Freiflugdesaster

Diskutiere Freiflugdesaster im Wellensittich Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Huhu! @cosili: Der Kot war nicht rot aber das Gefieder war voll mit Himbeerensaft und sie sahen aus als würden sie extremlich bluten.. Was meint...
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  • Freiflugdesaster Beitrag #21
Huhu!
@cosili: Der Kot war nicht rot aber das Gefieder war voll mit Himbeerensaft und sie sahen aus als würden sie extremlich bluten.. Was meint ihr wie ich mich da erschreckt habe! Aber nach einem Bad waren sie wieder sauber :)
@saloiv: Sie haben schon ein Freifluggerüst was in der mitte meines Zimmers hängt. Es ist zwar nicht groß, aber sie haben auch viele andere Stange die ich überall in meinem Zimmer zusätzlich hingehängt habe.
Gib mal bei der Suchefunktion "Bambus" ein.

So also die Kleinen sind immer noch nicht draußen, aber ich habe noch eine kleine Frage, die ich mal eben schnell dazwischen schiebe:
Ich habe ihnen in die Unterschale des Käfigs Zeitungspapier und dadrüber Sand hingelegt, weil sonst der Kot immer an der Schale geklebt hat. Und jetzt finden die beiden es total lustig die Zeitung zu zerschreddern, ist das schädlich? Die Zeitung ist schließlich bedruckt... Oder unbedenklich?
Was gibt es für Alternativen?
Fragen über Fragen, verzeiht mir.
Lg Ammi
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #22
Druckerschwärze ist mittlerweile ungiftig und ein bisschen schreddern macht nix. Solange du nicht beobachtest das die Piepser die Zeitung richtig schlucken ist das unbedenklich, und meistens bleibt es auch nur beim zerfetzen.

Wenn du trotzdem lieber eine andere Einstreu verwenden möchtest, dann kannst du anstatt Zeitung auch Küchenrolle verwenden. Oder auch nur Sand und dicker einstreuen (wobei ich absolut kein Freund von Sand als Einstreu bin). Es gibt auch pflanzliche Einstreu, wie Maisgranulat, Buchenholzgraulat, Hanfpellets...
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #23
Huhu!
Nein, sie schlucken es nicht, gut dann bin ich ja beruhigt.
Wieso bist du kein Freund von Sand? Ich dachte der wäre wichtig wegen dem Grit und so... Und das extra anzubieten finde ich auch umständlich...

Ach ja, sie kamen den ganzen Tag nicht raus, nicht mal zum fressen... jetzt hängt der Futternapf wieder drin und sie haben sich auch schon was geholt.
Was mache ich, wenn sie partout nicht mehr rauswollen?
Na ja ich gebe nicht auf!
Lg Ammi
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #24
Grit gibt es extra zu kaufen (ohne Sand), das kann man in einem Futternapf anbieten.

Wie du schon gesagt hast, Grit wird als Magensteinchen gebraucht, aber Sand ist dafür nutzlos. Ist ja auch logisch, feine abgerundete Sandkörner taugen kaum als "künstliches Gebiss". Vogelsand ist mehr oder weniger gut vermarktet, Sand (was ja wirklich keine Mangelware ist) zu Preisen von etwa 1 Euro das Kilo zu verkaufen (je nach Marke) sind jedenfalls ein paar 100% Gewinn, selbst wenn man die Kosten fürs waschen des Sandes noch abzieht... Sand ist halt die traditionelle "Vogeleinstreu" und viele Vogelhalter verwenden "automatisch" erstmal Sand.

