Medikamentverabreichung

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Tigerandsophie

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:lol:Hallo zusammen.

Haben unserer 1 1/2 jährigen Sophie vor 2 Wochen 2 4 Wochen alte Babymäuse zur Gesellschaft geholt.
Die Vergesellschaftung hat ohne Probleme funktioniert.
Gestern bemerkten wir, daß die 3 alle Atemwegsprobleme haben.
Wir waren beim Tierarzt und der hat uns ein Antibiotikum und ein Verdauungsmittel gegeben.
Natürlich sind die 3 begeistert und wollen die Medikamente absolut nicht nehmen.
Sophie kann man die Medikamente noch auf einem Stück Butterkeks servieren, sie ist nämlich kekssüchtig.
Bei den 2 Kleinen ist aber guter Rat teuer, die wehren sich nach Kräften. Hat jemand einen Tipp (hab mich zwar schon schlau gemacht bezüglich festhalten und auf die Nase schmieren), welche Möglichkeiten der Verabreichung ich noch habe?
Vielen Dank im voraus und allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #2
Auf einer Backoblate könnte es noch klappen (wobei - wer keinen Butterkeks nimmt, der nimmt wohl auch keine Backoblate ;) )

Hast Du Nutri-Cal daheim? (Gibt´s auch beim Tierarzt, oder aber bei ebay - kostet in etwa das Gleiche...) Da könntest Du es druntermischen und dann versuchen, ob die Mäuschen es freiwillig nehmen - ansonsten ins Fell schmieren, am besten an eine Stelle, wo sie gut rankommen, z. B. auf die Flanke...

Wenn Du kein "schmierfähiges" Leckerchen hast, kannst Du ihnen die Medizin auch pur ins Fell schmieren - normalerweise putzen sie sich dann über kurz oder lang.
Wer sich weigert, sich zu putzen, der muss es tatsächlich ums Mäulchen geschmiert bekommen - direkt auf die Nase wäre schlecht, da könnten sie´s in die Nase bekommen... aber auf die Schnurrhaare funktioniert eigentlich ganz gut, da haben sie offenbar eine Art Putzreflex und putzen es sich dort sofort weg (das funktioniert aber am besten zu zweit, einer hält die Maus, der andere verabreicht die Medizin...)

LG, seven
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #3
Hi Seven.

Vielen Dank für die Tipps.
Die Tierärztin hat uns noch viel Spaß gewünscht (züchtet selbst Farbmäuse), jetzt weiß ich, was sie meinte.
Bei Sophie funtioniert die Keksmethode wunderbar. Aber die Kleinen sind noch so wusselig, daß sie noch gar nicht auf Leckerlis stehen. Nach einigen Versuchen sie festzuhalten, habe ich aufgegeben. Ich kann sie nicht halten.
Habe es mit der "auf´s Fell schmier Methode" versucht, aber die waren so aufgeregt, daß sie alles andere im Sinn hatten, als sich zu putzen.
Hoffe das kommt noch in der nächsten Zeit, einer Kleinen macht die Erkältung nämlich ganz schön zu schaffen.
Freue mich schon auf die nächsten Tage:?

Viele Grüße
tas
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #4
ich habe zum glück renner, die sind ein stück grösser und zäher, die kann man recht gut festhalten (wobei ich auch jedes mal einen kleineren kampf habe ;))

ich musste meinen mal tabletten geben. dann habe ich apfel fein gerieben und die tabletten zerdrückt und da reingemischt. das haben sie geliebt ;) irgendwo gibts da noch ein foto davon x)
ein anderes mal hab ich das medi in so ein rundes leckerli gepamt, das haben sie auch gefuttert... jede hat dann ihr leckerli einzel in ner TB bekommen, das auch ja jede ihre portion bekommt ^^

so... und ich gehe jetzt auch noch medikament füttern. mein einer kleiner hatte den scheisser. es geht ihm wieder besser, das ist beim medi füttern aber nicht so praktisch, er beginnt sich von tag zu tag mehr zu wehren :mrgreen:
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #5
Na ja, mit viel Geduld geht es. Die eine Kleine leckt es glücklicherweise jetzt doch vom Finger. Die andere nicht, aber es geht dann doch immer irgendwie. Weiß jemand wann das Antibiotikum eine erste Wirkung zeigt?
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #6
Normalerweise sollte sich spätestens nach 3 Tagen eine deutliche Besserung zeigen - wenn nicht, müsstest Du nochmal zum Tierarzt und evtl. ein anderes Antibiotikum ausprobieren...

LG, seven
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #7
Vielen Dank. Die Kleinen schlafen noch den ganzen Tag und "niesen" bzw geben Quietschlaute von sich. Werden nur kurz wach und aktiv, wenn ich die Medikamente 2 mal am Tag verabreiche( Antibiotikum und Verdauungshilfe). Na ja, mal abwarten.
Danke seven, für die immer schnellen Feedbacks und Tipps.
Dir und Deiner Familie ein frohes Neues Jahr.

LG
tas
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #8
Danke, ich wünsche Dir und den Mäuschen ebenfalls einen guten Start in ein glückliches neues Jahr!
Und für die Kleinen natürlich gute Besserung!
Daumendrückende Grüße,
seven
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #9
Hallo zusammen und ein frohes Neues Jahr.

