Was tun in einem solchen Fall?

Diskutiere Was tun in einem solchen Fall? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben! Da mir sonst niemand wirklich irgendwas raten konnte, möchte ich mich mal an die Menschlein wenden, die vllt. mehr Erfahrung...
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Silberfeder

Silberfeder

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Hallo ihr Lieben!

Da mir sonst niemand wirklich irgendwas raten konnte, möchte ich mich mal an die Menschlein wenden, die vllt. mehr Erfahrung haben!
Und zwar geht es hier um einen 70-Jährigen Mann, der einen 2-3 Jahre alten Bernasennen-Mischling (bzw. wurde mir gesagt, eine Rasse, die wohl so aussieht) hat und mit diesem auch regelmäßig spazieren geht.

Als sich mein Arabärchen verletzte am Montag verbrachte ich ca. 6 Std. am Stall.
Der Mann geht ca. 17 Uhr mit seinem Hund spazieren, auf dem Fahrradweg, der Parallel zu unserer Weide verläuft.
Sein Gründstück grenzt auf der anderen Seite vom Fahrradweg mittels kleiner Wiese an.
Naja, auf jedenfall sah ich den Hund mitten beim verarzten von Pakeno den Fahrradweg zurück"traben". Ohne Besitzer.
Da es ein älterer Mann ist dachte ich, er würde den Hund nur vorlaufen lassen und kümmerte mich wieder um Pak.

Meine Freundin und ich fuhren dann noch 2 Std. umher auf der Suche nach einem neuen Stall und hatten beide plötzlich das Gefühl, irgendwas sei mit unseren Pferden, und tatsächlich: Der Hund kam uns entgegengerannt, lief auf die Hauptstraße.
Wir machten am Rand eine Vollbremsung und liefen dem Hund mit Leckerli hinterher, wollten ihn einfangen (es war dunkel).
Er entwischte uns, wir fragten überall nach, wem der Hund gehört und gingen schließlich zu besagtem alten Mann.
Der öffnete uns und antwortete:
"Nein, machen Sie sich keine Sorgen, der kommt schon zurück, das macht der öfters".

Wir waren total entrüstet und haben den Hund noch ca. 1 Stunde lang gesucht, da er wohl schon streunt..
Unsere Pferde waren halt dementsprechend auch super unruhig, was gerade bei meinem verletzten Pferdchen sche*ße ist.

Wir fanden den Hund nicht, aber sahen den alten Mann am nächsten Tag wieder mit dem Hund rumlaufen.

Das Problem ist, wenn der Hund wirklich ständig rumstreunt, ist das enorm gefährlich, da zwei Hauptstraßen in der Nähe sind: Eine Durch den Ort, und die an der der Typ wohnt, die in den nächsten führt..

Was kann man wirklich dagegen tun?
Mir tut der arme Hund leid.. Wir hatten schon Panik das der alte Mann irgendwo einen Herzinfakt hatte..
Aber der schert sich garnicht um seinen "Paul".. und streunen sollte so ein großer Hund nicht!
Herrscht nicht auch überall Leinenpflicht?!
Der hat den Hund nämlich auch nie an der Leine..

Liebe Grüße
Eure Feder
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #2
Ich kenne auch jemanden, der seinen Hund frei laufen lässt, der Hund ist super sozialisiert kennt die STVO :D und richtet seit Jahren keinen schaden an und belästigt auch niemanden. Katzen streunen ja auch, ist zwar alles nicht so optimal aber solange sie keinen Schaden anrichten sehe ich das gelassen;)

Lieber ein glücklicher streuner mit einem festen Zuhause als ein unglücklicher Gefangener!

Herrscht nicht auch überall Leinenpflicht?!
Nein

PS: Im übrigen, gibt es hier in der bauernschaft etliche Hund die den ganzen Tag lang machen was sie wollen;), die Bauern sehen das nicht so eng.
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #3
Hi!

