- Tieren helfen - mit Herz und Verstand Beitrag #1
Chipi
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Liebe User,
ich möchte aus aktuellem Anlass ein wichtiges Thema zur Sprache bringen. Wir alle sind hier, weil wir Tiere mögen und uns ihr Wohlergehen und ihre artgerechte Haltung am Herzen liegt. Wenn ein einzeln gehaltenes Rudel-/Gruppen-/Herden-/Schwarmtier durch Aufklärung und Vermittlung ein oder mehrere Partner bekommt, ist das natürlich genau richtig.
Dennoch ist es wichtig, daß wir alle uns unserer persönlichen Grenzen in der Tierhaltung bewußt sind. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, wird man immer auf Tiere stoßen, die nicht artgerecht gehalten werden, die unsere Hilfe brauchen.
Es ist aber nicht sinnvoll und auch nicht im Sinne der Tiere, die bei uns leben oder ein Zuhause finden sollen, wenn wir unsere persönlichen Kapazitäten übersteigen - sei es, was Platz, Zeit oder finanzielle Möglichkeiten anbelangt.
Es ist eine traurige, nichtsdestoweniger unbestreitbare Tatsache: man kann nicht alle Tiere retten. Leider. Aber wir sind es den Tieren, die bereits bei uns leben, schuldig, daß wir nicht mehr Tiere aufnehmen, als wir bewältigen können. Im Zweifelsfall heißt das, daß man auch mal "nein" sagen muß, so schwer das auch fallen mag. Tut man dies nicht, überschreitet man hier dauerhaft und massiv seine Kapazitäten, so schadet man damit mehr als man nützt. Nicht wenige Tiermessis haben so angefangen, indem sie der Meinung waren, alles, was ging, "retten" zu müssen.
Ehe ihr ein oder mehrere Tiere aufnehmt, stellt euch die Frage: kann ich den Mehraufwand bewältigen? Kann ich allen Tieren die nötige tiermedizinische Versorgung zukommen lassen? Kann ich allen Tieren den nötigen Auslauf, die nötige Zeit widmen?
Es kann niemals sinnvoll sein, Tiere aufzunehmen und dann nicht zu wissen, wohin. Selbst Pflegestellen und Auffangstationen haben ihre Grenzen - und Privatpersonen nicht minder. Es spricht nichts dagegen, Tiere zur Pflege aufzunehmen und sie weiterzuvermitteln - doch selbst für Pflegetiere muß man seine persönlichen Grenzen kennen. Keine seriöse Pflegestelle wird Tiere aufnehmen in dem Wissen, daß der Aufwand nicht zu bewältigen ist!
Ehe ihr also eueren Tierbestand über die Maßen aufstockt - und ich weiß, die Versuchung ist manchmal groß - überlegt euch gut, wo euere persönlichen Grenzen sind, bis zu deren erreichen ihr allen Tieren in euerer Obhut ein angemessenes Leben bieten könnt.
ich möchte aus aktuellem Anlass ein wichtiges Thema zur Sprache bringen. Wir alle sind hier, weil wir Tiere mögen und uns ihr Wohlergehen und ihre artgerechte Haltung am Herzen liegt. Wenn ein einzeln gehaltenes Rudel-/Gruppen-/Herden-/Schwarmtier durch Aufklärung und Vermittlung ein oder mehrere Partner bekommt, ist das natürlich genau richtig.
Dennoch ist es wichtig, daß wir alle uns unserer persönlichen Grenzen in der Tierhaltung bewußt sind. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, wird man immer auf Tiere stoßen, die nicht artgerecht gehalten werden, die unsere Hilfe brauchen.
Es ist aber nicht sinnvoll und auch nicht im Sinne der Tiere, die bei uns leben oder ein Zuhause finden sollen, wenn wir unsere persönlichen Kapazitäten übersteigen - sei es, was Platz, Zeit oder finanzielle Möglichkeiten anbelangt.
Es ist eine traurige, nichtsdestoweniger unbestreitbare Tatsache: man kann nicht alle Tiere retten. Leider. Aber wir sind es den Tieren, die bereits bei uns leben, schuldig, daß wir nicht mehr Tiere aufnehmen, als wir bewältigen können. Im Zweifelsfall heißt das, daß man auch mal "nein" sagen muß, so schwer das auch fallen mag. Tut man dies nicht, überschreitet man hier dauerhaft und massiv seine Kapazitäten, so schadet man damit mehr als man nützt. Nicht wenige Tiermessis haben so angefangen, indem sie der Meinung waren, alles, was ging, "retten" zu müssen.
Ehe ihr ein oder mehrere Tiere aufnehmt, stellt euch die Frage: kann ich den Mehraufwand bewältigen? Kann ich allen Tieren die nötige tiermedizinische Versorgung zukommen lassen? Kann ich allen Tieren den nötigen Auslauf, die nötige Zeit widmen?
Es kann niemals sinnvoll sein, Tiere aufzunehmen und dann nicht zu wissen, wohin. Selbst Pflegestellen und Auffangstationen haben ihre Grenzen - und Privatpersonen nicht minder. Es spricht nichts dagegen, Tiere zur Pflege aufzunehmen und sie weiterzuvermitteln - doch selbst für Pflegetiere muß man seine persönlichen Grenzen kennen. Keine seriöse Pflegestelle wird Tiere aufnehmen in dem Wissen, daß der Aufwand nicht zu bewältigen ist!
Ehe ihr also eueren Tierbestand über die Maßen aufstockt - und ich weiß, die Versuchung ist manchmal groß - überlegt euch gut, wo euere persönlichen Grenzen sind, bis zu deren erreichen ihr allen Tieren in euerer Obhut ein angemessenes Leben bieten könnt.