Ataxie

Diskutiere Ataxie im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo, ich habe hier schon einmal zum Thema gepostet, zwischenzeitlich ging alles auch relativ gut - unser Paul ist von klein auf (jetzt 1 Jahr...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Ataxie Beitrag #1
A

annaregina

Beiträge
23
Punkte Reaktionen
0
Hallo,
ich habe hier schon einmal zum Thema gepostet, zwischenzeitlich ging alles auch relativ gut - unser Paul ist von klein auf (jetzt 1 Jahr und 4 Monate) ein wenig ein Sorgenkind, weil er Koordinationsprobleme hat. Er kann z.B. nicht hoch springen. Will er auf einen höheren Stuhl, zieht er sich mit den Vorderpfoten hoch. Hinzu kommt im Ruhezustand ein Zittern, daß an Spastiker erinnert. Bis jetzt ging noch alles immer ganz gut und wir haben uns darauf eingestellt. Seit vorigem Freitag hat er plötzlich Fieber, ist apathisch (er ist ohnehin nicht der Flotteste und braucht für alle Entscheidungen lange Zeit) und frißt kaum. Am Montag bin ich zum Arzt, 40,5 Fieber. Nach 3 Spritzen ging es ihm am nachmittag dann ziemlich schnell besser und ich dachte, er ist wieder okay. Doch gestern abend wird es wieder schlimmer, die spastischen Zuckungen gehen über den ganzen Körper und er zieht die rechte Hinterpfote nach. Könnt ihr Euch vorstellen, welchen Schreck wir bekommen haben. Nun heute morgen wieder zum TA: viele Erklärungen über mögliche Ursachen, und Bestätigung daß es sich um Ataxie handelt. Paul bekam eine Kortison-Spritze und eine Vitamin-B-Injektion. Die Blutuntersuchungen ergaben keinen Grund für das Fieber und die plötzliche Verschlechterung. Nun können wir nur hoffen, daß es sich bessert. Die Kortisonbehandlung soll dann nach 14 Tagen mit Tabletten weitergeführt werden.
Wer hat Erfahrungen mit Ataxie? Hilft Kortison? Bei Luna-Cat war ich schon öfters, um mir Trost zu holen. Wir lieben unseren Schatz über alles und nehmen auch seine Behinderung in Kauf. Nur: er soll keine Schmerzen haben.
Annaregina
 
  • Ataxie Beitrag #2
Hallo Annaregina,

seit 10 Jahren habe ich einen Ataxisten, den Kimba. Sein Bruder Mogli, der ebenfalls Ataxist war, musste letztes Jahr über die Regenbogenbrücke gehen, weil er von klein auf eine Herzinsuffizienz hatte und sich sein Zustand drastisch verschlechterte.

Die beiden haben die Ataxie aufgrund eines Katzenschnupfens, mit dem sie sich bereits im Mutterleib angesteckt hatten. Jahrelang wussten weder die TÄ noch ich, dass es für ihre Erkrankung überhaupt einen Namen gibt. Insofern hatte ich auch reichlich wenig Infos dazu bis ich mehr oder weniger zufällig auch auf Luna-Cat stieß. :D

Kimba hatte früher ebenfalls sehr viel mit Fieber zu tun. Wenn er geimpft wurde, bekam er zwangsläufig Fieber. Meist hat der damalige TA mir direkt ein fiebersenkendes Mittel (Tolfedine) mitgegeben. (Wenn die Ataxie durch Katzenseuche ausgelöst wurde, kann sich die Impfung sehr negativ auswirken).
Als er das hohe Fieber das erste Mal hatte, hat er leider dadurch ebenfalls eine Verschlechterung in seinem Bewegungsablauf bekommen.

Diese Zuckungen kenne ich auch von Mogli. Bei ihm hatte ich zeitweise Angst, dass er zusätzlich auch noch mit Epilepsie zu tun hat. Der TA meinte aber, dass das nicht der Fall war. Aber vielleicht solltest du auch diese Richtung noch abklären lassen.