Also anders:
Herrscht in Rheinland-Pfalz (Hunsrück) Leinenpflicht)

Der Hund kennt garnichts. Der hört ja nichtmal auf Pfeiffen und Rufen.
Und er läuft frisch auf der Straße rum!
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #4
Hier ein gerichtsurteil zum Thema:

Generelle Leinenpflicht unrechtmäßig
Eine Regelung, wonach ohne Rücksicht auf Art und Größe der Hunderasse für das gesamte Gemeindegebiet ohne zeitliche Ausnahmen ein genereller Leinenzwang besteht, ist unzulässig.

Ein Hundehalter aus Lünen muss zwei gegen ihn durch die Stadt verhängte Bußgeldbescheide in Höhe von je 100 DM nicht bezahlen. Der Richter sprach ihn frei, weil die Bußgeldbescheide auf einer Verordnung beruhten, die weder nach Art und Größe der Hunde differenziert, noch bestimmte Zeiten auf kenntlich gemachten öffentlichen Flächen Ausnahmen vom Leinenzwang zulässt. Dem Leinenzwang zum Schutz der Bevölkerung ist weitgehend Vorrang einzuräumen. Durch die Verordnung, die überhaupt keine Ausnahmen zulässt, werden die Rechte von Hundehaltern, insbesondere an einer artgerechten Tierhaltung, unangemessen eingeschränkt.
Oberlandesgericht Hamm, Az: 55s Owi 1125/00

Quelle:Gerichtsurteile Rund um den Hund
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #5
Also wirklich helfen tut das auch nicht o_O

Der Hund ist groß, der Hund ist schwer, er rennt auf jeden anderen Hund, auf Kinder und Kinderwagen zu, auch Radfahrer werden angerannt.
Unser Stallhund (Pudel-Dalmatiner-Mix) freut sich auch riesig, weil er weiß dass der Hund immer frie ist und somit auch bespielbar.
Angeleinte Hunde interessieren ihn nicht.


Es geht darum, dass der alte Mann einen Hund hat, der potentiell den Straßenverkehr gefährdet, unsere Pferde wahnsinnig macht, den er im Notfall nichtmal im Ansatz halten könnte etc. etc.

Um die Leinenpflicht geht es nur teils.
Der Weg ist eigentlich ein FAHRRAD-Weg, und da läßt er seinen Hund frei laufen. Und jetzt läuft er halt auch ab und an Nachts durchs Dorf und auf unserer Wiese herum.

Da er es häufiger macht, kann es gut sein, dass er schon ordentlich streunt.
Bis zur Bundesstraße sind es nur ca. 3km wenn es hochkommt, bis zur Autobahn 10?
Der Hund sah definitiv nicht aus, als "wolle" er heim, er lief zielsicher durchs Dorf Richtung Wald.

Wenn wir Bauernhöfe hätten, ok.
Wenn wir ein kleines Dorf wären, ok.
Aber das ist ein fast-Stadt-Ort mit einer großen Baustelle, wo ein Geschäft gebaut wird, viel Straßenverkehr und ganz in der Nähe ist eine Grundschule und Kindergärten.
Da kann so ein unerzogener, fast "wilder" Hund doch nicht frei rumstreunern, oder?
Leinenzwang ist da egal.
Der Typ läßt seinen Hund ja nicht nur von der Leine, sondern er läßt ihn unbeaufsichtigt rumrennen und geht unbedacht heim. "Er kommt ja schon!"

Sorry, es macht mich richtig wütend, diese Unverantwortlichkeit.
Mal schauen, was die sagen, wenn wir mal die Pferdewiese aufmachen, die kommen ja auch zurück.
Und für die herrscht keine Leinenpflicht.
Für den Fall, dass der Hund Nachts auf unsere Wiese läuft, kann ja keiner mehr haften, oder?
Unsere pferde haben kein Problem mit Hunden, aber das mitten in der Finsternis was auf die Tiere zuhechelt macht die Tiere nunmal verrückt.
Pakeno hat diese Woche genug Zäune durchrannt.