Manchmal wird sogar diskutiert ob Sand nicht sogar schädlich sein könnte. Das Ganze stützt sich darauf das kranke Vögel dazu neigen vermehrt Grit aufzunehmen um die Verdauung zu unterstützen. Grit an sich ist ja auch ok, aber wenn sie dazu noch vermehrt Sand fressen, kann das zu Kropfverstopfung führen oder sogar zu Darmverschluss. Die Sand-Befürworter meinen dazu das sei ein Trugschluss weil der kranke Vogel ja sonst nichts frisst, und also nur noch der Sand im Magen übrigleibt, aber nicht die eigentliche Ursache ist. Andererseits sind Fälle von Kropf"verstopfung" durch Sand auch in der Fachliteratur beschreiben.
Außerdem wurde feiner Vogelsand auch schon verdächtigt praktisch am Grit "hängenzublieben" den der Vogel im Sand aufnimmt, und dabei Kropfreizungen zu verursachen die letztendlich zu einer Kropfentzündung führen können.
Naja, die absolute Wahrheit gibt es nicht, Sand ist wohl weder eine tödliche Gefahr noch ist er überlebenswichtig.

Das Hauptargument gegen Sand ist imho weniger das Risiko für "Sandmägen" und Ähnliches, sondern eher die Hygiene: ein Käfigvogel der auf Sand gehalten wird muss sich seine Gritsteinchen auf dem Boden zwischen seiner eigenen Sch*** zusammensuchen. Du würdest ja auch nicht gerne aus der Kloschüssel essen ;)
Ganz ehrlich, wie viele Vogelhalter säubern schon täglich die Bodenschale von Kotbällchen. Oder machen das auch nach einem Jahr noch oder wenn sie sonst wenig Zeit haben... Wenn jemand das macht spricht absolut nichts dagegen weiterhin Sand zu verwenden, aber wie viel % der Vogelhalter machen das, realistisch gesehen? Frischer Kot von gesunden Wellis ist an sich ist nicht schlimm, aber älterer Kot, zwischen Futterresten, vielleicht wieder feucht geworden... wird zur Bakterienschleuder. Papier als Bodenbelang wechselt man dagegen in wenigen Sekunden und es kostet fast nichts.
Aber wildlebende Vögel sind doch auch am Boden: ja, aber dort ist die Fläche auch wesentlich grösser, und die Kotbällchen sind nicht auf einer Fläche einer durchschnittlichen Käfigbodenschale oder bestenfalls Volierenboden "konzentriert".

Zum Picken am Boden finde ich eine Schale ausserhalb des Käfigs mit Vogelerde oder -Sand besser. Der Unterschied ist das die Vögel nicht dauernd drüber sitzen und der Sand dementsprechend auch weniger verunreinigt wird. Im Käfig muss Grit natürlich weiterhin angeboten werden.
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #25
Biete ihnen Obst und Gemüse immer wieder an. Irgendwann wird vielleicht einer neugierig und kostet mal ;) Ich habe Mio und Fee anfangs das Zeugs an eine Schnur gehängt. Die beiden fanden es so toll, dass da was wackelt, dass sie hin sind, damit gespielt haben und zufällig merkten, dass man das ja essen kann :roll:

Mio sitzt mit Ausdauer am Käfigboden und schreddert die Zeitung, sind oft Löcher drin und Zeitungsbrösel liegen daneben. Vor allem Hennen sind Nagetiere und können sich so stundenlang beschäftigen - so lange sie es nicht fressen, kein Problem.

Meine haben keinen Sand am Boden. Sie haben mehrere Schalen mit Grit, die sie auch anfliegen.

Fee ist ja eher eine Faule. Aber sie kommt jeden Morgen raus, fliegt ein paar Ründchen und sitzt dann rum. Aber schon allein der Weg raus aus dem Käfig... und dann sitzt sie mal da und mal da, knabbert einbißchen, läuft ne Runde auf dem Käfig, klettert... also ich denke, sie hat so schon mehr Unterhaltung und Beschäftigung wie vorher, als sie fast nur im Käfig saß.
Hab Geduld, mach ihnen einen Leckerbissen an die Käfigtür... Irgendwann traut sich bestimmt einer.
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #26
Huhu!
Hmm dann werde ich mir das mit dem Sand noch mal überlegen.. den zugegeben ich gehöre nicht zu den wenigen % die jeden Tag den Kot entfernen (...)
Gibt es Grit bei Fressnapf? Und ist der teuer? Gibt es da bestimmte Marken, die empfohlen werden?

