Meine "Große" hat es auch heraus, dass sie Beachtung bekommt, wenn ich mich mit irgendwelchen Leuten unterhalte. :angel: Sie macht es nicht durch Dauergebell, aber sie drängelt sich ran, will jeden beschnuppern, fordert Streicheleinheiten usw.
Bei ihr half nur: Am Gehorsam arbeiten und Befehle durchsetzen. Sie muss dann Platz machen (was ihr echt schwer fällt, wenn sie unbedingt jemanden begrüßen will), und ich muss einfach sehr konsequent durchgreifen. Dh. ich korrigiere sie, wenn sie trotzdem wieder aufsteht, bringe sie zurück an den Platz, und das, wenn nötig, mehrmals, bis sie weiß: "Okay, Frauchen meint es jetzt wirklich ernst."
Manche Hunde (meine Malka gehört dazu und Naika vermutlich auch) müssen regelmäßig in bestimmten Abständen recht deutlich gezeigt bekommen, dass sie nicht der Chef sind. (Ich nenne das für mich immer: "einnorden". Malka muss mal wieder "eingenordet" werden. :mrgreen

Dann bin ich eine Zeitlang super streng mit ihr, ich übe sehr viel, mache während des Spaziergangs allerlei Unterordnungsübungen (Sitz, Platz, Bleib auch in etwas schwierigeren Situationen) und achte halt darauf, dass sie alles korrekt ausführt. Dass es "wirkt", merke ich meist daran, dass sie dann weniger bellt, seltener anschlägt und insgesamt entspannter wirkt. Sie kann sich gewissermaßen zurücklehnen.
Mir fällt dann immer auf, dass ich vor allem
an mir selbst arbeiten muss. Oft werden wir ja nach einiger Zeit (wenn alles so gut läuft) etwas luschig, lassen es durchgehen, das der Hund hier und da von sich aus einen Befehl aufhebt usw. Meist müssen einfach wir Menschen dann genauer sein, sprich: klar und konsequent. Dann merkt auch der sturste Dickkopf irgendwann: "Okay, sieht so aus, als ob sie weiß, was sie will."
