Hund geht durch...

Diskutiere Hund geht durch... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich kümmere mich einmal in der Woche um die zwei Hunde meiner Freundin. Die kleine Beagle-ack Russel-Irgendwas-Mischlings Hündin ist leider...
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DyingDream

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Ich kümmere mich einmal in der Woche um die zwei Hunde meiner Freundin.

Die kleine Beagle-ack Russel-Irgendwas-Mischlings Hündin ist leider oftmals recht ängstlich.

Wenn uns nun etwas besonders großes und lautes auf dem Spaziergang begegnet, entstehen regelrechte Panikanfälle und sie geht im wahrsten Sinne des Wortes 'durch'.
Ich habe sie selbst immer an der Leine, aber meiner Freundin oder auch deren Eltern ist es dann schon passiert, dass sie in panischer Angst einfach weg lief. Weg von dem lauten, großen Ding.
Sie ist in dem Moment nicht ansprechbar und reagiert gegen Null auf anderes.

Inzwischen ist es schon so, dass sie sobald sie nur in die Nähe von den Bahnschienen kommt angespannt ist. Ob da nun ein Zug kommt oder nicht.

Wie würdet ihr in diesem Fall vorgehen?

Meine Freundin und die Eltern machen es sich in sofern einfach, indem sie solche Situationen komplett meiden und falls da doch etwas auftaucht, wird der Hund betüdelt und gestreichelt und auf den Arm genommen oder es wird gemeinsam weggerannt. :roll: Das halte ich persönlich für grundverkehrt.

Wäre die Variante geeignet, dass ich mich immer mal ein Stück näher z.B. an den Weg neben den Bahnschinen nähere. Z.B. anfangs auf der anderen Seite vom Feld und mich dann dem 'Übel' nähere?
Eigentlich versuche ich sie nicht großartig dabei zu beachten. Ich nehme sie an der Leine etwas kürzer und tue so als ob da gar nichts Schlimmes ist. Doch wäre sie in dem Moment nicht an der Leine würde sie keine Sekunde zögern und 'durchgehen'.
Auch die anderen Hunde die keine Probleme damit haben beruhigen sie nicht wirklich, was ja auch noch eine kleine Hoffnung von mir war...

Wie kann ich ihr noch etwas Sicherheit geben ohne ihre Angst zu verstärken?

Hm... Die Sache ist natürlich auch schwierig, weil ich mich nur einmal in der Woche mit ihr wirklich beschäftigen kann und meine Freundin in einer anderen Stadt am studieren ist und auch nicht so einen riesigen Wert auf Erziehung legt und die Eltern da im Sinne von 'der arme, arme, kleine Hund' denken und einen Teufel tun würden, um sie auch mal etwas mehr zu 'fordern'... *grmpf* ...
Ach... Dabei ist sie eigentlich so eine intelligente kleine Hündin, die wie auch der andere Hund eine bessere Auslastung benötigt... :silence:
~§~
 
  • Hund geht durch... Beitrag #2
Unsere Frieda hat auch ab und an mal Angst, so das sie alle 4 Bremsen reinmacht, sich hinsetzt und das Fell sträubt und absolut nicht weiter geht. Z.B. haben wir hier grad Sperrmüll und ich bin abends mit ihr gelaufen und an jedem Sperrmüllhaufen ist sie voll panisch geworden. Hab sie dann aber auch erst nicht beachtet, sondern einfach bissel "weitergezerrt" und dann am Haufen stehengeblieben und mich runtergebeugt zu ihr und ihr "gezeigt", das es nichts schlimmes ist. Aber z.B. haben wir ein Haus, an dem sträubt sie schon 20 m vorher das Fell, weil sie als Welpe mal von einem großen Hund hinterm Zaun angebellt wurde, das hat sie leider nie vergessen, weil sie so erschrocken war, das bekomme ich auch nicht aus ihr raus. Gehe mit Absicht immer wieder da lang und trotzdem wirds nicht besser (der Hund hinterm Zaun ist auch ganz lieb, sind ihm schon paar Mal unterwegs begegnet, da macht es ihr nichts aus und spielt mit ihm), nur in der Situation ist sie einfach nur pansich...

Würde halt auch immer wieder mit ihr üben und ja nicht den Situationen ausm Weg gehen, denn dann lernt sies nie. Und hochnehmen und betütteln ist auch falsch, denn dann wird sie in ihrer Reaktion noch bestätigt. Warte einfach mal die anderen Ratschläge ab, die noch kommen, dann wirds bestimmt irgendwann klappen, sollten natürlich auch die richtigen Besitzer mitmachen...
 
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