- Appell an alle Rattenhalter, (Hirn)tumor ist nicht das Ende! Beitrag #1
Schuttengel
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Hallo,
bin ja stolze Besitzerin von vier Ratten, darunter auch Lala.
Lala hat seit ca 1,5 Monaten einen Hirntumor .
Es fing mit einer Schiefhaltung vom Kopf an, viel mir am Wochenende (wann sonst?) zuerst auf, bin dann direkt zum Tierarzt. Die Ratz wurde auf Mittelohrentzündung behandelt.
Nachdem nach gut einer Woche immernoch keine Besserung eingetreten war - ganz im Gegenteil - meiner Ratz drückt es nun auch noch das linke Auge herraus und sie weiß gar nicht mehr so recht wo oben und unten ist - , ging ich erneut zum Tierarzt.
Neue Diganose : Hirntumor -> Genesungschance 0.
Was also tun?
Einschläfern ist mit Sicherheit nicht falsch (wars zu dem Zeitpunkt nicht), das dass Tier mit Sicherheit einen starken Druck im Kopf hat.
Bringt es etwas das Tier noch unnötig am leben und somit vielleicht sogar leiden zu lassen?
Ich hab mich dazu entschlossen sie spritzen zu lassen (Cortison). Der Tierarzt stellte mir eine geringe Chance in Aussicht, dass der Tumor sich entspannen würde, im besten Falle also sogar leicht zurückbilden und somit der Druck auf den Kopf nehmen würde...
4 Tage später, konnte man Lala schon gar nichts mehr ansehen. Die Schiefstellung war fast komplett verschwunden.
Das ganze führen wir nun schon seit ca 1 Monat durch. Ich fahre (meist) Montags zum Tierarzt zum spritzen.
Ich konnte meiner Ratte dadurch, noch ein längeres Leben schenken und das freut mich. Vor allem hat Lala mittlerweile ihr aggression mir gegenüber fast abgelehnt, sie lässt sich nehmen (aber nur von mir!) ohne mich zu beißen, und ich glaube sogar dass sie auf die letzten Tage vielleicht sogar versteht dass ich nicht der Böse bin.
Das ist ein Beispiel dafür, dass man sich nicht überlegen sollte, was eine Behandlung/Operation kostet, sondern was es bringen könnte.
Ich hatte Lala schon aufgegeben - muss ich ehrlich sagen -, aber das war falsch. Lala lebt, Lala frisst und Lala trinkt.
Mittlerweile ist das Fressen zwar etwas zurückgegangen, aber dafür werden ihr nun mit Zuckerdrops und Keksen die nötigen Kalorin zugeführt.
Ich hoffe, dass jeder andere genauso Handeln würde wie ich, auch wenn die Eltern oder Verwandten sagen "es ist nur eine Ratte", und selbst wenn das tier nur 10 Euro kostet und die Behandlung ein vielfaches - es ist egal.
Man kann selbst mit schweren Krankheiten noch sehr viel Lebenszeit herausholen. Hätte ich mich anders entschieden wäre Lala jetzt bereits tot.
Einen Kampf den man nie kämpft, hat man bereits verloren.
Grüße!
bin ja stolze Besitzerin von vier Ratten, darunter auch Lala.
Lala hat seit ca 1,5 Monaten einen Hirntumor .
Es fing mit einer Schiefhaltung vom Kopf an, viel mir am Wochenende (wann sonst?) zuerst auf, bin dann direkt zum Tierarzt. Die Ratz wurde auf Mittelohrentzündung behandelt.
Nachdem nach gut einer Woche immernoch keine Besserung eingetreten war - ganz im Gegenteil - meiner Ratz drückt es nun auch noch das linke Auge herraus und sie weiß gar nicht mehr so recht wo oben und unten ist - , ging ich erneut zum Tierarzt.
Neue Diganose : Hirntumor -> Genesungschance 0.
Was also tun?
Einschläfern ist mit Sicherheit nicht falsch (wars zu dem Zeitpunkt nicht), das dass Tier mit Sicherheit einen starken Druck im Kopf hat.
Bringt es etwas das Tier noch unnötig am leben und somit vielleicht sogar leiden zu lassen?
Ich hab mich dazu entschlossen sie spritzen zu lassen (Cortison). Der Tierarzt stellte mir eine geringe Chance in Aussicht, dass der Tumor sich entspannen würde, im besten Falle also sogar leicht zurückbilden und somit der Druck auf den Kopf nehmen würde...
4 Tage später, konnte man Lala schon gar nichts mehr ansehen. Die Schiefstellung war fast komplett verschwunden.
Das ganze führen wir nun schon seit ca 1 Monat durch. Ich fahre (meist) Montags zum Tierarzt zum spritzen.
Ich konnte meiner Ratte dadurch, noch ein längeres Leben schenken und das freut mich. Vor allem hat Lala mittlerweile ihr aggression mir gegenüber fast abgelehnt, sie lässt sich nehmen (aber nur von mir!) ohne mich zu beißen, und ich glaube sogar dass sie auf die letzten Tage vielleicht sogar versteht dass ich nicht der Böse bin.
Das ist ein Beispiel dafür, dass man sich nicht überlegen sollte, was eine Behandlung/Operation kostet, sondern was es bringen könnte.
Ich hatte Lala schon aufgegeben - muss ich ehrlich sagen -, aber das war falsch. Lala lebt, Lala frisst und Lala trinkt.
Mittlerweile ist das Fressen zwar etwas zurückgegangen, aber dafür werden ihr nun mit Zuckerdrops und Keksen die nötigen Kalorin zugeführt.
Ich hoffe, dass jeder andere genauso Handeln würde wie ich, auch wenn die Eltern oder Verwandten sagen "es ist nur eine Ratte", und selbst wenn das tier nur 10 Euro kostet und die Behandlung ein vielfaches - es ist egal.
Man kann selbst mit schweren Krankheiten noch sehr viel Lebenszeit herausholen. Hätte ich mich anders entschieden wäre Lala jetzt bereits tot.
Einen Kampf den man nie kämpft, hat man bereits verloren.
Grüße!