Bei den beiden wurde im Alter von ca. 5 Monaten eine Kortison-Behandlung (Prednisolon) gemacht, die jedoch bei beiden sehr rasch eine Verschlechterung brachte. Neben dem massiven Durchfall hatte sie überhaupt keine Koordination mehr. Wir haben das Kortison dann langsam wieder abgesetzt und der Zustand besserte sich wieder. Es kann aber trotzdem sein, dass es bei deinem Kater hilft.

Die Ataxie als solche bereitet den Tieren keine Schmerzen. Es ist nur für viele Außenstehende zum Teil schockierend, wenn sie anmutige Katzen auf einmal in der Art und Weise erleben. Ich bin da von vielen Seiten schon sehr hart angegangen worden. Aber in all den Jahren hat mir die Lebensfreude der beiden immer wieder gezeigt, dass sie eigentlich ganz normale Katzen sind und ebenso ein Recht auf Leben haben.
 
  • Ataxie Beitrag #3
Hallo Eifelbiene,
vielen Dank für Deine Antwort. Es tut gut, zu hören, daß es noch andere gibt, die mit diesem Problem umgehen können bzw. es gelernt haben. Ich habe lange gebraucht, um das Anderssein von Paul zu akzeptieren. Seine manchmal stoische Trägheit, der fehlende Spieltrieb - ich mußte es ja erst als Krankheit begreifen. Aber er ist so lieb und anhänglich, vor allem kann er richtig mit mir reden. Nicht nur in Miau-Tönen, sondern richtig gehende Komunikation. Er antwortet mir manchmal in den gleichen Tönen die ich ihm anbiete. Wir lieben ihn sehr -
Offensichtlich hat das Kortison angeschlagen. Zumindest sind die Spasmen nicht mehr so gewaltig, daß ich auch Angst hatte, es käme ein epileptischer Anfall. Die kleinen Muskeln, die immer in Bewegung sind! Da fällt es schwer zu glauben, daß er keine Schmerzen hat. Heute schaut er schon ganz anders in die Welt, verlangt seine Schmusezeit (pünktlich um 10 Uhr morgens). Der TA sagte, daß wir in bestimmten Abständen Kortison geben werden, wenn es gut anschlägt. Das heißt, nach der Spritze gestern (zusammen mit Vitamin B-1), die 2 Wochen anhalten soll, gibt es dann Tabletten in geringerer Dosis.
Wenn man bei Luna-Cat liest, was dort alles für Probleme auftauchen (Windeln etc.), dann bin ich sehr dankbar, daß Paul doch offensichtlich nicht so eine schwere Form hat und bete, daß es so bleiben wird.
Haben wir eben ein "behindertes Kind" , das wir lieben und das sehr dankbar für diese Liebe ist.
Gruß Regina
 
  • Ataxie Beitrag #4
Hallo Eifelbiene,
vielen Dank für Deine Antwort. Es tut gut, zu hören, daß es noch andere gibt, die mit diesem Problem umgehen können bzw. es gelernt haben. Ich habe lange gebraucht, um das Anderssein von Paul zu akzeptieren. Seine manchmal stoische Trägheit, der fehlende Spieltrieb - ich mußte es ja erst als Krankheit begreifen. Aber er ist so lieb und anhänglich, vor allem kann er richtig mit mir reden. Nicht nur in Miau-Tönen, sondern richtig gehende Komunikation. Er antwortet mir manchmal in den gleichen Tönen die ich ihm anbiete. Wir lieben ihn sehr -
Ich finde, dass die Beziehung zu einem behinderten Tier oftmals viel intensiver ist als zu den gesunden. Allein durch die Krankheit baut sich da sehr viel auf. Und es ist sehr schön, wieviel Vertrauen die Tiere einem entgegen bringen.


Offensichtlich hat das Kortison angeschlagen. Zumindest sind die Spasmen nicht mehr so gewaltig, daß ich auch Angst hatte, es käme ein epileptischer Anfall.
Super, dass es ihm hilft.

Der TA sagte, daß wir in bestimmten Abständen Kortison geben werden, wenn es gut anschlägt. Das heißt, nach der Spritze gestern (zusammen mit Vitamin B-1), die 2 Wochen anhalten soll, gibt es dann Tabletten in geringerer Dosis.
Ist das nicht Vitamin B 12? Bei Luna-Cat habe ich mehrfach gelesen, dass es bei vielen Katzen sehr gut geholfen hat.

