- Zwergwidder-Heirat mit Hürden Beitrag #1
U
Undertable
- Beiträge
- 40
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo Gemeinde,
wir besitzen seit ca 3 Wochen ein Zwergwidder-Weibchen "Schnuffel", das wir mit ca. 1 Jahr von einem Kleintierzüchter in unserer Umgebung bekamen. Der Züchter hat es in einem Stall (in seiner Scheune) gehalten und seine kleine Tochter holte die Häsin gelegentlich raus zum Freilandhoppeln im Hof. Wir hätten gerne gleich 2 geholt, da man die ja nicht alleine halten soll, allerdings hatte der Züchter nur ein anderes Häschen (kein Schlappohr), das sich scheinbar früher nicht mit unserem Schnuffi vertragen hatte (die hatten sich das Fell gerauft) und deshalb separat gehalten wurde. Schnuffi war scheinbar bereits 1mal schwanger und wäre auch ne gute Hasenmutti gewesen. Jedenfalls nahmen wir aufgrund der Inkompatibilität zunächst nur Schnuffi mit. Schnuffi bekam einen Käfig (1,58 x 1,10m) im Haus. Sie Lebte sich dort schnell ein, frisst und trinkt gut und ist laut Tierärztin auch gesund. Anfangs hatte sie Berührungsängste die sich aber schnell gelegt haben. Vor dem Käfig haben wir nen Teppich (2 x 1,20m) auf dem sich anfänglich gelegentlich rausdurfte, mittlerweile haben wir die Käfigtüre immer auf so daß Schnuffi überwiegend draussen auf dem Teppich verweilt. Sie machte anfangs ihr Geschäft immer im Käfig (überall verteilt, keine bevorzugte Stelle) und verlor nur selten ein Köttelchen auf dem Teppich draussen. Ein Eck-Hasenklo mit Holzsstreu bekämpfte sie in ihrem Käfig sehr vehement, bis wir es nach draussen stellten wo sie es in Ruhe lässt aber nicht benutzt.
Letzte Woche holten wir dann ein Zwergwidder-Männchen mit 4 Monaten dazu, das wir sofort kastrieren ließen. "Fritzle" wohnt in einem gleichgroßen Käfig direkt neben "Schnuffi" und wie uns geraten wurde ließen wir die beiden zunächst nicht gleich zusammen, da sie sich erst beschnuffeln sollen. Nach 2 Tagen öffneten wir beide Käfigtüren und beobachteten.
Aus dieser beabsichtigten Heirat ergaben sich 2 Probleme:
1) Seit Fritzle dazukam dreht Schnuffi völlig durch. Verteilt ihre Köttel nicht mehr wie gehabt im Käfig sondern ständig massenweise überall auf dem Teppich und soweit sie um Fritzle`s Käfig kommt drumrum. Heute war sogar Urin dabei. Man hat den Eindruck sie macht jetzt viel mehr Köttel wie zuvor - unglaublich. Wir haben fast schon dern Eindruck daß Schnuffi ihr vermeintliches "Revier" mit den Köttelchen markiert. Allerdings ist zumindest das "Teppich-Revier" für beide gedacht.
2) Beim Begegnungsversuch erkundete Fritzle neugierig die Umgebung und kam zu Schnuffi in den Käfig. Schnuffi (WEIBCHEN) sprang sofort aus dem Häuschen und rammelte das kleine Fritzle (MÄNNCHEN).
Wir trennten die Beiden da wir schlimmstes befürchteten. Nach 2 weiteren Tagen starteten wir heute einen neuen Versuch, den wir ebenfalls abgebrochen haben da sich Schnuffi wieder ganz wild auf Fritzle stürzen wollte.
Sind beide im Käfig verhaltensie sich friedlich und es hat den Eindruck daß sie sich füreinander interessieren. Zumindest Schnuffi ist immer auf Fritzle fixiert, beobachtet sie ständig.
Ist dieses Verhalten normal? Weis Schnuffi nicht daß sie ein Weibchen ist und daß eigentlich das Männchen rammeln sollte? Sollten wir eine Begegnung trotz der falsch gepolten Rammlerei zulassen? Und vor allem wie kriegen wir es hin daß Schnuffi wieder stubenrein wird?