Ach ja ich habe jetzt mal heute zwei halbierte Weintrauben (also zwei Hälften) reingelegt, aber nein, könnte ja gesund sein *Augen verdreh*
Ich habe mir auch schon überlegt... es gibt ja so Metallspieße, dass man das Frifu daran hängt... aber ich finde das immer so schade die reste am Abend wieder wegzuschmeißen *schimpf*
Aber man kommt wohl nicht drum herum...
Danke für eure Antworten!
Lg Ammi
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #27
Welche Gritmarke du kaufst, ist egal, ist alles ungefähr das gleiche. Nur sollte er nicht zu grobkörnig sein, normalerweise gibt es ihn in zwei Varianten, einmal grobkörnig für Papageien und Feinkörnig für kleinere Vögel. Genausogut kannst du auch sogenannten Taubengrit kaufen.
Grit ist billig, ich kaufe feinkörnigen Taubengrit nach Kilopreis, ein halbes Kilo kostet vielleicht 50 Cent (?) und hält für meine 4 Piepser bestimmt für ein Jahr und länger. Grit wird ja nicht schlecht.

Diese Futterspieße sind schon praktisch. Ich habe so ein Ding in Eigenbau-Variante: einen Schaschlikspieß mit einem Korken auf dem spitzen Ende.

Etwas Frischfutter bleibt immer übrig. Da kommt man leider nicht drum herum das wegzuwerfen...
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #28
Huhu!
Huch, so lange? Wie viel gibst du ihnen denn? Bzw. wie viel fressen sie? (Anbieten muss man wohl jeden Tag, oder?)

Das mit dem schaschlikspieß ist eine gute idee, so welche haben wir auch glaube ich noch.
Das ein wenig was übrig bleibt ist ja nicht schlimm, aber wenn sie gar nicht dran gehen finde ich das auch wieder schade, aber ändern kann man es ja nicht.
Und raus wollten sie auch nicht wieder.
Was mache ich eigentlich wenn sie "nie" bzw. in den nächsten Wochen (...) nicht aus dem Käfig hinauskommen? Nicht das die beiden mir hier verfetten oder/und flugunfähig werden...
Lg Ammi
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #29
Ich fülle einfach einen kleinen Napf voll (so einen Edelstahlnapf zum einhängen ins Gitter, der in der kleinsten Version, aber der Napf ist egal) und lasse den einfach immer in der Voliere.
Der Verbrauch ist sehr gering (ein paar Körnchen pro Tag), wenn der Grit durch hineingefallenen Dreck (Federn, Spelzen...) schmutzig ist wechsel ich ihn aus oder wenigstens die obere Schicht. Die oberste Schicht wechsel ich vielleicht jede Woche und etwa alle 4 Wochen komplett.

Deine Wellis werden schon rauskommen, keine Sorge. Wie gesagt, versuch sie halt rauszulocken, biete ihnen einen schönen Kletterbaum an... Irgendwann kommen sie auf den Geschmack und zetern dann morgens laut damit der Käfig aufgemacht wird ;)
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #30
Off-Topic
Cosili, ich weiß, das gehört jetzt nicht direkt zum Thema, aber was sagst du denn zu dem Artikel:
Das soll nicht heißen, dass ich denke, dass Vögel kein Grit brauchen, aber der Artikel machte mich irgendwie stutzig und mich würde deine Meinung dazu interessieren.


Soweit ich weiß, sollte es immer zur Verfügung stehen.

Auf jeden Fall solltest du es weiter probieren, also Tür offen stehen lassen. Vllt. würden sie sich ja auch trauen, wenn du nicht drin bist?

Frischfutter auf jeden Fall immer wieder anbieten. Hast du mal versucht, etwas Obst- oder Gemüsesaft über die Körner zu tun? Oder vllt. ganz kleine Stücke unter´s Körnerfutter zu mischen?
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #31
Off-Topic
Ja, den Artikel bzw. diese Lehrmeinung sind mir bekannt, das ist in der USA gängige Meinung.
Ich will nicht sagen das das völliger Quatsch ist, aber ich habe da meine Bedenken. Endgültig geklärt ist die Frage ohnehin noch nicht.