Vllt. hat er sich sogar an dem Tag auch vor dem Hund erschreckt? Das würde zumindest erklären warum er ohne Grund erschrack...

Grüße
Feder
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #6
Du kannst es natürlich bei euch zu Anzeige bringen, bzw. dem Ordnungsamt ne Mitteilung schicken oder anrufen. Ob die was daraus machen bleibt dann abzuwarten.
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #7
Hi!

Ja, das war auch meine Überlegung. Irgendwo halt anschwärzen.
Polizei, OA und Tierschutz waren meine Überlegung.
Aber ich frage mich halt, bringt das dann was?
Wenn ich zum OA gehe und eine Anzeige mache, kann ich daraus eine negative Folge bekommen?
Was würden die beim OA machen?
Brächte der TS was?
Wir haben eine stelle hier im ort..

Gruß
Feder
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #8
Kannst Du eventuell mit dem Halter mal reden und ihm sagen das der Hund eure Pferde aufscheucht? Also da versteh ich dich ja voll und ganz, das würd mich auch ärgern, aber es ist schon so wie Dogman schreibt, grad die Bauern oder sagen wir mal die ältere Generation die sehen das absolut nicht so eng.

Früher sind eben alle Hunde frei rumgerannt, leider vergessen die Besitzer, das früher auch noch nicht so viel Autoverkehr und sonstiges war.

Also als erstes würd ich versuchen mit dem älteren Herr zu reden, bring das Argument mit deinem Pferd und auch das er mitten in der Nacht auf der Straße gestanden hat!
Vielleicht ist er ja ein bisschen einsichtig!

Aber bösartig ist der Hund nicht oder? Ich meine er rennt nur zu den Leuten hin, aber was machen würde er nicht? Obwohl ich mir auch vorstellen kann das einige Menschen doch einen Schreck bekommen wenn so ein großer Hund auf sie zugerannt kommt.

Ich glaube auch das vom Ordnungsamt her nicht viel passieren wird!
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #9
joa briana, das ist der beste Vorschlag und das OA macht nichts, warum auch, das ist deren Pflicht.
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #10
Huhu!

Nein, bösartig ist der Hund nicht, wir hatten ihn ja auch fats einmal gehabt, waren nur 2m entfernt.
Er rennt halt auf alles zu und springt es an, freudig.

Gesprochen hatten wir mit dem Mann, der hat halt nur wiederholt, dass es nicht so schlimm ist und der kleine Paul das häufiger machen würde. Der käme schon zurück, da ist noch nichts passiert.
Das mit den Pferden wollte er nicht hören, kam mir vor, sein Hund sei ja lieb und würde niemandem was tun.

Das Reden brachte also nichts.

Wir hatten übrigens einen älteren Mann dabei, der das Haus oberhalb unserer Wiese bewohnt und ebenfalls einen Hund dieser Rasse besitzt, er leint diesen allerdings an und joggt mit dem. Der war glaube ich so 40-45.

Also Ignoranz nicht nur vom Alter, sondern wirklich Starrsinn.
Die Nachbarn hatten sich in der Vergangenheit schon manchmal beschwer, dass irgendwas von der Pferdewiese nachts komische Klapper-Geräusche abgeben würde, wir wussten allerdings nicht, ob unsere Pferde nicht vllt. irgendwas zum spielen gefunden hatten.

Aber wenn der Hund wohl wirklich schon öfter da rumrennt, kann es auch sein, das Pakeno wieder versucht, die Torgriffe aus den Ringen zu ziehen (Der Mistkerl ist sehr intelligent) und es nicht schaffte.

Was würde geschehen, wenn der Hund einen Autounfall verursacht?
Weil jemand ausweicht?