Wenn man bei Luna-Cat liest, was dort alles für Probleme auftauchen (Windeln etc.), dann bin ich sehr dankbar, daß Paul doch offensichtlich nicht so eine schwere Form hat und bete, daß es so bleiben wird.
Haben wir eben ein "behindertes Kind" , das wir lieben und das sehr dankbar für diese Liebe ist.
Ja, manche sind wirklich ganz heftig betroffen. Mit Kimba habe ich da auch noch sehr viel Glück. Abgesehen von seinem Wackelgang, gaaaaaaaaanz seltenen Toiletten-Malheurchen und etwas mehr "Schweinerei" beim Futtern klappt alles sehr gut. Bei manchen Dingen braucht er auch etwas länger oder vergisst es schnell wieder. Aber die Sache mit der Katzenklappe hatte er sehr schnell raus. Er geht unheimlich gerne in den eingezäunten Garten.

Hast du mal überlegt, für Paul einen Katzenkumpel dazu zu nehmen? Ataxisten sind wohl nicht so gerne alleine und auch unter völlig gesunden Katzen fühlen sie sich pudelwohl. :D
 
  • Ataxie Beitrag #5
Hallo, Eifelbiene,
danke. Paul geht es wirklich besser, allerdings ist er immer noch sehr apathisch. Er war allerdings nie der Flotteste, und die tollsten Spielsachen, die für andere Katzen der Himmel sind, lassen ihn durchaus kalt. Ich glaube so langsam, er kann die Bewegung z.B. eines Balles nicht so richtig realisieren. Er schaut zwar hinterher, aber das war es dann schon. Wegen seiner Apathie werde ich wohl mal wieder mit Bachblüten therapieren. Das hat schon einmal geholfen, als es wirklich schlimm war mit seiner Desinteresse an der Umwelt. Z.Zt. schläft er immer noch viel oder schaut so vor sich hin und mir fällt esr immer noch hin und wieder schwer, seine Krankheit in allen Dingen, die er tut oder nicht tut, zu erkennen.
Das mit einer zweiten Katze haben wir auch schon überlegt, aber denken, daß es nicht klappen wird. Er ist absolut auf mich fixiert und wird schon eifersüchtig, wenn die Nachbarsfamilie mit einem 1jährigen Kleinkind kommt, oder wenn ich länger telefoniere. Er miaut und wird regelrecht böse und eingeschnappt. Auch in der Tierpension, in die er ein bis zweimal im Jahr kommt, interessiert er sich nicht für andere Katzen. In der Tierpension geht es recht gut mit ihm. Die Betreiberin ist ausgebildete Tierpflegerin und sehr liebevoll. Wenn er wieder nach Hause kommt, tut er noch so 1-2 Tage eingeschnappt, aber dann geht es wieder. Nur jetzt sind wir eben mal wieder in einer Tief-Phase, ich habe wirklich die Impfung im Verdacht???
Schönen Sonntag noch
Annaregina
 
  • Ataxie Beitrag #6
Nur jetzt sind wir eben mal wieder in einer Tief-Phase, ich habe wirklich die Impfung im Verdacht???

Das kann schon gut sein. Wie lange ist die Impfung jetzt her? Möglicherweise ist seine Ataxie durch den Parvovirus ausgelöst worden und in dem Falle kann ihn eine Impfung wirklich umhauen. Paul ist doch eine reine Wohnungskatze, oder? Ich würde dann sogar eher hingehen und künftig auf die Impfung verzichten.
 
  • Ataxie Beitrag #7
Aber sagt man nciht, das Wohnungskatzen auch angesteckt werden können und wenn er durch diese Krankheit ja diese Behinderung hat und daran nochmal erkranken würde, ja nicht sehr passend oder?
Mir tun diese Katzen immer leid, aber jaja das kommt davon, wenn leute katzene infach vermehren oder ungeimpft draußen umher irren noch unkastriert.
Und wir müssen uns dann mti den Kosten abfinden, finde das echt mies, die Katzen haben ja dennoch ein eingeschränkes Leben und das tut mir immer in der Seele weh.
Vor allen Dingen habe ich mal gesehen und gehört das esunter Geschwister vorkommt, das der eine Bruder oder die Schwester es doller oder weniger hat als die anderen, wieso das?
Sind doch alle gleichzeitig infiziert worden!