Wir haben den 3 jetzt 7 Tage lang Antibiotikum verabreicht.
Sophie ist wieder gesund, die 2 Kleinen leider nicht.
Wir waren heute wieder bei der Tierärztin, die auch etwas ratlos war und ein anderes Antibiotikum, was bitter ist, verordnet hat.
Da die beiden noch überhaupt keine Leckerlis mögen und wir denken, daß sie nicht genug Antibiotikum bekommen haben, ist jetzt guter Rat teuer.
Wir versuchen es jetzt mit Mehlwürmern, bzw. Milben. Vielleicht mögen sie ja die (Rat von der Tierärztin).
Hat vielleicht irgendjemand mal einen Tipp, wie wir das Antibiotikum noch verabreichen könnten? Schnauze einschmieren oder auf die Flanke schmieren ist jedesmal ein Akt, außerdem denken wir, daß sie dann nicht genug bekommen, denn das von der Flanke leckt immer Sophie von den Kleinen ab.
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #10
[...] außerdem denken wir, daß sie dann nicht genug bekommen, denn das von der Flanke leckt immer Sophie von den Kleinen ab.

Dann solltet ihr die Kleinen nach dem Beschmieren der Flanke für 20 Minuten von Sophie trennen. Dafür eignet sich besonders eine Transportbox.
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #11
Danke für den Tipp.
Allerdings putzen sie sich dann nicht, daß kann man gut erkennen, denn das Zeug ist leicht klebrig und man sieht es an Fell und Schnauze.
Die Mehlwürmer sind auch nicht interessant für die Kleinen, nur Sophie futtert einen nach dem anderen.
Es geht wohl nur mit Geduld und verklebten Gesicht, hoffe daß das Antibiotikum auch was bringt, denn die letzte Möglichkeit wäre eine Spritze, aber das wollen wir vermeiden.
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #12
Hi.
Wenn es gar nicht anders geht, kannst Du versuchen, die Mäuse mit einem Handtuch festzuhalten und gibst ihnen dann die Medizin ins Mäulchen.
Natürlich werden sie sich sträuben, aber meistens klappt das ganz gut.
Oder eine andere Person hilft Dir. Dann hält einer die Maus im Handtuch fest und der andere verabreicht ihr die Medizin.Meine Tierärztin hat noch eine andere Festhalt-Methode angewandt, die ich aber für ein bisschen riskant halte.
Sie hat die Maus vorsichtig am Nacken genommen uned aufrecht "gestellt".Dann hat sie der relativ wehrlosen Maus die Medizin ins Mäulchen gegeben.
Ich hoffe,ich konnte Dir helfen,
vg Vera
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #13
beim medikament ins mäulchen geben muss man aber aufpassen! nicht dass sich die maus verschluckt und plötzlich noch am medi erstickt! die spritze/wausauchimmer mit dem medi nicht zu weit ins mäulchen hineinhalten, die maus muss das zeug selber schlucken. und nicht zu viel auf einmal...
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #14
Hallo

Also ich machs im Notfall, aber wirklich nur im Nofall so, dass ich
wenn alle Tiere krank sind, ein Schälchen Rahm mit AB mische.
Bei z. B 4 Mäusen je ein Tropfen rein also 4 Tropfen oder auch 5
Denn alle Mäuse lecken den Rahm gerne.

Ich habe extra meine TA danach gefragt, er hat geantwortet
es wäre nicht schlimm wenn bei diesem AB überdosiert werde
(in kleinem Rahmen natürlich).

Ich habe dies in meiner Mäusekarriere 2 mal so gemacht, und es
wurden alle gesund.

Ich weiss dass diese Medis Gaben manchmal schwer sein können,
es klappt vielleicht die ersten 2 Tage, dass sie das AB vom Löffel
schlecken, aber dann plötzlich beim dritten Tag wollen Sie es nicht
mehr. Oder einmal hatte ich einen Bandscheibenvorfall und konnte
deswegen nicht alle Mäuse herausnehmen weil damals warens dann
noch junge scheue Mäuse, die grad verschwinden wenn dass Licht
angegangen war....

Viel Glück dabei....
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #15
Also davon würde ich persönlich abraten.
Eine Über- oder Unterdosierung schadet in dem Moment vllt. nicht 100% der Mäusegenesung. Allerdings kann es dabei dazu kommen, dass die Maus gegen das jeweilige AB resistent wird, da sie nicht die richtige Dosis bekommt. Man muss bei der nächstes AB-Gabe also wieder ein neues ausprobieren usw.

Dann lieber wirklich jede Maus das AB und das Nutri/die Sahne - was auch immer - vom Löffel oder Finger abschlecken lassen.
 
  • Medikamentverabreichung Beitrag #16
ich habe hier die total verrückte rennmaus o_O ihr absolutes lieblings"fressen" zur zeit sind ihre medikamente. die stürzt sich fast darauf x) das antibiotika trinkt sie mir aus der spritze, kein problem. muss sie nicht mal festhalten oder so. sitzt schön brav da und trinkt ihre portion. das probiotikum liebt sie sowieso (ihre kollegin auch, es gibt jedes mal ne schlägerei wer nun zuerst an meinem finger schlecken darf *g*).
ich stell mir gerade vor wie einfach es wäre wenn das alle so gut nehmen würden *seufz*
 
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