Was würde geschehen, wenn der Hund Grund für eine Massenpanik unserer Herde wäre und die sich dort verletzen würden an den Wiesenunterteilungen?

Wer würde Schuld tragen, wenn der Hund z.B. vom Pferd getreten/Niedergetrampelt würde?

Das sind alles Fragen, die ich mir stelle, denn der Mann verletzt ja seine Aufsichtspflicht und läßt die Verantwortung schleifen.
Besser absichern können wir unsere Wiese nicht, der Stromzaun ist schon zwischen den Holzbalken gespannt.

Mir tut halt auch der Hund irgendwo Leid, dass sein Herrchen sich nicht um ihn schert.
Bis dann mal was passiert... :(
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #11
Was würde geschehen, wenn der Hund einen Autounfall verursacht?
Weil jemand ausweicht?
Haftpflichtversicherungsschaden!

Was würde geschehen, wenn der Hund Grund für eine Massenpanik unserer Herde wäre und die sich dort verletzen würden an den Wiesenunterteilungen?
sofern ein nachweisbarer Schaden entstanden ist, wie oben!

Wer würde Schuld tragen, wenn der Hund z.B. vom Pferd getreten/Niedergetrampelt würde?
keiner!
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #12
Hej,

geht der Hund denn auf eure Weide und jagt die Pferde?
Normalerweise rennen Hunde ja nur ane Weide um Pferdeäpfel zu fressen und das sollte den Pferden ja nichts ausmachen...

Ansonsten ist es doch toll wenn ein GUT SOZIALISIERTER Hund so leben kann, wir haben hier auch so ein Exemplar und ich bewundere immer wie souverän der Hund mit fremden Menschen und Hunden umgeht, auch mit meiner Ziege kommt er prima klar - so ein sozialverhalten kenne ich von wenigen Hunden und ich habe den kleinen Verdacht das es gerade an dem frei herum laufen liegt...

Der Hund muss dir doch nicht leid tun - der hat es besser als viele andere Hunde!
Er ist nicht auf sein Herrchen angewiesen und kann nur mal raus wenn Herrchen grad Zeit hat sondern immer wenn er will, gibt es etwas schöneres für einen Hund?
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #13
Hi!

Nein, er jagt die Pferde nicht und war auch bisher nicht auf der Wiese gesichtet worden.
Aber das rumstreunen Abends um die Wiese herum macht die Pferde trotzdem nervös.
50kg machen halt andere Geräusche als 3kg Katze.

Und doch, mir tut der Hund Leid.
Kapiert denn keiner dass der Hund dem Herrchen wegläuft und streunt?!
Mitten auf den Straßen?
Rennt auf alle Menschen zu und springt sie an?
Hat kein Namensschild, keinen Hinweis auf sein zu Hause?
Die Herrchen machen sich keine Gedanken um den Hund?
Der Hund scheint nicht wirklich domestiziert?

Normalerweise rennen Hunde ja nur ane Weide um Pferdeäpfel zu fressen und das sollte den Pferden ja nichts ausmachen...

Das sollte den Pferden schon was ausmachen, weil es eben nicht normal ist das wildfremde Hunde auf die Wiese laufen o_O
Ok, mein Pferd nimmt das nicht so eng, aber z.B. die Stute meiner Freundin tritt wenn Sie etwas nervt, die trächtige Stute ist Leitstute und verteidigt ihre Herde (zur Not auch vor Menschen).

Also ernsthaft, ein Hundebesitzer, der seinen Hund auf eine Pferdeweide laufen läßt, ist verantwortungslos und sollte sich die Hundehaltung überdenken.
Pferde sind Fluchttiere und der Hund nunmal als Nachfahre des Wolfs immernoch ein Bedrohungsfaktor.

Er ist nicht auf sein Herrchen angewiesen und kann nur mal raus wenn Herrchen grad Zeit hat sondern immer wenn er will, gibt es etwas schöneres für einen Hund?