Wünsch deinem kleinen aber viel Glück!
 
  • Ataxie Beitrag #8
Aber sagt man nciht, das Wohnungskatzen auch angesteckt werden können und wenn er durch diese Krankheit ja diese Behinderung hat und daran nochmal erkranken würde, ja nicht sehr passend oder?
Grundsätzlich hast du damit Recht, dass sich auch Wohnungskatzen mit der Katzenseuche anstecken können, aber wenn eine Ataxie tatsächlich durch den Parvovirus ausgelöst wurde, kann die Impfung in dem Fall mehr Probleme bereiten als dass sie von Nutzen ist. Über eine Kotuntersuchung könnte festgestellt werden, ob Paul noch Dauerausscheider ist.

Leider ist jedoch nicht bekannt, wodurch bei Paul die Ataxie aufgetreten ist. Es ist ja nur meine Vermutung, da er die Impfung nicht so gut weggesteckt hat. Davon abgesehen, gab es bei einem meiner Kater ja auch immer eine Impfreaktion (Fieber) obwohl der Auslöser in dem Fall ein Katzenschnupfen war.

Mir tun diese Katzen immer leid, aber jaja das kommt davon, wenn leute katzene infach vermehren oder ungeimpft draußen umher irren noch unkastriert.
Und wir müssen uns dann mti den Kosten abfinden, finde das echt mies, die Katzen haben ja dennoch ein eingeschränkes Leben und das tut mir immer in der Seele weh.
Ataxisten führen aus ihrer Sicht kein eingeschränktes Leben. Sie kommen sich total normal vor. :D Für den Menschen ist es oft schwieriger zu begreifen, dass es solche Tiere gibt, weil es einfach nicht ins gewohnte Bild passt.

Vor allen Dingen habe ich mal gesehen und gehört das esunter Geschwister vorkommt, das der eine Bruder oder die Schwester es doller oder weniger hat als die anderen, wieso das?
Sind doch alle gleichzeitig infiziert worden!
Ich denke, du meinst da den Bericht bei HundKatzeMaus, der letztes Jahr gesendet wurde. Auch bei meinen beiden Kater war ein deutlicher Unterschied im Behinderungsgrad zu sehen. Mogli war wesentlich schlimmer betroffen. Das hängt wohl zum Teil mit den Genen zusammen und mit einer unterschiedlichen Versorgung der Kitten im Mutterleib.
 
  • Ataxie Beitrag #9
Hallo,
danke für das Interesse und auch das Mitgefühl. Aber eigentlich ist es gar nicht so schlimm, wenn man das Anderssein als Krankheit erkannt hat und es akzeptiert. Das war bei mir ein ziemlich langer Weg. Es ist ja nicht so, daß Paul beim Laufen umkippt, nicht allein aufs Töpfchen gehen kann und so. Er ist nur in allem sehr langsam und träge, spielt kaum aus eigenem Antrieb, was ja mit 1 Jahr und 4 Monaten total ungewöhnlich ist. Als Baby ist mir zuerst aufgefallen, daß sein Kopf wackelte und er sich beim Sprung z.B. auf die Couch immer mit den Vorderpfoten hochgehangelt hat. Da hat er noch richtig gut gespielt und ein Ball war für ihn so interessant wie für gesunde Katzen. Nach einer Behandlung mit Tabletten (weiß nicht mehr wie die hießen) war das Kopfwackeln weg und ich habe gedacht, jetzt ist alles okay. Jetzt hat er eben immer eine leichte Spannung in den Muskeln, das merkt man, wenn er in Ruhestellung liegt und die Beine anfangen zu zittern und er kann nicht hoch springen. Da er oft gestürzt ist, hat er natürlich jetzt auch Angst und traut sich in dieser Hinsicht nicht viel zu. Nach dem Impfen war das, wie gesagt, so schlimm, daß er ganze Körper spastisch war. Naja, und Interesse am Spielen hat er auch nicht. Allerdings bekommt er sein Trockenfutter nur im Spiel, ich werfe es und er fängt. Da hat man den Eindruck, daß er kerngesund ist. Rennt und macht Salti, aber eben nur, wenn es um sein Futter geht. Ich werde jetzt mal wieder mit Bachblüten therapieren. Zumindest da hatte ich den Eindruck, daß seine Apathie und Gleichgültigkeit ein wenig besser wurden. Hat jemand Erfahrung mit Bachblüten?
Annaregina
 
