Ich habe, ähnlich wie Fini, auch sehr pflegeleichte Hunde:
Silvie hat ganz kurzes Fell, fast ohne Unterwolle (sie kommt aus Spanien). Wenn wir im Regen oder Matsch unterwegs waren, brauche ich ihr nur die Pfoten etwas abzutrocknen, ansonsten schleppt sie kaum Dreck oder Nässe mit sich herum.
Während des Fellwechsels "striegele" ich sie mit einer ganz kleinen Drahtbürste. Das mag sie sehr, deshalb mache ich es auch immer mal zwischendrin, wobei selten Fell in dem Bürstchen hängen bleibt.
Die Krallen musste ich ihr bisher nur einmal schneiden, da war sie erst eine kurze Zeit bei mir. Inzwischen hat sie so viel Bewegung, da nutzten sich die Krallen von alleine ab.
Malkas Fellpflege ist etwas aufwendiger. Nach Spaziergängen bei Regen und Nässe muss ich sie abrubbeln; das liebt sie auch sehr. Dann schiebt sie den Kopf förmlich ins Handtuch und reicht mir die Vorderpfoten. Hinten mag sie es nicht so, bleibt aber geduldig stehen.
Ihre Fransen, besonders an den Ohren, am Hinterteil und an den Beinen kämme ich mit einem einfachen Metallkamm, ca. einmal pro Woche. Im Winter (bei Schnee) muss ich auch unter den Pfoten nachschauen und ggf. dort das Fell mit der Schere kürzen, da sich dort sonst Schneeklumpen bilden.
Intensiv (fast täglich) wird Malka dann zweimal im Jahr während des Fellwechsels gekämmt.
Krallenschneiden toleriert sie leider überhaupt nicht. Das war bei ihr im Welpen- und Junghundalter nie nötig, weil wir in der Stadt gewohnt haben (auf dem Asphalt nutzen sich Krallen ja leichter ab als auf den weichen Sand- und Waldwegen hier auf dem Land), und ich habe versäumt, das trotzdem zu üben. Wenn jetzt die Krallenlänge mal grenzwertig ist, mache ich halt einmal öfter eine Fahrradtour mit ihr, wobei sie dann am Straßenrand frei neben mir läuft. Etwas Sorgen mache ich mir, wenn das im Alter eines Tages so nicht mehr geht. Aber vielleicht duldet sie das Krallenschneiden dann ja eher.
Im Sommer werden übrigens beide Hunde wenigstens einmal täglich gründlich durchgekrault, vor allem auf der Suche nach Zecken, aber auch Kletten verfangen sich ja mal im Fell.
Gebadet werden Malka und Silvie so gut wie nie. Nur wenn sie sich in Aas gewälzt haben oder in anderen unerträglich stinkenden Sachen. Im Sommer gehen sie aber täglich mit mir im See schwimmen. (Ah, darauf freue ich mich schon!

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