mit ihr in der Box waren ebenso. Nach vorsichtiger Reinigung meinerseits dann kam ich dazu mir alle genauer anzusehen.
Abgesehen vom dürren Zustand der Mutter schienen alle wohlauf und machten einen munteren Eindruck. Ich beschloss sie erst einmal im neuen Zuhause ankommen zu lassen und richtete ihnen ein bequemes Lager.
Mein Kater indes war zwar nicht begeistert, fauchte und knurrte beim vorübergehen aber nur was gleich von der Mami entsprechend quittiert wurde.
Diese fühlte sich gleich wohl und zeigte sich von einer extrem lieben und anhänglichen Weise Menschen gegenüber das sie es einem unmöglich macht sie nicht gern zu haben.
Ein paar Tage lang ging es auch ganz gut zwischen Mutter, Kater und den Kitten....bis die Kleinen mobil wurden. Die „Alte“ vertrieb ihn immer wieder mal, ab und an warnte sie ihn wohl aber ansonsten war es recht friedlich. Doch einmal wollte er sich wohl aufs Klo schleichen und wusste nicht das eines der Kitten sich verirrt hatte, erschrak und fauchte es an. Die Mutter reagierte promt auf den Hilfeschrei und es war eine böse Keilerei im Gange bei dem mein alter Kater nicht nur den Kürzeren zog sondern plötzlich schlecht Luft bekam bis er fast kollabierte.
Nachdem es mir gelang den Knäuel Katzen auseinander zu treiben trennte ich sie lieber. Die Mutter bezog mit den Kitten ein Zimmer so das alle zur Ruhe kommen konnten.
Meine Frage ist nun: Ab wann kann ich versuchen sie zu vergesellschaften und wie gehe ich am besten dabei vor? Übrigens: Die Mutti ist selber noch kein Jahr alt sondern ca. 8-9 Monate und die Kitten nun 6 Wochen.
Meine Tierärztin meinte ab der 8ten Woche kann ich versuchen alle zusammen zu führen da die Mutter ab da wahrscheinlich nicht mehr so extrem reagieren würde wenn die Kleinen schreien.
Ich habe dennoch Zweifel denn sie ist schon sehr bemüht um die Kitten und lauscht auf jedes Geräusch und springt auf sobald sie nur den Eindruck hat der Kater nähert sich.
Ich wollte es so versuchen: Die Kleinen (zunächst ohne Mutti) ab ca. der 10ten Woche immer zeitlich begrenzt mit dem Kater zusammen zu führen bis sie sich kennen gelernt haben und er die Kleinen nicht mehr „anmacht“. Dann irgendwann die Mutter dazu zu lassen damit sie einerseits merkt den Kitten passiert nichts und anderseits die beiden großen sich in Ruhe auseinander setzen können.
Ist das sinnvoll oder habt ihr bessere Tipps?
Ups, sorry das ich mich noch nicht vorgestellt habe, das hole ich sicher als bald nach und habe dann noch mehr Fragen in Petto ;-)
Bis dahin LG
[FONT="]Simone[/FONT]