  • Ataxie Beitrag #10
Dieses Kopfwackeln kommt bei Kimba nur vor, wenn er sehr aufgeregt ist. Diese Spannung in der Muskulatur scheint für Ataxisten typisch zu sein. Sie müssen ihre Probleme ja irgendwie ausgleichen.

Welche Bachblüte/n hast du denn gegeben?

Bei Kimba habe ich mal eine Zeitlang 2 Bachblüten gegeben wegen seiner Panikattacken und der Überängstlichkeit in gewissen Situationen. Eine leichte Verbesserung hat es gebracht.

Die Bachblüten würde ich Tieren immer in Form von Globulis geben. Ich hatte erst Tropfen bestellt und mal selber probiert. Die schmecken echt :silence:
 
  • Ataxie Beitrag #11
Bisher habe ich Clematis gegeben. Ich hatte auch den Eindruck, daß Paul danach ein bißchen aufgeschlossener war und auch für Spiele, die ich allerdings erst anregen muß, offen war. Ich habe mich nochmals kundig gemacht und jetzt Wild Rose, Clematis, Hornbeam und Mustard bestellt. Ich bekomme die BB aus meiner TA-Praxis. Die eine TA-Helferin ist darin geschult und war der Meinung, daß ich ausprobieren muß, auf was Paul am meisten anspricht. Bis jetzt habe ich Tropfen benutzt. Es gibt da so Katzen-Würstchen von Pitti, auf die ist mein kleiner Schatz so verrückt, daß er die Tropfen, die ich da injiziere, in Kauf nimmt. Auf diese Weise kann ich ihm fast jede Medizin unterjubeln da er die Würstchen nur selten bekommt. Wie gesagt, es geht ihm z.Z. relativ gut, die Spasmen sind nur noch ganz gering und ich hoffe, daß weiterhin Kortison alles ein wenig leichter macht. Die Spasmen kommen besonders, wie ich festgestellt habe, wenn er aufgeregt ist. Ich schaue z.B. sehr gerne mit ihm aus dem Fenster, auch er liebt das und ist interessiert. Sobald aber etwas unbekanntes in seinem Gesichtsfeld auftaucht, spüre ich, wie der Körper zu zittern anfängt und auch die spastischen Zuckungen beginnen. Dann breche die "Fensterschau" meist sofort ab.
Ich bin also immer noch im Lernprozeß. Auch mein Mann geht ganz allerliebst mit ihm um, obwohl er als reines Stadtkind noch nie ein Haustier hatte. Wir sind sehr froh, daß Paul bei uns gelandet ist. Nicht auszudenken, wie vielleicht andere mit dem Problem umgegangen wären.
LG Annaregina
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ataxie Beitrag #12
@eifelbiene: Ok, dann lässt sich das alles erklären, aber für mich schon schwer zu verstehen, da ich sowas ja nie hatte aber sowas würde bei mir ja auch nicht in Frage kommen zu Hause zu halten, da ich ja auch berufstägig bin und laut sendung sollte man lieber zu Hause sein, vor allen Dingen die erste Zeit, so habe ich das verstanden.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Ataxie

Ataxie - Ähnliche Themen

Trauer und Trauerbewältigung...Wenn das Herz zerreisst...: Hallo... Ich bin neu in diesem Forum...Ich glaube das ich vlt nicht in dem richtigen Unterforum bin aber vlt kann man das ja auch...
Katze hinten gelähmt: Liebes Katzenforum, Ich wende mich heute aus einem traurigen Grund an euch und hoffe, dass ihr ein paar Tipps oder Empfehlungen für mich habt. Es...

Neueste Beiträge

Oben