Ja, Bianco (Unserer) kann z.B. den ganzen Tag auf dem Grundstück rumtollen, wird bespielt, ist 2-3 Std. am Tag bei den Pferden und hat mehrere ha Wiese zum rumtollen, darf in die Hundeschule, hat lange Spaziergänge..
Und vorallem Zuneigung und Fürsorge.

Wir sind hier in Deutschland und das ein Hund "wegläuft" und es keinen Interessiert, was er wo und wie tut.. also bitte!
Zumal er Rüde ist.. Die nächste läufige Hündin muß auch nur vorbeikommen :(

Ich glaube echt nicht was ich lese..
Ich soll mich für den Hund freuen.. Oh Gott.. Hab das Gefühl ich komme aus einer anderen Welt..
Laßt Ihr Eure Hunde denn an der Hauptstraße rumspielen und Menschen anspringen?
Rumstreunen?

Grüße
Feder

PS:

ist zwar alles nicht so optimal aber solange sie keinen Schaden anrichten sehe ich das gelassen;)

Das ist übrigens genau die Einstellung der Menschen, wegen denen es erst zu schlimmen Unfällen kommt, ehe was geändert wird.. Bisher ist ja nichts geschehen..
Muß es denn erst ein 1. Mal geben? :(
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #14
Also ich finde du regst dich hier etwas auf...

Der Hund wurde bisher noch nicht überfahren oder vomn Pferd totgetreten - also scheint er den umgang mit Pferd und Mensch zu kennen...

Er tut niemandem etwas, er geht ja nichtmal auf deine weide und davor rumlaufen könnte er doch genauso gut wenn der besitzer in der Nähe ist!
Unsere Pferde werden nicht weghen eines 50 kg Hundes nervös - solange der ihnen nicht zu nahe kommt - die kennen das doch.
Und wenn der Hund mal zu nahe kommt und sie ihn treten (meist treffen sie nicht weil hunde viel wenidiger sind) dann ist es halt so.
Wenn er überfahren wird hatte dieser Hund ein wirklich schönes und erfülltes Leben (klingt hart aber so ist das) - der Hund der hier übrigens "stromern" darf ist 16 Jahre alt und bisher von keinem Pferd getreten oder Auto angefahren worden!

Zuneigung und Fürsorge heisst nicht das mein Hund immer in meiner Nähe sein muss - wenn der hund nun abgemagert wäre oder geschlagen würde ist das nicht ok - aber weil er frei läuft kannst du doch nicht sagen er würde keine Zuneigung bekommen...
du kannst doch nicht erzählen das es deinem hund besser geht weil ihr mit ihm zur Hundeschule geht wo er die ganze zeit machen muss was ihr wollt...also ich kenne keinen Hund der das lieber machen würde als einfach das zu machen was er gerade will...
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #15
Hallo!

Nein ich habe nicht gesagt, dem Hund geht es besser weil er in die Hundeschule kommt und die ganze Zeit unter unserer Fuchtel steht.
Ich nannte mehr.
Der besagte Hund hat nur Soziale Kontakte zu anderen Hunden und weiß, dass man nicht jeden Anspringen darf.

Ich rege mich garantiert nicht übermäßig auf.
WIR hätten den Hund fast überfahren.
Gott sei dank aber nicht, weil wir sehr langsam fuhren wegen Nebel und Regen.
Aber der Hund wäre platt gewesen, wären wir wie immer auf UNSERE Auffahrt gefahren.

Und nur weil der Hund noch nicht überfahren wurde (Einzigartiges Erlebnis, wette ich drum :evil:) bzw. noch nicht auf der Wiese war (die genau deswegen ja so tief eingezäunt wurde) heißt es nicht, dass es nicht noch dazu kommt.
Hallo?
Der Hund ist 2-3 Jahre alt und streunt?
In einer Stadt?
Mit viel Verkehr?
Absolut ziellos, bis er an den Waldrand kommt?
Besitzer, die nichtmal reagierten als man sagte, der Hund würde auf der Straße rumlaufen?

