hallo
ich kann mal von beiden Seiten reden, unsere Tochter ist mit Hunden gro0 geworden, sie ist ab zweitem Lebensjahr mit einem Kuvaszrüden aufgewachsen, dann kam noch eine Hündin, dann hat sie mit 6 und 8 Jahren Welpen bzw auch die Geburt mitbekommen, sie hat die ganze Arbeit Verantwortung, aber auch Krankheit, Stress im Urlaub, man kann nicht alles machen wegen der Hunde, man ist immer gebunden, alles miterlebt und als sie mit 20 auszog wollte sie ihren eigenen Hund, denn natürlich durfte sie nie mit ausgewachsenen Kuvasz allein spazierengehen, egal wie lieb, erst als sie erwachsen war,
wir haben wochenlang geredet, weil ich versucht habe ihr zu erklären, das mit einem Vollzeitjob, in irgendeiner Wohnung in Köln, die bezahlbar ist, da sie dahin wollte, kein Hund gehört, morgens nach Partys nach Hause kommen, aber der Hund muß raus, lange Arbeitszeiten, losziehen mit Freunden wo der Hund vielleicht nicht mit kann uswusw
heute ist sie 24, lebt in einer Wohnung im dritten Stock in Köln, ich habe ihr zwei Katzen als Notvermittlung aus dem Internet besorgt, beide schon etwas älter, da sie ja keine Erfahrung mit Katzen hat, sie sind jetzt ca. 1,5 Jahre bei ihr, sie liebt ihre Tiere, hat gelernt mit ihnen umzugehen, die Katzen lieben sie und sie sagt heute selber, ne ein Hund wäre noch nichts, der würde zu kurz kommen und leiden und ist happy mit ihren Katzen, obwohl sie sagt, sobald es die Lebensumstände erlauben gibt es einen richtigen Hund, aber heute versteht sie warum ich es ihr damals ausgeredet habe, denn sie merkt einen Hund wollen mit allen guten Vorsätzen dieser Welt und sogar mit Hundeahnung und Erfahrung ist etwas anderes als einen Hund allein mit voller Verantwortung zu haben, denn auch die Katzen sind schon Verantwortung, obwohl sie bei weitem nicht die Zeit brauchen, aber da sie auch mit ihnen sehr verantwortungsvoll umgeht merkt sie was es heißt Tiere zu haben.
Warten auf den richtigen Zeitpunkt ist manchmal besser für Mensch und Tier.
Viele Grüsse
Susanne