Mangels solcher Erfahrung wäre ich für jeden Tipp dankbar.
Gruß
Oli
wir besitzen seit ca 3 Wochen ein Zwergwidder-Weibchen "Schnuffel", das wir mit ca. 1 Jahr von einem Kleintierzüchter in unserer Umgebung bekamen. Der Züchter hat es in einem Stall (in seiner Scheune) gehalten und seine kleine Tochter holte die Häsin gelegentlich raus zum Freilandhoppeln im Hof. Wir hätten gerne gleich 2 geholt, da man die ja nicht alleine halten soll, allerdings hatte der Züchter nur ein anderes Häschen (kein Schlappohr), das sich scheinbar früher nicht mit unserem Schnuffi vertragen hatte (die hatten sich das Fell gerauft) und deshalb separat gehalten wurde. Schnuffi war scheinbar bereits 1mal schwanger und wäre auch ne gute Hasenmutti gewesen. Jedenfalls nahmen wir aufgrund der Inkompatibilität zunächst nur Schnuffi mit. Schnuffi bekam einen Käfig (1,58 x 1,10m) im Haus. Sie Lebte sich dort schnell ein, frisst und trinkt gut und ist laut Tierärztin auch gesund. Anfangs hatte sie Berührungsängste die sich aber schnell gelegt haben. Vor dem Käfig haben wir nen Teppich (2 x 1,20m) auf dem sich anfänglich gelegentlich rausdurfte, mittlerweile haben wir die Käfigtüre immer auf so daß Schnuffi überwiegend draussen auf dem Teppich verweilt. Sie machte anfangs ihr Geschäft immer im Käfig (überall verteilt, keine bevorzugte Stelle) und verlor nur selten ein Köttelchen auf dem Teppich draussen. Ein Eck-Hasenklo mit Holzsstreu bekämpfte sie in ihrem Käfig sehr vehement, bis wir es nach draussen stellten wo sie es in Ruhe lässt aber nicht benutzt.
Letzte Woche holten wir dann ein Zwergwidder-Männchen mit 4 Monaten dazu, das wir sofort kastrieren ließen. "Fritzle" wohnt in einem gleichgroßen Käfig direkt neben "Schnuffi" und wie uns geraten wurde ließen wir die beiden zunächst nicht gleich zusammen, da sie sich erst beschnuffeln sollen. Nach 2 Tagen öffneten wir beide Käfigtüren und beobachteten.
Aus dieser beabsichtigten Heirat ergaben sich 2 Probleme:
1) Seit Fritzle dazukam dreht Schnuffi völlig durch. Verteilt ihre Köttel nicht mehr wie gehabt im Käfig sondern ständig massenweise überall auf dem Teppich und soweit sie um Fritzle`s Käfig kommt drumrum. Heute war sogar Urin dabei. Man hat den Eindruck sie macht jetzt viel mehr Köttel wie zuvor - unglaublich. Wir haben fast schon dern Eindruck daß Schnuffi ihr vermeintliches "Revier" mit den Köttelchen markiert. Allerdings ist zumindest das "Teppich-Revier" für beide gedacht.
2) Beim Begegnungsversuch erkundete Fritzle neugierig die Umgebung und kam zu Schnuffi in den Käfig. Schnuffi (WEIBCHEN) sprang sofort aus dem Häuschen und rammelte das kleine Fritzle (MÄNNCHEN).
Wir trennten die Beiden da wir schlimmstes befürchteten. Nach 2 weiteren Tagen starteten wir heute einen neuen Versuch, den wir ebenfalls abgebrochen haben da sich Schnuffi wieder ganz wild auf Fritzle stürzen wollte.
Sind beide im Käfig verhaltensie sich friedlich und es hat den Eindruck daß sie sich füreinander interessieren. Zumindest Schnuffi ist immer auf Fritzle fixiert, beobachtet sie ständig.
Ist dieses Verhalten normal? Weis Schnuffi nicht daß sie ein Weibchen ist und daß eigentlich das Männchen rammeln sollte? Sollten wir eine Begegnung trotz der falsch gepolten Rammlerei zulassen? Und vor allem wie kriegen wir es hin daß Schnuffi wieder stubenrein wird?
Mangels solcher Erfahrung wäre ich für jeden Tipp dankbar.
Gruß
Oli