Ich dachte als Hundehalter hätte man ein Fünkchen Verantwortung zu tragen.
Zumindest habe ich es so gelernt mit meinem Golden Retriever und meinem Labrador.
Aber offenbar ist ja jetzt nicht jeder auf dem Trip "Pferd muß in Offenstall und Katze darf auch raus" sondern "Laßt Eure Hunde Streunen!"

Sorry, damit hat sich jetzt für mich das Thema erledigt und darf geschlossen werden.
Ich mache nichts, dem Hund geht es ja SO gut.
Hoffentlich wird er nicht überfahren oder erschossen (Ja, im Wald gibt es Jäger die sogar fast mich und mein Pferd mal beschossen hätten).

Grüße
Feder
*sehr enttäuscht von der Moral*

PS: Wenn du der überzeugung bist, das für einen Hund sowas das beste ist, geh zum Tierschutz. Alles andere ist wohl dann offenbar nicht gut? Läßt du deinen Hund streunen? Nein? Warum nicht? Ernsthaft, als Hundehalter so eine Meinung zu vertreten..
Tiere können nunmal unter der Fuchtel eines Menschen nichtmehr 100% machen, was sie wollen. Das ist auch der Sinn an der Tierhaltung. Alles andere wäre gefährlich.
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #16
Was machst du so einen "Wind" oben wurde dir gesagt, wenn du der Meinung bist das ist nicht in Ordnung geh zum Ordnungsamt. Warum regst du dich nicht auch über Streunende Katzen auf, bist du der meinung die verursachen keine Verkehrsunfälle oder ein Kater deckt kein kätzchen, abgesehen davon weisst du nicht einmal ob er nicht eventuell sogar kastriert ist.

Nochmal zum besseren Verständnis: Wenn du der Meinung bist, der Hund wäre eine Gefahr, dann begründe das doch beim Ordnungsamt, wenn man dort auch deiner Meinung ist wird man etwas unternehmen. Briana hat dir gesagt, sprich dochmal mit dem Halter, auch das ist möglich.

Nur jetzt hier weiter zu schreiben und darauf hoffen, dass jemand deine Meinung teilt ist doch vergeudete Zeit! Es kann hier niemand beurteilen, keiner hat den Hund gesehen und keiner kann sich demzufolge ein eindeutiges Bild machen.

Was für dich nun schlimm erscheinen mag, muss ja nicht schlimm sein. Der Hund hat ja anscheinend schon ein paar Jahre so zu leben und anscheinend ist auch keiner zu Schaden gekommen.
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #17
Warum können Tiere unter einem menschen nicht mehr 100% das machen was sie wollen?
WEIL WIR UNS DAS RECHT HERAUSNEHMEN UND ES IHNEN ENTSAGEN!
Damit meine ich mich eingeschlossen!
Die in Deutschland typische Haltung 1 Hund pro Haushalt enspricht nunmal nicht dem natürlichen Sozialverhalten von Hunden, es ist akzeptabel weil man sonst eigentlich kein Tier halten könnte aber es ist nicht perfekt für den Hund.

Merwürdig finde ich deine Definierung vom Sinn der Tierhaltung...demnach wäre die Einschränkung der Tiere der Sinn der Tierhaltung... alles klar...tolle Einstellung.

Und da ist dann mal ein Hund der dem was seinem natürlichen Verhalten enspricht ein Stückchen Näher kommt und du regst dich drüber auf...
Und natürlich kann er erschossen oder angefahren werden aber das gleiche passiert mit vielen Wildtieren täglich - ist es nun schlimmer wenn ein Hund als ein Reh angefahren wird? Ist wohl für beide blöd schätze ich mal...

