- Was macht ihr gegen Nervosität/Ängste? Beitrag #1
Karamellogramm
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Hallo zusammen.
Ich bin eigentlich mein Leben lang schon ein Nervenbündel gewesen. Mit Problemen oder schwierigen Situationen bin ich bis vor ein paar Jahren nur auf eine Weise umgegangen: gar nicht. Das ging so weit, dass ich in der 11. Klasse die Schule abbrach - wegen eines Vortrages, den ich vor dem Jahrgang halten musste. Das war im Jahre 2003. Seitdem schlug ich mich, stets im Konflikt zwischen Phobie und Unausgefülltheit, mit Praktika und wenigen Nebenjobs durch.
Mit der Zeit (und mit Hilfe diverser Therapien) habe ich mich nun immer ein Stück weiter vorgetraut. Ab 01.08. habe ich nun einen Ausbildungsplatz sicher, zudem mache ich endlich mit 22 den Führerschein.
Und der ist momentan mein großes Problem... Ich habe nicht nur eine unbändige Angst vor der Prüfung - hauptsächlich der praktischen - sondern auch vor jeder Fahrstunde. Seit sechs Wochen gehe ich auf dem Zahnfleisch, habe Herzrasen, kann vielleicht 3, 4 Stunden pro Nacht schlafen und ... naja, Magen-Darm-Probleme. Gelinde gesagt.
Beim Neurologen bzw. Psychologen war ich akut deswegen auch schon, aber meine Tabletten, die mich allerdings sowieso nur müde machten, musste ich aufgrund des Verbotes, damit Maschinen zu führen, absetzen. Somit war sein ernüchterndes Fazit: weitermachen und durchhalten... Pflanzliche Mittel wie Baldrian helfen mir in solchen Extremsituationen nicht und positiv zureden klappt für ca. eine halbe Minute, anschließend rutscht mir wieder das Herz in die Hose.
Welche Strategien habt ihr, wenn ihr richtig Bammel vor einer Situation habt? Wie bekommt ihr die elendige Wartezeit bis zur Stunde Null rum...?
Über ein paar Tipps und Erfahrungsaustausch wäre ich sehr, sehr dankbar.
Sarah
Ich bin eigentlich mein Leben lang schon ein Nervenbündel gewesen. Mit Problemen oder schwierigen Situationen bin ich bis vor ein paar Jahren nur auf eine Weise umgegangen: gar nicht. Das ging so weit, dass ich in der 11. Klasse die Schule abbrach - wegen eines Vortrages, den ich vor dem Jahrgang halten musste. Das war im Jahre 2003. Seitdem schlug ich mich, stets im Konflikt zwischen Phobie und Unausgefülltheit, mit Praktika und wenigen Nebenjobs durch.
Mit der Zeit (und mit Hilfe diverser Therapien) habe ich mich nun immer ein Stück weiter vorgetraut. Ab 01.08. habe ich nun einen Ausbildungsplatz sicher, zudem mache ich endlich mit 22 den Führerschein.
Und der ist momentan mein großes Problem... Ich habe nicht nur eine unbändige Angst vor der Prüfung - hauptsächlich der praktischen - sondern auch vor jeder Fahrstunde. Seit sechs Wochen gehe ich auf dem Zahnfleisch, habe Herzrasen, kann vielleicht 3, 4 Stunden pro Nacht schlafen und ... naja, Magen-Darm-Probleme. Gelinde gesagt.
Beim Neurologen bzw. Psychologen war ich akut deswegen auch schon, aber meine Tabletten, die mich allerdings sowieso nur müde machten, musste ich aufgrund des Verbotes, damit Maschinen zu führen, absetzen. Somit war sein ernüchterndes Fazit: weitermachen und durchhalten... Pflanzliche Mittel wie Baldrian helfen mir in solchen Extremsituationen nicht und positiv zureden klappt für ca. eine halbe Minute, anschließend rutscht mir wieder das Herz in die Hose.
Welche Strategien habt ihr, wenn ihr richtig Bammel vor einer Situation habt? Wie bekommt ihr die elendige Wartezeit bis zur Stunde Null rum...?
Über ein paar Tipps und Erfahrungsaustausch wäre ich sehr, sehr dankbar.
Sarah