Vögel die ohne Grit gehalten werden, suchen richtiggehend nach kleinen Steinchen. Es wurde auch schon ein Zusammenhang hergestellt zwischen Schwermetallvergiftungen und Gritmangel: viele Vögel die behandelt werden weil sie Bleikügelchen aus Gardinenbändern, Zinknasen am Käfig etc. verschluckt haben zeigen auf dem Röntgenbild einen Muskelmagen ohne Grit bzw.die Besitzer geben auch an kein Grit anzubieten. Daraus könnte man ableiten das sich diese Tiere einen Ersatz für die Gritsteinchen suchen und dann eben Metallstückchen vernaschen...

Ob die Gritsteinchen als Verdauungshilfe aufgenommen werden oder aber zur Mineralienversorgung, wäre zwar interessant, ist aber vom praktischen her letztendlich egal. Tatsache ist DAS sie aufgenommen werden, sowohl von wildlebenden Papageienvögeln wie auch von in Gefangenschaft gehaltenen, sobald Grit zur Verfügung steht.Wenn sie diesen Instinkt zeigen, wird das schon einen Sinn haben.

Und Verdauungsstörungen stehen äußerst selten im Zusammenhang mit einer übermäßigen Aufnahme von Grit (höchstens von Sand!), wie der Artikel fälschlich argumentiert. Ich persönlich sehe deswegen absolut keinen Grund "zur Sicherheit" keinen Grit mehr anzubieten. Eher umgekehrt, solange die Frage noch nicht eindeutig geklärt ist, ist man eher auf der sicheren Seite wenn man Grit anbietet.

Schön erklärt ist da der Unterschied zwischen Magensteinchen und Muschelgrit. In dem meisten käuflichen Gritsorten ist aber ohnehin beides enthalten.

Die in dem Artikel beschriebene Überversorgung mit Calcium durch Grit ist ebenfalls extrem selten und liegt eher an einer Hormonstörung als an einem Fütterungsfehler. Viel häufiger ist dagegen Hypokalzämie, also zuwenig Calcium, besonders bei Graupapageien. Zumal der Calciumstoffwechsel sehr genau geregelt ist und bei einer "Überdosis" sofort die Calciumaufnahme im Darm gestoppt wird. Dazu kommt das das Calcium aus dem Grit nur langsam freigesetzt wird und der Körper also genügend Zeit hat sich darauf einzustellen.
 
  • Freiflugdesaster Beitrag #32
Huhu!
Ja ich wäre auch froh wenn sie unbedingt rauswollen würden ...

Nun, ich glaube nicht wirklich, dass es an mir liegt.
Sie sind zwar nicht so zahm, dass sie einfach so auf die Hand hüpfen, aber für Futter tun sie's und wenn ich an der Voliere vorbeigehe sind sie am Anfang immer wieder auf die oberste Stange geflattert und jetzt bleiben sie auch schon sitzen und gucken mich neugierig an :D
Und außerdem (habe ich ja schon gesagt) würde ich gerne dabei sein, weil ich sie einfach schlecht einschätzen kann was sie tun...
Und beim letzten Freiflug ist Wölkchen ja auch sofort auf die Hand gegangen und war überglücklich wieder im Käfig zu sein.
Ich weiß nicht, ob sie es alleine wieder in den Käfig geschafft hätte, das sie total erledigt am Boden saß und nicht höher als ein Meter fliegen konnte. (Am Anfang natürlich schon, aber gegen Ende hin nicht mehr)

Na ja und ehrlich gesagt habe ich auch ein wenig schiss, dass sie wieder rauskommen.. Ich habe natürlich die Türen immer geöffnet, wenn ich da bin und hänge auch den Futternapf raus, aber ich habe Angst, dass sie sich was tun.
Wie war das denn bei "eurem" zweiten Freiflug? Verlief da alles schon besser?
Obwohl bei mir jetzt ja schon wieder zwei Wochen oder so dazwischen liegen *seufz*
Na ja wird schon.
Lg Ammi
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
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