Und wenn der Hund wirklich eine Gafehr FÜR ANDERE darstellen sollte meld dich bei der Polizei oder dem Ordnungsamt... (aber so wie das klingt tut er eben dies nicht...)
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #18
Oh Mann :(

Ich sagte nicht, dass DAS der Sinn der Tierhaltung ist.
Wenn man es haargenau nimmt, ist der Sinn der Tierhaltung das Perver*e Bedürfnis des Menschen, etwas für seine Art fremdes um sich herum zu scharen, möglichst exotisch, möglichst gehörig.
Nein, ich finde der Sinn der Tierhaltung ist es, Tieren ein schönes Leben zu bieten, so schön es geht, aber auch mit Sicherheit, Zuneigung und allem drum und dran.

Der Hund ist eine Gefahr, er war eben schonwieder draussen.
Habe ihn aber diesmal ignoriert und nicht hinterhergesetzt, damit er seine "Freude" ausleben kann.

Übrigens: Wir haben mit dem Mann gesprochen, wie ich mehrmals schrieb. Sogar ein Mann Anfang-Mitte 40 war dabei, der auch unserer Meinung ist und sich gestört fühlt, weil er seinen eigenen Hund nicht im Garten spielen lassen kann.

Ob Katzen draussen rumlaufen oder nicht geht mich in sofern nichts an.
Es gibt nunmal schon ewig Freigänger und Wohnungskatzen.
Nur sind Katzen halt meist so intelligent und laufen nicht einfach blind über die Straße.
Wenn sie erwischt werden, dann meist weil der Fahrer nicht etwas abbremste.
So ist das nunmal. Hart gesagt: Über eine Katze fährt man im Notfall noch drüber (oder übersieht sie), bei einem Hund ist das was anderes.
Und das Kater Katzen decken, finde ich ebenfalls verantwortungslos.
Wer nichtmal das Geld hat, seinen Kater oder seine Katze kastrieren zu lassen, sollte kein solches Tier draussen halten. (Sprich: Ich rege mich über Katzen auf, die in der Stadt rumstreunen und wie wild neue Kätzchen produzieren, die wir dann wenige Monate später im Tierschutz hier abgeben dürfen, wenn wir Sie noch lebend finden.)

Der Hund ist übrigens nicht kastriert, das hat der Mann uns bestätigt gehabt, sowohl der Alte als auch der Ältere.

Übrigens: Ich habe auch Katzen, und übrigens ein Pferd ;) Alle kastriert und sicher bewahrt vor Balkonstürzen, aussreißen, Deckakten etc. etc.
Und trotzdem können alle 3 machen was sie wollen. Im Rahmen der Möglichkeiten.

Ich finde es halt einfach unverantwortlich, dass hier sogar geschrieben wird, ich solle mich für einen rumstreunenden Hund freuen :shock:
Und das liest der nächste, der sich über Leinenpflicht informieren will und läßt auch seinen Hund frei laufen..
Der Hund ist nebenbei bemerkt erst 2-3 Jahre alt und wohnt erst 1 Jahr da.
Also nichts mit "jahrelangem" rumgestreune.

Aber naja, wofür wurden auch Leinen, Zäune und ähnliches erfunden.
Dann laufen halt die Schafe vorn Zug und verursachen tödliche Unglücke, Hunde fallen Kinder an oder rennen vor´s Auto.
Ist dann halt wohl leider so.

Ich weiß zwar nicht wie das mit dem Ordnungsamt etc. läuft und ob man da morgen vorbei kann, aber ich werd´s tun.
Aber enttäuschen tut mich die leichtsinnigkeit und verantwortungslosigkeit hinter solchen Sätzen wie "freu dich für ihn" und "er kommt seiner natur näher" nicht.
Mal gespannt ob ihr sowas auch schreiben würdet, wenn z.B. buranis pferd ausbricht und sich nichtmehr fangen ließe..
Es käme ja seiner Natur näher.. :roll:

(Sorry Burani, warst grad die einzige Person die mir mit Pferd hier einfiel!)

