Das Präperat nennt sich: beaphar Milben-Zerstäuber mit dem Wirkstoff-Pyrethrumextrakt.
Grundsätzlich sind bei Vögeln Insektizide in Pulverform besser, da sie nicht so leicht eingeatmet werden wie ein Spray, und sich auch als wesentlich wirkungsvoller herausgestellt haben da man damit besser unter die Federn kommt, Spray perlt ja ab. Die "schonendste" Methode bei der der Vogel am wenigsten von dem Präparat aufnimmt ist ihn in die Hand zu nehmen und direkt einzupudern, besser als aus der Distanz mit einem Spray. Das Problem ist halt immer das sich die Vögel danach putzen und dabei das Gift aufnehmen. Deshalb sollte man das nur anwenden wenn wirklich bewiesen ist das der Vogel Parasiten hat und nicht auf verdacht!
Die meisten (blutsaugenden) Parasiten lassen sich auch gut mit Ivomec bekämpfen, das bekommt man beim TA. Es ist ein flüssiges Insektizid von dem ein Tropfen auf die Haut im Nacken aufgetragen wird, wo der Vogel nicht so leicht beim Putzen hinkommt. Von dort aus geht es ins Blut über. Es wirkt halt nicht bei nicht blutsaugenden (sondern federfressenden) Parasiten, wie Federlingen, da muss man dann mit dem Pulver dran.
Aber ich glaube trotzdem nicht das dein Vogel Parasiten hat. Vom Vogelsand ist das auch sehr unwahrscheinlich. Die Vogelparasiten sind relativ Artspezifisch, sie gehen wirklich nur auf Vögel. Damit der Sand parasitenverseucht ist müsste er fast schon aus einer verseuchten Voliere stammen, was er ja nicht tut. Der Sand wird sowieso vor dem abpacken gereinigt.
Besser als Vogelsand ist sowieso Grit in einem Napf anzubieten und den Boden mit Küchenpapier oder auch anderen Materialien wie Holzgranulat auszulegen. Die Wellis suchen sich ja die Steinchen aus dem Vogelsand, und wenn sie das zwischen ihrer eigenen Sch... tun ist das nicht so hygienisch. Ausserdem neigen Wellis dazu übermässig Sand zu fressen wenn sie sich nicht wohlfühlen, und zwar richtig Sand, nicht nur den Grit. Und dieser Sand rutscht schlecht in dem Magen und kann zu Kropfverstopfung führen. Also lieber keinen Sand. Grit im Extranapf ist aber sehr wichtig!
Er lebt allein,versucht haben wir es 2 mal mit einen / ne Partner/rin-leider wollte er nicht.
Das ist schade, aber schön das ihr es wenigstens versucht habt. Zu einer Vergesellschaftung gehört manchmal viel, viel Geduld, gerade bei jahrelang einzeln gehaltenen Vögeln geht das nicht von einen Tag auf den anderen sondern kann Wochen dauern! Wichtig ist auch erstmal getrennte Käfige. Manchmal gibt es wirklich (verhaltensgestörte) Vögel die keinen Artgenossen akzeptieren, aber das ist wirklich selten, gerade bei Wellis.
Mit frischen Obst ziert sich mein Welli.Wenn wir essen,dann will er davon,das kann fast alles mögliche sein; Nudeln Wurst Käse Kartoffeln.natürlich frisst eer nur ganz wenig davon.Obst legen wir ihm sehr oft hin; Möhre-Apfel etc.
Bitte keine Wurst, die ist zu Fett- und Salzreich, auch in kleinen Mengen! Nudeln, Kartoffeln, Quark ist ok. Wenn er kein guter Obstfresser ist solltest du ein Vitaminpräparat ins Wasser mischen, aber ein gutes (zb. Nekton oder Korvimin), nicht eines von V***t oder T**ll, die bringen nicht viel.
Seine nase fängt an zu verkrusten,nun machen wir uns doch grosse Gedanken.
Meinst du damit die Nasenhaut? Wenn bei Hähnen die Nasenhaut borkig wird wie bei Hennen und sich auch braun verfärbt, ist meistens eine Hormonstörung die Ursache dafür. Und diese kommt leider oft von einem Tumor der Hoden, der vermehrt Östrogene produziert und somit eine "Hennenwachshaut" verursacht.
Er sitz aber nicht teilnahmslos im Käfig,er hat einen Spiegel, Vogelspielplatz , oder wir beschäftigen uns mit ihm.
Bitte keinen Spiegel, der kann, gerade bei den "balzwütigen" Hähnen, zu Kropfentzündungen führen!
Was ich allerdings nicht mehr gebe ,das sind Hirsekolben.Denn genau diese waren voll mit gespinnste.Igitt.
Hirse ist aber besonders lecker für die Wellis und auch um Längen gesünder als dieses Honigstangenkanbberzeugs aus dem Zoofachhandel. Man sollte schon ab und zu Hirse füttern, es gibt auch besser geführte Zoofachgeschäfte wo noch keine Spinnen als Zugabe dranhängen

Im Internet bestellen ist auch möglich, die Ware ist dann meistens einwandfrei.
Als wir einen Welli zuhohlte aus der Zoohandlung(vor 5J.) lebte er grad mal 2 Wochen bei uns ,als er so schlimm krank wurde.Wir riefen den Tierarzt,der meinte nur eine harmlose Erkältung,gab ihn eine Aufbauspritze und abends war er TOT.
Was er hatte wissen wir nicht,aber Gottseidank hat sich unser Hansi nicht angesteckt.
Der TA war wahrscheinlich nicht vogelkundig. Erkältungen sind bei im Haus gehaltenen Wellis sowieso selten.
Wenn ein TA nicht weiss wie man einem Ziervogel eine Spritze gibt (und es ist durchaus möglich das Studium zu beenden ohne das auch nur einmal gemacht zu haben wenn man nicht will, v¡elleicht höchstens mal bei einem Huhn) kann dabei schon etwas schief gehen. ZB. kann man Aderngeflechte treffen, oder sogar einen Luftsack (für letzteres muss man aber wirklich ziemlich weit danebenstechen, ersteres ist nicht so unwahrscheinlich). Ausserdem kann natürlich mit der Dosierung was falsch gelaufen sein. Oder der Vogel war wirklich schon so krank das er an der Krankheit starb, und der TA hat den Ernst der Lage falsch eingeschätzt.
Es ist wichtig sich rechtzeitig einen TA zu suchen der sich wirklich mit Vögeln auskennt! Um einen Besuch beim vogelkundigen TA kommst du wohl diesmal nicht herum.