Liebe Grüße
Feder

PS: Zum letztn PS, das missverstanden wurde: Ich meinte mit "Das ist der Sinn der Tierhaltung", dass es zwangsläufig zur Entfremdung der natürlichen Eigenschaften der Tiere kommt, sobald diese domestiziert werden.
Oder würde sich einer von Euch hinter ein Wildpferd stellen?
Einen wilden Wolf halten?
Im Garten, weil in der Wohnung ja unnatürlich ist?
Das meinte ich damit :)
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #19
Aber naja, wofür wurden auch Leinen, Zäune und ähnliches erfunden.
Dann laufen halt die Schafe vorn Zug und verursachen tödliche Unglücke, Hunde fallen Kinder an oder rennen vor´s Auto.
Ist dann halt wohl leider so.
-ohne Worte-


Wie sieht denn dein Sinn eines schönen Tierlebens aus ?Zusammen auf dem Sofa sitzen und Pralinen naschen ?Das Tier immer so nah wie es geht bei sich zu haben?

Und weil Katzen so intelligent sind und nicht einfach über die Strasse laufen,legen sie sich wohl am Straßenrand hin und stellen sich nur tot,gelle.Einen Hund habe ich noch nie am Straßenrand tot liegen sehen.Und ich fahre nicht gerade wenig.

Das du enttäuscht bist über den Satz "freu dich doch für ihn" wird daran liegen,das du den Inhalt nicht verstanden hast.
Und der Vergleich mit Buranis Pferd kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.:eusa_doh:

Und ja,ich würde mich hinter ein wildes Pferd stellen.Was soll es denn machen?Mich um pupsen?Oder meist du,wilde Pferde petten nach allem was hinter ihnen steht ?
 
  • Was tun in einem solchen Fall? Beitrag #20
Hallo Elton!

Einem wilden Pferd könntest du dich nichtmal bis auf den Ar*ch nähern. Weil es Menschen nicht kennt.

Warum Zäune etc. erfunden wurden?
Um es dem MEnschen zu ermöglichen Tiere bei sich zu halten, ohne stetig eine potentielle Gefahrenquelle für andere darzustellen.
Oder warum sind dann Rinder eingezäunt?
Garantiert nicht, weil Sie ja keiner Menschen Seele was täten, die sind sehr sehr lieb, aber wenn ein Rind auf die Straße läuft..

Ich krieg die Krise wie mir die Worte hier im Mund rumgedreht werden..
Nein, ich finde nicht das ein Pralinefressender Hund ein schönes Leben führt.
Aber ich denke schon, dass es ein schönes Leben ist, wenn sich Herrschen um den Hund kümmert, der Hund viel laufen und spielen kann, Sozialkontakte hat etc.
Wer nicht der Meinung ist, der mache dann also bitte die Tür auf und lasse seinen Hund streunen?

Der Vergleich mit Buranis Pferd, vergiß ihn.
Nehmen wir mein Pferd.
Wenn ich hier einen Thread eröffne "Hilfe, mein Pferd ist ausgebrochen und weg!".... Würdest du DANN sagen, freu dich für ihn, er ist seiner Natur näher gekommen?

Übrigens meine ich erwähnt zu haben, dass einige Katzen deswegen tot am Straßenrand (übrigens meistens viel befahrene Bundesstraßen) liegen, weil sie nichtmehr schnell genug runterkamen.
Ich habe allerdings noch nie beobachtet, wie eine Katze sich dumm auf die Straße stellte und sich umsah.
Das tat der Hund.

Naja, wie gesagt, vergeßt das Thema wieder.
Es wird leider doch mehr Unsinn verzapft, als dagegen angekämpft.

Grüße
Feder
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Was tun in einem solchen Fall?

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